Beiträge von Drumstudio1

    Toto auf der Landesgartenschau??
    Wahnsinn, wie sich die Zeiten ändern. Obwohl nachdem Ritchie Blackmore schon im Fernsehgarten war, muß man wohl mit allem rechnen :)


    Ja, Landesgartenschau - da braucht man nix befürchten.
    Übrigens auch bei den Musikmessen wenn große Acts auftreten (z.B. vor 3 -4 Jahren) Malmsteen haben zig Leute (auch offizielle Firmenvertreter) parallel ihre Videoanlagen aufgebaut und munter ´drauflos gefilmt.


    Mein eher mahnender Hinweis bezog sich auf einige offizielle Konzertveranstaltungen wo man vorher nie genau weiß wie die Sache gehandhabt wird. Und da liegt es nicht nur im Verantwortungsbereich der Veranstalter. Das ist ein Irrtum. Es gibt (leider?) auch einige Bands die durch ihre Roadies und/oder Managemente gegen Hobbyfilmer vorgehen (lassen). Andererseits aber auch viele Veranstalter die selbst incognito hinter Glas oder wo auch immer alle Acts die jemals bei ihnen gespielt haben aufzeichnen. Aber dat´is ein ganz heikles Thema... ´drum lasse ich es lieber unerwähnt :)

    Nein, darfst du nicht. Dies ist normalerweise kleingedruckt auf allen Eintrittskarten vermerkt.


    Viele Bands lassen sich selbst von ihren Roadies, Groupies oder was auch immer jedes! Konzert mitfilmen aber die sind dann "offiziell" durch Backstage-Paß "lizensiert" zu tun was sie wollen :)


    Es gibt und gab schon immer Privat-Leute die Kameras reinschmuggeln. Die Folgen sind unterschiedlich je nach Security, Tagesform, Biorhythmus etc.
    Von "lassen sie das", oder dem völligen unbemerkt-bleiben bis zum oberamtlichen Fressepolieren durch die (je nach Veranstalter bzw. Verantsaltungsort) mitunter rechtslastige Security ist alles möglich. Schon alleine deswegen würde ich eher abraten. Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass wenn man dir die Kamera am Eingang abnimmt, sich keiner einen Dreck ´drum kümmert ob sie Schaden nimmt... wie gesagt - ist sehr Tagesform abhängig. Natürlich kannst du auch dafür entscheiden mit der Kamera den Nachhauseweg anzutreten... immer noch besser als die Kamera zu opfern.


    Ich will auch nicht Schwarzmalen. Es gibt auch immer wieder Konzerte in deren Verlauf in Sachen "Hobby-Filmer" garnicht eingegriffen wird.


    edits... zu viele Schreibfehler

    Zoom gehört seit 1990 zu den Firmen, die ich heiß und innig verehre...


    ... zwar in Sachen Benutzerergonomie nicht die anwenderfreundlichsten unter der Sonne, aber wahre Innovatoren in Sachen Sound und Preis/Leistungsverhältnis und Kompaktheit!!!. Erinnert sich hier noch jemand an ihr erstes das 9002, der coolste Gitarrenmultieffekt seinerzeit, dessen toller Klang viele Musiker jahrelang beeindruckte und der den etablierten Firmen ganz großes Kopfzerbrechen bereitete? Ich liebte dessen Sound! :)

    Here we go:
    Sound Service Musikanlagen Vertriebs GmbH
    Am Spitzberg 3, 15834 Rangsdorf, Germany
    Tel: (49) 33708-933-0 Fax: (49) 33708-933-189
    http://www.soundservice.de

    Noch eine letzte Anmerkung:


    Auch der Begriff "Action Drums" für die Website hat schon vor Monaten zu 2-3 Anfragen von Drummern bei mir geführt. Ich selbst bin auch eher verwundert, warum ein Vertrieb der vorrangig Cadeson featuren will, seine Website ausgerechnet nach dem neueren Label einer anderen taiwanesischen Firma noch dazu mit diplomatisch formuliert "wechselhaftem Ruf", nämlich NEWSOUND (die seit einigen Jahren auch unter ACTION DRUMS firmieren) benennt.


    Und dazu auch auf dieser Website noch einzelne NEWSOUND/ACTION Produkte anbietet. Das schafft bei vielen Konsumenten (zum Glück nicht bei mir :) soo viel Verwirrung. Schade und nicht der beste Marktstart, wenn man es mit Cadeson wirklich ernst meint.


    Also an dieser Stelle: Cadeson ist nicht NEWSOUND bzw. Action. Die Firma NEWSOUND/Action existiert noch, wenngleich ihr die entwicklungstechnische Puste ausgegangen zu sein scheint und sie größtenteils ihre schon vor 3-4 Jahren designten Linien unverändert anbieten.

    Zum Cadeson...


    seit einigen Jahren fällt auf, dass sie auf der Messe wirklich recht schöne Sets ausstellen. Bei der teuren Hochpreis-Serie "Blast" sind schon einige am vermuten, ob es Zufall ist, das gegenwärtig diese recht exotische Tomholz-Kombination ausschließlich Cadeson und Mapex verwenden??? ... nix genaues weiß man nicht :)


    Bei aller Begeisterung für "Neuzugänge" (obwohl Cadeson pocht ja auf ihre lange Geschichte des Trommelbaus, und das sie von Zulieferen unabhängig sind und selbst fertigen und entwickeln etc.) - fällt mir seit Jahren bei Cadeson auf:


    1.) Selbst in den Hochpreisserien (das ist die Blast Serie monetär betrachtet zweifelsohne) gelingt es nicht in Bezug auf die Hardware eine einheitliche Linie zu fahren. Wenn man sich den Gesamtprospekt anschaut (oder wenn es sein muß nur das eine Blast-Photo im web) fällt auf, dass einige Teile immer nioch wie billige Kopien aus Fernost aussehen und es keine einheitliche Design-Linie in Sachen Hardware-Gestaltung gibt- noch schlimmer vieles klobig und antiquiert wirkt. Das Auge ißt mit!


    2.) Die Preise sind für eine No-Name Marke zu hoch. Für dieses Geld kann man auch ein Markenset kaufen. Auch ein nettes Beispiel ist die Glockengußsnare bzw. die Flexi Bronze Cast snare. Zum Preis der Cadeson kann ich die Sonor kaufen. Warum dann ein No-name Produkt???


    3.) Leider werden schlimmste Vorurteile gegenüber Fernost-Herstellern auch im aktuellen Katalog wiedermal bestätigt. Die Serie direkt unter der Blast (R-Class, 6-ply maple) richtet sich ja scheinbar auch nicht an low-Budget Kunden. Aber sofort wird man offenbar, dass innerhalb dieser Serie zwischen Seite 2 und 3 unterschiedliche Böckchen für die Stimmschrauben verbaut werden. Ich weiß, dat is´kleinlich von mir... aber diese Fehler in Produktgruppen kennen wir seit Jahrezehnten zur Genüge von jenen Firmen, die noch viel Aufholbedarf oder zu früh erblindete Mitarbeiter bzw. im schlimmsten Fall kein zeitgemäßes Qualitätsmanagement haben.


    Fiktiver Photo-Shooting-Dialog:
    Mitarbeiter 0815: "Mensch Liu, ich habe nur noch ein Set vom Vorgänger Modell"


    Mitarbeiter Liu " Egal, merkt doch ohnehin keiner, mach´ endlich das Photo!"


    Doch man merkt es!!!


    Mein Eindruck ist: Cadeson kann eines Tages mitmischen, wenn sie konsequenter auf Aufholjagd gehen.


    Gegenwärtig würde ich zu den in dt. geltenden Preisen nichts kaufen. In den USA gelten für diese Sets teilweise (warum auch immer) deutlich günstigere Preise. Obwohl das ist gemein von mir, das gilt ja für viele Produkte in den Staaten.


    Auch ein Wiederverkauf wird (da diese Firma immer noch - auch gemeinerweise von mir - als No-name Marke gehandelt wird) einen riesen Verlust einbringen.


    Unlängst erhielt ein Bekannter von mir ein Cadeson Tom der Blast Serie zum Test vom Vertrieb. Da war (als hätte der Vertreib auch schon Probleme die Cadeson Qualtität angemessen zu würdigen) ein Remo UT-Fell aufgezogen. Und das bei einer Hoch-Preis-Serie.... irgendwie ergibt das für mich ein recht klares Bild.


    Nochmals, selbst wenn ich zu streng bin kann ich von einem Punkt nicht ablassen: warum sollte ich Produkte einer No-name-Marke kaufen, wenn ich zum selben Preis oder günstiger designtechnisch ausgereiftere ansonsten mindestens gleichwertige Produkte von etablierten Markenfirmen erhalte, die mir auch im Falle eines etwaigen wiederverkaufs weniger Verluste bescheren werden??? Ich habe Zweifel ob im gesättigten Markt für Drumsets der Konsument dieser Marke zu diesen Preisen eine Chance einräumen wird.


    Bislang galt immer, dass man als No-Name Anbieter bei gesättigter Marktlage nur dann eine Chance hat, wenn man bei identischer oder besserer Qualität! im vergleich zu den etablierten Markenfirmen deutlich günstigere Preise bietet...


    Trotzdem sollte man die Marke langfristig! wohlwollend im Auge behalten... wer weiß zu was sie in 5 oder 10 Jahren, wenn sie sich mit der schwierigen Marktsituation besser vertraut gemacht haben und produkttechnisch aufholen, fähig sind...



    edits... wieder zu viele Schreibfehler

    ... und die fehlenden Verstärkungsringe haben (sofern den Kesseln unfalltechnisch nichts angetan wurde) heutzutage bei den renommierten Drumherstellern keinen nennenswerten Einfluß mehr auf die Stabilität.


    Die Verarbeitungsqualität der meisten Firmen heutztage ist so gut, dass selbst dünnwandige Kessel keine Verstärkungsringe benötigen und in Form bleiben.

    Natürlich hat jede massive Veränderung des Kessels Auswirkungen auf den Klang! Ob man die als "positiv" oder "negativ" bewertet obliegt den persönlichen Soundvorlieben. Er hat doch sicherlich genau jene Kesselveränderungen vornehmen lassen, DAMIT DER SOUND ANDERS WIRD... oder ??? Warum sollte sonst ein Körper unters Messer.... ich meine Kessel!


    Bei allem Respekt vor der dt. Schreinerinnung kann ich nicht nachvollziehen warum man ein Tom einem renommierten Drumbauer übergibt, die anderen allerdings dem Schreiner vor Ort und sich einen "fuck" um die Verstärkungsringe kümmert... deren wiederanbringung ihm beim Tom XY noch so wichtig waren. Auweiah... die Wege des Herrn sind unergründlich.


    In jedem Falle überkommt mich aufgrund der beschriebenen Eingriffe großes Stirnrunzeln. In jedem Falle muß man wissen, dass ein solches Set immens an Wiederverkaufswert verloren!!! hat. Das weiß der jetzige Verkäufer sicher auch und wird dir einen sehr guten/ niedrigen Preis machen (müssen). Aber du solltest dir dessen bewußt sein, wenn du mit dem Gedanken spielst es eines Tages wiederzuverkaufen.


    Und damit ich den unbekannten nicht zu negativ bewerte: Ich finde es super-ehrlich von ihm, dass er dir die ganzen Veränderungen mitteilte. Da höre ich nahezu wöchentlich ganz andere Verkaufstaktiken bei Privatverkäufern, die Leute abzocken wollen.


    Insofern für sein Umgehen mit den wertigen Kesseln "thumps down"...
    für die ehrliche Aufklärung "thumps up".


    :)

    Diese snare spielte ich nie.


    Meine Erfahrung mit 13 x 3 ist (ich hatte einige von anderen Anbietern), dass es sobald das Hauptaugenmerk auf Rock liegt, die Teile doch sehr dünn und piepsig klingen und in Sachen Stimmung sehr unflexibel sind. Etwas fetterer Sound? Sollte man ihn mal brauchen - ausgeschlossen mit 13 x 3! Das sehen manche vielleicht "toleranter"... meine Meinung diesbezüglich steht aber fest.


    Für Funk (je nach Hörgeschmack) schon eher verwendbar... allerdings wiederum mit wenig stimmtechnischer Variabilität.

    Zitat

    Zu den teuren Fuma`s will ich noch sagen, die sind doch fast alle ihr Geld nicht wert.Punkt


    Dazu eine kleine Anmerkung. Ende der achtziger Jahre (ich war jung :) kam mir die Idee eine eigene Fußmaschine zu bauen bzw. zu entwickeln - basierend auf 2 Pedalen, die ich seinerzeit sehr schätzte, die aber im mechanischen Aufbau konträrer nicht sein könnten.


    Die damals irre oft verkaufte P880 von Pearl (simpel aber recht leichtläufig) sowie die Sonor Signature (sehr teuer und viele Features, die sie nicht gerade leichtgängig machen) wurden von mir Mitarbeitern einer Materialprüfungsanstalt bzw. einem Maschinenbauprof vorgelegt.


    Wie gesagt ist lange her. Die Pearl P 880 war wie erwähnt vom mechanischen Aufbau ein sehr simples Modell. Die kostete damals beim günstigsten Händler 180 DM.- Auf meine Frage ob man die mit leichten von mir ersonnenen "Verbesserungen" (Überheblichkeit der Jugend :)
    nachbauen kann, kam postwendend die Antwort "Kein Problem."


    "Aber nie und nimmer für 180.- DM. Selbst wenn es eine gewisse Stückzahl werden sollte, könnte ein Stückpreis von 180 DM nicht realisiert werden."


    Auch die Sonor Signature (die ich von den Laufeigenschaften mal als genial, an anderen Tagen wieder als super-behäbig betrachete) kostete damals bei den günstigsten Händlern um die 250 oder 300 DM aufwärts. Für ein singelpedal seinerzeit ein exorbitant hoher Preis. Auch hier sofort die Reaktion: "Klar können wir Nachbauen auch mit der Vulkanisierten Gummi-in-metalleingelegten-Bodenplatte (gängiges Industrieverfahren) aber NIEMALS zu diesem günstigen Preis."


    Ich werde mich hüten hier der Industrie Lob für zu hohe Preise zuzufächern (obwohl, ist heiß heute) aber seit dieser Zeit bin ich kuriert zu glauben, dass wirklich hochwertige Fußmaschinen sehr günstig herzustellen sind. Der Blick in Industrie-Ersatzteillisten (also was kostet z.B: ein Kugellager) hilft nur bedingt weiter. Alleine die Entwicklung eines Basisgußteils, eines Sockels oder wie auch immer man es nennen will - für eine Fußmaschine war damals nicht ganz billig.


    Was wir wirklich gemacht haben war eine Bodenplatte die man an der ersten Signature-Generation unten Anschrauben konnte, damit das Fersenteil beim Drumming nicht hochschwingt. Das hat sogar nur 5 DM gekostet :) Wirkte super - 100 %ge Verbesserung. Dieses Manko hatte dann aber Sonor selbst erkannt und bei der neueren Signature durch Bügel ersetzt, die unter dem Sockel-Stabil geführt wurden und einer Bodenplatte in Sachen Stabiltität nahezu entsprachen. Die meisten Firmen pennen ja auch nicht! Darf man nicht unterschätzen.


    Ich freue mich über jeden, der so verwegen ist, seine Fußmaschine zu entwickeln, verfeinen und optimieren. Ich bin sicher selbst die teuersten heutigen Modelle werden in den nächsten Jahren weit übertroffen - wenn man nur mal konsequent alles Wissen um mechanische Wirkprinzipien, die Physik :) und die effektivsten Materialien in bester Weise kombiniert. Nur bin ich sicher, dass ich darauf keinen Einfluß habe. Meine Erfahrungen dahingehend waren zu ernüchternd oder mein Horizont zu begrenzt... who knows.


    Ich drücke dir die Daumen, dass du es schaffst. Schon wäre es immer, wenn Gutes noch besser wird, und der der das erreicht bzw. bewirkt hat allen Respekt verdient. Nur den obenstehenden Satz/Zitat... den unterstreiche ich nicht. Ich gehe sogar weiter: ich denke da irrst du gewaltig!

    Dann ist es doch das einfachste mal von einem Mechaniker Werkzeug auszuleihen und zu testen ob R3... hust, T6, V8 oder R2D2 paßt.


    Ich denke die Anzahl der Kollegen, die aus Wartungs- oder Produktoptimierungsgründen an beanstandungsfreien Hochpreis-Fußmaschinen alle paar Jahre die Kugellager wechseln, geht nicht nur im Forum sondern weltweit, verdächtig nahe gegen Null.


    :)


    Ganz im Ernst, hier ein toller Backstage-Dialog (ich war Ohrenzeuge) vom grandiosen Drummer Anders Johansson und seinem Drumtech vor wenigen Jahren vor einem Auftritt.


    Tech: "Anders, I´m sorry I can´t fix the broken ball-bearings on the Pearl Pedal"
    Anders: "It doesn´t matter to me."


    So spielte er in stoischer Gelassenheit einen Gig mit einem gebrochenen Kugellager. Es bewirkte, das nach dem Kick, der Schlegel vom Fell nur noch wenige Zentimeter zurückschwingen konnte und dann "eingefressen" steckenblieb. Anders löste das realtime-spieltechnisch, indem er beim nächsten Kick wieder sehr kräftig zulangte. Das hatte mich damals sehr beeindruckt. Vielleicht sogar mehr als mancher feinmechanische Tuning-Vorgang.

    Wenn du deine Yamaha so gut kennst :) wundert es mich aber umso mehr, dass du Drummer aufforderst bei ihren DW´s und Iron Cobras nachzuschauen?


    Kann man wirklich davon ausgehen, dass der Zugang zu den Kugellagern (selbst wenn diese als solche wirklich mit DW und Tama identisch sein sollten???) mechanisch bzw. vom Aufbau von allen 3 Firmen 100 % identisch gelöst wurde? Ich habe da Zweifel... habe mich aber ehrlich gesagt schon lange nicht mehr damit beschäftigt. Mir fiel nur schon ab der ersten Mungo-Generation auf, dass die Yamaha-Pedal-Säulen sehr dünn geworden sind und die Art und Weise wie die Kugellager bei Yamaha eingebettet sind von außen völlig! anders wirkt als bei Pearl oder Tama oder allen anderen Fußmaschinen die ich kenne. Ich hatte einem Maschinenbauprof. damals die Yamaha DFP 870 gezeigt im Vergleich zur P880 von Pearl. Er meinte (beim Blick von außen), dass sie sich immens unterscheiden. Ich meine mich sogar zu erinnern, dass die Kugellager völlig andere seien. Ist aber schon (zu) lange her. Die Titan-Achse und die Strebe um die Maschine verwindungssteifer zu machen bei Yamaha war da für jeden Laien schon auffälliger und auf den ersten Blick zu erkennen :)


    Der Blick von außen kann natürlich in die Irre führen... ich weiß - trotzdem: es wirkt vom Aufbau anders auf mich.


    Ich habe schon Fußmaschinen mit defektem Kuggellager bei Kollegen gesehen. Aber auch dort sehr!!! selten. Insofern schon mal gut zu wissen, dass bei deinem Pedal kein Schaden vorliegt. Das kann natürlich die Reaktionsgeschwindigkeit von Yamaha Deutschland beeinflussen. Denn was für dich wichtig und interessant ist, wirkt aus einer anderen Perspektive vielleicht fast schon "Bourgeoise". Die Modifikation ist ja von außen betrachtet eher sinnlos :) und nicht geboten.


    Andererseits ist die Idee ein allerweltsindustrie-Produkt durch etwas feineres, exquisiteres zu ersetzen - prinzipiell klasse. Ob es lohnt vermag ich nicht zu sagen, dass weiß man erst wenn man es probiert hat. Halte uns auf dem laufenden. Wenn schon denn schon... es gibt ja auch super-teure Spezialöle. Vielleicht kann man mit denen auch noch was rauskitzeln?


    Prinzipiell (dazu gehöre ich) gibt es aber auch ein anderes Lager (nicht im mechanischen Sinne...). Die Drummer nämlich, welche garnicht auf extrem leichtläufige Pedale "stehen"... schon wieder doppeldeutig :)


    Trotzdem... keep me informed wie die Sache weitergeht.


    Übrigens hat bekanntlich nicht nur die Iron Cobra die Ball Bearings im Fersenbereich sondern schon lange einige Topmodelle von DW.


    Edit... zu viele SchreibFehler

    Sorry... ich antworte sicher nicht ganz konkret... :)


    1.) Funktioniert deine DFP9410 nicht mehr ordnungsgemäß???


    Nur dann (eigentlich selbst dann nicht :) würde ich Überlegungen deiner Art anstellen. Es ist ja ein Modell welches nicht gerade lange auf dem Markt ist. Warum gibt es schon Reinigungs bzw. Austausch-Bedarf???


    2.) Jeder der Yamaha kennt, oder schon mal die Ersatzteil-Preisliste im Drumsektor von Yamaha (und nicht nur dort) gesehen hat, weiß, dass Yamaha irre hohe!!! Ersatzteilpreise hat.


    Also wenn dein Pedal einen Schaden hat dann dezidiert auflisten und an Yamaha schreiben, dass du unzufrieden bist. Natürlich auch klären ob Garantieanspruch besteht. Hat dein Pedal keinen Schaden, dann gibt es keinen Grund der Welt Hand anzulegen.


    Du gehörst sicher nicht zu jenen... aber es gibt einige Personen, die glauben Kugellager wechseln und wieder lauffreudig montieren sei so einfach wie eine Pedal-Feder zu wechseln. Dem möchte ich widersprechen. Never change a running system! Erst recht, da du dich offensichtlich bei deinem "System" DFP9410 nicht allzu gut auszukennen scheinst.


    Yamaha Deutschland antwortet in aller Regel auf seriöse Anschreiben bzw. Anliegen... es dauert manchmal etwas länger... das mag sein :)

    Hallo Kollegen, hier Auszüge aus meinem Brief an M & T, den dt. Vetrieb für Pearl Produkte. Ich habe hier in diesem Thread nur ein Bild beigefügt. Der Original Brief enthält alle Materialverluste mit mehreren Photos exakt abgelichtet.



    Sehr geehrtes M & T -Team,


    aus aktuellem Anlaß möchte ich Sie über gravierende Materialschäden des D-75 Pearl Drumhockers informieren und Sie darüber hinaus bitten mir mitzuteilen:


    a.) in welcher Art und Weise ein unbürokratischer Austausch meiner defekten Pearl-Sitze vorgenommen werden kann sowie

    b.) in welcher Art und Weise andere Drummer über die offensichtlichen Sicherheitsrisiken des D-75 von Pearl informiert werden.


    Doch nun zu den Schäden im Einzelnen:
    Heute kam es im Zuge von Schlagzeugaufnahmen in meinen Studioräumlichkeiten während des Drummings zu einem Bruch und Abplatzen eines wesentlichen Teils des Basis-Stativs des D-75 (siehe Bild1) Auch die darüber befindliche Memory-Klammer ist gerissen (siehe Bild 2). Einen derartig schwerwiegenden Materialschaden habe ich in 26 Jahren Drumming noch nicht erlebt. Schon gar nicht in Bezug auf einen unfalltechnisch sensiblen Bereich wie ihn ein Drummersitz logischweise darstellt.


    Trotz des Schreckes und heftigen Rucks blieb ich glücklicherweise „obenauf“. Solange das Basisrohr nicht bricht hat man trotz deutlich instabilerer Sitzhaltung bei obengenannten Schäden mit etwas Glück noch Chancen, in der Sitzpostion zu verweilen. Ohne Zweifel muß es aber nicht immer so glimpflich ausgehen. Im Rahmen meines Drumunterrichts weiß ich sehr wohl um die Impulsivität mancher hyperaktiven Schüler, die ein derartig plötzlich auftretender Materialschaden sehr wohl zu Fall bringen kann.


    Ich erwarte von Drumsitzen, die ohne Alterseinschränkung oder Gewichtseinschränkung im Markt platziert sind (noch dazu bei meinem eher geringen Körpergewicht von ca. 68 Kilo) dass diese den regulären Belastungen des Drummeralltags standhalten, insbesondere da es sich nicht um No-name-billig-Hocker handelt, sondern um Marken-Hocker mit einem UVP von 89 Euro, die die Erwartung wecken, nicht nach wenigen Jahren zusammenzubrechen. Darüberhinaus habe ich als Drumlehrer auch eine hohe Verpflichtung für die körperliche Unversehrtheit meiner Schüler! So wie Bürostühle seit vielen Jahren aus gutem Grund Sicherheitsnormen zu erfüllen haben, erwarte ich auch von einem Drummersitz ein weitestgehendes Maß an Sicherheit. Noch dazu da meine Pearl D-75 Drumsitze nachweislich kein allzu hohes Alter aufweisen. Eine Rechnungskopie liegt bei (August 2001).


    Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass ich heute nach dem Vorfall sofort meinen 2. D-75 inspiziert habe. Mit Schrecken musste ich feststellen, dass auch bei ihm schon ein Riß der Memory-Klammer vorliegt (siehe Photo 2). Es ist davon auszugehen, dass dieser Hocker bald das Schicksal des oben genannten teilen wird und ein Sicherheitsrisiko für mich und meine Schüler darstellt!


    Folgende Hintergrundinfos: Beide Pearl Sitze habe ich bei Amptown 2001 im Zusammenhang mit dem Kauf zweier Pearl EX Sets 2001 erworben. Die Sitze kamen nie live zum Einsatz sondern verweilten ausschließlich in meinem Tonstudio und meinen Unterrichtsräumlichkeiten in Dreieich. Auch augenfällig ist, dass bei den neuen D-75 Modellen sowohl die Memory-Klammer als auch die Klemme gegenüber meinen Modellen von 2001 konstruktionstechnisch verändert (verbessert?) wurden.


    Ich bitte Sie wie eingangs erwähnt mir mitzuteilen, welche Optionen der Schadensminimierung Sie sehen.


    Mit freundlichem Gruß




    Gerald Kloos

    Liebe Kollegen,


    aus aktuellem Anlaß möchte ich hiermit vor dem Pearl Drum-Hocker D-75 warnen. Siehe Bild. Die Sitzfläche trägt den Begriff "Speed Seat". Dieses Motto gewinnt plötzlich eine ganz andere Bedeutung.


    Soeben kam es in meinen Räumlichkeiten zu einem Bruch und Abplatzen eines wesentlichen Teils des Basis-Stativs. Auch die darüber befindliche Memoryklammer ist gerissen. Solange das Basisrohr an dem die Sitzfläche befestigt ist, nicht bricht und man nicht vor Schreck reflexartig "abspringt" wird man nicht "umkommen" und sitzt faktisch noch auf dem Hocker (wenn auch spürbar instabiler)- aber auch hier ist natürlich fraglich, wie belastbar jenes Rohr ist ???


    Bei Defekten bei Drummersitzen hört für mich der Spaß auf. So wie Bürostühle seit vielen Jahren aus gutem Grund Sicherheitsnormen zu erfüllen haben, erwarte ich auch von einem Drummersitz ein weitestgehendes Maß an Sicherheit.


    Ich werde einen detaillierten Brief inklusive Photos dem dt. Pearl Vertrieb zukommen lassen und umgehend um Stellungsnahme bitten. Ich möchte dem Inhalt dieses Briefes allerdings jetzt und hier nicht vorgreifen. Wenn die Mods nichts dagegen haben werde ich den Brief sowie die Photos der Schäden zeitgleich zum Versand an Pearl auch im entsprechenden Thread "Liebe Firma" hier im Forum öffentlich machen.


    Erwähnt werden sollen die Mängel hiermit trotzdem schon... eben aus Sicherheitsgründen.


    Die tragische Pointe der Geschichte (wer mich kennt ahnt es schon): auch dieses Hardware-Teil habe ich doppelt. Sofort nach dem Vorfall eben habe ich mein zweites Exemplar des D-75 kritisch beäugt und traue meinen Augen nicht... auch hier ist im Bereich derr Memoryklammer schon ein Riß zu sehen. Dieser Sitz wird über kurz oder lang das selbe Sicherheitsrisiko mit sich bringen.


    Folgende letzte Hintergundinfo: mein Körpergewicht schwankt zwischen 68 - 71 Kilo. Ich denke es gibt schwerere Drummer - aber selbst jene haben ein Recht auf körperliche Unversehrtheit!


    Erworben habe ich beide Sitze um den August 2001 im Rahmen des Erwerbs zweier Pearl Drumsets. Kein nennenswertes Alter also. Sie kamen nicht einmal zum Roadeinsatz sondern "verweilten" im Studioraum. Der Sitz ist nach wie vor im Pearl 2005 Programm und hat neben optisch neu-designten Flügelschrauben auch die neuen dicken Pearl-Gummifüße erhalten. Auch scheint die Memory-Klammer konstruktionstechnisch verändert. Inwieweit dies den Sitz gegenüber den zahlreich verkauften D-75 Modellen der Vorjahre sicherer macht, vermag ich gegenwärtig nicht zu sagen. Insofern kann ich nur jedem Drummer raten seinen D-75 auf Sicherheitsmängel zu überprüfen. Besonders jene, die Schüler unterrichten. Zwar habe auch ich eine Haftpflichtversicherung... gleichwohl macht - wie wir alle wissen- kein Geld der Welt körperliche Schäden wett!

    Also Meinl MCS für 270... dafür gibt es viel bessere Cymbals in der Preisklasse von anderen :)


    Das MCS Set ist übrigens größtenteils schon für 189.- oder schlimstenfalls 199,- neu zu haben. Ich mag den Sound trotzdem nicht sonderlich - aber der Preishinweis ist wichtig, denn der Unterschied zwsichen 189.- und 270.-bedeutet bei Cymbals schon den Sprung in eine andere Cymbalklasse!


    Und nochmals 270.- ist MCS definitiv nicht Wert weil die Konkurrenz für diese Summe VIEL bessere Klang-Qualität liefert.