Ich kann nur sagen (das ist allerdings bei vielen Institutionen so, Energiekonzerne, Telekommunikationsanbieter etc.) das man immer mal nachkontrollieren sollte.
Ich gestehe offen, mir fehlt für sowas immer die Zeit. Da wir aber mehrfach Anfragen von Musikerkollegen bzw. Musikfreunden erhielten, warum sie noch nicht ihre Tantiemen erhielten, mußten wir (schon aus Gründen des Respekts ihnen gegenüber) bei der Gema nachhaken. Außerdem war auch komisch das wir 2 Jahre lang kein Geld erhielten.
Klar, es war kein Label-Gigant. Trotzdem waren in vielen Systemebenen der Gema alle Daten seit diesen 2 Jahren eingetragen. Das wurde uns auch mehrfach bestätigt. Nur scheinbar hatte sich Gema-intern keiner darum gekümmert, das Geld aus dem Ausland reinzuholen. Uns wurde es so erklärt, dass dies eine andere Ebene der Bearbeitung im GEMA-SYSTEM sei. Aber ich bin nicht der Systemadministrator der Gema. Wenn sie nachweislich alle gewünschten Informationen von uns und dem Label erhalten, verlasse ich mich (heute nicht mehr) darauf, dass sie die hausintern korrekt bearbeiten oder gegebenenfalls in ihrem wie auch immer gearteten System, weiterleiten.
Ich weiß nicht ob es symptomatisch für die Gema ist... wage aber aufgrund mancher anderer Erfahrung keine allzu gute Prognose. Wer die Zeit hat, sollte unbedingt soviel wir möglich nachfragen bzw. recherchieren.
Noch ein letztes Beispiel... einer anderen internationalen CD-Veröffentlichung aber nur knapp und grob umrissen (die Story ist in Wahrheit viel länger und so unglaublich, dass sie mir hier ohnehin keiner glauben würde) 
Man kann (das sehen die Gema-Statuten vor) Songrechte oder Textanteile zwischen Musikern prozentual aufsplitten. Das macht nicht jeder - aber es geht... theoretisch.
Fiktives Beispiel das sich der Einfachheit halber nur auf die Musikanteile bezieht:
Track 1 "I´m waiting for my money - Gema´ain´t my honey"
Composer:
Gerald 15%
Atze 35%
Lady Pimpernell 50%
Im CD Booklet würde zwar nur erscheinen
"I´m waiting for my money - Gema´ain´t my honey" (Pimpernell, Atze, Gerald) aber die GEMA würde (rein theoretisch) die Abrechnung bzw. die Tantiemenausschüttung den ihr bekanngegebenen Prozenten entsprechend vornehmen.
Das hatten wir genaustens pro Song angegeben. Dann kam Monate später eine Auflistung der Gema mit Datenbankwerknummern etc. die eine völlig andere prozentuale Gewichtung auswiesen.
Also wieder alles hingeschickt. Nach 1-2 Monaten erhielten wir wieder Post mit eindeutig korrigierten Prozenten. Es waren tatsächlich andere Werte - nur leider wieder völlig falsch!
Ich erspare mir an dieser Stelle wie es weiter ging. Denn es ging noch deutlich weiter. Ihr ahnt es schon. Ich könnte noch einige andere persönlich! erlebte Episoden listen. Mag aber nicht mehr. Eines Tages werde ich sicher nicht mehr GEMA Mitglied sein. Dann lache ich noch mehr darüber. Gegenwärtig muß ich noch - und es besteht KEINE Alternative. Also muß ich die Sachen hinnehmen und tue es auch ohne allzu viel Gram. Wir sind alle Menschen (mit Fehlern und Schwächen) und manche Mitarbeiter der Gema sind in ganz besonderem Maße Menschen 
Ich war vor einigen Jahren beim Eintritt ehrlich gesagt ein wenig stolz auf die Mitgliedschaft... das ist längst rum und eher einer augenzwinkernden Belustigung gewichen.