Beiträge von Drumstudio1

    Schwindel könnte daran liegen, dass unser Gleichgewichtsorgan physiologisch in engem Zusammenhang mit dem Gehör steht!


    Unbedingt mit Gehörschutz trommeln. Ich hatte sowas mal trotz Gehörschutz in einem Keller, in dem über Jahrzehnte Heizungsöl ausgelaufen war. Das ging bis zu kurzzeitigen Taubheitsgefühlen in den Fingern. Beängstigend und wahrschenlich irgendeine "leicht" toxische
    Wirkung durch die "Verseuchung" des Raumes.


    Bei Dir tippe ich aber recht eindeutig auf Überlastung des Gehörs durch "wüste" Trommelei ohne Gehörschutz und Folgewirkung auf das Gleichgewichtsorgan - somit Schwindel!


    Trotzdem gilt der Rat des Kollegen oben, den ich gerne nochmals aufgreife: über solche Phänomene mal mit einem Arzt sprechen, denn es können auch andere Ursachen dahinterstecken die vom Arzt (und keinem! Online-Forum) diagnostisch geklärt werden können.

    Thanks Paradiddler...


    Ich habe vor wenigen Tagen vom Pearl Product-Manager in Deutschland eine Rückmeldung erhalten, dass man meine Sitze gerne einem Materialexperten vorlegen will. Ich habe sie also verpackt und an M&T eingeschickt. Nach seiner Aussage ist noch nie ein D-75 reklamiert worden. Nun bin ich in Erwartungshaltung wie es weitergeht. Er macht(e) aber einen sehr seriösen und kompetenten Eindruck und ich hoffe auf Austausch.

    Das Ding war doch vor wenigen Wochen schonmal drin.


    Scheinbar keinen Käufer gefunden. Ist eben für normalsterbliche immer noch sehr viel Asche... erst recht wenn man bedenkt, dass man eine Sonor Glockenguß mit etwas Glück für 600 Euro gebraucht finden kann.


    Trotzdem ist die Paiste mit Sicherheit eine tödliche Waffe und für echte Sammler auch richtig Asche wert. Nur mir wäre es vieeeeeeeeel zu teuer. Im nächsten Leben vielleicht :)

    Klassischerweise geht man so vor (ausnahmen sind immer erlaubt :)


    Kernfrage stellen: Ist Click sinnvoll... oder dem Song förderlich ???


    wenn "Ja" - dann:


    1.) "Guide-Track" einspielen: zum Beispiel die Gitarren und ´ne Vocal line um das grobe und das Arrangement des Stückes als Grundlage zu haben. Denn der Drummer soll in aller Regel nicht im Blindflug (oder stupide auswendig lernen) trommeln, sondern mit Feeling und Ideen aufwarten, die zum Vibe des Tracks passen. Letzteres ist deutlich natürlich und homogener, wenn er zu einer Guideline echter Musikanten trommelt. Wichtig der Guide-Track wird natürlich NICHT auf Tonträger gebannt. Er dient nur dem Drummer zur Orientierung und "Einstimmung".

    2.) Darauf die finalen Drums einspielen


    3.) Zur Drumspur nun den finalen Bass einspielen. Bass ist klassischerweise das zweite Instrument, da die Tightness zwischen Bass und Drums lebenswichtig ist.


    4.) Gitarrenspuren


    5.) Vocals


    6.) Eventuell finale Gitarrenlicks, die Vocal-Phrasierungen aufgreifen bzw. weiterführen oder interpretieren sollen. Die kann man ja schlecht vorwegnehmen, solange der Sänger nicht in der Endversion ´draufgesungen hat :)


    Wenn kein Click gewünscht ist und einzelne Musiker im Zusammenspiel recht sicher sind, kann man natürlich auch Drums und Bass gemeinsam aufnehmen und quasi danach nur einzelne Basstöne editieren, wo untighte Stellen (oder Verspieler) hörbar sind.


    Natürlich ist es beachtlich, wenn man einen ganze Band komplett quasi live aufnimmt und hinterher nur einzelne Dinge overdubbed.... aber ich denke auf diesen Modus bezog sich Deine Frage NICHT.


    Rock on!

    Die hatte ich vor Jahrzehnten mal bei Drumsonly angespielt... ich weiß granicht ob die damals noch Prosound hießen :)


    ... man wird alt!


    Es ist die DFP 750.... wenn mich nicht alles irrt - ist lange her.


    Baujahr 1990 (+/- 1 Jahr)
    Ich fand sie damals!!! beim kurzen anchecken super... was aber auch daran liegen kann, dass ich Bandsysteme und deren Feel immer bevorzugt habe und ich seinerzeit die Pearl P880 hatte.


    Man darf aber nicht vergessen, dass sich bei den etablierten Firmen seit dieser Zeit in Sachen Engineerung und Feel insbesondere des Slave-Pedals viel verändert um genau zu sein verbessert hat.


    Also für dieses Entry-Model (also Yamahas günstigste Doppelfußmaschine seinerzeit) keinefalls ´nen Liebhaberpreis zahlen.

    Zurück zum Knie...


    neben dem ein oder anderen sinnvollen Vorschlag der Kollegen scheinen mir folgende Faktoren in Zusammenhang mit auftretenden Knieproblemen noch besonders wichtig:


    1.) Sitzhöhe prüfen! Oberschenkel sollten leicht "abfallen" oder schlimmstenfalls parallel verlaufen. Auf keinen Fall sollte der Hocker so tief sein, dass die Oberschenkel leicht nach "oben verlaufen".


    2.) Noch wichtiger: unbedingt mit der Entfernung des Hockers zu den Pedalen experimentieren. Deine Knie-Probleme kommen vielleicht garnicht von zuviel Üben oder das dein Körper sich erst an das drumming gewöhnen müßte, sondern sehr wahrscheinlich von einer falschen Körperausrichtung, welche die Knie einseitig be- bzw. überlastet. Also die nächsten Tage mal ausloten wie Körper- und Gelenke reagieren, wenn du den Hocker mal in 3- 5 Zentimeterschritten weiter weg vom Drumset ausrichtest. Knieprobleme ergeben sich nicht selten aus einer Hockerposition in der Drummer quasi ganz dicht bzw. "gestaucht" vor den Pedalen sitzen. Ähnlich wie das Klischee des Rentner-Autofahrers der mit der Brille 1 Zentimeter vor der Windschutzscheibe sitzt :) Natürlich ist es auch theoretisch möglich, dass du zu weit entfernt sitzt. Ist aber eher unwahrscheinlich, trotzdem kannst du um alle Faktoren zu checken auch mal in die andere Richtung experimentieren... denn das hilft immens die Wirkung auf den Körper und seine Balance zu erfahren.


    3.) Die Körper-Ausrichtung zur Bassdrum und! zur Hihat ist wichtig. Auch hier gibt es viele Fehlerquellen. Z.B. eine "leicht verdrehte" Sitzposition die Kniegelenke recht schnell mit Schmerzen quittieren. Sicherstellen, dass du bequem an Hihatpedal und BD-Pedal kommst ohne eine leicht-verdrehte Beinstellung einzunehmen. Das klingt banal... ist aber bei vielen Drummern und nicht ganz ergonomischem Setaufbau oft zu beobachten.


    Wichtig: diese Faktoren einzeln und erst recht in Kombination zu checken geht nicht in 15 Minuten. Ich kenne die Knieprobleme von früher auch (auch teilweise Rücken- und Bandscheibe) und kann nur empfehlen einige Tage zu experimentieren. Es zahlt sich in aller Regel aus!

    Komisch... bin mir nicht sicher ob wir aneinander vorbeireden ?


    Ich habe bei recght neuwertigen Cymbals fast nie einen Geruch an den Fingern feststellen müssen. Aber fast immer bei älteren, wenn diese Ansätze von Grünspan oder noch schlimmer "deutlichen Grünspan-Befall" aufweisen. Dann in jedem Falle Hände waschen, dat´Zeug ist der Gesundheit abträglich.


    Aber nochmals, starker! Geruch (sofern nicht Achselschweiß :) an den Fingern kommt durch Cymbals meiner allergie-geschwächten Nase nach eher bei gebrauchten und Grünspan-besetzten Cymbals vor.


    Oder ist Dein Riechkolben einfach deutlich sensibler als meiner?

    Ohje der Sommer... das Ozon :)


    ...hier geht ja einiges durcheinander.


    YAMATO !!! nennt sich die Truppe. Und Taiko nennt man diese Trommeln!


    Freunde, Freunde, nicht Tomato oder Heiko! Hoffentlich hat das keiner gelesen, der aus Japan kommt.


    P.S: Yamato wird in Japan immer gerne für Superlative verwendet. Wer etwas im Geschichtsunterricht aufpaßt, erinnert sich vielleicht an das größte Kriegsschiff der Welt, versenkt im II. WW - die Yamato.

    Die Yamaha-Anlage im Hintergund ist besser!


    Ganz im Ernst, über die Billig-Serien bzw. "low-entry Sets" von Remo kann ich wenig sagen. Die verkaufen sich angeblich in den Staaten garnicht sooo schlecht. Hier in Europa spielen sie keine Rolle.


    Die höherwertigeren Acousticon-Remo-Serien fand ich früher vom Design (Böckchen, hardware) übel - vom Sound allerdings teilweise (insbesondere die fetten Bassdrums) sehr gut! z.B. Mastertouch!

    @ Bibbel


    Das ist auch meine Vermutung. Aber 100 % sicher bin ich nicht, denn irgendwas wird sich das junge Talent sicher gedacht haben! ???


    Auch das vor jahrzehnten vorgestellte "Jellinghaus-Konzept" (konsequenterweise nicht nur für snare, sondern ein komplettes Drumkit) ist ein "Käfig" und unterscheidet sich dadurch bei strenger Betrachtung von Pearl.

    Gerade die Sache mit dem Patent... das ist für die Zeitung meiner Erfahrung nach, für Lokal-Kolumnen ein Auffhänger, um Interesse zu wecken. Und bei uns hat es scheinbar auch gewirkt.


    Mige hat in einer Sache recht. Deutschland ist Erzkonservativ! in Sachen Patentvergabe. Das ist seit Jahrzehnten so und wird international eher belächelt. Das wird nicht nur schwer nachzuweisen, ob die Idee soviel besser/innovativer ist als die bisherigen - sondern man muß bei diesen Herren im Amt Überhaupt auf großes!!! Wohlwollen stoßen. Viele Patente die an Genialität und praktischem Nutzen für die breite Bevölkerungsschichten kaum zu steigern sind, wurden nachweislich erst im Ausland (von deren länderspezifischen Patentstellen) angemeldet, nachdem die hohen Herren in Deutschland sagten "die Erfindung interessiert keinen".


    Dazu kommt noch was anderes. Als 18-jähriger verfügen die wenigsten über die finanzielle Power ein Patent bzw. einen Produktnamen weltweit geltend zu schützen. Es nur in einem Land anzumelden z.B. Germany bzw. Namen/Prinzip zu schützen kostet auch schon Asche - aber ist im Globalisierungszeitalter (noch dazu wo fast jeder in Asien produzieren läßt und von dort den Weltmarkt beliefert) eher sinnfrei.


    Gib es bei uns kein Forummitglied aus der Region des jungen Erfinders, der ihn mal kontaktiert? Das ist doch viel straighter als hier zu rätseln ob er genial ist oder eben doch nicht :)

    Ich weiß nicht...


    ... ich finde es toll und aller Ehren wert wenn junge Burschen soviel Power in eine eigene Idee stecken. Ich erkenne gegenwärtig nur noch nicht den innovativen "Eigenanteil". Denn außer manchen skurrilen historischen Ansätzen aus der Urzeit Drumhistorie ist Pearls Free Floating Idee sowie das Jellinghaus Drumkonzept seit Jahrzehnten auch in Deutschland bekannt.


    Also entweder weiß er von diesen Konzepten nix (das kann ich mir nicht vorstellen... andererseits er ist SEHR jung) oder sein Konzept ist wirklich total anders. Daran habe ich gegenwärtig wiederum Zweifel!


    Vielleicht sollte man ihn mal anschreiben, ob er etwas von seinem Konzept in diesem Forum vorstellen will. Oder ein Forumskollege führt mal ein Interview mit ihm?


    Interessant wäre es allemal!

    Steht der wirklich schon auf einem Teppich?


    Die Rutschprobleme mit Crashes, Chinas bzw. den Stands existieren bei Leichtgewicht-Produkten. Leider auch bei Yamaha. Besonders bei den 600´er Stands. Aber auch die an für sich tollen 700 ´er waren auch bei mir auf glattem Boden bei Crashabschlägen manchmal auf "Wanderschaft". Als alles auf einem Teppich stand, war "Bewegungsruhe".


    Ansonsten hilft nur der uralte, archaische Trick zwischen die Stativstreben ein Gewicht zu klemmen. Das ist/war bei mir in Ausnahmefällen immer ein antikes, schweres Tama-Galgenstand-Gegengewicht. Wird das am Basisteil oder sonstige "Erschwernisse" befestigt, rutscht wirklich nix mehr. Aber so eine idiotische Methode kann man eigentlich nicht guten Gewissens weiterempfehlen :)


    Solltest du bereits einen Teppich haben und einen Wahnsinns-punch (solche Drummer gibt es!) dann mußt du doch in eine Gewichtsklasse höher... besser zwei! investieren.


    Sollte es die neuen Pearl-Gummifüße einzeln geben und die auch an ein Yamaha-Stativ passen???, könnte man das auch mal ausprobieren. Diese superfetten Pearl Füße (die sogar auch bei den neuen Exports dran sind... und natürlich auch bei allen höherwertigen Serien) sind die rutschfesteste "Gummi-Noppe" :) die ich jemals bei einem Hardwareartikel vorfand. Thumbs up!

    @Jochenist.net


    Gnade der späten Geburt :)


    Die älteren Semester wissen nur zu gut, dass Newsound schon in den frühen achtzigern der "effektivste Auswerter" der Tama Design- und Produktinnovationen in Taiwan war :)


    Man schielt(e) zwar auch immer mal auf Yamaha- und Pearl Produkte bzw. deren Designkonzepte oder Detaillösungen, aber das meiste wird eben von Tama "entliehen".

    Bei Bigdog ist die "Nähe"... hust... zu NEWSOUND offensichtlich. Das ist per se keinesfalls negativ gemeint, da Newsound gerade in den letzten Jahren offensichtlich versuchte das negativ-Image der Vergangenheit abzuschütteln und deutlich! bessere Drumsets und Hardware zu konzipieren.


    Back zu Backbone... ähh Bigdog. Die folgenden Bilder zeigen die "Verwandtschaft". Inwiefern bei Bigdog einzelne Hardwaredetails nochmals verbessert wurden gegenüber Newsound, weiß ich nicht. Die auffälligen Trittplatten sind ja nicht zu übersehen.


    Das wenige was Newsound auf den letzten 3 Messen zeigte, wirkte aber auf den ersten und 2. Blick (zumindest bei den teureren Serien) recht gut. Langzeiterfahrung mit diesen, Produkten habe ich aber keine.


    In Bezug auf die Low-entry Produkte von Newsound hatte ein Bekannter vor 1 1/2 Jahren eine Hihat gekauft, die gemessen am super-niedrigen Preis (bis auf die leicht schief verschraubte Kette) wirklich gut war. Ob sie heute noch so gut läuft... den werde ich mal anmailen!

    ... der Fachhändler meint vielleicht Willy "Wahan" ist anfällig für Grippe-Viren...


    hahaha


    Wenn er es auf Wahan Drumsets bezieht ist so eine Aussage nur legitim, wenn er sie aus eigener Erfahrung belegen kann und dezidiert erläutert!


    Das ist genau so ein Spruch wie neulich, wo einem Bekannten erzählt wurde Tama würde angeblich mit nordamerikanischem Ahorn für das Starclassic werben - in Wahrheit aber Fernost-Ahorn verbauen, weil es billiger sei.


    Es gibt so viele Händler die irgendwas aus dem hohlen Bauch "spammen", nur um das von ihnen favorisierte Zeug (im Laden) oder das mit der höchsten Gewinnmarge zu veräußern.


    Ich finde produkt-kritische Kunden-Aufklärung prinzipiell sehr gut. Aber dann bitte mit Beleg, was nicht gut sein soll - oder wo gefakt wird und bitte nicht diese ach so tollen "Insidertips" ala "ich habe gehört, dass taugt nix".


    Das schreckliche ist, dass neben vielen tollen aufrichtigen Händlern die es in Deutschland gibt, wirklich auch zahlreiche dunkel-schwarze Schafe existieren die im besten Falle schlichtweg Mist reden im Worst Case aber ganzt BEWUßT Lügen! Für viele Normalverbraucher, ist es schwer falsche Info von korrekter zu trennen und Lügner von "nur wenig Ahnung"-Händlern zu unterscheiden etc.


    Es gibt aber auch ehrliche Händler die wirklich auf nachgewiesene Mängel spezieller Produkte hinweisen. Letztere dann aber auch belegen kann anhand von Rücklaufquoten etc.


    Ein ganz schwieriges Thema.