Beiträge von Drumstudio1

    Super-Locke!!!


    Das wußte ich nicht. Das Produkt muß unlängst nachgerückt sein im Pearl-Programm!


    Gleichwohl noch ein Hinweis: Man bekommt die kompletten Doppelpedale! des Vorgängermodells P100TWC (wer auf den Eliminator-Fake des Fußplattendesigns verzichten kannn) schon für 198.- Euro inklusive Tasche.

    Bitte mal posten, wo du diese snare abgelichtet hast bzw. wer sie besitzt. Das Ding ist kurios und ich würde sehr gerne mehr erfahren.


    Birdseye maple wurde ausgiebig beim Artstar II (zwei) angewandt. Dann aber logischerweise mit den eckigen "heavy-metal-konformen" Artstar II Böckchen, total anderem Badge und natürlich dem Wechsel von Birke/Cordia zu dem Artstar II typischen Maple!


    Edit.... siehe weiter unten das Bild von Cobham. Es zeigt den Vorläufer der Artstar II Serie... ist aber faktisch wie die Böckchen und die Badges zeigen ein Artstar 1.

    Hoopla...


    sehr kurios!


    Das Label/Badge entstammt dem Artstar 1. Übrigens der 2. Artstar 1 Auflage, wie man an dem etwas "handschriftlicheren" Artstar Schriftzug erkennt. Selbst die wenigsten Artstar 1 Kenner, wissen dass es auch innerhalb dieser rattenscharfen Serie mehrere Zeitphasen bzw. Herstellungsgphasen bei Tama gab. Die allerersten Artstar 1 Sets hatten ein nur unter der Lupe erkennbares, minimal abweichendes Badge mit etwas eckigerer Artstar Schrift und minmalst anders geformte "Lorbeer-Blätter".


    Die Böckchen sind auch vom Artstar 1. Die Farbe/Lackierung allerdings kenne ich nicht. Ich möchte dir nicht zu nahe treten, aber du weißt sicher selbst, dass du nicht der beste Fotograf unter Gottes Sonne bist :)


    Das wirkt bei mir wie fast schon wie ein Birdseye-Maple-Furnier????
    Kannst du nochmal ein besseres Bild nachreichen - mit etwas größerem Abstand und konstanterer Beleuchtung?


    Eine Original Tama Artstar 1 Snare entsprach damals der absoluten Highend Klasse und entsprach preislich dem teuersten des teuersten :)

    Mir ist von einem Erweiterungsteil für die P120 nichts bekannt.


    Klaro, es gibt eine komplette Doppelfußmaschine auf Basis der P120...
    nämlich die P122TW (oder so ähnlich) aber dat´ hilft dir ja nischt´

    Zitat

    Thema zu befassen und erfuhr, das die Selbstmordrate bei Tinitusgeschädigten über 30% beträgt.


    Das würde mich jetzt aber auch fachlich interessieren. Ich bestreite diesen Prozentsatz!


    1.) Selbstmordrate = "erfolgreich" durchgeführter Suizid oder suizidversuch oder "lediglich" das Auftreten von Suizid-Gedanken??? Das mag hier zynisch klingen. Ist aber nicht so gemeint und ist auch faktisch ein himmelweiter Unterschied den jede seriöse Studie eindeutig definiert!!


    2.) Menschen die Streßbedingt (man spricht ja auch seit Jahren von den "neuen" Zivilisationskrankheiten Hörsturz und Tinitus") Tinitus bekommen, könnten auch schon völlig abseits des Tinitus aufgrund erheblicher Stressoren im beruflichen oder sozialen Umfeld vorher! Suizidgedanken entwickelt haben, welche dann bei wirklich auftretendem Tinnitus verstärkt bzw. intensiviert entwickelt werden, obwohl sie wie erwähnt vorher möglicherweise schon latent da waren????


    3.) Selbstmordarate wann??? Nach Dauerhaftem Tinitus von 14 Tagen, 6 Monaten oder 5 Jahren?


    Wie gesagt, ich habe große Zweifel an der Seriosität, Verifizierbarkeit bzw. empirisch belegter Datenlage obiger Angabe.


    Wir sind ja hier locker.... aber solche Angaben gehören auch deswegen "nicht locker aus der Hüfte unter´s Volk gestreut" weil sie ein Stück weit auch eine ganz fatale Eigenentwicklung bzw. Erwartungshaltung auslösen können, die weder Tinitus betroffen hilft, noch jenen die versuchen Tinitus-geschädigten im Umgang mit ihrer Erkrankung zu helfen.


    Ich finde es manchmal schön, wenn wir uns hier auch abseits des Tellerands bewegen und mal ans Ende des Horizonts blicken. Aber wie gesagt, obengenanntes ist mir ein zu lockerer Umgang mit einem sensiblen Thema. Finde ich nicht sooo gut.


    edits... System hakt. Ich hasse PC´s :)

    Zitat

    Die klassische, legendäre Ludwig-Schnarre ist die aus "Ludalloy" (Aluminium), und genau diese wird logischerweise auch zum Vergleich


    Ja, so meinte ich das. Den Unterschied zwischen Ludalloy Supra (dem Ludwig-Stahl-"Mysteriosum") und der Ian Paice Signature!

    Meshheads (z.B. Triggerhead) halten sehhhhhr lange, wenn man z.B. die "Silent Tips" von Tama über die Drumsticks zieht. Das sind kleine Gummi-Ummantelungen der Stockspitze.


    Die können folgendes, Gute bewirken: die Silent Tips waren eigentlich vor vielen jahren gedacht das Drumming z.B. auf harten Pads leiser zu machen.


    Nun haben wir zum Glück Gewebefelle und Lautstärke oder Härte der Pads gehört der Vergangenheit an. Trotzdem können Silent-Pads Sinn machen. Einige Drummer mögen bei den Original Roland Meshheads oder denen der Mitbewerber nicht, dass der Stick leicht über die Oberfläche "wegrutscht". Schwer zu erklären für "Nicht-Gewebe-Trommler". Ich denke die anderen wissen was gemeint ist :)


    Mit den Silent-Tips erhält der Stock ein verbessertes "Oberflächen-Handling" und das Wegrutschen ala "Schlittschuhlauf auf dem Eis" ist beseitigt.


    Natürlich nutzen sich die Silent-Tips im Laufe der Spieljahre etwas ab (Gummiabrief). Aber da sie recht wenig kosten, kann man sie ja alle 2-3 Jahre nachkaufen. Die Felle danken es in jedem Falle durch sehr lange Haltbarkeit!

    Ich antworte mal ausweichend sorry. Vielleicht kann hier jemand was dazu beitragen???


    Gibt es jemand, der die Pearl Signature Ian Paice Modell (teilweise schon je nach Händler für 299.- Euro zu haben) direkt! mit der Supra Phonic 14 x 6,5 verglichen hat?


    Folgende Story... ich habe oft Supra´s gehört und fand sie immer wirklich schön. Quasi "DER" Referenzsound für Metall-Snares. Natürlich gibt noch es viele andere tolle Metall snares weiterer Hersteller. Ich möchte keinesfalls eine Grundsatzdiskussion vom Zaun brechen!


    Vor wenigen Monaten brachte ein Bekannter seine Supra Phonic vorbei (die er unlängst wirklich günstig gebraucht erworben hatte). Wir testeten sie und kamen beide überein das sie wirklich klasse klang. Es war eine recht moderne Version (nix seventies etc.) noch dazu mit nahezu 0,0 Gebrauchsspuren.


    2 Wochen später brachte ein Schüler seine Pearl Ian Paice Signature mit. Abgesehen davon, dass bei seinem Exemplar auf den ersten Blick die Verarbeitungsqualität wirklich gut, die Optik eine deutliche Verbesserung zur Supra (ok, ist Geschmackssache) war, glaubte ich soundtechnisch die Supra Phonic vor mir zu haben. Auch der Schüler hatte früher die Supra lange besessen und teilte mein Urteil. Nur das diese designtechnisch aufgewertete snare eben jene 299.- kosten kann (je nach Händler). Klar unser Soundeindruck bedeutet nicht viel, da differenzierte Höreindrücke schon nach wenigen (milli)sekunden verblassen und ich die echte Supra vor langen 14 Tagen zuvor das letzte mal hörte.


    Darum meine Frage: wer besitzt beide snares und kann Klanganalysen mal wirklich "in die Tiefe" vornehmen bzw. mehrfachen A/B Hörvergleich???


    Würde mich sehr interessieren, welche Klangunterschiede bestehen. Faktisch hat Paice ja so lange Ludwig Produkte gespielt das es nicht verwunderlich ist, wenn die Pearl-Entwicklungsabteilung in Sachen Sound so deutlich wie möglich an die Supra ran will :)


    Ich weiß, dies Thema wird nicht jeden interessieren. Aber ein paar Drum-Hardcore-Freaks (zu denen ich ja auch gehöre :) können vielleicht helfen, Licht ins Dunkel zu bringen. Zumal wenn die Soundunterschiede wirklich gering sein sollten, die Preisdifferenz für jene Drummer die gerne Neuware erwerben zwischen der Supra Phonic und der Pearl erheblich!!! ist.

    Kopierschutzfragen bitte an entsprechende Foren in der Ukraine richten.


    Wir sind ein Drummerforum, mitunter schon an der Überschrift zu erkennen!
    Mensch das gibt es doch nicht!!!!

    Wollte auch keine Konfusion streuen :)


    Ich bezog mich (wie beschrieben) auf die Zeit 70 ´er und ganz frühe 80´er des letzten jahrtausends als Tosco völlig eigenständig und logischerweise unabhängig von Sabian war. Da Sabian noch garnicht geboren war.


    Da gab es viele üble Tosco Becken. Auch von UFIP einiges üble Zeug aus dieser Zeit.

    Dann muß ich wieder die Spaßbremse sein... Gemeinheit!


    Ich hörte in den siebzigern und frühen Achtzigern bei Kollegen oder im Schulinstrumente-Fundus immer wieder Tosco Becken. Stets waren sie hörbar schlechter als im Raum befindliche Paiste oder Zildjian Exemplare. Unter vielen Musikerkollegen und mir galt damals Tosco und Meinl als eher belächelnswerter "Billig-Kram"und Paiste sowie Zildjian (genauergesagt deren Hochpreisserien, denn im unteren Segment gab es auch von denen Schrott) als REFERENZ für guten Klang.


    Meines Wissens hatte Tosco auch die ein oder andere Billigserie. Ob ich damals einfach nur Pech hatte und immer nur die günstigsten Bronze Tosco-Becken im Vergleich zu den teursten Bronze Becken von Zildjian und Paiste hörte, weiß ich nicht. Wäre allerdings ein unwahrscheinlicher Zufall.


    Auch von Ufip gab es damals eine Menge Zeug, was gegen Paiste und Zildjian gnadenlos unterging. Das will man heute auch nicht mehr wahrhaben :)

    Chester hat nicht ganz unrecht.


    Das vor der Bassdrumrosette sah ich auch. Aber.... ich wage nicht zu sagen was es ist. Könnte auch ein alter Kaugummi sein :)


    Im Ernst... ich seh´ zu schlecht und das Bild ist zu klein.

    Ich kann nur sagen (das ist allerdings bei vielen Institutionen so, Energiekonzerne, Telekommunikationsanbieter etc.) das man immer mal nachkontrollieren sollte.


    Ich gestehe offen, mir fehlt für sowas immer die Zeit. Da wir aber mehrfach Anfragen von Musikerkollegen bzw. Musikfreunden erhielten, warum sie noch nicht ihre Tantiemen erhielten, mußten wir (schon aus Gründen des Respekts ihnen gegenüber) bei der Gema nachhaken. Außerdem war auch komisch das wir 2 Jahre lang kein Geld erhielten.


    Klar, es war kein Label-Gigant. Trotzdem waren in vielen Systemebenen der Gema alle Daten seit diesen 2 Jahren eingetragen. Das wurde uns auch mehrfach bestätigt. Nur scheinbar hatte sich Gema-intern keiner darum gekümmert, das Geld aus dem Ausland reinzuholen. Uns wurde es so erklärt, dass dies eine andere Ebene der Bearbeitung im GEMA-SYSTEM sei. Aber ich bin nicht der Systemadministrator der Gema. Wenn sie nachweislich alle gewünschten Informationen von uns und dem Label erhalten, verlasse ich mich (heute nicht mehr) darauf, dass sie die hausintern korrekt bearbeiten oder gegebenenfalls in ihrem wie auch immer gearteten System, weiterleiten.


    Ich weiß nicht ob es symptomatisch für die Gema ist... wage aber aufgrund mancher anderer Erfahrung keine allzu gute Prognose. Wer die Zeit hat, sollte unbedingt soviel wir möglich nachfragen bzw. recherchieren.


    Noch ein letztes Beispiel... einer anderen internationalen CD-Veröffentlichung aber nur knapp und grob umrissen (die Story ist in Wahrheit viel länger und so unglaublich, dass sie mir hier ohnehin keiner glauben würde) :)


    Man kann (das sehen die Gema-Statuten vor) Songrechte oder Textanteile zwischen Musikern prozentual aufsplitten. Das macht nicht jeder - aber es geht... theoretisch.
    Fiktives Beispiel das sich der Einfachheit halber nur auf die Musikanteile bezieht:


    Track 1 "I´m waiting for my money - Gema´ain´t my honey"
    Composer:
    Gerald 15%
    Atze 35%
    Lady Pimpernell 50%


    Im CD Booklet würde zwar nur erscheinen
    "I´m waiting for my money - Gema´ain´t my honey" (Pimpernell, Atze, Gerald) aber die GEMA würde (rein theoretisch) die Abrechnung bzw. die Tantiemenausschüttung den ihr bekanngegebenen Prozenten entsprechend vornehmen.


    Das hatten wir genaustens pro Song angegeben. Dann kam Monate später eine Auflistung der Gema mit Datenbankwerknummern etc. die eine völlig andere prozentuale Gewichtung auswiesen.


    Also wieder alles hingeschickt. Nach 1-2 Monaten erhielten wir wieder Post mit eindeutig korrigierten Prozenten. Es waren tatsächlich andere Werte - nur leider wieder völlig falsch!


    Ich erspare mir an dieser Stelle wie es weiter ging. Denn es ging noch deutlich weiter. Ihr ahnt es schon. Ich könnte noch einige andere persönlich! erlebte Episoden listen. Mag aber nicht mehr. Eines Tages werde ich sicher nicht mehr GEMA Mitglied sein. Dann lache ich noch mehr darüber. Gegenwärtig muß ich noch - und es besteht KEINE Alternative. Also muß ich die Sachen hinnehmen und tue es auch ohne allzu viel Gram. Wir sind alle Menschen (mit Fehlern und Schwächen) und manche Mitarbeiter der Gema sind in ganz besonderem Maße Menschen :)


    Ich war vor einigen Jahren beim Eintritt ehrlich gesagt ein wenig stolz auf die Mitgliedschaft... das ist längst rum und eher einer augenzwinkernden Belustigung gewichen.

    Nils liegt mit einigem richtig.
    Allerdings gibt es auch öfters mal 10 Lugs bei Schrottbass-drums von Billigherstellern. Leider ist es nicht so einfach anhand der Stimmschraubenanzahl auf die Qualität zu schließen.


    Klar, das könnte ein Ludwig sein... in jedem Falle aber doch stark modifiziert bzw. "verbastelt".


    Ich brauche das Bild größer!
    Was man sofort erkennt ist die Tama-hihat-Maschine :) Die ist aus den frühen achtzigern könnte also parallel oder kurz nach dem Set erworben worden sein... oder eben gebraucht. Schwören tue ich´s nicht - das Bild ist zu klein... hatten wir schon. Sieht aber verdammt nach der Tama Titan-Serie
    aus.


    Insgesamt ein wildes Konglomerat von Hardware aller Herren Länder... was bei der damaligen Ludwig Hardware nicht zwangsläufig ein Nachteil ist :)


    Weder Tomrosette, noch Tomhalter oder Bassdrum-Rosette haben mit Ludwig was zu tun, sondern mit Yamaha. Natürlich ist es NICHT YESS sondern RIMS bzw. ein RIMS-Clone. Da irrte Nils.


    Anyway, an dem Set hat jemand kräftig rumgeschraubt. Die scheinbar fehlenden Badges sind tatsächlich sehr verdächtig. oder sind sie nur nicht im Bild??? Das drückt wenn tatsächlich nicht vorhanden, (sofern es Ludwig ist) ein weiteres Mal heftig den Zeitwert nach unten.

    Chester


    Genau, ich bin auch gegen stumpfe Parolen und habe auch nie solche gepostet. Da ich mich nie an plumper Institutionen-Hetze beteilige (auch bei der Gema existieren sicher fitte Mitarbeiter) habe ich 2 ganz konkrete Beispiele genannt, die belegen das die Gema in wichtigen Einzelfragen noch nicht im neuen Jahrtausend angekommen ist.


    Gerade erstere Post belegt ja, dass die poltik als auch die Gesellschaft keinen allzu nennenswerten Druck auf die Gema ausübt... und leider auch von Innen heraus der Reformwille enge Grenzen zu haben scheint.


    Ich denke wir sind uns alle einig das rassistische Texte keinesfalls schützenswertes Kulturgut sind, welches man noch mit Tantiemen-Ausschüttung belohnen sollte. Der Gema und einzelnen politischen Gremien ist dieser ethisch-moralische Schlag in die Magengrube der Opfer des NS-Regimes seit Jahrzehnten bekannt! Ich skizziere da KEINESFALLS Insiderwissen. Aber es wird nichts dagegen unternommen. Es soll einzelne Nachkommen geben, die freiwillig auf die Annahme dieser Gelder aus ethischen Gründen verzichten. Das finde ich klasse... sollte es stimmen.


    Es geht gerade nicht um staatliche Zensur. Damit hat das garnix zu tun. Sondern jene Songs die als Begleitmusik für Gewaltübergriffe oder zur "Einstimmung" auf das Fresse-polieren oder dezimieren nicht ins Schema passender Personen herhielten, bzw. durch geschmeidige Melodien indoktrinativ-widerwärtige Botschaften ins Hirn schleusten,
    sollten wohl kaum zur Gewinnausschüttung herangezogen werden. Innerhalb der Gema nimmt man doch sonst auch in Anspruch über die Aufnahme jedes einzelnen Mitglieds zu entscheiden. Wieso kann man dann dieses schlimme Zeug nicht aus der Gema kicken? Will mir nicht in die Birne.

    Zitat

    Gerade so eine Bagatelle wie in diesem Fall macht einen am Lehrstuhl schneller bekannt als man denkt. Kommt sowas öfter vor, hat man den Ruf ein "Spezialist" zu sein und das ist in Betracht auf Prüfungen nicht immer förderlich.


    Ja Chester. Finde ich gut.


    Und obiges Zitat kann ich nur unterstreichen... ähnliches findet sich ja auch in meinem Post.


    Ich hoffe die ein oder andere PN von Heute wird Sixstringsting helfen :)

    In der Härte von Schwatvogel möchte ich das nicht bestätigen...


    befürchte aber... er hat möglicherweise recht!


    Die Gema zumindest müßte dringendst reformiert werden. Ob das von Innen heraus funktioniert - daran habe ich große Zweifel. Aber von Außen - sehr unwahrscheinlich? Die Politik interessiert sich nicht für die Gema!


    Das sieht man schon alleine an dem riesen Nazi-Song-Fundus. Also das ganze braune-Liedgut von 1933- 45, wo immer noch sogar den Erben der Komponisten die Kohle überwiesen wird.


    Mal ein nettes Beispiel: Vor 3-4 Jahren wurde eine CD international veröffentlicht. Eine sehr kleine Auflage... was solls. Nach 2 Jahren stellten wir fest (nachdem einige beteiligte Musiker fragten warum ihre Tantiemen noch nicht eingetroffen wären), dass obwohl der Gema durch das Label als auch durch die Komponisten alle verfügbaren Daten 2 Jahre!!! zuvor zugeschickt wurden... und die Gema diese auch in mehreren Schreiben und Datenwerk-Fuck-nummern bestätigte.... das sie sich trotzdem nicht bemüht hatte die Tantiemen abzuführen bzw. von den entzsprechenden Vertragspartnern im Ausland die Anteile ranzuschaffen. Ganz übel - aber es kommt noch besser.


    Auf Nachfrage (bis wir das rausbekommen hatten!!!!) sagte der zuständige Mitarbeiter, ob wir ihm eine CD als Nachweis schicken könnten.... hahaha Anhand dieser CD (die übrigens keinerlei andere Daten enthielt - auch nicht auf dem Barcode - als jene die sie schon hatten) könne er möglicherweise Geld von kooperierenden Partnern der Gema im Ausland erhalten.


    Die Pointe kommt noch besser. Wir reden nicht von sogenannten "dritte Welt Ländern", sondern vom das europäischen Ausland, wo nachweislich Institutionen existieren, die schon lange mit der Gema entsprechende Tantiemen-Transfer bzw. Lizenzabkommen haben. Außerdem gehört es genau zu den elementaren Aufgaben der Gema (dafür bekommen sie u.a. unseren Beitrag) die entsprechenden Beträge die durch Veröffentlichungen oder Aufführungen anfallen (nach Abzug ihrer Bearbeitungsgebühren) an die Komponisten weiterzuleiten. Auch bei Veröffentlichungen im Ausland! Nicht so die Ansicht jenes Mitarbeiters (die 3 vorherigen wußten kurioserweise auch nicht besser Bescheid):


    O-Ton: "Wenn ich ihre CD habe kann ich versuchen das Geld zu erwirken. Das dauert dann etwa nochmal ein Jahr. Aber selbst bei unseren Kooperationspartern ist es möglich dass diese das Geld einbehalten. Insofern kann ich Ihnen nicht zusagen, dass sie die Anteile erhalten, denn das passiert häufiger".


    hahaha... das ist der Gipfel.


    1.) 2 Jahre mit Kohle im Rückstand bleiben
    2.) CD Exemplar abstauben (wohlgemerkt alle Titel und Daten waren längst in mehreren Gema-Systemebenen gespeichert, wie viele Briefe von der Gema belegen)
    3.) ein weiteres Jahr warten ob Geld bei der Recherche herauskommt
    4.) sich nicht wundern wenn garkein Geld kommt
    5.) Erst aktiv werden auf Nachfrage der Mitgleider. Hätten wir nicht nachgefragt wäre höchstwahrscheinlich die Recherche durch den Mitarbeiter nie erfolgt! Sind erst mal einige Jahre vergangen bekommt man diese Kohle tatsächlich kaum noch.


    Diese Story ist so klasse, dass ich Monate gebraucht habe um nicht an meinem Geisteszustand zu zweifeln. Da aber auch mehrere andere Personen an dieser "Sache" beteiligt waren, war "leider" alles verifizierbar. Es war übrigens nur eine Story von vielen, die mich auch nur tangiert da ich ab und an auch Texte bzw. gewisse Anteile habe und dahingehend mit der Gema zutun habe(n muß).


    Fairerweise muß man aber auch sagen, das bei jenen Mitgliedern der Gema die fast nie Tantiemen erhalten... die Gema selbige auch oft jahrelang verschont bis sie mal die über Jahre aufeinandersummierten Mitgliedsbeiträge eines Tages einfordert. Da gehen ganz offensichtlich die Uhren erheblich nach. Sowohl zugunsten als auch zulasten ihrer Mitglieder.

    chesterhead

    Zitat

    Schonmal drüber nachgedacht, ob du an einer Uni richtig bist? Selbstorganisation ist im Studium äußerst wichtig und dazu gehört auch die Kenntnis der Regeln, nach denen man studiert.


    Jeder macht macht mal ´nen blöden Spruch.


    Wenn Du sowas zu Unizeiten zu mir gesagt hättest (obwohl es nachgewiesenermaßen auch bei mir nicht zutrifft) wäre ich sehr böse geworden!


    Vielleicht... nein SICHER! bist du manns genug, dass nochmal gerade zu rücken. Das war nicht OK und hochgradig unfair!


    Übrigens kennen auch die meisten profs nicht alle Regeln nach denen sie lehren oder sollte ich leeren sagen... hahaha.


    Die Uni-Verordnungen sind teilweise so komplex und kompliziert. Ich war ab und an in manchen Runden, wo Profs endlos diskutiert haben. Nicht fachlich- sondern wer Recht hat in Bezug auf irgendwelche Studienverordnungen bzw. wie einzelne Textabschnitte auszulegen sind. Da dachte ich oft "wenn das nach außen dringt, was hier los ist" hahaha


    Ich kenne wenige Studis und auch wenige Profs die alle studienrelevanten Bedingungen kennen. Du gehst sicher von deiner Studienverordnung aus. Die mag ja überschaubar und leichtverständlich sein. Erfreuedich daran.
    Fest steht, es gibt je nach Uni bzw. sogar je Fach bzw. Fachbereich auch irrsinnig komplexe Studienordnungen. Nochmals, ich habe in mancher Runde gesessen wo wir immer wieder die Texte mit mehreren Profs gelesen haben und alle versuchten zu verstehen, für welchen Fall welcher Absatz in Kraft tritt - oder eben nicht. Sich Profs gegenseitig zulachten: "mensch du mußt es doch wissen, du warst doch bei der Formulierung dabei" :)


    edits... ich mache zu viel parallel heute... dementsprechend auch zu viele Fehler

    In 10 Jahren Studium und Hiwi-Tätigkeiten in Forschungsprojekten habe ich auch schon einiges erlebt. Prof´s in meiner Wertungsskala ganz kurz vor dem totalen "Fuck off" und andere die fachlich und zusätzlich in Sachen menschlicher Qualität und Hilfsbereitschaft nahe Robin Hood waren und bei mir bis heute hoch im Kurs stehen.


    Für dich heißt es zunächst Bälle flach halten und nicht gleich übertrieben auf Rechte pochen!


    Zunächst: bitte nicht böse sein. Scheine sind manchmal hart erkämpft. Ich war immer froh die Lappen so schnell als möglich abzugreifen. Auch Profs sind sterblich, Personal wechselt und es gibt Uni-intern alle paar Monate auch soviele politische Veränderungen, dass es schon gewagt ist den Schein so lange brach liegen zu lassen.


    Mir hat allerdings mal ein Prof gesagt, dass er verflichtet sei, Scheine eine gewisse Zeit (exakteres habe ich tragischerweise vergessen) aufzubewahren. Die Pointe war bei jenem Prof tauchte nach 8 !!!! Jahren ein Studi auf und sagte "so ich studiere jetzt weiter. Ich war damals in ihrem Seminar und möchte nun den Nachweis." Ein Wort wechselte das andere. Nun wollte der Zufall obwohl die Uni-internen Aktenordner dieses Seminars längst aufgelöst waren, dass jener von mir hochgeschätze Prof in (s)einer Abstellkammer!!! genau jene Seminarunterlagen dieses Burschen fand, mit dem Nachweis "durchgefallen". Er hielt sie ihm Tage später vor die Nase und der ruderte mächtig zurück. Was haben wir gelacht!


    Jetzt aber konstruktiv zu deinem Problem:
    Ich würde nun so diplomatisch wie möglich agieren. Auf Rechte (sofern du sie hast ) kannst du ein paar Tage später wenn das nichts nützt (wahrscheinlich) immer noch pochen.


    Gehe unbedingt zu einem Prof (´drunter bringt es in der Uni-Hierarchie nicht viel) zu dem du Vertrauen hast und schildere ihm ehrlich! genau das was vorgefallen ist. Wichtig: keinesfalls zwischen Tür und Angel. Sage das es für dich um eine ernste Sache geht und bitte um einen Termin. Es ist meiner Meinung nach jetzt wichtig das einer auf Prof-Ebene ein bisschen unter Prof-Kollegen handelt, so ala "was haben wir da für einen Schlaumeier unter den Studis"... durch die Blume aber für dich Partei ergreift. Solche lockeren Gefälligkeiten gibt es an Unis wesentlich öfters hinter den Kulissen als man vermutet. Diese Schrabnelle als Sekretärin kann man später im Leben (nach!!!!! Abschluß des Studiums) noch mal anonym mit einem symbolischen Geschenk an ihren ausgeglichenen Charakter und Hilfsbereitschaft erinnern (Massagestab etc.)


    Natürlich kannst du gleich (sofern du sie hast?) auf deine Rechte pochen den Schein zu erhalten. Ich befürchte aber zweierlei:


    erstens, dass man dir unterstellt, dass du Studis beim Schummeln in der Klausur unterstützt. Das wäre fatal und kann dich an der Uni Kopf und Kragen kosten. Das war (nicht böse sein) auch mein ERSTER GEDANKE bei deiner Story gewesen! Und der ist naheliegend! Da wirst du viel Überzeugungsarbeit leisten müssen.


    Die werden dich nicht gleich rausschmeißen (so leicht geht das nicht) aber in Prüfungen erinnert sich der ein oder andere doch an besonders "innig geschätzte" Studenten. Zweitens sind Profs denen man gleich mit Klage droht nicht mehr die kulantesten Gesprächspartner!


    Also erstmal auf der menschlichen Ebene agieren. Sich lieber etwas kleiner machen und sagen "ich weiß, dass war idiotisch von mir" als zu sagen "rechtlich steht mir der Schein zu". Es gibt nämlich Uni-intern auch Ausschüsse die ab und an tagen und bei individuellen Einzelfällen festlegen wie gegen Verstöße gegen die Unistatuten vorgegangen wird. Das möchte ich dir eigentlich ersparen, denn ich bin recht sicher, dass du womöglich sogar mehrfach gegen Uni-Statuten verstoßen hast.


    Viel Glück...
    Rest per PN


    PS: nochmals bitte nicht sauer sein. Ich versuche nur so offen und deutlich wie möglich Gedanken anderer (deine eigenen kennste´selbst :) aufzuzeigen.


    Das mit der Klausurabgabe erschwert die Dinge leider nochmals. Was oft vergessen wird: Bildung kostet Geld! Qualitativ hochwertige Bildung sogar viel Asche! Auch wenn wir Studis oft andere Erfahrungen gemacht haben sind Unis derzeit immer noch die teuersten und qualitativ hochwertigsten Bildungsstätten. Mit der Teilnahme und erstrecht der Abgabe der Klausur werden "böse Profs" argumentieren, das du Dienste in Kauf nimmst, die dir nicht zustehen. Eben da du sie ja schon mal geschrieben hast. Selbst wenn die Elaborate wie so oft in Wahrheit nur ein Hiwi kontrolliert- kostet auch der (wenn auch wenig) Geld. Also nochmals jetzt zügig auf menschlicher Ebene um Schadensbegrenzung bemühen. Da geht sicher noch was.