ZitatWenn bei mir ein Gitarrist mit seiner Zweitgitarre spielen will, schmeiß ich ihn raus.
Das nenne ich konsequent. ![]()
ZitatWenn bei mir ein Gitarrist mit seiner Zweitgitarre spielen will, schmeiß ich ihn raus.
Das nenne ich konsequent. ![]()
Ich habe auch Cadeson bewußt zur wohlwollenden Begutachtung freigegeben. Kann man ja alles lesen ![]()
Glaube aber (das ist noch mild formuliert), dass die noch das ein oder andere Jahr brauchen bevor sie richtig durchstarten. Guestbookeinträge sind (sorry) nicht die solideste und unbestechlichste Prüfstelle der Republik, das hat der_Pat.e aber schon sehr gut aufgezeigt.
Nochmals: auch mir gefielen auf den ersten Blick die Messe-Sets ... bis auf einiges der Hardware. Aber, das Preisleistungsverhältnis in Germany in Bezug auf Cadeson läßt mich völlig kalt bzw. doch reichlich verwundert zurück.
Wann Cadeson von einer No-name Marke aufsteigt zu einem relevanten Branchentip oder gar Giganten oder was auch immer... werden wir sehen. Die Website nach NEWSOUND bzw. Action einem anderen (ehemals bekannteren!) Konkurrenten aus Taiwan zu benennen wird Cadeson in Sachen Marktakzeptanz in Deutschland genau so hinderlich sein, wie die zu hohe gegenwärtige Preisgestaltung. Denn seien wir mal ehrlich... das Newsound in den letzten Jahren besser geworden ist, ist den meisten Drummern völlig entgangen. Jegliche Verwechslung mit Newsound/Action muß Cadeson zum Nachteil gereichen. Warum? Die meisten Drummer jenseits des zwanzigsten Lebensjahres haben üble Auswürfe dieser Firma aus den Achtzigern und neunzigern noch in unguter Erinnerung... auch Musikalienhändler.
Aber zurück zu Cadeson: Die Ami´s sind preislich ´drunter aber selbst "drüben" werden keine bedeutenden Stückzahlen abgesetzt. Wie gesagt, die Zeit wird es zeigen und mit gesteigerter Aktivität und besserem länderspezifischem Marketing-Verständnis kann Cadeson eines Tages vielleicht wirklich mal mitmischen. Gegenwärtig nicht. So einfach oder kompliziert ist die Lage.
Also mich bitte, nicht zu den Cadeson Gegnern zählen
Im Gegenteil, ich lege nur gerne die Finger in die Wunde... denn daraus kann sowohl der Vertrieb die nötigen Schlüsse ziehen... als auch potentielle Kunden die gegenwärtig am überlegen sind.
Wer ein solches Set kaufen will (ich persönlich würde es gegenwärtig nicht tun) hat trotzdem meinen Segen, denn wir sind ein freies Land
Und wenn es sein muß reiche ich jedem Privatbesitzer eines Cadeson Sets auf seiner persönlichen Website noch einen netten Guestbookeintrag nach... wie wäre es hiermit:
"Geiles Set. Interstellarer Drummer. Mach´weiter so Jupp! Ich habe immer an dich geglaubt und mit diesem Set wirst du endlich durchstarten und es der ganzen Welt zeigen."
Schmunzelnder Gruß
Die Fragen sind gut und absolut berechtigt und keinesfalls pauschal mit "nein" zu beantworten.
Also, das Thema Acryl und Haar-Risse ist so alt wie das Material selbst. Jeder Branchenkenner weiß davon... ob er davon berichtet ist ein zweites Paar Schuhe.
Tatsächlich besteht die Gefahr das Acryl-Kessel dem Druck der Fell-Spannung genau dort wo die Böckchenschrauben am Kessel liegen, Tribut zollen.
Diese Gefahr versucht zum Beispiel ein Hersteller durch das temperieren der Acryl-Kessel nach den Bohrungen zu verringern. An sich eine gute Idee! Die aber letztendlich auch die materialtypischen Gefahren die nicht nur hypothetischer Natur sind, aufzeigt.
Aus eigener Erfahrung (ich habe sowas in den achtziger Jahren selbst fertigen lassen) würde ich jedem beim Kauf (egal bei welchem Hersteller) zu folgendem Raten:
Unbedingt eine mehrjährige Garantie die auch den Austausch bei Haar-Rissen vorsieht, vereinbaren. Zur Not würde ich persönlich etwas mehr zahlen - wenn mir eine mehrjährige Austauschgarantie eingeräumt wird.
Zitatbeides nein, dann müßte in beiden fällen eher das fell reißen.
Leider Nein! Wenn wir Haar-Risse (die sich noch dazu im Laufe der Nutzung vergrößern können und bei Acryl - sofern schon mal entstanden auch werden!) mitzählen als Kesselschaden, dann ist diese Aussage nicht haltbar. Bitte nicht böse sein Slowbeat.
Ungeachtet von Australien ist den meisten ohnehin nicht bewußt, dass es ein Angebot wie in Deutschland (fast in jedem Kaff ein Musikgeschäft) und mindestens 5 Branchen-Giganten in Sachen Versand/Online-Shop nirgendwo sonst gibt (USA ausgeklammert)
Wir sind in Deutschland in Sachen Instrumentenversorgung (wie mir viele Freunde aus dem Ausland immer wieder vor die Nase halten) unglaublich gut dran und verwöhnt!!!!
Auch in Sachen Vertriebe bzw. Europastützpunkte befindet sich fast alles in Deutschland, was die Verfügbarkeit jedweden Instrumente-Materials immens vereinfacht. Selbst im witschaftspotenten europäischen Ausland (Frankreich, England etc.) schauen Musiker neidisch auf unsere Marktversorgung. Also, warum dann nach Australien schielen, einem Land was in Sachen Musikinstrumente-Markt und Vertriebsniederlassungen eher weit hinten bzw. down under liegt? ![]()
Off-topic II
Ich liebe auch die alten Purple Sachen, und sogar noch etwas mehr die Rainbow-Frühphase mit Dio... trotzdem ist das eher seicht-softe balladeske Mittelalter-Zeug von Ritchie immer noch besser als 99 % der sonstigen Fernsehgarten-Mucke ... hahaha
Trotzdem habe ich die Mittelalter-Wendung auch eher verwundert zur Kenntnis genommen... und glaube auch nicht mehr so recht an eine Rückbesinnung von ihm an alte Tage/Zeiten (wie es manche erhoffen). Die waren ja schon lange vorbei und selbst ihre 1985 Reunion war nur ein lauer Wind im Vergleich zur musikalischen Potenz der siebzigern. Schade - aber nicht zu ändern.
Was????
Der macht das nochmal??? Bitte nicht. Ich liebe seine musikalische Ausdruckskraft aber wenn er da nochmals auftritt (damals dachte ich beim zappen mich trifft der Schlag) bin ich mir endgültig bewußt, dass ich dem Rentner-Dasein nahe bin ![]()
... dann muß ich den Fernsehgarten noch zum Pflichtprogramm machen. Und demnächst spielt womöglich noch Deep Purple im Musikantenstadl...
Hilfeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee
Bin gerade zu faul zum nachmessen. Was hast du denn im Proberaum für ein Set???.
Die alten Sonor Force-Tomhalter (2000/3000) sind nämlich "von weitem" den Pearl nicht unähnlich... aber doch in Sachen Durchmesser wesentlich dünner! als die eher wuchtigen Pearl-Tomarme.
Toto auf der Landesgartenschau??
Wahnsinn, wie sich die Zeiten ändern. Obwohl nachdem Ritchie Blackmore schon im Fernsehgarten war, muß man wohl mit allem rechnen ![]()
Ja, Landesgartenschau - da braucht man nix befürchten.
Übrigens auch bei den Musikmessen wenn große Acts auftreten (z.B. vor 3 -4 Jahren) Malmsteen haben zig Leute (auch offizielle Firmenvertreter) parallel ihre Videoanlagen aufgebaut und munter ´drauflos gefilmt.
Mein eher mahnender Hinweis bezog sich auf einige offizielle Konzertveranstaltungen wo man vorher nie genau weiß wie die Sache gehandhabt wird. Und da liegt es nicht nur im Verantwortungsbereich der Veranstalter. Das ist ein Irrtum. Es gibt (leider?) auch einige Bands die durch ihre Roadies und/oder Managemente gegen Hobbyfilmer vorgehen (lassen). Andererseits aber auch viele Veranstalter die selbst incognito hinter Glas oder wo auch immer alle Acts die jemals bei ihnen gespielt haben aufzeichnen. Aber dat´is ein ganz heikles Thema... ´drum lasse ich es lieber unerwähnt ![]()
Nein, darfst du nicht. Dies ist normalerweise kleingedruckt auf allen Eintrittskarten vermerkt.
Viele Bands lassen sich selbst von ihren Roadies, Groupies oder was auch immer jedes! Konzert mitfilmen aber die sind dann "offiziell" durch Backstage-Paß "lizensiert" zu tun was sie wollen ![]()
Es gibt und gab schon immer Privat-Leute die Kameras reinschmuggeln. Die Folgen sind unterschiedlich je nach Security, Tagesform, Biorhythmus etc.
Von "lassen sie das", oder dem völligen unbemerkt-bleiben bis zum oberamtlichen Fressepolieren durch die (je nach Veranstalter bzw. Verantsaltungsort) mitunter rechtslastige Security ist alles möglich. Schon alleine deswegen würde ich eher abraten. Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass wenn man dir die Kamera am Eingang abnimmt, sich keiner einen Dreck ´drum kümmert ob sie Schaden nimmt... wie gesagt - ist sehr Tagesform abhängig. Natürlich kannst du auch dafür entscheiden mit der Kamera den Nachhauseweg anzutreten... immer noch besser als die Kamera zu opfern.
Ich will auch nicht Schwarzmalen. Es gibt auch immer wieder Konzerte in deren Verlauf in Sachen "Hobby-Filmer" garnicht eingegriffen wird.
edits... zu viele Schreibfehler
Ohne Worte!!!!! Da bleibt mir die Luft weg... ob vor Lachen oder Entsetzen über so viel Dreistigkeit bzw. die Drohgebärden weiß ich noch nicht.
Bild her ![]()
... 29.99.- ist echt ein Killer-Preis... selbst für Schrott ![]()
Zoom gehört seit 1990 zu den Firmen, die ich heiß und innig verehre...
... zwar in Sachen Benutzerergonomie nicht die anwenderfreundlichsten unter der Sonne, aber wahre Innovatoren in Sachen Sound und Preis/Leistungsverhältnis und Kompaktheit!!!. Erinnert sich hier noch jemand an ihr erstes das 9002, der coolste Gitarrenmultieffekt seinerzeit, dessen toller Klang viele Musiker jahrelang beeindruckte und der den etablierten Firmen ganz großes Kopfzerbrechen bereitete? Ich liebte dessen Sound! ![]()
Here we go:
Sound Service Musikanlagen Vertriebs GmbH
Am Spitzberg 3, 15834 Rangsdorf, Germany
Tel: (49) 33708-933-0 Fax: (49) 33708-933-189
http://www.soundservice.de
Noch eine letzte Anmerkung:
Auch der Begriff "Action Drums" für die Website hat schon vor Monaten zu 2-3 Anfragen von Drummern bei mir geführt. Ich selbst bin auch eher verwundert, warum ein Vertrieb der vorrangig Cadeson featuren will, seine Website ausgerechnet nach dem neueren Label einer anderen taiwanesischen Firma noch dazu mit diplomatisch formuliert "wechselhaftem Ruf", nämlich NEWSOUND (die seit einigen Jahren auch unter ACTION DRUMS firmieren) benennt.
Und dazu auch auf dieser Website noch einzelne NEWSOUND/ACTION Produkte anbietet. Das schafft bei vielen Konsumenten (zum Glück nicht bei mir
soo viel Verwirrung. Schade und nicht der beste Marktstart, wenn man es mit Cadeson wirklich ernst meint.
Also an dieser Stelle: Cadeson ist nicht NEWSOUND bzw. Action. Die Firma NEWSOUND/Action existiert noch, wenngleich ihr die entwicklungstechnische Puste ausgegangen zu sein scheint und sie größtenteils ihre schon vor 3-4 Jahren designten Linien unverändert anbieten.
Zum Cadeson...
seit einigen Jahren fällt auf, dass sie auf der Messe wirklich recht schöne Sets ausstellen. Bei der teuren Hochpreis-Serie "Blast" sind schon einige am vermuten, ob es Zufall ist, das gegenwärtig diese recht exotische Tomholz-Kombination ausschließlich Cadeson und Mapex verwenden??? ... nix genaues weiß man nicht ![]()
Bei aller Begeisterung für "Neuzugänge" (obwohl Cadeson pocht ja auf ihre lange Geschichte des Trommelbaus, und das sie von Zulieferen unabhängig sind und selbst fertigen und entwickeln etc.) - fällt mir seit Jahren bei Cadeson auf:
1.) Selbst in den Hochpreisserien (das ist die Blast Serie monetär betrachtet zweifelsohne) gelingt es nicht in Bezug auf die Hardware eine einheitliche Linie zu fahren. Wenn man sich den Gesamtprospekt anschaut (oder wenn es sein muß nur das eine Blast-Photo im web) fällt auf, dass einige Teile immer nioch wie billige Kopien aus Fernost aussehen und es keine einheitliche Design-Linie in Sachen Hardware-Gestaltung gibt- noch schlimmer vieles klobig und antiquiert wirkt. Das Auge ißt mit!
2.) Die Preise sind für eine No-Name Marke zu hoch. Für dieses Geld kann man auch ein Markenset kaufen. Auch ein nettes Beispiel ist die Glockengußsnare bzw. die Flexi Bronze Cast snare. Zum Preis der Cadeson kann ich die Sonor kaufen. Warum dann ein No-name Produkt???
3.) Leider werden schlimmste Vorurteile gegenüber Fernost-Herstellern auch im aktuellen Katalog wiedermal bestätigt. Die Serie direkt unter der Blast (R-Class, 6-ply maple) richtet sich ja scheinbar auch nicht an low-Budget Kunden. Aber sofort wird man offenbar, dass innerhalb dieser Serie zwischen Seite 2 und 3 unterschiedliche Böckchen für die Stimmschrauben verbaut werden. Ich weiß, dat is´kleinlich von mir... aber diese Fehler in Produktgruppen kennen wir seit Jahrezehnten zur Genüge von jenen Firmen, die noch viel Aufholbedarf oder zu früh erblindete Mitarbeiter bzw. im schlimmsten Fall kein zeitgemäßes Qualitätsmanagement haben.
Fiktiver Photo-Shooting-Dialog:
Mitarbeiter 0815: "Mensch Liu, ich habe nur noch ein Set vom Vorgänger Modell"
Mitarbeiter Liu " Egal, merkt doch ohnehin keiner, mach´ endlich das Photo!"
Doch man merkt es!!!
Mein Eindruck ist: Cadeson kann eines Tages mitmischen, wenn sie konsequenter auf Aufholjagd gehen.
Gegenwärtig würde ich zu den in dt. geltenden Preisen nichts kaufen. In den USA gelten für diese Sets teilweise (warum auch immer) deutlich günstigere Preise. Obwohl das ist gemein von mir, das gilt ja für viele Produkte in den Staaten.
Auch ein Wiederverkauf wird (da diese Firma immer noch - auch gemeinerweise von mir - als No-name Marke gehandelt wird) einen riesen Verlust einbringen.
Unlängst erhielt ein Bekannter von mir ein Cadeson Tom der Blast Serie zum Test vom Vertrieb. Da war (als hätte der Vertreib auch schon Probleme die Cadeson Qualtität angemessen zu würdigen) ein Remo UT-Fell aufgezogen. Und das bei einer Hoch-Preis-Serie.... irgendwie ergibt das für mich ein recht klares Bild.
Nochmals, selbst wenn ich zu streng bin kann ich von einem Punkt nicht ablassen: warum sollte ich Produkte einer No-name-Marke kaufen, wenn ich zum selben Preis oder günstiger designtechnisch ausgereiftere ansonsten mindestens gleichwertige Produkte von etablierten Markenfirmen erhalte, die mir auch im Falle eines etwaigen wiederverkaufs weniger Verluste bescheren werden??? Ich habe Zweifel ob im gesättigten Markt für Drumsets der Konsument dieser Marke zu diesen Preisen eine Chance einräumen wird.
Bislang galt immer, dass man als No-Name Anbieter bei gesättigter Marktlage nur dann eine Chance hat, wenn man bei identischer oder besserer Qualität! im vergleich zu den etablierten Markenfirmen deutlich günstigere Preise bietet...
Trotzdem sollte man die Marke langfristig! wohlwollend im Auge behalten... wer weiß zu was sie in 5 oder 10 Jahren, wenn sie sich mit der schwierigen Marktsituation besser vertraut gemacht haben und produkttechnisch aufholen, fähig sind...
edits... wieder zu viele Schreibfehler
Brauchst dich für nix entschuldigen. Ich wollte nur mal eine andere Perspektive aufzeigen. Über deine Fortschritte im Fußmaschinen-Customizen möchte ich gerne auf dem laufenden gehalten werden... OK?
Rock on
... und die fehlenden Verstärkungsringe haben (sofern den Kesseln unfalltechnisch nichts angetan wurde) heutzutage bei den renommierten Drumherstellern keinen nennenswerten Einfluß mehr auf die Stabilität.
Die Verarbeitungsqualität der meisten Firmen heutztage ist so gut, dass selbst dünnwandige Kessel keine Verstärkungsringe benötigen und in Form bleiben.
Natürlich hat jede massive Veränderung des Kessels Auswirkungen auf den Klang! Ob man die als "positiv" oder "negativ" bewertet obliegt den persönlichen Soundvorlieben. Er hat doch sicherlich genau jene Kesselveränderungen vornehmen lassen, DAMIT DER SOUND ANDERS WIRD... oder ??? Warum sollte sonst ein Körper unters Messer.... ich meine Kessel!
Bei allem Respekt vor der dt. Schreinerinnung kann ich nicht nachvollziehen warum man ein Tom einem renommierten Drumbauer übergibt, die anderen allerdings dem Schreiner vor Ort und sich einen "fuck" um die Verstärkungsringe kümmert... deren wiederanbringung ihm beim Tom XY noch so wichtig waren. Auweiah... die Wege des Herrn sind unergründlich.
In jedem Falle überkommt mich aufgrund der beschriebenen Eingriffe großes Stirnrunzeln. In jedem Falle muß man wissen, dass ein solches Set immens an Wiederverkaufswert verloren!!! hat. Das weiß der jetzige Verkäufer sicher auch und wird dir einen sehr guten/ niedrigen Preis machen (müssen). Aber du solltest dir dessen bewußt sein, wenn du mit dem Gedanken spielst es eines Tages wiederzuverkaufen.
Und damit ich den unbekannten nicht zu negativ bewerte: Ich finde es super-ehrlich von ihm, dass er dir die ganzen Veränderungen mitteilte. Da höre ich nahezu wöchentlich ganz andere Verkaufstaktiken bei Privatverkäufern, die Leute abzocken wollen.
Insofern für sein Umgehen mit den wertigen Kesseln "thumps down"...
für die ehrliche Aufklärung "thumps up".
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Diese snare spielte ich nie.
Meine Erfahrung mit 13 x 3 ist (ich hatte einige von anderen Anbietern), dass es sobald das Hauptaugenmerk auf Rock liegt, die Teile doch sehr dünn und piepsig klingen und in Sachen Stimmung sehr unflexibel sind. Etwas fetterer Sound? Sollte man ihn mal brauchen - ausgeschlossen mit 13 x 3! Das sehen manche vielleicht "toleranter"... meine Meinung diesbezüglich steht aber fest.
Für Funk (je nach Hörgeschmack) schon eher verwendbar... allerdings wiederum mit wenig stimmtechnischer Variabilität.
ZitatZu den teuren Fuma`s will ich noch sagen, die sind doch fast alle ihr Geld nicht wert.Punkt
Dazu eine kleine Anmerkung. Ende der achtziger Jahre (ich war jung
kam mir die Idee eine eigene Fußmaschine zu bauen bzw. zu entwickeln - basierend auf 2 Pedalen, die ich seinerzeit sehr schätzte, die aber im mechanischen Aufbau konträrer nicht sein könnten.
Die damals irre oft verkaufte P880 von Pearl (simpel aber recht leichtläufig) sowie die Sonor Signature (sehr teuer und viele Features, die sie nicht gerade leichtgängig machen) wurden von mir Mitarbeitern einer Materialprüfungsanstalt bzw. einem Maschinenbauprof vorgelegt.
Wie gesagt ist lange her. Die Pearl P 880 war wie erwähnt vom mechanischen Aufbau ein sehr simples Modell. Die kostete damals beim günstigsten Händler 180 DM.- Auf meine Frage ob man die mit leichten von mir ersonnenen "Verbesserungen" (Überheblichkeit der Jugend
nachbauen kann, kam postwendend die Antwort "Kein Problem."
"Aber nie und nimmer für 180.- DM. Selbst wenn es eine gewisse Stückzahl werden sollte, könnte ein Stückpreis von 180 DM nicht realisiert werden."
Auch die Sonor Signature (die ich von den Laufeigenschaften mal als genial, an anderen Tagen wieder als super-behäbig betrachete) kostete damals bei den günstigsten Händlern um die 250 oder 300 DM aufwärts. Für ein singelpedal seinerzeit ein exorbitant hoher Preis. Auch hier sofort die Reaktion: "Klar können wir Nachbauen auch mit der Vulkanisierten Gummi-in-metalleingelegten-Bodenplatte (gängiges Industrieverfahren) aber NIEMALS zu diesem günstigen Preis."
Ich werde mich hüten hier der Industrie Lob für zu hohe Preise zuzufächern (obwohl, ist heiß heute) aber seit dieser Zeit bin ich kuriert zu glauben, dass wirklich hochwertige Fußmaschinen sehr günstig herzustellen sind. Der Blick in Industrie-Ersatzteillisten (also was kostet z.B: ein Kugellager) hilft nur bedingt weiter. Alleine die Entwicklung eines Basisgußteils, eines Sockels oder wie auch immer man es nennen will - für eine Fußmaschine war damals nicht ganz billig.
Was wir wirklich gemacht haben war eine Bodenplatte die man an der ersten Signature-Generation unten Anschrauben konnte, damit das Fersenteil beim Drumming nicht hochschwingt. Das hat sogar nur 5 DM gekostet
Wirkte super - 100 %ge Verbesserung. Dieses Manko hatte dann aber Sonor selbst erkannt und bei der neueren Signature durch Bügel ersetzt, die unter dem Sockel-Stabil geführt wurden und einer Bodenplatte in Sachen Stabiltität nahezu entsprachen. Die meisten Firmen pennen ja auch nicht! Darf man nicht unterschätzen.
Ich freue mich über jeden, der so verwegen ist, seine Fußmaschine zu entwickeln, verfeinen und optimieren. Ich bin sicher selbst die teuersten heutigen Modelle werden in den nächsten Jahren weit übertroffen - wenn man nur mal konsequent alles Wissen um mechanische Wirkprinzipien, die Physik
und die effektivsten Materialien in bester Weise kombiniert. Nur bin ich sicher, dass ich darauf keinen Einfluß habe. Meine Erfahrungen dahingehend waren zu ernüchternd oder mein Horizont zu begrenzt... who knows.
Ich drücke dir die Daumen, dass du es schaffst. Schon wäre es immer, wenn Gutes noch besser wird, und der der das erreicht bzw. bewirkt hat allen Respekt verdient. Nur den obenstehenden Satz/Zitat... den unterstreiche ich nicht. Ich gehe sogar weiter: ich denke da irrst du gewaltig!
Dann ist es doch das einfachste mal von einem Mechaniker Werkzeug auszuleihen und zu testen ob R3... hust, T6, V8 oder R2D2 paßt.
Ich denke die Anzahl der Kollegen, die aus Wartungs- oder Produktoptimierungsgründen an beanstandungsfreien Hochpreis-Fußmaschinen alle paar Jahre die Kugellager wechseln, geht nicht nur im Forum sondern weltweit, verdächtig nahe gegen Null.
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Ganz im Ernst, hier ein toller Backstage-Dialog (ich war Ohrenzeuge) vom grandiosen Drummer Anders Johansson und seinem Drumtech vor wenigen Jahren vor einem Auftritt.
Tech: "Anders, I´m sorry I can´t fix the broken ball-bearings on the Pearl Pedal"
Anders: "It doesn´t matter to me."
So spielte er in stoischer Gelassenheit einen Gig mit einem gebrochenen Kugellager. Es bewirkte, das nach dem Kick, der Schlegel vom Fell nur noch wenige Zentimeter zurückschwingen konnte und dann "eingefressen" steckenblieb. Anders löste das realtime-spieltechnisch, indem er beim nächsten Kick wieder sehr kräftig zulangte. Das hatte mich damals sehr beeindruckt. Vielleicht sogar mehr als mancher feinmechanische Tuning-Vorgang.