Beiträge von Drumstudio1

    Diese snare spielte ich nie.


    Meine Erfahrung mit 13 x 3 ist (ich hatte einige von anderen Anbietern), dass es sobald das Hauptaugenmerk auf Rock liegt, die Teile doch sehr dünn und piepsig klingen und in Sachen Stimmung sehr unflexibel sind. Etwas fetterer Sound? Sollte man ihn mal brauchen - ausgeschlossen mit 13 x 3! Das sehen manche vielleicht "toleranter"... meine Meinung diesbezüglich steht aber fest.


    Für Funk (je nach Hörgeschmack) schon eher verwendbar... allerdings wiederum mit wenig stimmtechnischer Variabilität.

    Zitat

    Zu den teuren Fuma`s will ich noch sagen, die sind doch fast alle ihr Geld nicht wert.Punkt


    Dazu eine kleine Anmerkung. Ende der achtziger Jahre (ich war jung :) kam mir die Idee eine eigene Fußmaschine zu bauen bzw. zu entwickeln - basierend auf 2 Pedalen, die ich seinerzeit sehr schätzte, die aber im mechanischen Aufbau konträrer nicht sein könnten.


    Die damals irre oft verkaufte P880 von Pearl (simpel aber recht leichtläufig) sowie die Sonor Signature (sehr teuer und viele Features, die sie nicht gerade leichtgängig machen) wurden von mir Mitarbeitern einer Materialprüfungsanstalt bzw. einem Maschinenbauprof vorgelegt.


    Wie gesagt ist lange her. Die Pearl P 880 war wie erwähnt vom mechanischen Aufbau ein sehr simples Modell. Die kostete damals beim günstigsten Händler 180 DM.- Auf meine Frage ob man die mit leichten von mir ersonnenen "Verbesserungen" (Überheblichkeit der Jugend :)
    nachbauen kann, kam postwendend die Antwort "Kein Problem."


    "Aber nie und nimmer für 180.- DM. Selbst wenn es eine gewisse Stückzahl werden sollte, könnte ein Stückpreis von 180 DM nicht realisiert werden."


    Auch die Sonor Signature (die ich von den Laufeigenschaften mal als genial, an anderen Tagen wieder als super-behäbig betrachete) kostete damals bei den günstigsten Händlern um die 250 oder 300 DM aufwärts. Für ein singelpedal seinerzeit ein exorbitant hoher Preis. Auch hier sofort die Reaktion: "Klar können wir Nachbauen auch mit der Vulkanisierten Gummi-in-metalleingelegten-Bodenplatte (gängiges Industrieverfahren) aber NIEMALS zu diesem günstigen Preis."


    Ich werde mich hüten hier der Industrie Lob für zu hohe Preise zuzufächern (obwohl, ist heiß heute) aber seit dieser Zeit bin ich kuriert zu glauben, dass wirklich hochwertige Fußmaschinen sehr günstig herzustellen sind. Der Blick in Industrie-Ersatzteillisten (also was kostet z.B: ein Kugellager) hilft nur bedingt weiter. Alleine die Entwicklung eines Basisgußteils, eines Sockels oder wie auch immer man es nennen will - für eine Fußmaschine war damals nicht ganz billig.


    Was wir wirklich gemacht haben war eine Bodenplatte die man an der ersten Signature-Generation unten Anschrauben konnte, damit das Fersenteil beim Drumming nicht hochschwingt. Das hat sogar nur 5 DM gekostet :) Wirkte super - 100 %ge Verbesserung. Dieses Manko hatte dann aber Sonor selbst erkannt und bei der neueren Signature durch Bügel ersetzt, die unter dem Sockel-Stabil geführt wurden und einer Bodenplatte in Sachen Stabiltität nahezu entsprachen. Die meisten Firmen pennen ja auch nicht! Darf man nicht unterschätzen.


    Ich freue mich über jeden, der so verwegen ist, seine Fußmaschine zu entwickeln, verfeinen und optimieren. Ich bin sicher selbst die teuersten heutigen Modelle werden in den nächsten Jahren weit übertroffen - wenn man nur mal konsequent alles Wissen um mechanische Wirkprinzipien, die Physik :) und die effektivsten Materialien in bester Weise kombiniert. Nur bin ich sicher, dass ich darauf keinen Einfluß habe. Meine Erfahrungen dahingehend waren zu ernüchternd oder mein Horizont zu begrenzt... who knows.


    Ich drücke dir die Daumen, dass du es schaffst. Schon wäre es immer, wenn Gutes noch besser wird, und der der das erreicht bzw. bewirkt hat allen Respekt verdient. Nur den obenstehenden Satz/Zitat... den unterstreiche ich nicht. Ich gehe sogar weiter: ich denke da irrst du gewaltig!

    Dann ist es doch das einfachste mal von einem Mechaniker Werkzeug auszuleihen und zu testen ob R3... hust, T6, V8 oder R2D2 paßt.


    Ich denke die Anzahl der Kollegen, die aus Wartungs- oder Produktoptimierungsgründen an beanstandungsfreien Hochpreis-Fußmaschinen alle paar Jahre die Kugellager wechseln, geht nicht nur im Forum sondern weltweit, verdächtig nahe gegen Null.


    :)


    Ganz im Ernst, hier ein toller Backstage-Dialog (ich war Ohrenzeuge) vom grandiosen Drummer Anders Johansson und seinem Drumtech vor wenigen Jahren vor einem Auftritt.


    Tech: "Anders, I´m sorry I can´t fix the broken ball-bearings on the Pearl Pedal"
    Anders: "It doesn´t matter to me."


    So spielte er in stoischer Gelassenheit einen Gig mit einem gebrochenen Kugellager. Es bewirkte, das nach dem Kick, der Schlegel vom Fell nur noch wenige Zentimeter zurückschwingen konnte und dann "eingefressen" steckenblieb. Anders löste das realtime-spieltechnisch, indem er beim nächsten Kick wieder sehr kräftig zulangte. Das hatte mich damals sehr beeindruckt. Vielleicht sogar mehr als mancher feinmechanische Tuning-Vorgang.

    Wenn du deine Yamaha so gut kennst :) wundert es mich aber umso mehr, dass du Drummer aufforderst bei ihren DW´s und Iron Cobras nachzuschauen?


    Kann man wirklich davon ausgehen, dass der Zugang zu den Kugellagern (selbst wenn diese als solche wirklich mit DW und Tama identisch sein sollten???) mechanisch bzw. vom Aufbau von allen 3 Firmen 100 % identisch gelöst wurde? Ich habe da Zweifel... habe mich aber ehrlich gesagt schon lange nicht mehr damit beschäftigt. Mir fiel nur schon ab der ersten Mungo-Generation auf, dass die Yamaha-Pedal-Säulen sehr dünn geworden sind und die Art und Weise wie die Kugellager bei Yamaha eingebettet sind von außen völlig! anders wirkt als bei Pearl oder Tama oder allen anderen Fußmaschinen die ich kenne. Ich hatte einem Maschinenbauprof. damals die Yamaha DFP 870 gezeigt im Vergleich zur P880 von Pearl. Er meinte (beim Blick von außen), dass sie sich immens unterscheiden. Ich meine mich sogar zu erinnern, dass die Kugellager völlig andere seien. Ist aber schon (zu) lange her. Die Titan-Achse und die Strebe um die Maschine verwindungssteifer zu machen bei Yamaha war da für jeden Laien schon auffälliger und auf den ersten Blick zu erkennen :)


    Der Blick von außen kann natürlich in die Irre führen... ich weiß - trotzdem: es wirkt vom Aufbau anders auf mich.


    Ich habe schon Fußmaschinen mit defektem Kuggellager bei Kollegen gesehen. Aber auch dort sehr!!! selten. Insofern schon mal gut zu wissen, dass bei deinem Pedal kein Schaden vorliegt. Das kann natürlich die Reaktionsgeschwindigkeit von Yamaha Deutschland beeinflussen. Denn was für dich wichtig und interessant ist, wirkt aus einer anderen Perspektive vielleicht fast schon "Bourgeoise". Die Modifikation ist ja von außen betrachtet eher sinnlos :) und nicht geboten.


    Andererseits ist die Idee ein allerweltsindustrie-Produkt durch etwas feineres, exquisiteres zu ersetzen - prinzipiell klasse. Ob es lohnt vermag ich nicht zu sagen, dass weiß man erst wenn man es probiert hat. Halte uns auf dem laufenden. Wenn schon denn schon... es gibt ja auch super-teure Spezialöle. Vielleicht kann man mit denen auch noch was rauskitzeln?


    Prinzipiell (dazu gehöre ich) gibt es aber auch ein anderes Lager (nicht im mechanischen Sinne...). Die Drummer nämlich, welche garnicht auf extrem leichtläufige Pedale "stehen"... schon wieder doppeldeutig :)


    Trotzdem... keep me informed wie die Sache weitergeht.


    Übrigens hat bekanntlich nicht nur die Iron Cobra die Ball Bearings im Fersenbereich sondern schon lange einige Topmodelle von DW.


    Edit... zu viele SchreibFehler

    Sorry... ich antworte sicher nicht ganz konkret... :)


    1.) Funktioniert deine DFP9410 nicht mehr ordnungsgemäß???


    Nur dann (eigentlich selbst dann nicht :) würde ich Überlegungen deiner Art anstellen. Es ist ja ein Modell welches nicht gerade lange auf dem Markt ist. Warum gibt es schon Reinigungs bzw. Austausch-Bedarf???


    2.) Jeder der Yamaha kennt, oder schon mal die Ersatzteil-Preisliste im Drumsektor von Yamaha (und nicht nur dort) gesehen hat, weiß, dass Yamaha irre hohe!!! Ersatzteilpreise hat.


    Also wenn dein Pedal einen Schaden hat dann dezidiert auflisten und an Yamaha schreiben, dass du unzufrieden bist. Natürlich auch klären ob Garantieanspruch besteht. Hat dein Pedal keinen Schaden, dann gibt es keinen Grund der Welt Hand anzulegen.


    Du gehörst sicher nicht zu jenen... aber es gibt einige Personen, die glauben Kugellager wechseln und wieder lauffreudig montieren sei so einfach wie eine Pedal-Feder zu wechseln. Dem möchte ich widersprechen. Never change a running system! Erst recht, da du dich offensichtlich bei deinem "System" DFP9410 nicht allzu gut auszukennen scheinst.


    Yamaha Deutschland antwortet in aller Regel auf seriöse Anschreiben bzw. Anliegen... es dauert manchmal etwas länger... das mag sein :)

    Hallo Kollegen, hier Auszüge aus meinem Brief an M & T, den dt. Vetrieb für Pearl Produkte. Ich habe hier in diesem Thread nur ein Bild beigefügt. Der Original Brief enthält alle Materialverluste mit mehreren Photos exakt abgelichtet.



    Sehr geehrtes M & T -Team,


    aus aktuellem Anlaß möchte ich Sie über gravierende Materialschäden des D-75 Pearl Drumhockers informieren und Sie darüber hinaus bitten mir mitzuteilen:


    a.) in welcher Art und Weise ein unbürokratischer Austausch meiner defekten Pearl-Sitze vorgenommen werden kann sowie

    b.) in welcher Art und Weise andere Drummer über die offensichtlichen Sicherheitsrisiken des D-75 von Pearl informiert werden.


    Doch nun zu den Schäden im Einzelnen:
    Heute kam es im Zuge von Schlagzeugaufnahmen in meinen Studioräumlichkeiten während des Drummings zu einem Bruch und Abplatzen eines wesentlichen Teils des Basis-Stativs des D-75 (siehe Bild1) Auch die darüber befindliche Memory-Klammer ist gerissen (siehe Bild 2). Einen derartig schwerwiegenden Materialschaden habe ich in 26 Jahren Drumming noch nicht erlebt. Schon gar nicht in Bezug auf einen unfalltechnisch sensiblen Bereich wie ihn ein Drummersitz logischweise darstellt.


    Trotz des Schreckes und heftigen Rucks blieb ich glücklicherweise „obenauf“. Solange das Basisrohr nicht bricht hat man trotz deutlich instabilerer Sitzhaltung bei obengenannten Schäden mit etwas Glück noch Chancen, in der Sitzpostion zu verweilen. Ohne Zweifel muß es aber nicht immer so glimpflich ausgehen. Im Rahmen meines Drumunterrichts weiß ich sehr wohl um die Impulsivität mancher hyperaktiven Schüler, die ein derartig plötzlich auftretender Materialschaden sehr wohl zu Fall bringen kann.


    Ich erwarte von Drumsitzen, die ohne Alterseinschränkung oder Gewichtseinschränkung im Markt platziert sind (noch dazu bei meinem eher geringen Körpergewicht von ca. 68 Kilo) dass diese den regulären Belastungen des Drummeralltags standhalten, insbesondere da es sich nicht um No-name-billig-Hocker handelt, sondern um Marken-Hocker mit einem UVP von 89 Euro, die die Erwartung wecken, nicht nach wenigen Jahren zusammenzubrechen. Darüberhinaus habe ich als Drumlehrer auch eine hohe Verpflichtung für die körperliche Unversehrtheit meiner Schüler! So wie Bürostühle seit vielen Jahren aus gutem Grund Sicherheitsnormen zu erfüllen haben, erwarte ich auch von einem Drummersitz ein weitestgehendes Maß an Sicherheit. Noch dazu da meine Pearl D-75 Drumsitze nachweislich kein allzu hohes Alter aufweisen. Eine Rechnungskopie liegt bei (August 2001).


    Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass ich heute nach dem Vorfall sofort meinen 2. D-75 inspiziert habe. Mit Schrecken musste ich feststellen, dass auch bei ihm schon ein Riß der Memory-Klammer vorliegt (siehe Photo 2). Es ist davon auszugehen, dass dieser Hocker bald das Schicksal des oben genannten teilen wird und ein Sicherheitsrisiko für mich und meine Schüler darstellt!


    Folgende Hintergrundinfos: Beide Pearl Sitze habe ich bei Amptown 2001 im Zusammenhang mit dem Kauf zweier Pearl EX Sets 2001 erworben. Die Sitze kamen nie live zum Einsatz sondern verweilten ausschließlich in meinem Tonstudio und meinen Unterrichtsräumlichkeiten in Dreieich. Auch augenfällig ist, dass bei den neuen D-75 Modellen sowohl die Memory-Klammer als auch die Klemme gegenüber meinen Modellen von 2001 konstruktionstechnisch verändert (verbessert?) wurden.


    Ich bitte Sie wie eingangs erwähnt mir mitzuteilen, welche Optionen der Schadensminimierung Sie sehen.


    Mit freundlichem Gruß




    Gerald Kloos

    Liebe Kollegen,


    aus aktuellem Anlaß möchte ich hiermit vor dem Pearl Drum-Hocker D-75 warnen. Siehe Bild. Die Sitzfläche trägt den Begriff "Speed Seat". Dieses Motto gewinnt plötzlich eine ganz andere Bedeutung.


    Soeben kam es in meinen Räumlichkeiten zu einem Bruch und Abplatzen eines wesentlichen Teils des Basis-Stativs. Auch die darüber befindliche Memoryklammer ist gerissen. Solange das Basisrohr an dem die Sitzfläche befestigt ist, nicht bricht und man nicht vor Schreck reflexartig "abspringt" wird man nicht "umkommen" und sitzt faktisch noch auf dem Hocker (wenn auch spürbar instabiler)- aber auch hier ist natürlich fraglich, wie belastbar jenes Rohr ist ???


    Bei Defekten bei Drummersitzen hört für mich der Spaß auf. So wie Bürostühle seit vielen Jahren aus gutem Grund Sicherheitsnormen zu erfüllen haben, erwarte ich auch von einem Drummersitz ein weitestgehendes Maß an Sicherheit.


    Ich werde einen detaillierten Brief inklusive Photos dem dt. Pearl Vertrieb zukommen lassen und umgehend um Stellungsnahme bitten. Ich möchte dem Inhalt dieses Briefes allerdings jetzt und hier nicht vorgreifen. Wenn die Mods nichts dagegen haben werde ich den Brief sowie die Photos der Schäden zeitgleich zum Versand an Pearl auch im entsprechenden Thread "Liebe Firma" hier im Forum öffentlich machen.


    Erwähnt werden sollen die Mängel hiermit trotzdem schon... eben aus Sicherheitsgründen.


    Die tragische Pointe der Geschichte (wer mich kennt ahnt es schon): auch dieses Hardware-Teil habe ich doppelt. Sofort nach dem Vorfall eben habe ich mein zweites Exemplar des D-75 kritisch beäugt und traue meinen Augen nicht... auch hier ist im Bereich derr Memoryklammer schon ein Riß zu sehen. Dieser Sitz wird über kurz oder lang das selbe Sicherheitsrisiko mit sich bringen.


    Folgende letzte Hintergundinfo: mein Körpergewicht schwankt zwischen 68 - 71 Kilo. Ich denke es gibt schwerere Drummer - aber selbst jene haben ein Recht auf körperliche Unversehrtheit!


    Erworben habe ich beide Sitze um den August 2001 im Rahmen des Erwerbs zweier Pearl Drumsets. Kein nennenswertes Alter also. Sie kamen nicht einmal zum Roadeinsatz sondern "verweilten" im Studioraum. Der Sitz ist nach wie vor im Pearl 2005 Programm und hat neben optisch neu-designten Flügelschrauben auch die neuen dicken Pearl-Gummifüße erhalten. Auch scheint die Memory-Klammer konstruktionstechnisch verändert. Inwieweit dies den Sitz gegenüber den zahlreich verkauften D-75 Modellen der Vorjahre sicherer macht, vermag ich gegenwärtig nicht zu sagen. Insofern kann ich nur jedem Drummer raten seinen D-75 auf Sicherheitsmängel zu überprüfen. Besonders jene, die Schüler unterrichten. Zwar habe auch ich eine Haftpflichtversicherung... gleichwohl macht - wie wir alle wissen- kein Geld der Welt körperliche Schäden wett!

    Also Meinl MCS für 270... dafür gibt es viel bessere Cymbals in der Preisklasse von anderen :)


    Das MCS Set ist übrigens größtenteils schon für 189.- oder schlimstenfalls 199,- neu zu haben. Ich mag den Sound trotzdem nicht sonderlich - aber der Preishinweis ist wichtig, denn der Unterschied zwsichen 189.- und 270.-bedeutet bei Cymbals schon den Sprung in eine andere Cymbalklasse!


    Und nochmals 270.- ist MCS definitiv nicht Wert weil die Konkurrenz für diese Summe VIEL bessere Klang-Qualität liefert.

    Kleine Anmerkung. Fossi hat das Set schon und brachte neulich die Snare (die wirklich gut klang) zum Stimmen vorbei.


    Ich fand sie schon recht hoch in der Stimmung, aber da er sie in Sachen Tonhöhe noch mehr nach oben kitzeln wollte, legte ich Hand an. Zu meiner Verblüffung waren die Stimmschrauben nur noch unter Gewaltanwendung weiter zu drehen. Die Snare (die Stimmschrauben oder Böckchen oder was auch immer...) ächtzte und stöhnte wie ein U-Boot beim Sinken unter die 8000-Meter-Grenze. Ich hatte wirklich Angst das der Kessel oder die Hardware Schaden nimmt. Ich sagte "ich stimme nicht höher", ich habe trotz 25 Stimmerfahrung ehrlich Angst, dass uns gleich Holzkessel oder die Kesselhardware platzt und um die Ohren fliegt. Die Stimmschrauben waren nahezu nicht mehr zu drehen. Nur noch mit massiver Kraft bzw. Gewalt. Sehr seltsam!!!! Wie gesagt, die Snare war hör-technisch noch weit von einer wirklich hohen Stimmung entfernt - die Stimmschrauben und das ächzen des Kessels suggerierten aber etwas völlig anderes. Das ist selbst bei großer Stimmerfahrung sehr unschön, da man eigentlich bei annähernd soliden Drums eine Kongruenz zwischen Sound, Fellspannung und Schraubenwiderstand der Hardware voraussetzt. Auch die Kessel-Hardware seiner Snare machte einen eher billigen Eindruck. Trotzdem - der Sound war klasse. Wiedermal Beleg, das an irgendeiner Stelle (fast) immer massiv gespart wird - respektive werden muß. Anyway... eine sehr seltsame Erfahrung.

    Ich hatte früher von Schülern mehrere nagelneue FX Sets zum Stimmen hier. Da war zwar nie ein allzu großes Problem aufgetreten... komisch war aber das stets 2 Gewindehülsen und Schrauben extra in den fabrikneuen Kartons lagen.


    Beim ersten Mal dachte ich noch "Zufall" oder "die haben sich verzählt"... beim 2. und 3. FX Set mit selbiger "kulanter Beigabe" drängte sich mir der Verdacht auf, dass der Hersteller seiner eigenen Fertigungsqualität mißtraut.


    Irgendwie schon sehr! verdächtig.

    Ihr laßt mich in völliger Verwirrung zurück... ??????????


    Beide Links zeigen ein kleines Bild eines Pearl Galgenstands der mit Premier so viel zu tun hat wie ich (als Vegetarier) mit Schweinshaxe.


    Die Pictogramme zeigen eindeutig einen Pearl Galgenstand.


    Oder stimmt was mit meinem Browser nicht?


    Anyway... und ein drittes mal: die Bilder die gegenwärtig 16.37 Uhr angezeigt werden sind von Pearl und haben mit der Premier 4000´er Serie nix zu tun.

    Zitat

    Copeland hat meiner Meinung nach ziemlich geile Ideen, aber er eiert. Das kann man sogar noch besser umsetzen, wie es z.B. einige der Sting-Drummer dann auch getan haben..


    Zitat

    was meinst du mit eiern?
    schneller/langsamer werden oder anderweitig ungenau spielen?


    Ja und ??? :)
    Ich fand an Copeland gerade sein Live-Drumming in frühen Jahren super-schön. Das ist eine Berg- und Talfahrt, meist allerdings heftig treibend und stets höllisch energetisch, wie kaum bei einem anderem Drummer.


    Ich empfinde es als sehr schade, dass in den letzten Jahren immer "engstirniger" auf totale tightness und 100 %ige tempotreue geachtet wird und so getan wird, als dürfe nichts anderes existieren oder sei alles andere irgendwie minderwertig oder kritisierenswert. Klar, so pflegeleicht hätte mancher Orchesterleiter gerne seinen handzahmen Drummer. Aber ich finde wichtig das man nicht alleine "arschtighte" Drummer ins Olymp erhebt. Irgendwann läßt sich dann der Drummer wirklich nicht mehr von Cubase oder sonstig editierten Drum-Midifiles unterscheiden. Für mich ein Horror-Szenario! Ich finde sowohl manche irre tighte Drummer rattenscharf als auch einige, die sehr emotional und energetisch trommeln und im rechten (oder falschen) Augenblick einen "Scheiß darauf geben", wo der Taktstock sich befindet.


    ... aber das ist wahrscheinlich schon fast eine drumphilosophische Frage.

    Vielleicht ein klein wenig off-topic...


    ... das größte Problem für Drummer die texten ist, dass leider viele Sänger differenzierteren, rhythmischen Phrasierungen nicht folgen können.


    Ich habe das so oft erlebt :)


    Silben viertel- oder achtelgenau setzen... das kriegen noch fast alle hin.


    Wenn man aber 16´tel-genau Silben bzw. Textbausteine setzt oder gar in triolischen Zeitmaß... da geht bei vielen Sängern leider nichts mehr. Schade!


    Ich erinnere mich an viele Bandnachmittage oder Abende, wo ich Textphrasen immer wieder vorsingen mußte bis ich heiser war.... aber der Sänger den Unterschied zwischen 4 + und der von mir intendierten 4 + "d" nicht verstehen konnte und immer sagte "ich singe es doch jetzt schon das 8. mal genau so wie du". Und ich... "nein eben nicht!!!!" :)


    Ich glaube wenn man als Drummer textet ist man immer auch etwas dem Drumset verbunden. Auch bei Rush war immer klar zu hören, dass die Texte und die Silben-Phrasierung weitestgehend von einem Drummer stammen. Da sind so viele tolle rhythmische Schmankerl ´drin. Meiner Meinung nach sollten die meisten Rush CD´s (egal ob man die Mucke mag oder nicht) zur Grundausstattung jedes Sängers gehören.


    Auch vieles von Thin Lizzy mit der Lynott typischen laid-back Gesangsphrasierung kann immens helfen Gespür für feines Gesangstiming zu entwicklen. Da kann man so viel lernen, was das "spielen mit micro-time" in Gesangslinien zum positiven bewirken kann. Also mittels "Spiel" mit dem Timing ganz große lyrische Atmosphäre schaffen!


    ... back zum Thema: gerade in Sachen geschicktes Agieren mit dem Versmaß sind wir Drummer doch eigentlich die kompetentesten! Oder etwa nicht?

    edit... zu viele Schreibfehler

    In spätestens 1-2 Jahren lachen wir möglicherweise alle über unsere (heutigen)Vorbehalte "China" gegenüber.


    Das was die Medien kolportieren ist nur der Bruchteil dessen, was in Sachen China-Boom gegenwärtig los ist. Selbst als naiv-empiriker :) erkenne ich das am ganz privaten Umfeld. Mehrere Unternehmer meines Freundes- und Bekanntenkreises sind seit 1-2 Jahren mehrfach in China und versuchen auf den fahrenden Zug aufzuspringen.


    Die Vorbehalte, die ich gegenüber China habe sind eher politischer Natur (Umweltpolitik, Menschenrechte, Arbeitnehmerschutz)... aber zurück zu Drummerforum spezifischen Themen: Das man dort (in China) mit modernstem Gerätefuhrpark nicht in der Lage sein soll, gute Drumkessel zu fertigen - vermag ich nicht nachzuvollziehen.

    Und es kommt noch besser... ich habe scheinbar in ein Wespennest gestochen:


    Hier die offizielle Antwort, die ich soeben von Magix erhielt. Ich wollte wissen, ob ihr 40-fach preisgekröntes Videoschnittprogramm die Casio Daten handeln kann bzw. es dafür downloadbare codecs gibt bzw. gheben wird. Langsam wird es interessant!


    Sehr geehrter Herr Kloos,


    leider ist dies nicht möglich mit unsere Software.
    Grund dafür ist , dabei handelt es sich um MPEG4 Material ohne AVI
    Container. Wir können aber nur MPEG4 Material im AVI Container importieren.


    Met vriendelijke groeten,
    Mit freundlichen Grüßen,
    Kind regards,


    MAGIX Entertainment BV
    Klantenservice
    Veerdijk 40d
    1531 MS Wormer
    Nederland

    Hi Bastl,


    zunächst nochmals vielen Dank und RESPEKT!


    Du verstehst offensichtlich nicht nur viel von der Materie sondern du erklärst auch super-anschaulich! Solche Leute brauchen wir an Uni´s und im Bildungswesen generell!!!!


    Zitat

    Und an dieser Stelle wird eben nur jedes (z.B.) fünfte Bild tatsächlich als Einzelbild gespeichert und für die nächsten vier Bilder werden die Differenzdaten zum letzten Einzelbild abgespeichert. So funktionieren die meisten Videokomprimierungsverfahren, egal ob DivX oder MPEG2/4.


    Ja, die prinzipiellen Methoden kenne ich schon. Das war bei mir auch Bestandteil vom Studium... nur gab es da die neueren Algorithmen noch nicht. Selbst MP3 war erst in der Entwicklung :)


    Aber solange die Differenzdaten tatsächlich wo hinterlegt sind, kann ein cleveres Programm bzw. ein Codec-Algo die 30 Bilder ja wieder richtig "rekonstruieren".


    Ich denke ich habe alle deine Erläuterungen verstanden und sie sind hilfreicher und ein vielfaches anschaulicher als die gutgemeinten Tips mancher Videofreunde in deren Forum. Ich muß mal schauen wie ich weiter vorgehe! Trotzdem bin ich über den "Aufriß" enttäuscht, den man mit MPEG-4 gegenwärtig betreiben muß.


    1000 Dank für alles!


    Diesen Hinweis erhielt ich soeben und fühle mich damit in meiner Erfahrung der miesen Verabeitungsqualität der mir zur Verfügung stehenden Programme bestätigt (sollte der Hinweis korrekt sein!):


    In der Tat erlauben die meisten Videoherausgeber Ihnen nicht, M4S2 direkt zu importieren (ein Hauptfehler von Casio und von anderen, die Codec M4S2 verwenden). Die, die Ihnen erlauben, ihn direkt zu importieren, sind Ulead VideoStudio 9 und Premiere-Elemente. Vegas 5 erlaubt Ihnen, sie mit einer einfachen Technik zu importieren. Das heißt,Du musst mit dem—Avi fourcc Code Changer—den Code wechseln in DivX.Dann kann Vegas diesen Stream tadellos lesen.


    Das heisst auf gut deutsch: Als Casio Käufer muss man nochmal 80 € dazu legen, um Ulead VideoStudio9 zu kaufen - oder im PC Business bewandert sein um obige Hinweise befolgen zu können. Dass Casio dies den Käufern vor dem Kauf der Kamera nicht sagt, finde ich extrem "User-Unfreundlich", um es vorsichtig auszudrücken.


    Jetzt weiß ich wenigstens das ich keine Hallu´s habe!!!
    :)

    alter Schelm...


    Natürlich ist der Hinweis super-wichtig und richtig. Den haben mir auch 2 andere Spezies gestern empfohlen. Die waren sich allerdings nicht sicher, ob er MPEG-4 der Casio verarbeitet. Aber den Codec muß es aufgrund der weiten MPEG-4 Verbreitung geben... behaupte ich zumindest.


    ich habe aber parallel heute auch noch mal Magix angeschrieben. Die haben ein neues zig fach gekröntes Videoschnittprogramm (klar, dass muß noch nix heißen) das sich schimpft MPEG-4 zu verarbeiten.


    Mal sehen was die sagen... wenn sie was dazu sagen.


    Was kostet der Virtual Dub denn? Ich habe offengestanden etwas Berührungsängste wenn es große Einarbeitungszeit erfordert. Das ist der einzige Vorteil am Windows Movie Maker. Den kapiert man nach 10 Sekunden und kann für den Hausgebrauch!!!! nette Sachen basteln.