... und ich dachte die "Mama Papa Übung" sei jene "Übung"... hust... bei der Frau und Mann versuchen Mama und Papa zu werden.
Beiträge von Drumstudio1
-
-
Wird doch keine "feindliche Übernahme" des Forums sein ??? ... hahaha
Naja, ein bisschen "Mercyful Fate" oder "King Diamond" hören und auf der anderen Seite zum Ausgleich "Whitecross" kann helfen, das Leben in der angemessenen Balance zu halten.
Schwefel-lastiger Gruß vom Osterlamm

P.S. habe gegen diesen Thread garnix einzuwenden, solange lockeres Miteinander, freundlicher Tonfall und Toleranz überwiegen.
-
Ich find dein Set klasse. Understatement pur.
Ich würde das belohnen... wenn ich bei Sabian wäre
-
Klingt vielleicht ein bisschen crazy...
Ich will keinesfalls deine Analyse in Frage stellen... aber etwas stutzig macht mich schon, dass du sagst weder das Reso- noch das Schlagfell schwingen/resonieren ordungsgemäß. Klar, dass wäre möglich, wenn die Kesselgratung auf Schlag- und Resoseite mies ist oder der Kessel offensichtlich verbogen/deformiert.
Trotzdem wundert mich das schon etwas, dass du es sooo deutlich heraustellst bzw. hörst.
Folgender Vorschlag:1.) Ist der Kessel so unrund, dass man es sehen kann? Denn eine etwas "kantige", miese und nicht ganz plane bzw. runde Kesselnaht (sogar vereinzelt bis in die Gratung) weisen wiederum nicht wenige snares auf. Die ich und viele andere trotzdem nicht als defekt oder "toller sound, weil richtig schön kaputt", bezeichnen würde(n). Zum Beispeil haben auch viele Sonor Glockengußbronze Snares im Bereich des Snarebeds ein ganz leichtes Riffel-Profil (man muß sehr genau hinschauen)... warum auch immer. Ich vermute verarbeitungsbedingt. Ich hatte lange Zeit die Tama handhammered Copper, die war auch recht "rustikal" (interessanterweise sehr deutlich bei der Kesselnaht... viel deutlicher als ich es von anderen Tama Metallsnares der letzten 10 Jahre mit Naht je gesehen habe) verarbeitet, klang aber sensationell. Vielleicht tut sich der arme Japaner, der im Schweiße seines harten Arbeitsalltags die Kupferkessel biegt
damit einfach schwer, bzw. sind makellose Nähte da etwas schwerer handwerklich umzusetzen, zumal die Tama Kupfersnares (egal on G-shell oder handhammered) möglicherweise nicht in soo hohen Stückzahlen gefertigt werden wie manche Stahlsnares.2.) Ich weiß nicht, ob ihr mich jetzt lyncht? Folgendes ist nur möglich, wenn du ein sehr herzliches, vertrauensvolles und/oder freunschaftliches Verhältnis zu deinem Händler vor Ort hast. Derartige Sachen sind nur möglich, bei bestem Draht zum Händler vor Ort, bei dem man auch öfters was erwirbt! Ansonsten gleich vergessen, denn es wäre unverschämt! Ich würde Dir empfehlen (siehe Vorbedingung) deine jetzige snare zum Händler zu bringen, wo du das erste mal die G-shell gehört hast und deine jetzige, die bei Ebay-gekaufte mit seiner im Laden zu vergleichen. Oder von ihm die Snare kurz auszuleihen. Sollte dann wirklich bei gleichen Fellen und gleicher Stimmung ein sehr deutlicher!!! Sound-Unterschied gegeben sein, dann kannst Du sicher sein, dass du recht hast. Dann spräche auch einiges für B-Ware und/oder ein Ebay-Schlitzohr.
Aber: meistens sind die Raumbedingungen (von mir schon oft gepostet und dann dafür Prügel bezogen) der größte Klangeinfluß...und nicht immer das Fell oder die Verarbeitungsqualität. Und je mehr ich lese umso mehr tendiere ich zu einem wie auch immer gearteten Mißverständnis.
Die G-Shell mit Aquarian Schlagfell klang extrem Warm, laut und sehr trocken. Ohne jegliche Dämpfung. Es macht mich etwas stutzig, dass Du die Mitte der Trommel so herausstellst und deren "toten" Sound so herausstellst. Die G-Shell, die ich hier hörte hatte nur ganz ganz wenige Obertöne, die man ja sonst bei anderen Metallen ohne jegliche Dämpfung oftmals zuhauf hört. Die klang wie eine richtig fette klassische "US-Balladensnare". Sehr fett, warm, extrem laut und oberton-arm. Diese wenigen Obertöne waren auch fast nur hörbar, wenn man sich mit der Stockspitze sehr dem Rand, Richtung Gußreifen annäherte. (ca. 2,5 cm davor) Auch meine ehemalige Tama-Copper Handhammered Edel-snare war sehr trocken! Jegliche Dämpfung wäre da zuviel gewesen. Damals dachte ich noch (typisch Firmenbeschreibung, die auf die Lautheit bedingt durch die hohe Materialdicke und Trockenheit durch Hämmerung hinwies) dass die Handhämmerung sie soo trocken machte. Zwar konnte ich keinen A-B Vergleich vornehmen, doch stellte ich bei der G-Force fest, dass sie in der Soundwärme und Trockenheit sehr an meine handhammered Tama Kupfer-Edel-Snare erinnert. Die hatten auch aufgrund ihres etwas dickeren Kessels (im Vergleich zu den 1mm Stahlsnares) ein ähnliches hohes Gewicht. Umso erstaunlicher, dass die G-shell spürbar günstiger angeboten wird. Faktisch ein Fehler in der Preisgestaltung durch Tama. Den Endkunden, die die G-shell erwerben wollen, kann´s nur recht sein.
So, mehr kann ich analytisch nicht beitragen. Schade dass Hamburg so weit ist
Sounds sind soo schwer in Worte zu fassen. Ich würde Deine snare so gerne mal sehen und hören. Denn mein Geposte (hoffentlich nicht gespamme) zu diesem Thema besteht natürlich weitestgehend aus Mutmaßungen aufgrund meiner Erfahrung. Deine Snare hatte ich natürlich nie in Händen... und vielleicht hast du wirklich recht!Noch ein allerletzter Hinweis:
Bei handverschweißtem Kessel noch dazu von einer mindestens! im Hochpreisbereich extrem renommierten Firma wie Tama, würde ich diese Snare erst dann!!!! zu einem wie auch immer gearteten Star-Customizer bringen, wenn felsenfest belegt ist, dass die von dir festgestellten Mängel
a.) Verifizierbar vorliegen
b.) nicht zur "üblichen" Toleranzschwankung gehören
c.) der Customizer sicherstellt/garantiert dass er Die snare wirklich besser fertigt als TAMA es tat. Wenn die Abweichung oder Fellauflage also nachweislich schlechter wird als jetzt, eine Entschädigung leistet. Ich bin mir nämlich nicht sicher, ob jeder Customizer in der lage ist einen Kupferkessel exakter zu fertigen als Tama!Wäre der dt. Vertrieb besser (hust) würde ich natürlich sofort empfehlen mit ihm Kontakt aufzunehmen! Tue es einfach trotzdem... vielleicht sind sie ja die letzten Wochen überraschenderweise kundenfreundlicher geworden...
-
... ein recht bekannter dt. Drumbauer bzw. Drumcustomizer!
-
Die Serie gibt es schon lange nicht mehr.
Es war viele Jahre lang Premiers absolute Hochpreisserie... und quasi die 1. Wahl vieler der meist britischen Premier Endorser.
In jedem Falle Anfang bis Mitte der Achtziger öfters anzutreffen und offiziell während dieser Jahre auch im Premier-Programm.
Premier betonte selbst immer die immense Projektion (quasi die Lautstärke) und die Klangfülle, die der dünne Kessel, der in den eigentlichen Kessel "hineinplatziert" wurde, bewirkt.
Das klang zwar alles in den Gazetten irgendwie schlüssig, aber ich fand schon damals eine Umsetzung ala Free-Floating (also Kessel völlig ohne Bohrung und Hardware) konsequenter, als einen Kessel, der Hardware und Bohrungen aufweist mit einem zusätzlichen dünnen Kessel (ohne Bohrungen) zu versehen, der hineingelegt wird.
Vielleicht irre ich mich auch... in Bezug auf meine Free Floating Vorliebe (entweder ganz oder garnicht)

Ich kannte damals viele Premier-Sets. Ausgerechnet das edle Resonator kam nie unter meine Finger... schade!
-
Zitat
Sie klingt ja gar nicht schlecht im Moment, nur weiss ich, dass sie viel besser klingen kann, und ich vermute einfach, dass die kleinen Abweichungen bei Gratung und Symetrie die Ursachen sein könnten...
Ich glaube ganz ehrlich, das bei mehr oder weniger manuell hergestellten Kesseln immer eine gewisse Toleranz Meßtechnisch feststellbar ist, die aber den Sound nicht immer gravierend beeinflußt bzw. nicht zwangsläufig beeinflussen muß. Das werden Fachmagazine und manche Customizer die mitunter vom "Gras wachsen hören" leben, mitunter anders darstellen... und mich für diese Äußerung in der Luft zerreissen. So what

... aber ich kenne dutzende Snares wo Gratungen nicht ganz perfekt sind... die trotzdem wie die Hölle klingen! Auch leicht divergierende Materialstärken im Kessel bei Edelsnares (die ja logischweise auch zu einer Abweichung der Symmetriemessung führen würden... müssten?)
Nicht falsch verstehen: ich erwarte als Kunde auch ein perfekt gefertigtes Instrument. Weiß aber, das Materialtoleranzen/Fertigungstoleranzen die REGEL!!! .... nicht die Ausnahme sind. Nur stellen das die wenigsten Konsumenten fest.
Dein Feststellungsverfahren zur Symmetrie bzw. der "Symmetrie-Versuch" klingt cool. Ich behaupte aber (ganz überheblich, ohne je gemessen zu haben), dass Du bei zig gefertigten Trommeln aller möglichen Herstellern eine Toleranz zwischen 0,5 und einem Millimeter feststellen kannst. Gut, bei Dir ist es darüber... über einen Millimeter (korrekte Messung vorausgesetzt) finde ich auch nicht soo toll. Sollte nicht passieren, sowas.
Trotzdem wird sich wahrscheinlich auch eine derartige Schwankung bei anderen Trommeln finden lassen. Da verwette ich meinen Kopf.... OK, zumindest den linken Schläfenlappen.Ach so... warum hat sie einer verkauft? Die ist ja noch nicht lange auf dem markt. Hoffentlich hat sie keiner als offizielle B-Ware vom Vertrieb oder sonstwo erworben. Früher gab es manchmal kleine Hausmessen von Vertrieben wo man für ´nen Appel und ´nen Ei Instrumente mit leichten Lackschäden oder sonstigen Toleranzen/Verlusten erwerben konnte. Ich behaupte natürlich nicht
das es sowas mal beim dt. Tama-Vertrieb gab. Natürlich muß man dann im Wiederverkaufsfalle den Kunden darauf hinweisen, dass es kein makelloses Neu- Instrument ist.
Rock on
Und viel Spaß mit der G-Shell Wahnsinnssnare... die viele Drummer erheblich unterschätzen!
-
Etwas off-topic...
ich kann Dir leider nicht wirklich helfen.
Nur soviel, bei ordungsgemäßem Zustand ist es eine der besten Snares, die man momentan erwerben kann. Für die Preisklasse 369.- MP kenne ich keine einzige mit dieser Wertigkeit in Sachen Sound... vorausgesetzt man mag diesen warmen und dennoch sehr!!! lauten Sound dieser snare. Ich mochte ihn auf Anhieb!
Komischerweise, hatte der Käufer einer G-Shell snare, die er mir zum testen mitbrachte auch gesagt, der Sound der von Tama aufgezogenen Felle sei NICHT gut gewesen.... bzw. schlecht. Merkwürdig!
Ich hörte sie somit mit einem Aquarian Schlagfell.
Eventuell würde ich Dir Deine Snare (trotz der Macken) abkaufen.
PN ???
-
Mensch Seelanne... Du und Deine Avatar-Pictures....
hui, hui, hui
Hat die Frau Zahnschmerzen ?
-
Obwohl sich viele Bands knapp am Rande des peinlichen befinden... (viele sogar weit darüber hinaus) und teilweise auch nur aus finanziellen Gründen das Terrain fundamentalistisch-geprägter "Senil-Christen" mit Kaufkraft abgrasen wollen...
... muß ich leider gestehen dass es tatsächlich tolle Tracks US-amerikanischer, wie auch immer christlich-geprägter Bands gibt.
Ein rattenscharfer Song (mit dem Anspruch eines der bestes akustik-gitarre-melodic-rock-song-intros überhaupt zu beinhalten) ist "In America" oder hiess es nur "America" ??? von Whitecross. Habe diese CD verkauft, aber bis heute diesen Song auf Minidisc. Wirklich toll, zwar kitschig - aber wirklich toll anzuhören und arrangementtechnisch ein Lehrstück jenseits aller Musiksparten oder Vorlieben.
Selbst von Spandex-Onanisten wie Stryper gibt es einen rattenscharfen "Golf-Krieg-Durchhalte-Song" (den politisch nicht jeder opportun finden mag), der aber geil druckvoll getrommelt ist, eine sensationell-kitschig-aber-beeindruckende Hookline aufweist und noch dazu durch fantastische adlips und Background Stimmen vom Ausnahmevocalisten Jeff Scott Soto veredelt wird: "Believe"
-
Hoppla...
genau jene Hihat von Rabbaz habe ich vor 14 Tagen gespielt... als er mir sie stolz vorstellte... und jetzt bei Ebay... seltsam.
Sie ist sehr gut erhalten und obwohl ich nie ein riesen Fan der Sound Edge Modelle war, muß ich doch feststellen, dass dieses 13" Modell super-schnell anspricht und soundtechnisch ein sehr feines Teil ist. Besonders für schnelle Akzente, Funk, Rock/Pop whatever sehr gut einsetzbar. OK, Speed- und Death-Metal klammer ich mal aus

Sollte man eigentlich nicht verkaufen! Seltsam.
-
Natürlich hat das Imperialstar einen gewissen "Vintage-Ruf". Aber nur für Menschen unter 20

Imperialstar-Sets sind uns älteren Semestern noch sehr lebhaft/bildhaft in Erinnerung. Sie waren extrem weit verbreitet, Massenware auch in Bezug auf den Produktions-Output dieser Tama-Serie. Weniger wegen seines "exorbitanten" Sounds...
Aufgrund der Tatsache dass es IMMENS weit verbreitet war (ein Massenprodukt, was sich auch heute noch überall findet) wären mir selbst diese Maße nicht das Geld wert. Zumal ich die Maße sollte der Verkäufer richtig messen
auch reichlich willkürlich finde... und eher verleitet bin, den Kopf zu schütteln. Zumal es kein wirkliches (womöglich begehrtes) Vintage-instrument istMuß jeder selbst entscheiden, ob es wirklichso ein Set sein muß. Die Bilder sind eher abschreckend. Möchte dir allerdings keinesfalls den Erwerb vermiesen. Aber es gab und gibt wesentlich schönere Imperialstar-Sets... nach denen ich eher Ausschau halten würde - sofern es unbedingt ein Imperialstar sein soll/muß.
Damit kein Mißverständnis aufkommt: ich mochte die Imperialstarsets damals sehr und habe seinerzeit stundenlang die Tamaprospekte gewälzt (insbesondere den fetten, leckeren Hauptkatalog von 1981).
P.S: Freude kommt immer auf, wenn ich die Kingbeat (nicht mit der gleichnamigen tama snare verwechseln) Fußmaschine entdecke.
Das war ein wahres Mörder-Panzerteil, welches Ingenieure im Auftrage der dt. Wehrmacht wohl kaum kantiger/voluminöser und behäbiger hätten designen können. Alleine deswegen lohnte schon das posten des Bildes
Die müßte ich mal wieder spielen. Ich fand sie vor 25 Jahren gräßlich!!!! Im Vergleich zur Speed-King seinerzeit jedenfalls (welche wieselflink ansprach). Aber sie hält sicher einem Atombombentest stand... da wäre ich mir bei der Speed-King nicht so sicher... hahaha -
100 % Zustimmung zum letzten post von Dir.
Und Sehnenscheidenentzündungen sind tatsächlich für Drummer ein existenzgefährdendes Problem. Dazu könnten wir schon wieder einen eigenen Thread aufmachen.
Nochmals zur Lautstärke: ich denke die ist öfters (nicht immer, ich weiß) auch mit dem Attribut "Rock" oder "Hardrock" verknüpft.
Ich fand es schon früher immer tragisch (peinlich wäre das bessere Wort) wenn eine tolle Band, mit noch tolleren Musikern ala Deep Purple sich als lauteste Band der Welt bezeichnet, bzw. vom Management. Bis sie dann von Motörhead abgelöst wurden.... und von Manowar... und die wahrscheinlich eines Tages durch die Band "Tinni Tusnelda".
Oder neulich... ein Drumschüler kommt vorbei und sagt, er hätte sich bei einer Band vorgestellt, die eigentlich einen Drummer haben. Dieser sei der lauteste Drummer Deutschlands. Darauf entgegnete ich "aha... und was bedeutet das ?". Ich weiß es wirklich nicht!
So sehr ich Rock liebe halte ich diese kindische Kraftmeierei ala wer bringt das Trommelfell der Zuhörer eher zum platzen für Kräftemessen aus frühestem Neandertal. Da ist Schwanzlänge-Messen kreativer... wahrscheinlich auch lustiger

Gleichwohl muß auch ich gestehen, dass im Rockambiente bei sehr tief gestimmten Kesseln erst ein gewisser Punch einen fetten Sound erzeugt. Es geht leider nicht anders. Tupft man nur zart die Schlagfelle an, dann klingen tief gestimmte Toms wie Pergamentpapier. Das macht dann natürlich keinen Spaß.
-
whysorry
Richtig, Du hast es erfaßt.Discothekenbesuchern wird seit Jahren (eigentlich Jahrzehnten) sowohl von Forschungsstätten der Wissenschaft als auch von der HNO Ärzteschaft das Anlegen von diskretem Gehörschutz empfohlen. Ich kenne sogar Leute die das tun. Natürlich bislang nur eine Minderheit. Egal, das mit dem gehörschutz "inne´disco"
kann man aber wie gesagt seit vielen! Jahren nicht nur vielen Fernsehbeiträgen und Aufklärungsbroschüren entnehmen, sondern ist eigentlich allgemein bekannt.Danke auch für den Kindergartenpersonal-Hinweis. Ich denke das hast du ironisch gemeint... damit aber die Finger in die Wunde gelegt. Bei keinem zweiten Berufstand sind nachweislich Tinnitus/Gehörsturz/Hörbeeinträchtigung und sonstige durch Streß bzw. mal laienhaft ausgedrückt die folgenreiche Kombination "Berufsstreß + Belastung der Hörorgane am Arbeitsplatz" so ausgeprägt wie im pädagogischen Arbeitssetting Hort, Kindergarten und -Betreuung.
Natürlich kann man da nicht mit Stöpseln agieren, sondern es wird durch viele andere PRAGMATISCHE Konzepte versucht, die Belastung für die Mitarbeiter UND! Kinder so begrenzt wie möglich zu halten. Ich habe genau in diesem Umfeld als Betreuungsleiter sowie anderen pädagogischen Einrichtungen lange genug gearbeitet, um dein scherzhaft gemeintes Statement fundiert und ERNST! genug beantworten zu können. Gleichwohl war es off-topic, da es hier um uns Drummer geht.
Kollegialer Gruß
-
Zitat
kann es sein das nicht alle ohren gleich empfindlich sind? ich müsste bei meiner geschichte längst taub sein, hab aber "nur" nen leichten tinnitus, der mich nichtmal sonderlich stört. mein dank geht an robert mangel, kombiniert mit meiner blödheit.
Dazu 2 Anmerkungen. Diese Frage taucht in der Wissenschaft auch bei vielen anderen Belastungen auf. Warum entwickeln einzelne Menschen schon bei geringer Strahlendisposition Jahre später Krebsformen die hoch korreliert mit Röntgenstrahlung auftreten... andere Menschen sogar bei nachgewiesener höherer Strahlendosis scheinbar keinen... oder erst in ganz hohem Alter.
Seit Jahren gibt es dafür ein einfaches (sicher nicht vollends befriedigendes) aber doch annähernd akzeptables "Hilfskonstrukt". Die "Prädisposition" bzw. das was jeder von seiner Vorgeschichte und/oder genetisch an "Sollbruchstelle" mitbringt. Einige Wissenschaftler beschreiben das gerne als "Faß". Jeder von uns ist eins, aber viele von uns sind verschieden hoch mit Wasser gefüllt. Wir selbst wissen allerdings nichts von unserem Wasserstand! Bei manchem reicht ein Tropfen um es zum überlaufen zu bringen, beim anderen paßt noch ein halber Liter rein. Allein dieses Modell wird von der Atomlobby gehaßt, weil es erstmalig auch Laien verständlich macht, dass der jahrezehntelange Marketing-Spruch ala "Durch unsere super-geringe zusätzliche Strahlenemission, die noch geringer ist als vieles was an Strahlung in der Natur vorkommt, entsteht keiner Schaden" volksverdummung hoch 10 ist. Denn dieses kleine zusätzliche Extra, kann eben für manche Menschen der überlaufende Tropfen sein.
In Bezug auf Hörschäden ist aber noch was in der Diskussion.... ich will Dir keinesfalls Angst machen, Seppel. Hier gilt für viele die These, dass sich Hörtraumata kumulieren, also quasi ansammeln. Viele kleine Traumata werden von uns nicht direkt bemerkt oder bleiben scheinbar folgenlos bzw. werden aufgrund irgendwelcher Schaltungen der Nervenzellen scheinbar "kompensiert", zumindest so, dass wir es nicht bemerken. Irgendwann (scheinbar auch in Bezug auf alterungsprozesse) werden aber die vielen, vielen kleinen Hörtraumata zu einem oder mehreren ganz deutlichen Hörausfällen führen, da von den immer weniger verbleibenden Nervenzellen keine "funktionierenden" Kompensationsaufgaben geleistet werden können. Dieses plötzlich kann dann angeblich für den betroffenen so aussehen: "Jahrelang war alles gut, dann wachte ich auf und..."

Fakt ist, in der medizinischen Forschung existieren weltweit mehrere große Projekte, die versuchen abgestorbene Nervenzellen des Innenohrs wieder zu reaktivieren. Das gilt und galt (auch zu meinen Diplomzeiten) als eigentlich unmöglich. Ein zweiter Forschungsgegenstand ist der Versuch, Medikamente zu entwicklen, die prophylaktisch unser Gehör für Schalltraumata schützen. Kein Aprilscherz. Diese sollen bewirken, dass selbst sehr hohe Schalldrücke nicht zur Schädigung führen. Wenn jetzt allerdings jemand den Schluß zieht, dann ist ja alles nicht so schlimm, dann rocke ich weiter wie bisher! Falsch gedacht. Diese 2 Forschungsbestrebungen sind noch nicht sehr weit gediehen. Wer sich heute sein Gehör belastet kann nicht davon ausgehen, dass es in seiner biologischen Lebensspanne noch Korrekturmöglichkeiten verfügbar sein werden. Das mag es vielleicht eines Tages für die nächste oder übernächste Generation geben.
-
Zitat
Die 7x14 ist eine der besten Holzsnares überhaupt, Hochi hat es perfekt beschrieben, sehr feine Teppichansprache trotz der Tiefe.
Leicht zu stimmen wie alle Top Snares. Eine Snare die man niemals mehr hergibt.Ich hatte gerade vor 14 Tagen die Hilite mit 14 x 7 und Kupferhardware von einem netten Drummerkollegen zum Test. Die hatte "zwar" einen super-breiten Teppich (original Sonor aber nicht für diese snare) klang aber wirklich sehr erlesen.
Ob sie zu den besten Holzsnares überhaupt gerechnet werden muß... da bin ich etwas vorsichtig(er) als der sehr geschätzte Kollege Hilite (da schätze ich persönlich manche Slingerland noch etwas mehr)...
Aber die Hilite snare ist soundtechnisch wirklich sehr schön und kann durchaus in der Hochpreis-Liga mitgenannt werden.
-
Ich dachte zunächst, dein Post ist ein vorgezogener Aprilscherz.
44 Euro, für dieses over-engineerte Schwachsinnsteil???
Sagenhaft. Mir und manchem anderen Drummer ist schon oftmals beim Aufbau oder der Mikrojustage ein Finger ganz leicht abgerutscht.... und schon kommt man ungewollt an den Mechanismus und das Mikro segelt auf den Boden.
Zur Ehrenrettung Sennheisers muß man allerdings sagen, dass die MD 421 Mikros viele Stürze überleben, da sie vom mechanischen Aufbau wesentlich robuster sind, als die schwachsinnigen (nur in den ersten Tagen der Anwendung beeindruckenden) Halter. Das Tauchspulen-Relikt 421 war ja quasi schon im Vietnamkrieg im Korrespondenten-Einsatz

Trotzdem, der Preis für die Halterung ist eine Frechheit. Da würde ich eher mal eine e-mail Anfrage an Sennheiser richten... die in aller Regel nach ein paar Tagen recht kompetent beantwortet wird!
-
geile Story Dirk...
Ob unsere HNO-Ärzte miteinander verwandt sind???
hahaha...
Alles Gute
Gerald
-
Das tragische ist, dass die meisten Menschen die Ernsthaftigkeit (die reale Belastung und Auswirkung) von Hörschäden erst begreifen, wenn sie selbst einen erlitten haben.
Klar, Menschen sind unterschiedlich. Leider auch in ihrem Lernverhalten. Mancher lernt schon effektiv am "Modell": Charly fast an die Herdplatte und verzieht schmerzverzerrt das Gesicht... also halte ich meine Flossen besser davon fern. Andere müssen erst selbst lange dran fassen, um zu kapieren, dass sie das freiwillig nie wieder tun werden.
Das fatale: Hörschäden sind keinesfalls mit temporären, wieder heilenden Gesundheitsbeeinträchtigungen vergleichbar. Hörschäden bzw. -Traumata sind oftmals irreparabel - besonders wenn nicht zügig gehandelt wird. Also keinesfalls mit abheilenden Blasen des banalen oberen Beispiels vergleichbar. Somit stellt sich für annähernd zurechnungsfähige Menschen die Frage einer Selbsterfahrung in Bezug auf Hörschäden nicht.
Seit frühester Trommelei nutze ich verschiedene Methoden um die Lauscher zu schützen. Auch bei fast !!! allen Konzerten die ich besuchte.
Bis auf eines: 1987 sah und "hörte" ich in der Festhalle Frankfurt Bad Company mit dem Headliner Deep Purple ("The House Of Blue Light"-Tour). Bad Company war vom Gesamt-Mix überraschenderweise dermaßen leise, dass ich meinen Gehörschutz rausnahm. Man konnte sich parallel zur Musi noch gut verbal verständigen. Dann folgte Deep Purple (und abgesehen vom grotttenschlechten Mix) wurde die Grundlautstärke innerhalb des Sets von Track zu Track permanent hochgefahren. Mit 22 Jahren seinerzeit fand ich es irgendwie uncool nun das einzig folgerichtige zu tun, und den Hörschutz wieder zu verwenden. Ich dachte "Zähne zusammenbeißen". Gehörtechnisch ignorierte ich ganz deutliche Anzeichen der Hörorgane: die Ohren taten weh... bzw. fühlten sich an wie unter "massivem Streß und Druck". Ganz schwer zu beschreiben.
Stunden später, während der Dusche nach dem durchgeschwitzten Konzertbesuch und immer noch dröhnendem Kopf merkte ich, (so lächerlich es klingt) das schon das Wasserplätschern rechtsseitig viel dumpfer klingt als links... und völlig anders als sonst. Total Crazy.
Ich vertraute darauf, dass es die nächsten 2-3 Tage besser würde. Es wurde nicht besser.
Jahre später, hatte ich das erste Mal im Leben eine Mittel- und Innenohrentzündung und mußte zum Arzt. Der wollte parallel zu seinen Untersuchungen der Entzündungen einen Hörtest machen. Ich sagte "gerne, aber ich weiß, dass ich rechts einen massiven Höhenabfall habe". Da kam es zum "Streit" (wenn man es so nennen mag) mit dem "Gott in Weiß", der mit lauter Stimme (mein armes, armes Ohr) zu einem Exkurs zum Thema medizinische Diagnostik und Ausbildungsreferenzen anhob: Wie ich mich als Laie erdreisten könnte komplexe Meßtechnik und seine diagnostischen Kenntnisse in Frage zu stellen etc. Kein Mensch könne bei sich selbst frequenzselektive Hörverluste diagnostizieren, dies sei unmöglich!!!!!!!!! Gerade deswegen sei doch die teure medizinisch-diagnostische HNO-Technik geschaffen worden. Ich bestand auf meiner Meinung (konnte aufgrund der massiven Schmerzen der Entzündung leider nicht so heftig über ihn und seinen "Hampelmann-Auftritt" lachen wie ich gerne gewollt hätte) und sagte, ich sei u.a. Musiker und könne den Hörverlust unmittelbar auf ein Ereignis/Hörtrauma 1987 zurückführen und sei mir dabei sehr sicher.
Er schickte mich entzürnt und abwertend dreinblickend zur Hörkabine und einer Assistentin. Da wurde man verschiedenen Meßtönen ausgesetzt. Keine Ahnung, ob sich die/seine Meßtechnik bzw. Meßdiagnostik (es sind Jahre vergangen) heute unterscheidet??? Damals konnte ich durch die Scheibe der Hörkabine einen Plotter sehen. Der hatte eine X und Y-Achse auf der Linien gezogen/gedruckt wurden. Das komische war, das bei der Zeichnung im Verlaufe meines Hörtests ein Teil der Messgraphik völlig abseits der X und Y-Achse eingetragen wurde. Ich dachte damals: es gibt 2 Möglichkeiten: der Plotter ist dejustiert oder mit meinem Gehör stimmt massiv etwas nicht.
Und nun kam es zu einer unvergesslichen Szene. Der HNO-Gott-Kaiser (übrigens aus Langen) empfing mich mit der Plottergraphik in der Hand in seinem Zimmer. Seine sehr ernste Miene verheißte nix gutes. Ich dachte erst, er weist mich nochmals auf seine übertolle Qualifikation hin oder will mich sonstwie ein 2. mal doof "anmachen".
Und dann setzte er an: "Oh... hmmm... tja wie soll ich sagen.... sie... hmmm... haben tatsächlich wie sie selbst sagten rechtsseitig eine massive Hörbeeinträchtigung im Bereich hoher Frequenzen". Es folgte eine längere (diesmal sehr differenzierte - soweit ich es beurteilen kann- und besorgte!) Erläuterung meiner Lebens- und Alltagsbeeinträchtigung, die mir mein Hörschaden schon bringt bzw. bringen wird... sollte er sich noch weiter verschlimmern.
Damit die Story nicht überheblich meinerseits ´rüberkommt:
Meine aus Doofheit selbst verschuldeteten Fehler waren mindestens 2
1. Kardinalfehler war ohne Gehörschutz im Konzert zu verweilen! Und eindeutige Warnhinweise des Körpers "cool" und "Mannhaft" zu ignorieren!
2. nicht sofort nach dem Konzert einen HNO Arzt aufgesucht zu haben. Stattdessen Tage, Wochen, Jahre vergehen zu lassen. Vielleicht hätte ein durchblutungs-förderndes-Medikament oder eine Sauerstofftherapie bzw. sonstige Therapiemöglichkeiten wenige Stunden/Tage nach dem Konzert helfen können, die Nervenzellen im Ohr zu retten??? Aus heutiger Sicht spekulativ. Ich wünschte ich hätte es zumindest versucht.Fest steht:
Toningenieur hätte ich seit 1987 nicht mehr werden können. Auch der langgehegte Traum von einer tollen, edlen (teuren) Stereoanlage, die ich eines Tages zur Belohnung nach harter Arbeit zum Ausklang des Tages nutzen wollte, ist ausgeträumt. Meine Wahrnehmung der Stereowirkung ist beeinträchtigt da kein ausgewogener Mix bei gleichem Höhen-Anteil des rechten/linken Kanals "in meinem Kopf ankommt". Auch bei vielen Alltagsgeräuschen (sofern hohe Frequenzen kennzeichnend sind) muß ich mich hauptsächlich über das linke Ohr orientieren. "Audio-philer-Frührentner" läßt grüßen.Wer sowas cool findet, ist nicht ganz dicht. Ich würde vieles geben, um mein Gehör in den Zustand vor!!! 1987 zurückzuversetzen. Es geht nicht!
-
Zitat
Da muss man JB fragen ob ein 1973 gekauftes 2002er frisch genauso klang wie ein heutiges Neues. Die 1000/2000/3000 gab es zu kurz um darüber Aussagen zu treffen. Bei den 505 würde ich auch geringe Schwankungen erwarten.
Das ist genau das Kernproblem. Wahrscheinlich kann kein Mensch (auch nicht der von mir sehr! geschätzte JB) einen differenzierten Klangeindruck jahrzehntelang im Gehirn konservieren. Jetzt wird mancher einwenden "klar kann ich, die tolle Melodie XY habe ich vor 30 Jahren auch nur einmal im Radio gehört, trotzdem kann ich sie noch pfeifen". Dat is´ allerdings was völlig anderes. Differenzierte, komplexe Soundgefüge bzw. Höreindrücke sind in aller Regel ganz schnell verblaßt (traumatische Erlebnisse Autocrash & sonstige Katastrophen mal ausgeklammert) und etwas völlig anderes als Melodien.
Insofern ist das mit dem Vergleich aus der Erinnerung sehr schwer. Dazu kommt, dass unser Gehör im Laufe der Jahre in bezug auf die Wahrnehmung hoher Frequenzen permanent nachläßt. Als Baby werden quasi viele von uns mit 20 Hz bis 20 Khz Wahrnehmungsfähigkeit geboren, quasi voll Hifi-tauglich... mit meinen 39 bin ich mittlerweile meilenweit davon entfernt. Somit selbst wenn wir jahrzehntelang unseren Höreindruck konservieren könnten, würde HEUTE das selbe Becken in unserem Kopf anders klingen bzw. ankommen

Noch wichtiger ist die unter Musikern lebenswichtige Hörerfahrung oder Gehörschulung... wie auch immer man es nennen mag. Im Laufe der Jahre werden wir in aller Regel (skurrilerweise trotz obengenannter Frequenzeinbußen) immer differenzierter Musik wahrnehmen. Die Proberaumaufnahme, die man als 16-jähriger noch als super-tight empfand gerät jahrzehnte später beim nostalgischen wiederhören mit gereifter, differenzierterer Musikwahrnehmung zum "Timing-Lacher No.1". Ähnliches natürlich auch in Bezug zur Diskriminanzleistung bei Sounds. Ich stelle immer wieder fest wie viele sehr junge leute sich sehr schwer tun Soundunterschiede zwischen Becken herauszuhören. Einzelne können mitunter schwer feststellen, welches Ihnen als "besser" oder "wertiger", "klangvoller" oder sonstwas erscheint. Mit zunehmender Hörerfahrung gelingt es aber vielen Musikern tatsächlich nicht nur differenzierter Sounds wahrzunehmen, sondern sie auch viel exakter in Worte zu fassen. Nicht nur banales ala "ist lauter", sondern wesentlich genauer: "ist höhenreicher, spricht schneller an, klingt etwas kürzer aus" und viele, viele andere Attribute so zu formulieren, dass wir gemeinsam den Eindruck haben, vom selben Objekt zu reden

Natürlich haben viele verschiedene Klangeinschätzungen auch immer wieder mit Geschmack zu tun. Aber (ob wir wollen oder nicht) auch sehr viel mit obengenannter Hörerfahrung. Beides ist natürlich auch oftmals eng verwoben. Schon allein daraus resultieren dann immer wieder ganz viele Mißverständnisse... man möchte ja auch keinem Entgegenschmettern "warte 10 Jahre, dann kannst du differenzierter hören"
Das wäre vermessen und arrogant.Diese Diskriminanzleistungen bzw. differenzierte(re) Wahrnehmungsfähigkeiten gibt es allerdings in fast allen Lebensumwelten und ist keinesfalls auf uns Cymbal-Freaks beschränkt. Mich hat früher schon immer sehr beeindruckt, dass angeblich Eskimos für die Kältezustände "Eis" zwischen 10 und 20 verschiedene Wörter zur Unterscheidung der Stadien haben. Bei mir sind es nur 4: Schnee, Eis, Wasser, Schneematsch

Zurück von den Eskimos zu uns Drummern: eine weitere große Wirkung auf unser Hörempfinden und dessen Veränderungen im LAufe der Zeit haben natürlich auch die Medien und die uns umgebende Hörkultur. Ob wir wollen oder nicht: die prägt uns ja quasi permanent: Autoradio, Kaufhausgedudel, Werbejingles im TV etc. Was vor 20 Jahren als druckvoller state-of-the-art Drumsound galt, kann mitunter heute (klar, es gibt auch Ausnahmen) viele nicht mehr begeistern und gilt nicht selten als "flach und matt". Wenn man einige "Compressed to fuck"-Aufnahmen der letzten Jahre ala Aerosmith oder Bon Jovi mit Aufnahmen mancher Surf- oder Beatbands der frühen 6o ´er vergleicht (wo manches Studio nicht einmal von der Existenz eines Compressors wußte)... merkt man wie massiv die audiotechnischen Veränderungen und demzufolge Hörgewohnheiten sich in wenigen Jahrzehnten gewandelt haben.