Beiträge von Drumstudio1

    Freunde, locker bleiben. Selbst wenn er 3,50 groß ist sagt das nix über den Zustand der Trommel.


    Test mit dem anderem Spannreifen und Fell machen und nicht so viel telefonieren.... es sei denn du hast Bildtelefon.


    Nach dem Test mit dem anderen Spannreifen und Fell siehst du klarer!


    Ein neuer geflanschter Spannreifen ist übrigens sehr günstig zu haben. Sollte also der Kessel annähernd intakt geblieben sein, wäre der monetäre Schaden eher gering.

    Haarrisse suchen wir im Kühlsystem von Atomkraftwerken!


    Es gibt sie zwar natürlich prinzipiell auch bei Drumkesseln, da aber kurioserweise seltener bei "Stürzen" sondern eher mal bei Vintagekesseln wenn der Kessel aufgrund gewisser Oberflächenspannungen nicht in Form bleiben will, sondern wieder die naturgegebene Form einnehmen will. Ab und an treten sie auch heute noch bei Neuware auf... bei welchem Herstellern... darüber schweige ich lieber.


    Ich finde die Reaktion deines Drumlehrers etwas voreilig - um es ganz mild zu formulieren :)


    Natürlich ist ein Fallenlassen des Kessels prinzipiell immer gefährlich. Gerade bei Stürzen auf den Spannreifen gibt es aber je nach Aufschlagwinkel und härte der Aufschlagfläche :) gute Überlebenschancen ohne Kesselbeschädigung... also nicht mal Haarrisse. Warum, da sich je nach Winkel des Auftreffens die Kräfte erstmal "entlang" des Spannreifens wirken. Und der ist ja bei einem 12" Tom bekanntlich durch "schätzungsweise" :) 6 Spannschraubenböckchen mit dem Kessel verbunden, welche wiederum in aller Regel mit 2 Schrauben mit dem Kessel verbunden sind.


    Also cool bleiben und den Spannreifen entfernen und gegebenfalls ersetzen. Ich schätze bei Oberschenkelhöhe was den Sturz betrifft und gutgelauntem "Herr auf Wolke Sieben" am Sonntag, ist dem Kessel garnichts passiert. Nicht einmal ein Haariss.


    Solltest du das Drumset verkaufen, solltest du aus Gründen des Anstands
    zumindest verbal auf den Sturz hinweisen. Immer sauber bleiben!


    Zum Thema unrund und Spiegeltest: Vielleicht habe ich es überlesen?
    Welcher Preisklasse gehört dein Drumset an? Wie unrund der Kessel wirklich ist läßt sich zunächst mittels des noch intakten anderen Spannreifens feststellen. Paßt der den noch "schwimmend" mit dem Fell drauf? Wenn nicht ist der Kessel höchstwahrscheinlich wirklich stark deformiert. Der Spiegeltest und das 100 % Plane aufliegen überstehen aber auch manche andere Kessel ohne Sturz nicht. Auch das ein oder andere Hochpreis Set in Handfertigung :)

    Zur Fußmachine:


    Irreführende Aussage oder einfach Falsch!
    Sie ist nicht 5 Jahre alt!!!


    Sie entstammt bei gutmütigster Unterstellung dem Produktionsjahr 1993.
    Das war ist die 2. Generation der Pearl Doppelpedale. Man erkennt es auch noch an der altertümlichen respektive eigenwilligen Anbaukonstruktion und Aufnahmestelle für die 2. Feder. Ich befürchte aber es ist noch etwas älter. Das zugrundeliegende Single-Pedal P950 wurde jedenfalls 1989 vorgestellt. Ich meine die doppelvariante kam ganz kurz danach auf den Markt. Klar die wurde das ein oder andere Jahr produziert... aber nicht über Mitte der neunziger hinaus. Die Zuordnung ist insofern eher einfach, da das Fußpedal in Sachen Design für Pearl sehr untypisch war und sich auch nicht zulange auf dem Markt hielt.


    Ich warte auf den Tag an dem alle, die wissentlich bei Ebay falsch posten um Leute abzuzocken "etwas auf die Backen kriegen"... ich hoffe ich warte nicht vergeblich :)


    Ich unterstelle dem Anbieter dieses Pedals natürlich nichts böses, sondern nur einen Tippfehler beim posten des Angebotes. Ich werde ihn auffordern das zu ändern, denn selbst wenn er sie vor 5 Jahren aus Lagerbeständen "NEU und Originalverpackt erworben hätte" (aber wer sollte eine Fußmaschine Jahrelang unbenutzt im auf Lager haben?) ist es eine irreführende Angabe.

    Raus aus dem Raum, auch meine Meinung. Der Wertverlust durch Rost oder aufgeschwemmte Kessel und das nagen am "Nervenkostüm" ist die Sache nicht wert.


    Die Schimmelentwicklung (z.b. schwarzer Schimmel) kann auch ganz üble gesundheitliche Konsequenzen haben. Aber auch andere Schimmelarten können üble Allergien auslösen, je nach Prädisposition.


    Es gibt so viele Möglichkeiten für die Feuchtigkeit (undichtes Dach, nasses Mauerwerk, Lehmboden läßt Regenwasser zu langsam versickern bzw. drückt es quasi nach oben in den Raum usw.), da erlaube ich mir kein Urteil was bei dir los sein könnte. Ich würde mir an deiner Stelle aber auch nicht die Mühe machen allzuviel Ursachenforschung zu betreiben...


    Zum Thema Lüften: das hat auch immer mit der Außentemperatur zu tun. Ich habe das z.B. jahrelang falsch gemacht. Mittlerweile wurde ich von einer Handvoll Experten und Literatur auf folgende Regel aufmerksam gemacht: nur lüften, wenn die Außentemperatur niedriger (es also kälter ist) als innen im Raum.


    Machst du es teilweise umgekehrt (also lüften, wenn es draußen heiß ist, z.B. im Hochsommer mittags) dann kommt die warme!!! Luft in deinen Raum und kondensiert an den Wänden und führt bei mehrmaliger wiederholung unweigerlich!!! zu Schimmel.

    854379 Euro ist dein Top-Becken wert, sollte es in 10.000 Jahren von Archäologen bei einer Ausgrabung entdeckt werden und als seltenes Relikt auf das 21. Jahrhundert hinweisen... vorausgesetzt die Euro-Währung gilt auch so weit in der Zukunft.


    Ganz im Ernst, die Nummern können ein Stück weit helfen, im Falle eines Diebstahls eine Zuordnung vorzunehmen. Bei wertigen Cymbals (zu denen die 2002 eindeutig zählen :) lohnt es schon die Nummern der persönlichen Becken zu notieren. Wenn man ganz gewissenhaft vorgehen will sogra schon beim Kauf mit dem Händler zusammen auf der Rechnung/Quittung eintragen!


    Firmenintern können solche Nummern aber auch beim Qualitätsmanagement große Dienste!!! erweisen. Sollte es zu angehäuften Reklamationen kommen, kann man firmenintern prüfen, ob sich quasi die Rückläufer alle auf eine Charge bzw. einen speziellen Zeitraum beziehen. Sagen wir mal um beim Beispiel zu bleiben die Becklen about 8543XX. Man hat dann von Firmenseite die Möglichkeit zu recherchieren worauf die Toleranzen zurückzuführen sind Z.B:
    a.) neuer Mitarbeiter
    b.) neuer Zulieferer
    c.) größere saisonale Auftragslage und etwas rustikalere Endkontrolle :)


    etc.


    Die Seriennummern können also faktisch beiden Seiten, Firmen und Endkunden gute Dienste leisten.


    Rock on

    Zitat

    Also, haben die 6,5 zoller ne schlechtere Teppichansprache als die 5er, oder nur mehr Bauch ?


    Das ist eine super Frage! Sie ist schwer zu beantworten, da unterschiedliche Drummer, dahingehend unterschiedliche Meinungen vertreten.


    Mein Höreindruck war immer! der, dass je flacher der Kessel, umso direkter, crisper und ZEITNÄHER!!! die Teppichansprache. Ich kenne aber auch Drummer mit sehr guten Ohren (ich unterstelle nicht!!! das meine sehr gut oder gar besser sind, hahaha) die meinen ich würde spinnen, wenn ich behaupte den geringen Laufzeitunterschied von 5" auf 6,5 der Luftsäule vom Schlag zum Resofell zu hören.


    Ich favorisiere aber gerade deswegen oft Piccolos, da ich deren Zeitnähe des Teppichsounds zum Auftreffen des Stocks am Schlagfell favorisiere. Piccolos sind für Metal oder Hardrock (also dein Einsatzgebiet) eher "etwas" untypisch und nicht als flexibelste Metalsnares zu nennen :)


    In Sachen Crispness kann man aber auch bei 6,5 oder gar 7 bzw. 8" snares auch mit breiteren Teppichen viel! rauskitzeln. Nur auf die Zeitnähe des Teppichsounds hat das leider keinerlei Einfluß.


    Der "Bauch-Anteil" geht meiner Erfahrung nach tatsächlich u.a. auf die Kesseltiefe zurück. Aber auch auf das Material. So sind insbesondere die Kupfer-snares die ich kenne, auch immer deutlich wärmer, und bauchiger gewesen als Pendants aus anderen Metallen bzw. Werkstoffen selbiger Tiefe.

    Dieses ist auch ein über 25 jahre altes Pearl. Beleg hierfür ist nicht etwa die Antik-Folie sondern die alte Pearl-Tomhalteruing sowie die kleinen rechteckigen Badges. Auf diesem Bild wirkt es recht gut erhalten - was allerdings garnichts darüber sagt, wie es bei Makro-Aufnahme rüberkommt. Die Hardware ist allerdings schon etwas besser als bei dem vorher geposteten Pearl. Sie ist offensichtlich teilweise zu einem späteren Zeitpunkt erworben respektive nachgerüstet worden.


    Jetzt mal ganz im Ernst. Muß es für dich unbedingt ein uraltes Pearl sein? Ich verstehe diesen Thread nicht so ganz, dass du nun ein völlig anderes Bild postest mit den Worten "es könnte auch so eins sein". Pearl hat schätzungsweise 71839393 verschiedene Drumsets hergestellt und mit vagen Aussagen kommen wir nur millimeterweise vorwärts.


    Ich vermute einen kleinen Spaß und verabschiede mich aus diesem Thread.


    Rock on und viel Spaß mit Pearl Sets jenseits des Verfallsdatums :)

    Ups... etwas spät.


    15-20 Jahre alt ist eine klassische Falschangabe bzw. großer Irrtum.


    Es ist auch älter als 25 Jahre!!!... selbst wenn ich so tue als hätte ich die lausige old-fashioned hardware nicht gesehen... kicher... oder die Antik-Folie.


    Nochmals, das Set ist eindeutig mehr!!! als 25 jahre alt. Mein Wort ´drauf. Wenn ein schärferes Bild rüberwächst kommen noch konkretere Angaben. Aber obengenanntes steht jetzt schon unumstößlich fest. Der Zeitwert in Sachen "Wiederverkauf" ist nicht sonderlich erwähnenswert. Sofern möglich soll sich der Besitzer am Set erfreuen "und gut is´". :)



    P.S: Matzdrums, du liegst NICHT daneben!

    Zitat

    Doch hat der typische 16 jährige sicher mehr Freizeit wie der 40 jährige Familienvater und Manager bzw. Schreinermeister und -inhaber. (2 verschiedene Menschen die mich das mal gefragt habe).
    Ob der 16 jährige die Zeit auch sinnvoll nutzt ist was anderes, aber sie ist immerhin mal da :)


    Genau so meinte ich es NICHT!!! :)


    Ich meine das Zeitmanagement (das gezielte einteilen: a.) wieviel Zeit habe ich zur Verfügung b.) was übe ich wie lange usw.), und nicht die Freizeit bzw. wieviele Stunden jemand auf dem Drumhocker sitzt. Ist doch klar das junge Leute mehr Zeit haben als Erwachsene mit 40 oder gar 60 Stundenwoche. Meine Erfahrung ist das Erwachsene mit ihrer wenigen Zeit zu Üben aufgrund ihrer Lernerfahrung bzw. auch durch gezielte Anregungen von Lehrern mit ihrer begrenzten Zeit teilweise viel effektiv(er) und undiplomatisch formuliert :) "ERWACHSENER" üben als ganz junge Leute.

    Natürlich lernt man in jungen Jahren prinzipiell schneller... das ist auch gehirnphysiologisch schon lange nachgewiesen (Neuronenaktivität, Neuronengruppierung etc.)


    ABER: im Erwachsenenalter sind die meisten Schüler bzw. Schülerinnen sehr viel straighter und nicht selten auch motivierter. Durch diese etwas "beständigere Lebenshaltung" und auch ein erwachseneres Zeitmanagement bzw. Übungspensum (welches natürlich großen Einfluß auf die Fortschritte am Instrument hat) können viele Vorteile die Kinder oder Jugendliche haben, ein Stück weit kompensiert werden.


    Viele jüngere Schüler (besonders dann, wenn die Eltern viel größeres Interesse daran haben, dass ihr Nachwuchs ein Instrument lernt, als Sohn/Tochter selbst) neigen dazu, sich oftmals von vielen anderen Dingen des Lebens "ablenken" zu lassen. Ist ja auch völlig legitim: Fußball, Surfen, Tanzkurs, Disco, Halflife, am Roller basteln (je nach Altersstufe mit oder ohne Motor :-), Freund/ Freundin etc. etc.


    Diejenigen, die in "gesetzterem" Alter anfangen ein Instrument zu lernen, haben im wahrsten Sinne des Wortes eine lange Geschichte hinter sich, die sich durch die lange Entbehrung nicht selten zu einem dauerhaften Motivationskick am Drumset kumuliert:


    1.) Ich wollte schon als Kind Schlagzeug spielen, die Eltern sagten "NEIN"
    2.) die Materiellen Bedingungen damals ließen es nicht zu!
    3.) Dann kam die Berufsausbildung und ich mußte ins Ausland
    etc. etc.


    Meine Erfahrung ist, dass viele erwachsene Schüler tatsächlich noch viel Spaß am instrument haben können (dat´ is ja schon mal sehr wichtig) und wenn sie beständig üben auch je nach didaktischer Förderung und Stimmigkeit zwischen Lehrer und Schüler eine Menge Fortschritte erzielen können. Und wie bereits im Thread erwähnt sehr viel mehr erreichen als mancher Jungspund, der sich in der bunten Welt der Adoleszenz zu verlieren scheint.


    Auch das mit der Tour halte ich garnicht prinzipiell für ausgeschlossen. Wir fallen auch hier im Forum immer wieder auf den Leistungsgedanken herein, dass nur wer drumtechnisch zu den besten zählt, touren darf. Ich halte das für eine gewagte These, die man auch ab und zu widerlegt hören und sehen kann...


    Wichtig ist natürlich folgendes: die erste Priorität sollte immer haben, genau zu erörtern was man will und über welchen Weg der Wunsch erreichbar scheint. Wenn jemand mit 56 sagt "ich habe noch nie Klavier gespielt, möchte aber Konzertpianist werden der auf den großen Bühnen der Welt zuhause ist ", dann muß ein Lehrer so ehrlich sein zu sagen, dass dies ein sehr unrealistisches Ziel ist. Aber nicht dem Umkehrschluß anheim fallen: Denn nicht jedes hochgesteckte Ziel ist unerreichbar! Ich stelle immer wieder fest, dass einige Personen durch Eloquenz Dinge erreichen, die viele andere (Lehrer/Musiker etc.) ihnen vorher aberkannt haben bzw. nicht zugetraut hatten. Da muß man sehr vorsichtig sein.

    Außerdem wird man dem Sound der Glockengußbronze Snares (zumindest jener die ich kenne... soviele existieren ja nicht :) nicht wirklich gerecht wenn man NUR und AUSSCHLIEßLICH von der Lautstärke spricht.


    Gerade die Sonor Signature des Typs wie Scarlet sie besitzt und die verschiedenen Sonor-Nachfolge Snares klingen neben ihrer immensen Lautstärke auch wirklich sehr edel und beeindruckend... aber eben (wie von Scarlet schon erwähnt) wirklich auch anders als edle Stahl-, Messing- oder Holz snares.


    Lautstärke alleine würde keinesfalls die hohen Preise rechtfertigen (ob sie überhaupt gerechtfertigt sind...??? wer kann das behaupten?).


    Mal ein Beispiel zum Vergleich: es gibt auch phantastische Hochpreis-Cymbals die immenses Volumen erzeugen. Es ist aber auch möglich irre laute Messing-Becken auf den Markt zu schmeißen (die gibt es auch "vereinzelt") die einfach nur gräßlich, schrill und penetrant klingen. Da "reißt" die Lautstärke auch nichts mehr.


    Die sehr teuren Glockengußsnares die ich kenne (besaß ja auch mal eine) besitzen neben ihrer immensen Lautstärke, eine tolle sehr direkte crispe Teppichansprache, eine immense Soundfülle (je nach Stimmung fetteste! US-Balladensnare mit sehr viel "Bauch") und edler, leider nicht differenzierter zu benennender Soundgüte. Die letzteren Attribute beeindrucken mich mehr als die Lautstärke und das sehen sicher die meisten Glockenguß-"Konditoren" respektive Besitzer hier im Forum auch so.

    58" inch Gong in B28 Legierung. Made im 2. Werk von Paiste in Kuala Lumpur/Malaysia. Fabrikationsjahr: 1854. Eindeutig!


    Sorry, aber Cymbalsounds sind so sehr von Aufnahmeparametern (Stick, Punch!!!, Anschlagtechnik, Mikro, Mikroabstand, Raumakustik, Pult/Soundkarte etc.) abhängig...


    Egal, ich bin froh den Gong eindeutig erkannt zu haben. Ich bin mir nur nicht sicher ob du ihn mit Filzschläger, Baseballschläger oder Schlagring traktiert hast. Aber das bekomm´ ich auch noch raus.


    P.S: ganz im Ernst, gegen das Experiment spricht nix. Eigentlich eine nette Idee!


    Rock on

    Trotzdem denke ich es liegt nicht nur am Sänger!


    Jeder Musiker/Band ist irgendwann auf dem Höhepunkt ihres Schaffens. Das war bei DT eindeutig "Images and Words" (jedes Lied ein Killer - no filler). Bei Rush war es beispielsweise die "Moving Pictures" oder "Heaven and Hell" der Sabbath/Dio Phase.


    Das sind Meilensteine an denen Fans und Musikliebhaber ihre "favorite- Band" immer wieder messen werden. Diesem hohen Niveau in Sachen Songwriting bzw. CD-Gesamtwerk kann man aber von Künstlerseite
    nicht immer entsprechen. Auch Kreativität erlahmt irgendwann oder sprudelt nicht mehr so ungehemmt. Die wenigsten sind omnipotent - schon garnicht lebenslang! Darin liegt auch eine gewisse Tragik...


    ... von Künstlerseite wird dann gerne das Statement bemüht "wir haben uns eben weiter entwickelt und wollen garkein Album XY No.2".


    Klar gibt es bei jedem Menschen Weiterentwicklung(en) trotzdem wäre mir lieber, einige Bands würden einfach mal offen zugeben das "ein 2. oder gar 3. Geniestreich den wenigsten Sterblichen vergönnt ist"


    oder


    "wir kriegen das Songwriting Niveau von Album XY gegenwärtig leider nicht mehr hin". Dat fänd´ ich mal ehrlich!!!!


    Anstatt immer wieder Phrasen zu dreschen ala "das neue Album ist eines unserer besten, ist schneller, härter, aber auch softer und
    abwechslungsreicher. Mit ihm werden sowohl unsere neuen Fans als auch unsere alten sehr zufrieden sein." Das sind für mich immer hohle, unehrliche und damit peinliche Marketing-Textbausteine.

    Sorry aber bei dieser miesen Kesselverarbeitung ist die rauhe Oberfläche/Struktur nur in der miesen Qualität der schnell zusammengeklaubten Hölzer des Herstellers und der unzureichenden Verarbeitung bzw. mangelhaften Nachbearbeitung eben dieser begründet. Das hat bei den geposteten Pictures mit "gewünschten" Klangeinfluß nix aber auch garnix zu tun.


    Ich fühle mich bei den bildern in Bezug auf das Holz sehr unschön an mein altes Luxor/Hoshino Set erinnert. Genau so sahen da die Kessel aus :)


    So "schön" meine ich! hahaha

    Auch ich tippe auf Feuchtigkeit. Es sieht nicht nach Zufall aus, dass die Dunkeltönung fast "Kapillar-artig" nach oben und unten zieht (entsprechend der Holzlagenstruktur). Da muß Feuchtigkeit! im Spiel gewesen sein. Vielleicht schon länger her und nun wirklich schon Jahrzehnte eingetrocknet? Oder doch Kleber? Seltsam.


    Gleichwohl würde ch bei so einem Ur-alt-Set nicht zuviel Aufriß machen (es
    sei denn, man hat Spaß ´dran). Zumal die Kesselverarbeitung vom Hersteller ja auch recht übel war.