Beiträge von Drumstudio1

    @ Rasha


    Ich bezog mich aber auf meine Hochpreis Yamaha Galgenarme der späten achtziger der 900´ er Serie aus JAPAN. Und auch dort gefertigt!
    2 mal CS912 plus Stack-add-on von Yamaha. Und da bin ich mir nicht sicher, ob die dem gleichen Fertigsstandard der billigsten Yamaha Hardware Serien von heute entsprechen.


    In jedem Falle ist Yamaha´s aktuelle 600´er Serie in Indonesien hergestellt und nicht in Japan!!!


    Das bedeutet nicht das sie deswegen schlechter verchromt sein müssen. Bitte nicht falsch verstehen. Es ist gut möglich das Yamaha auch das Qualitäts Management exportiert hat (so wie seinerzeit bei der kurzzeitigen Übernahme von Premier in England :)


    Trotzdem erscheint es mir nicht Fair Hochpreis-Produkte mit gehobener Einstiegsklasse (oder meinetwegen unterer Mittelklasse) Hardware oder Drums zu vergleichen.


    Bei meinen Uralt-Teilen der Yamaha 900ér Galgenarme finde ich es schon spitze, dass sie trotz übelster Behandlung durch mich :) kein bisschen rosten, während einige No-Name billig Produkte bei mir massivst Rost ansetzten... obwohl sie erst wenige Jahre alt und nie im Live-Einsatz oder Garagen-Muff-Klima verwendet worden sind. Vielleicht ist eben genau sowas der Grund, warum Qualität manchmal (natürlich nicht immer) etwas teurer ist...


    Und damit kein falscher Verdacht aufkommt: ich besitze 2 ELX eines von 2003 eines von 2004 und finde ihr Preis/Leistungsverhältnis ziemlich gut und durch andere Firmen schwer zu knacken...


    Trotzdem sollte man bei aller Loyalität zum ELX nicht Porsche mit VW-Käfer vergleichen. Das ist irgendwie unfair. Somit könnte ich gewisse klitzekleine Macken am ELX bei diesem niedrigen Preis eher akzeptieren, als wenn ich bei einem Drum Customizer mir ein hangeschnitztes Set mit von hand aufgetragener "pulversierter"Drumhardware kaufe, dafür 5000 Euro hinlege und nach einer Woche feststelle, dass sich die schwarze Beschichtung der Hardware löst. Got it ???

    Zitat

    Da EX ja ebenfalls aus Pappel-Holz sind: Denkst du, dass die Roadtauglichkeit sehr darunter leidet? Ich meine, durch die Folien des EX ist das Holz ja eher geschützt als bei der Lackierung des ELX.


    Um ehrlich zu sein ich habe immer (nicht nur hier im Forum) die These vertreten, dass die angebliche "geringere Empfindlichkeit" durch folierte Kessel irgendwie Blödsinn ist. Denn eine richtige Schramme wirst Du auch in der Folie erkennen. Klar ist eine Folie ein gewisser Puffer, aber eine total verschrammte Folie sah für mich immer genauso doof aus, wie ein total verkratzter lackierter Kessel.


    Wie gesagt bei meinem Cobalt ELX war die Schramme durch Rods sehr schnell "drin". Jetzt möchte ich aus verständlichen Gründen natürlich nicht empirisch überprüfen wie viel schneller bei meinem Pappel-ELX weitere Schrammen zu erzeugen sind, gegenüber älteren Philippine Mahagony Sets. Ich behaupte auch (noch) nicht, dass die Pappel-Gratung, wie manche vermuten sehr gefährdet sei. Ich habe mein 2003 Autumn Fade in intensivst Nutzung und da ist (noch) nix zu sehen in Sachen Schäden. Man muß auch immer bedenken wie günstig das ELX in Bezug auf die mitgelieferte solide Hardware und Gesamtaustattung ist. Der ein oder andere Haken muß wahrscheinlich dabei sein... ???


    In Sachen Roadtaulichkeit: ein Drumset wird eben selten im Wohnzimmer gespielt :) Insofern eben gut aufpassen und trotzdem mit Schrammen leben lernen. Gehört eben dazu auch wenn es weh tut.


    Bislang habe ich mit schwarzer Hardware nur wenig Erfahrung. Mein Simmons der frühen neunziger war in Sachen Haltbarkeit der schwarzen Hardware eine Katastrophe. Damals hatte ich aber den Verdacht das das Black von der Firma die für Simmons die Hardware fertigte einfach "drüberlackiert" ist. Beim neuen ELX ist noch alles OK... aber vor vielen Jahren hat mir mal ein Metallurgie-Freak genau erläutert warum prinzipiell IMMER egal ob galvanisch oder "sonstwie" pulverisiert jede hochwertige, langzeit-industrieerprobte Verchromung diesem optischen BLACK-TREND in Sachen Haltbarkeit überlegen ist. Ich konnte ihm schon damals weder fachlich noch inhaltlich folgen. Aber seine Sätze tauchen sofort wieder auf wenn ich bei Drummerkollegen mal Schwarze Hardware und ihre Kratzer sehe...


    Mein Lieblingsbeispiel ist immer die Yamaha Verchromung (obwohl ich längst nicht alles der Yamaha Hardware per se gut finde, Yamaha hat gerade im Ahrdwarebereich auch schon echten Murks "engineered"). Wenn ich aber überlege, was ich mit jahrzehntealten Yamaha-Galgenarmen alles angestellt habe :) (ich meine in Bezug auf Drumaufbauten und Belastung) dann ist es mir völlig rätselhaft wie es sein kann, trotz vieler Schrammen und massiven Verbiegungen noch kein Millimeter Chrom abgeplatzt ist. Das ist wirklich aller Ehren wert.


    Trotzdem: es ist bislang von mir ein Vorurteil... da ich fachlich nicht begründen kann, warum die meisten schwarzen Hardwareteile die ich bei Drummern sah schneller ihre Beschichtung verloren haben.


    Außerdem ist es vielleicht auch nicht statthaft hochwertige Verchromungen z.B. der Yamaha Hochpreis-Hardware mit Black-Hardware des ELX für das Einsteigersegment gegenüberzustellen???


    Denn wir wissen auch alle wie miserabel viele Verchromungen von No-Name-Anbietern sein können...

    Durch UV-Licht gehärteter Lack, würde ich vermuten...


    Pearl wirbt seit 2003 damit, dass sie den Lack durch ein UV-Verfahren dünner auftragen können, wobei dadurch die Kessel (angeblich) besser schwingen/klingen :)


    Ich habe da manchmal eher "freche Gedanken" und denke, dass neue Verfahren ist vielleicht auch billiger... aber kann mir da kein seriöses Urteil erlauben. Der Lack ist aber eindeutig sehr dünn aufgetragen.


    Mich stört bei den meisten alternativen Tomhalterungen (Starmount, RIMS, RIMS-Clones) das die Toms eindeutiger "nach oben und unten" vibrieren als es früher vor der Entstehung alternativer Tomaufhängungen möglich war, als die Toms bei stabilen Tomaufhängungen noch recht starr waren. Wenn man (was natürlich viele nicht wollen bzw. tun) double flams auf toms spielen, will, ist dieses leichte Schaukeln der Präzision bei Double-flam breaks sehr abträglich, da sich ja die reale Entfernung des Toms zum Stock permanent (leicht) verändert... hoffentlich nicht zu kompliziert beschrieben. Fakt ist, dass double-flam-breaks über ISS für einige Drummer wesentlich besser und prägnanter "flutschen"... dafür hat man die beständige Tonhöhenveränderung durch permanentes ISS-Verstimmen... quasi Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben :)

    Zur I.S.S Stimmstabilität in Zusammenhang mit geflanschten Reifen, wurde schon viel berichtet.


    Ich liebe I.S.S aus optischen Gründen (außerdem "schaukeln" die Toms in aller Regel weniger als mit RIMS oder der Tama "Starclassic"-Aufhängung)...


    ...aber die Verstimmung nach 2-3 Minuten Spiel ist schon eine harte Nervenprobe, die ich zwar aushalte, aber nicht jeden Kollegen fröhlich stimmt.


    Die schwarze Hardware sieht toll aus. Hier habe ich in Bezug auf die Langzeit-Haltbarkeit große Vorurteile. Bislang ist zum Glück noch alles Black! Ich fasse allerdings mein "Kobalt-Set" (erstrecht nach der seltsamen Rods Erfahrung) nur noch mit Samthandschuhen an.

    Schneider...


    ich glaube Deine Frage ist/war ernst gemeint :)


    Mit den Gratungen habe ich (noch) keine Probleme...
    Auch mein 2003 ELX (hat wie bereits erwähnt auch schon Pappel) zeigt trotz monatelanger heftiger "Schüler-Attacken" keine Macken.



    ...aber mir ist neulich was komisches passiert, was mich doch etwas beunruhigt. Nicht lachen bitte!


    Ich nutze das Cobalt Fade ELX gegenwertig nur mit Triggerhead Triggerfellen und Rods zum kurzzeitigen abendlichen drumming bzw. in der Mittagspause. Ich bin neulich mit den Rods beim Spiel irgendwie abgerutscht und zwar leicht unter dem 10" Tom Schlagfellspannreifen vorbeigeschrammt. Tatsächlich ist dort nun eine deutliche äußerliche Beschädigung/Einkerbung des Kessels zu sehen. Ich bin mir sicher, dass beim Auspacken des Sets alle Kessel 100% in Ordnung waren. Es wäre ja auch komischer Zufall, wenn genau dort, wo ich mit Rods vorbeischramme, schon vorher eine Beschädigung war. Ich befürchte diese Pappelkessel sind sehr!!!! weich. Also besser äußerste Vorsicht walten lassen. Außerdem ist der neue Pearl-Lack seit 2003 wirklich nur hachdünn. Da ist wirklich null-Puffer Wirkung oder gar Schutz gegeben. In sofern eine amtliche Warnung an alle GROBMOTORIKER.


    Ich hätte nie gedacht, dass RODS !!!! so eine destruktive Wirkung haben können. Andererseits wenn man mal mit einem Finger über einen einzelnen! Rodstab fährt, bemerkt man schon die recht spitze "Wirkung"... und die hat bei Pappel wohl einen starken Effekt. Also besser genaustens auf die Felle zielen!

    Schneider


    Da habe ich große Zweifel.


    Ich erwarb 2001 zwei identische EX Sets. Recht grobe (miese) Verarbeitungsqualität der Kesselinnenlagen. Späne zu sehen... etc.


    Dann erwarb ich 2003 ein Pearl ELX !!! Set in Autumn Fade. Denn schon wenige Monate vorher auf der Messe 2003 fiel mir auf, dass die Kesselverarbeitung so viel besser geworden zu sein schien.... im Vergleich zu meinen EX Sets von 2001.


    Mein Autumn Fade glich dann auch tatsächlich in der Qualität dem, was ich auf der Messe 2003 sah. Die Händler sprachen immer noch von Mahagony. Das Holz war aber viel heller und konsistenter im Schichtaufbau. kaum noch Farbunterschiede zwischen den Schichten. Dann erwarb ein Schüler ein 2003 EX Set und auch hier gab es plötzlich dieselbe Qualität der Kesselverarbeitung und das helle Holz. Somit konnte das nicht ELX-typisch sein.


    Vor wenigen Wochen erwarb ich ein ELX in Cobalt Fade der 2004 Version, also die neuen Böckchen, BD-Klauen, Hardware etc. Also die offizielle !!! neue Pappel Version. Es hat dieselbe Holzverarbeitung und dieselben hellen Holzschichten wie meine 2003 Version.


    Ich denke das entgegen mancher Händleraussage und möglicherweise auch manchem Katalog bereits seit dem Modelljahr 2003 eine andere Holzart bei EX und ELX verbaut wird. Also nicht mehr Mahagony (Philippine Mahagony oder was auch immer) sondern Pappel.

    Liebe Kollegen,


    ich hatte versprochen mich um die Klärung der PDP FX bzw. Basix Custom 2003 Ähnlichkeit bzw. Wertigkeit zu kümmern. Vor wenigen Tagen erhielt ich aus seriöser Quelle genauere Informationen mit der Bitte die Quelle nicht zu nennen und auch mit der klaren Ansage die Informationen nicht 1 zu 1 in einem Forum zu posten. Ich persönlich finde das suboptimal, kann mir aber an einer Hand abzählen welche Gründe es geben könnte...


    Ich möchte Euch und mich allerdings nicht in "Kaffeesatz-Leserei" in Bezug auf die Ergründung der Motivlage obengenannter Aufforderung verwickeln. Aus diesem Grunde habe ich mich für folgenden wiederum nicht! optimalen Modus entschieden: Ich werde in den nächsten Zeilen u.a. Infos listen, die ich in den letzten Wochen recherchiert habe bzw. mir zugänglich gemacht wurden. Ich werde Infos aus seriöser Quelle und Infos aus meinem Erfahrungshorizont mit Basix Custom 2003 und PDP FX einfliessen lassen. Das hat zwar den großen Nachteil, dass man mir u.a. unterstellen könnte, ich wolle meine Aussagen bestätigen (wer aufmerksam weiterliest wird sowieso an 1-2 Stellen vom Gegenteil überzeugt) oder andere "niedere" Beweggründe meinerseits vermuten. Auch wird das Lesen dieses Posts sehr unübersichtlich, da man immer sortieren muß, welche Aspekte subjektiv von mir gefärbt sind und welche die der seriösen Quelle(n) sind. Ich denke aber diese Unterscheidung bekommen zumindest die geschulteren und aufrichtig an diesem Thema interessierten Leser hin. Mit diesen Nachteilen kann ich leben, nehme aber den Beitrag gerne zurück, wenn jemand darum bittet bzw. Anstoß nimmt.


    Der Vorteil dieses Vorgehens ist, dass ich dem Wunsch der Infoquelle(n) nachkomme.


    Zunächst zum einfachsten Teil:
    In meiner Auflistung der von mir gehörten Soundunterschiede habe ich mich immer auf Toms und Bassdrum bezogen und nur von dem längerem BD-Kesselmaß 22 X 18 von PDP gesprochen (gegenüber Basix Custom Version 2003 mit 22 x16). Soundunterschiede bei faktisch identischem Tom-Kesseln müßten ja dann nur durch die unterschiedliche Tomaufhängung, die verschiedenen Felle und Kessel-Hardware erklärbar sein. Das schien mir unmöglich... ich/wir habe(n) dabei aber übersehen, dass die Tomkessel faktisch UNTERSCHIEDLICHE Kesselmaße haben.


    Hier die genaue Tom-Größen-Auflistung:
    10x9 Basix PDP 10x8
    12x10 Basix PDP 12 x9
    14x12 Basix PDP 14x11


    Somit weisen PDP FX und Basix Custom 2003 unterschiedliche Kessel, genauergesagt Kesselmaße auf. PDP wirbt ja öfters mit den "FAST-Sizes" aber ich habe offengestanden darauf keinen Blick verschwendet :)


    Jetzt wird es komplizierter:
    Die Kesselgratung wird nicht nur im selben Werk von derselben!!! Maschine vorgenommen, sondern auch die Lackierung ist identisch, was PDP FX und Basix Custom angeht.


    Dies ist zunächst für mich verwunderlich. Mancher Kollege wird sich erinnern, dass ich große Zweifel an einer identischen Gratung bzw. identischen Birkenholzselektion hatte. Zum Holz bzw. der Selektion unten mehr. Ich konnte bei den Sets die ich selbst aufgebaut habe folgendes feststellen. Die ersten 2-3 PDP FX Sets die ich aufbaute zeigten beim Blick ins Innere des Kessels und von oben auf die Gratung deutlich unterschiedliche Holzlagen (mögliche Altersunterschiede, Lagerungsfaktoren) Ganz besonders fiel mir bei diesen Sets auf, dass die voll sichtbare Kessellage Innen sehr viele "punktuelle", dunklere Holzverläufe aufweist, die mit viel Phantasie an das äußere! Maserbirke Finish meines alten Force Sets erinnerten. Mein Eindruck bislang im Vergleich zum Basix Custom war, dass scheinbar PDP FX zumindest einzelne (doch hoffentlich) höherwertigere Birkelagen verbaut. Wichtig ist mir aber darauf hinzuweisen: bei den letzten 2 Sets die ich vor wenigen Wochen/Tagen aufbaute findet sich im Kesselinneren keine besonders augenfällige Optik mehr... und kein nennenswerter optischer Unterschied zum Basix Custom 2003.


    Die Holzlagenanzahl und Holzsorte Birke ist identisch.


    Die Holzselektion/Vorauswahl ist für PDP FX rigider/strenger. Auch die Qualitätskontrolle ist für PDP FX rigider als für Basix Custom.


    Abschließend bitte ich nochmals um ein klein wenig Verständnis für diese eigenwillige "Aufklärungsarbeit". Ich bin damit selbst nicht zufrieden. Ich hoffte auf ein eindeutiges "JA" oder "Nein".


    Ich gehe davon aus, dass wir mit unserer Frage bezüglich des Vorhandenseins oder Nichtvorhandenseins genau definierter Unterschiede zwischen Basix Custom und PDP FX in einen sehr sensiblen Produkt- bzw. Markenrelevanten Bereich vorgestoßen sind....
    Ob beispielsweise die Holzselektion wirklich strenger in Bezug auf die Qualität ist (oder nur Lippenbekenntnis um einen höheren Preis "nach Außen" zu rechtfertigen) können wir natürlich schwer nachprüfen...

    Hilite freak


    ups... Vorsicht... die Tama Superstar Sets die ich erinnerte Ende 70´ er haben Birke/Maple Mischkessel. Also NICHT Mahagony das im Imperialstar verbaut wurde.


    "Modernere" Superstar Sets hatten, wenn ich es richtig erinnere, reine Birkenkessel. Zumindest wird das bei Sammlern oft kolportiert. Wann die Umstellung auf reine Birkenkessel erfolgte, weiß ich nicht. In Bezug auf Tama/Superstar sind mir leider alle Kataloge von 1978 - 1983 bei einem Wasserschaden vernichtet worden :(

    Hallo Hilite Freak,


    danke für die nette PN.


    Ich habe mich in diesem Thread lange zurückgehalten... da ich obwohl ein guter Kumpel von mir 1980/81 ein riesen Imperialstarset spielte (und ich selbiges auch ab und an:-) - ich zwischenzeitlich viel in Sachen Imperialstar schlichtweg vergessen habe.


    Was ich noch weiß ist, das Tama erwähnte, dass es Mahagony-Kessel seien, die in der Imperialstarserie im Unterschied zur Superstarserie verbaut wurden. Allerdings fand sich dieser Hinweis eher selten... und
    Marketingtechnisch sehr defensiv platziert. Vielleicht auch Beleg dafür, dass im Unterschied zu Ahorn oder Birkensets die Holzbestandteile des Imperialstar doch nicht so nennenswert Edel waren ??? Ist aber Spekulation!


    Wie bereits richtig erwähnt wurde, kam die Zola Coat Lackierung/Versieglung/Beschichtung zur Anwendung über deren Soundauf- oder Abwertung sich bis heute die Geister scheiden.


    Ich fand den Sound damals spitze... aber "so what" ich war 14 und meines Wissens erst mit 20 in der Lage ein Set gut zu stimmen. Außerdem klang mein Luxor von damals schlecht... und fast alles andere besser :)
    Insofern ist mein Soundurteil von damals "nischt" wert. Ich habe es zu lange nicht mehr gehört um mir ein Urteil zu erlauben.


    Ich kann mich auch erinnern, dass 1-2 Kollegen jener Zeit nicht immer runde Kessel monierten. Trotzdem muß ich anmerken, dass mir persönlich bis heute keine nennenswert unrunden Imperialstarkessel in die Hände fielen.


    Verwirrenderweise meine ich mich aber noch daran zu erinnern, dass die früheren Sets des Imperialstar diese Kesselverdickung/Verstärkung hatten, während die "neueren", kurz vor Einstellung der Serie darauf verzichteten. Ich könnte schwören ich hätte about 1983 mehrere OHNE Kesselverstärkung gesehen.


    Mich hatte damals am meisten interessiert das mein damaliger Drumhero Brian Downey ein Imperialstarset (wenn auch nur kurzzeitig) spielte. In zig Katalogen und Werbebroschüren jener Zeit toll abgelichtet... obwohl er sich ganz schnell auf das Superstar gestürzt hat und das Imperialstar auf Tourneen nur sehr kurzzeitig zum Einsatz kam. Die meisten echten Tourbilder von Lizzy zeigen ihn somit mit seinem geliebten Superstar (welches er angeblich bis heute besitzt und im Studio einsetzt). Es gab also auf Profi-Ebene Ausreißer sowohl in die eine als auch andere Richtung. Mit Imperialstar beworben aber lieber Superstar gespielt oder mit Superstar beworben aber heimlich Imperialstar favorisiert :)


    Edit: ein Tama Promo-Bild sagt mehr als tausend Worte... manchmal :)
    Brian Downey 1979

    Sorry EDIT: ich habe das "L" überlesen, wie ich gerade sehe:
    Trotzdem mal eine Alternative in Bezug auf wirklichen Schnäppchen-Preis...


    Viele nagelneue EX des Baujahres 2003 gab es unlängst bei Thomann inklusive sehr guter EX Hardware + Hocker! für 525.- Euro.


    Wohlgemerkt nagelneu...
    Das günstigste ELX des Jahres 2003 gab es unlängst bei Musicstore für 777.- Euro

    Zitat

    Beater gewechselt (kleinere Schlagfläche, Kunststoffseite gewählt).


    Gerade diese Entscheidung würde ich nochmals überdenken.
    Wenn du Lautstärke und Druck spüren willst ist neben dem wichtigsten Faktor der Fußtechnik! auch ein massiver Schlegel nicht falsch.


    So kann man z.B. mit den Pearl 4-Way-Beatern die wirklich vom Gewicht recht wuchtig sind ganz schöne Power entwickeln. Natürlich gibt es immer wieder drummer, die eine kleinere Schlagfläche aus Soundgründen bevorzugen... ich denke anders und würde dir raten mal einen massiveren Schlegel zumindest anzutesten :)

    Ich denke, dies soll darauf hinweisen, dass es sich um die neuen Sets, die bereits auf der Messe inklusive neuem Prospektmaterial vorgestellt wurden handelt. Ich bin mir aber nicht 100% sicher, da ich bis auf die Messe Eindrücke noch kein neues Basix Custom 2004 unter den Fingern hatte und natürlich auch nicht mutmaßen kann, was Music Center Germany. nun ausliefert. Da müßte man mal bei Herrn Dietrich (MCG)anrufen/nachfragen. Anderseits würde die Auslieferung der neuen 2004 Version auch die leichte Preiserhöhung erklären. Die alte 2003 Version kostete etwa 40- 50 Euro weniger.



    Mein vorher gepostetes Bild zeigt eindeutig die neuste 2004 Version. Bzw. das was Basix als neue Version ausgibt. Ich hatte gestern in einem Anflug geistiger Umnachtung 2005 gepostet. Was natürlich Blödsinn ist (und nur durch den neuen Terminplaner 2005 den mir meine Freundin auf den Tisch legte erklärbar ist). Wurde natürlich editiert. Ich hoffe mal das hat keine Verwirrung gestiftet. Ich bin schließlich kein Prophet :)


    Die neue 2004 Version bietet nicht nur viel mehr Farben (wenn die tatsächlich auch alle lieferbar sind...) sondern auch viele hardwaretechnische Detailveränderungen. Ich hoffe inständig, dass sich die Hardwarequalität verbessert hat! ???

    Und schon wieder was neues von bzw. bei PDP


    Heute hat ein Schüler sein nagelneues PDP FX zum Stimmen vorbeigebracht.


    Es hat wieder eine neu designte Fußmaschine! Diese Fußmaschine (auf beiligendem Photo lapidar mit Generation 3 benannt) ist schon die 3. verschiedene die ich seit gut einem Jahr testen und stimmen von PDP Sets auspacken durfte :)


    Ein weiterer Beleg dafür, dass die R&D Abteilung von PDP scheinbar nicht genug zu tun hat und sich deshalb mit immer neuen Fußmaschinen-Updates bei Laune hält :) Mir solls recht sein, denn die heutige Fußmaschine ist Welten besser als die der ersten Generation des PDP FX mit reinen Birkenkesseln von vor gut einem Jahr (siehe Bild und Aufschrift Pacific). Die Verbesserungen habe ich kurz aufgelistet. Lebenswichtig für mich war es uns Drummern zu ermöglichen den Schlegelwinkel frei einstellen zu können. Auch das Verändern der Bassdrum-Spannreifen Klammer war wichtig. Die alte Klammer war ziemlich hakelig um nicht zu sagen primitiv/billig und "biß" je nach Spannreifen nicht griffig genug.


    Ein Schelm wer denkt ich hätte was vergessen. Die Fußmaschine der 2. Generation, des Sets einer Schülerin vor wenigen Monaten steht bei ihr Zuhause. Sie war der Fußmaschine der ersten Generation zum verwechseln ähnlich... hatte aber eine andere Kettenhaöterung bzw. Zuführung. War also eindeutig ein eigenständiges Modell... das hatte ich aber nicht fotografiert...


    Um es noch mal zu unterstreichen: Mit der heutigen!!! Fußmaschine halte ich die PDP FX-Fußmaschine gegenüber der P-120 die den Pearl EX und ELX beiliegt nicht mehr für benachteiligt. Gut so DW !!!


    P.S: in meiner schnell gemachten Auflistung der neuen Features fehlt noch der Hinweis, dass die ganze Bodenplatte auch völlig neu designt wurde.

    Und schon wieder was neues von bzw. bei PDP


    Heute hat ein Schüler sein nagelneues PDP FX zum Stimmen vorbeigebracht.


    Es hat wieder eine neu designte Fußmaschine! Diese Fußmaschine (auf beiligendem Photo lapidar mit Generation 3 benannt) ist schon die 3. verschiedene die ich seit gut einem Jahr testen und stimmen von PDP Sets auspacken durfte :)


    Ein weiterer Beleg dafür, dass die R&D Abteilung von PDP scheinbar nicht genug zu tun hat und sich deshalb mit immer neuen Fußmaschinen-Updates bei Laune hält :) Mir solls recht sein, denn die heutige Fußmaschine ist Welten besser als die der ersten Generation des PDP FX mit reinen Birkenkesseln von vor gut einem Jahr (siehe Bild und Aufschrift Pacific). Die Verbesserungen habe ich kurz aufgelistet. Lebenswichtig für mich war es uns Drummern zu ermöglichen den Schlegelwinkel frei einstellen zu können. Auch das Verändern der Bassdrum-Spannreifen Klammer war wichtig. Die alte Klammer war ziemlich hakelig um nicht zu sagen primitiv/billig und "biß" je nach Spannreifen nicht griffig genug.


    Ein Schelm wer denkt ich hätte was vergessen. Die Fußmaschine der 2. Generation, des Sets einer Schülerin vor wenigen Monaten steht bei ihr Zuhause. Sie war der Fußmaschine der ersten Generation zum verwechseln ähnlich... hatte aber eine andere Kettenhaöterung bzw. Zuführung. War also eindeutig ein eigenständiges Modell... das hatte ich aber nicht fotografiert...


    Um es noch mal zu unterstreichen: Mit der heutigen!!! Fußmaschine halte ich die PDP FX-Fußmaschine gegenüber der P-120 die den Pearl EX und ELX beiliegt nicht mehr für benachteiligt. Gut so DW !!!


    P.S: in meiner schnell gemachten Auflistung der neuen Features fehlt noch der Hinweis, dass die ganze Bodenplatte auch völlig neu designt wurde.

    Zitat

    Ein Sonor Phonic war qualitäts- und soundmäßig in der Oberklasse einzuordnen,


    Richtig, dazu kommt das viele Endorser seinerzeit sogar Phonic Sets bzw. vereinzelt auch die etwas späteren Phonic Plus den Signature Sets vorzogen. Was den Oberklasse-Status nochmal untermauert.
    Tommy Aldridge, Nicko ... :-), Mikkey Dee etc. etc.

    So nun finde ich endlich ein paar Minuten Zeit.


    Es gab ja schon den ein oder anderen Thread zu Basix Custom und PDP FX.


    Nochmal kurz meine Ansicht der Sache. Ich empfehle öfters Basix Custom oder PDP FX je nach Finanzetat potentieller Käufer... aber nicht ausnahmslos :) die Tamburo Sachen finde ich schon optisch und von der Feature-Liste SUPER-HEIß!!! Gut möglich, dass die entsprechenden Tamburo-Sets in dieser Preis-Range die bessere Wahl sind... aber ich habe bislang immer noch nix von Tamburo unter die Finger bekommen. Darum muß ich mich da noch etwas zurückhalten.


    Wichtig ist (auch schon von mir mehrfach beschrieben), dass die PDP Hardware welten besser ist als die des Basix Custom. Andererseits finde ich die PDP Hardware nicht per se besser als die des Pearl ELX... aber das ist ein anderes wiederum umstrittenes Thema.


    Ich habe große Probleme, wenn man den Sound des Basix Custom mit dem des PDP identisch findet. Hier nochmals meine Gründe, die alle allerdings gerade in Interaktion mit Bibbel-Threads schon von mir beschrieben wurden:


    Wenn nach Ohrenzeugenberichten eine Bassdrum mit Dämpfkissen und 22 x 18 inch Kessel absolut identisch mit einer 22 x 16 ohne jegliche Dämpfung klingt, dann stimmt was nicht.


    Ich habe bereits gepostet das bei der Bassdrum bei identischer Stimmung ein Soundunterschied hörbar ist zwischen PDP und Basix Custom. Schon die unterschiedliche Kessellänge macht doch schon klar: 22 x 18 = PDP FX.... 22 x 16 = Basix Custom
    Völlig ungeachtet der Tatsache ob die Kessel aus China oder dem Taka Tuka Land kommen oder ob man Unterschiede der Oberfläche im Kesselinnern auszumachen glaubt. Das sind schonmal unterschiedliche Kessel.


    Wenn man also wie Bibbel im direkten Vergleich im Musikgeschäft keinerlei!!! Unterschied zwischen den beiden Bassdrums hört, dann kann das mehrere Gründe haben: mangelnde Hörerfahrung bzw. undifferenziertes Urteilsvermögen, Bewußtseinstrübung (schließe ich beim Kollegen Bibbel natürlich aus, lege dafür sogar meine Hand ins Feuer) oder:


    ... die unterschiedliche Platzierung verschiedener Sets im Raum (im Musikladen) gleicht aufgrund der Raumakustik gewisse Klang-Unterschiede aus...
    Das kennt auch fast jeder vom Proberaum oder Konzerten... plötzlich klingt eine vorher als flach empfundene Bassdrum SUPER-FETT oder umgekehrt, je nachdem wo sie steht :(


    Ich habe mehrfach ganz bewußt um Kollegen Bibbel und auch anderen zweifelnden Drummern den DEUTLICHSTEN Soundunterschied des PDP FX zum Basix Custom im Falle des 10" Toms genannt. Um selbiges mal im Eigenversuch im Musikladen zu vergleichen. Hier ist der Soundunterschied wirklich deutlichst hörbar.


    Ich persönlich habe große Zweifel, dass es 100% identische Kessel sind (im Falle der Bass sowieso ausgeschlossen!).


    Trotzdem ist eine Anfrage an das Produktmanagement Drums bei Gewa abgeschickt. Die Antwort dauert erfahrungsgemäß etwas.... aber ich werde sie umgehend posten. Denn es ist ja kindisch wenn jeder auf seine Meinung beharrt und nun auch noch im Post "China bemüht wird".


    Denn wenn es abseits der Bass Drum identische Kessel sein sollten (was immer noch nicht den optischen Unterschied im inneren der Kessel erklärt) dann wäre dies Beleg, dass die Tomhalterung (PDP FX RIMS-Clone) Basix Custom (alternative-Aufhängung) so einen großen Sustain-Unterschied beim Tom ausmacht. Ich mag RIMS, weiß aus vielen Anwendungen auch dass es den Sound oft leicht bis im Ausnahmefall deutlich verbessert... muß aber gestehen dass ich niemals zuvor so einen großen Unterschied erlebt habe. Zumal ja das Basix Custom System auch schon eine leicht neutralere Form der Kesselaufhängung ist. Ich kann mir schwerlich (GARNICHT :- ) vorstellen, dass die Tomaufhängung für das interstellar-schöne Sustain des PDP FX 10" Toms zuständig ist.


    Nun kam der Kollege Bernhard von der Werksbesichtigung aus China. Gruß zurück!
    Etwas differenzierter hätten deine Auskünfte schon sein dürfen. Ich höre so oft auch bei anderen Produktvergleichen Statements als "das sind dieselben Kessel". Gerade auch wegen deinem Post ging meine Anfrage an GEWA. Aber nicht böse sein, wenn ich deinen Post zunächst noch nicht blind unterschreibe. Ich höre auch immer wieder, Fakes ala dass Tama Rockstar (Custom) dieselben Kessel verbaut wie Basix Classic... hust. Unlängst Verkaufsargument (bzw. gezielte Falschinformation) eines großen Drumladens um einen Kunden zum Kauf eines Basix Classic zu nötigen.


    Und bevor nun wieder die Palastrevolution losbricht: Natürlich hat das ganz neue!!! 2004 Basix Custom nun eine 22 x 18" Bassdrum erhalten. Ich weiß auch dass sich nun Basix zu einem 100 % RIMS-CLONE entschieden hat. Nun, mit der neuen Version wird der Soundvergleich wirklich spannend :)


    Desweiteren gab es bereits auf der Messe beim 2004 Custom eine Menge Detailverbesserungen zu u.a. sehen:
    - neue low-mass-Böckchen
    - alle Stative haben in jeder ausziehbaren Ebene nun Memory-clamps
    - alle Stative neu designed (inklusive Veränderungen der Muffen)
    - Tomhalterung nun wirklich identisch mit RIMS
    - Fußmaschine hat Dualbeater
    - Hihat-Federspannung justierbar


    Insofern ist der noch recht moderate Mehrpreis der neuen 2004-Version zur "alten" sicher gerechtfertigt.


    Aber wir alle wissen, dass die 2004 Version erst seit ganz kurzer Zeit bei einzelnen Händlern erhältlich ist. Bibbelmann´s und meine unterschiedlichen Soundeindrücke bezogen sich (da die Threads ja älter sind) auf die Basix Custom Version 2003... die aber bis heute auch noch bei einigen Händlern rumsteht.