ZitatIch muss allerdings zugeben, dass die Trittplatte der Hauptmaschine nicht ganz gerade liegt.
Dann bin ich wohl doch sehr nahe 'dran gewesen.
ZitatIch muss allerdings zugeben, dass die Trittplatte der Hauptmaschine nicht ganz gerade liegt.
Dann bin ich wohl doch sehr nahe 'dran gewesen.
Manchmal hilft es die Bassdrum nicht zu fest am Spannreifen festzuspannen. Nicht immer, aber manchmal ist dies (Mit-)Ursache des Phänomens. Auch hilft oftmals ein "Pufferstück" (z.B: ein rechteckiges kleines Stück PVC-"Laminat") zwischen Spannreif und Fußmaschinen-Klemmmechanismus zwischengeschoben! Wobei ich hier trotzdem vermute im konkreten Fall es ist banaler, es ist etwas nicht korrekt "austariert" zwischen Bassdrum/Spannreifen/Pedal.
Zunächst: ich liebe Garantie/Gewährleistungs/oder Kulanzmodi die über das übliche hinausgehen.
Trotzdem folgender Hinweis slightly out of topic: die Warranty-Page hat schonmal eine Fülle von Einschränkungen und 2. erinneren die älteren Semester sicher noch die lebenslange Tonkopf-Garantie von AKAI GX-Tonköpfen. Zumindest die teureren und teuersten Akai Tapedecks und Bandmaschinen hatten beginnend mit dem jahr 1969 (bei Tapedecks meine ich etwas später, frühe Siebziger) GX-Tonköpfe. Jene hatten eine ultra-dünne Glaschicht über dem eigentlichen Tonkopf die angeblich sehr abriebsicher war (was manche heute bestreiten). Irgendwann in der Akai-Produktgeschichte etablierte Akai dann als Verkaufsanreiz für die teueren Bandmaschinen und Tapedecks mit jenen GX-Tonköpfen eine "lebenslange Garantie" (in manchen Ländern 150 tausend Betriebsstunden, was zwar nicht wirklich lebenslang ist, aber immerhin über 17 Jahren! kontinuierlicher! Wiedergabe von Kassetten entspricht). Das der ehemals so renommierte Hifi-Hersteller Akai eines Tages aber völlig verschwinden würde hätte kaum einer für möglich gehalten. Diese lebenslange Tonkopfgarantie bzw. 150 tausend! Betriebsstunden Garantie auf ein Verschleißteil wie einen Tonkopf fand somit für diverse Kunden ihr deutlich verfrühtes Ableben mit dem Ende der Firma AKAI als Hifi-Brandname. Kein Schwein gibt einem heute einen Gratis-Tonkopf wenn jener "erst" 140 tausend Betriebsstunden hinter sich hat, weil niemand mehr in der Verantwortung für das alte Marketing- Versprechen steht.
Ich behaupte keinesfalls das die größte Drumfirma der Welt (Pearl) ein ebensolches Schicksal ereilt, nur ist eben im Universum vielleicht manches unendlich, aber lebenslang ist eben mitunter nicht mal ein Leben lang. Leider...
Das idiotisch-blöde Handling des Yamaha Stage Customs der Gummi-auf Spike Umstellung hat Fame erfreulicherweise nicht!
Wir finden also hardwaretechnisch neben Ähnlichkeiten auch diverse deutliche Unterschiede. Hier (bei Gummi vs. Spikes) würde ich aber von einem erfreulichen Unterschied des Fame sprechen.
ZitatDass Yamaha allerdings Kessel im exakt gleichen Finish an Fame liefert, kann ich mir nicht vorstellen.
Das genau ist die strittige Frage. Fertigt wirklich Yamaha Stage-Customs in ihrer eigenen Firma in China, oder ist es ein OEM der die Stage Custom für Yamaha fertigt? Das war vor einigen Jahren in den USA online mal heiß diskutiert. Aber das damalige muß heute nicht mehr gelten. Alles ist im dynamischen Fluß auch und gerade was die Produktionsstandorte und insbesondere ihre produktionstechnische Auslastung! angeht (in verkaufstechnisch mauen Zeiten).
Die Nähe der Sets auf dem Papier ist tatsächlich frappierend. Allein ich müßte beide als Sets vor Ort haben um es festzustellen. Dazu fehlt mir aber gegenwärtig der logistische Rahmen... schnief.
Randnotiz: Die Folie für die UK-Felle kommt aus Korea. Gefertigt werden die Felle al solches/"ganzes" wohl in China.
Das hast Du ganz toll beobachtet.
Da ich vor ca. 3 Jahren noch ein damals nagelneues Yamaha Stage Custom erworben hatte in diesem schrill-orangenen Amber (Yamaha nennt es "Honey Amber", finde ich aufgrund des hohen Orange-Anteils in der Farbe völlig irreführend diese Bezeichnung, damals für 649.- als Shellset) bin ich erstens über die Preissteigerung von 849.- für ein Shell-Set der Stage Custom Serie entsetzt, als auch fiel mir seit Monaten direkt bei der Markteinführung der Fame sofort! der so ähnlich schrille Amber Farbton des Fame auf. Die Pointe: ich Eumel hatte aber ganz ehrlich, nicht an andere produktspezifische Nähe/Ähnlichkeiten zum Yamaha gedacht, jene Fame Sets also nicht mehr allzu genau beäugt, insbesondere weil mir die 2 Farben der Fame so mißfielen. Bis zu Deinem Post hier! ![]()
Das Yamaha Stage Custom klang in meinem Ohr für die damaligen 649.- ziemlich passabel bis gut.
Wenn nun die Teile 849.- kosten würde jeder bei Verstand ein gebrauchtes Saturn (Maple-Walnuss, für weniger Geld kaufen) oder eben sollte nach Alternativen neu schauen, die deutlich günstiger sind.
Just ob die Fame diese tolle Alternative sind bzw. wirklich kesseltechnisch identisch sind, also vom selben Hersteller da fehlt mir momentan - ganz ehrlich - das Detail- bzw. Insiderwissen.
Tomhalter und Y.E.S.S.-Aufhängungssystem sind gänzlich anders, aber genau diese dürfen sicher durch Yamaha nicht von OEM kopiert bzw. dürfen nicht unter anderem Brandname eingesetzt werden. Da könnte es im Vertrag Klauseln geben? So wie (nur mal als ein markantes Beispiel) Maxtone als OEM vor Jahren Erle-Holz nicht für andere Firmen bei OEM-Drumsets zur Verfügung stellen durfte, sondern dies für DDRUM (als Reflex-Serie) exklusiv vereinbarte.
Aber selbst wenn die Stage Customs in einem China-Werk Yamahas gefertigt werden (diesbezüglich ist in den USA seit Jahren eine heftige Diskussion im Gange, OEM? oder nun doch Yamaha Werk? oder "Seitengebäude"
mit eigener Produktionsstraße neben Yamahawerk oder zum Yamahawerk gehörend?), würde dann Yamaha selbst seine Linie torpedieren?
Randdetails:
Die Spurs bzw. das Umstellen von Floortombeinen und Bassdrumspurs von Gummi auf Spikes waren meiner Meinung nach in Sachen Handling beim Yamaha völlig unpraktisch bzw. nervig beim Stage Custom umgesetzt. Dies könnte auch beim Fame anders gelöst sein (da Yamaha genau hier auch auf ein seltsames Eigenkonzept setzte) bzw. womöglich bei den FloortomSpures einfach "nur" Gummi. Würde ich aber sehr! begrüßen.
Die Fame Badges sind ultra-häßlich während die Yamaha Badges die schönsten ihrer Preisklasse sind. Das ist ein hohles Pseudo-Argument von mir, deswegen nur nebenbei erwähnt. ![]()
Es müßte wirklich mal jemand beide Sets direkt nebeneinander vergleichen. Aber Du hast auf viele Parallelen brilliant hingewiesen. Auch die Shell-Spezifikationen/Maße sind sehr verdächtig und die vielen Ähnlichkeiten der Hardware. Aber noch kein Beweis ![]()
Vielen Dank Ibins, Dein Hinweis war für mich einer der tollsten Hinweise, seit ich hier bin (2003). ![]()
Das Ding muß noch sein, aufgrund der fulminanten Umsetzung eines derartigen Prog-Songs live! durch nur 2 Menschen.
Normalerweise bin ich oftmals sehr früh an Neuentdeckungen. Von der Band Crown Lands (ein Duo!) erfuhr ich allerdings erst recht spät, durch einen sehr netten Drumschüler am letzten Samstag, obwohl sie unter vielen Prog-Fans weltweit scheinbar längst eine Größe darstellen.
Anyway, ich mag kopieren eigentlich nicht und finde die Songs bei weitem nicht so gut, wie die genialen Rushwerke von 1975 - 1981, aber irgendwie ist es interessant so viele Sounds (Gitarre und Bass) und Wendungen von Arrangements wiederzuerkennen, ohne das sie direkt geklaut sind. Und ohne jeden Zweifel sind es 2 tolle!, herausragende und hochkreative Musiker.
Und somit ist vielleicht für manche Musikfans ein Weiterleben nach dem Ableben von Rush wert! ![]()
Ich sage es seit vielen Jahren so:
"Es ist schon schwierig eine Gruppe (selbst wenn sie nur aus drei oder vier Leuten besteht), zu finden in der alle das Seil in die gleiche! Richtung ziehen. Noch viel schwerer ist es eine Gruppe zu finden, in der es alle auch mit der selben Motivation/Kraft ziehen."
ZitatUnd solange mir nicht jemand schlüssig nachweist, dass ein komplett verschmökeltes Instrument besser klingt als wenn es gepflegt wäre, glaube ich es auch nicht.
Es wird höchstens etwas muffiger, etwas Höhen-defensiver bzw. etwas weniger brilliant klingen oder minimalst "gehemmter" aufschwingen. Ob das dann "besser" oder schlechter ist, liegt im subjektiven Geschmack.
Die Preise offizieller Beckenreiniger sind sowieso eher absurd. Da ist jede günstige Alternative doch super. Zumal die offiziellen Beckenreiniger auch nicht immer risikolos in Bezug auf die Oberfläche sind. Also der Mehrpreis jener macht auch nichts "sicherer".
Vieles der Beckenlegenden ist vergleichbar mit dem Schwachsinn den irgendwelche jenseits der Midlife-Crisis gestrauchelten Hifi-Opis ausladend-opulent in Hifi Hi-End-Shops oder Youtube-Channels über die "Aufwertung des Sounds" teurerer Digitalkabel (ja, die Null und die Eins) herbeifabulieren. Also uns mystisch verklärt "erklären wollen" warum man auch da unbedingt ein Kabel für das 20-fache des üblichen Preises kaufen soll ![]()
Damit es auch etwas lustiger wird:
Ich sehe schon den ersten Drummer in Hochglanzanzeige: "Endorsee of Bref."
Absolut identische und untereinander kompatible Produkte zu unterschiedlichem Preis (somit Kategorie a.):
Kabelbaum für Fame XT-One für 19.50 Euro (Kompatibel mit Thoman MPS 850):
Kabelbaum für Thomanns Bestseller MPS850 (kompatibel mit Fame XT-One) für 25 Euro (somit 6.50 Euro teurer)
Ist eine D528.
Ich sah sie zwar nie in Natura, aber so selten ist sie nicht.
Ich korrigiere: ich meine Drums, Drumsets Schlagzeuge ![]()
Robi fordert ein, dass wir als Menschen mit Grips in der Birne betrachtet werden. Dies ist eine völlig legitime Forderung.
Wenn ich an die ganzen Empörungswellen der letzten Jahre denke, verstehe ich beim besten Willen nicht, warum wir als erwachsene Menschen immer noch absurd-reißerisches oder gar herbeifabuliertes Marketinggeseier kritiklos hinnehmen. Das macht Robi offensichtlich nicht und das finde ich spannend und eigentlich auch berechtigt. Es kommt uns womöglich nur deshalb etwas seltsam-ambitioniert oder "schrullig" vor, weil wir irgendwie gegenüber dem ganzen Markeing-Geseier abgestumpft sind bzw. unsere Widerstände längst aufgegeben haben oder uns mit Mumpitz arrangiert haben?
Gleichwohl muß ich festhalten, dass ich die nahezu zeitgleiche Online-VIdeotest-Vorstellung der neuen Sonor-Snares in diversen Ländern als sehr cool abgestimmt empfand, das Karton-Design - wenn auch völlig! nebensächlich
- layouttechnisch als wunderschön empfinde und diese Snares sich hochwahrscheinlich gut verkaufen werden. Wenn noch irgendeine Drum-Firma in Deutschland oder Europa mit minimaler eigener Fertigung überlebt, fände ich das toll. Wobei bei diesen Snares sicher eher nix aus Europa kommt...
Wenn industriell gefertigte Teile die Aufschrift tragen "Drop & run", dann kann dies nichts gutes bedeuten.
Auch wenn scheinbar mit schmalem privat-budget erstellte Doku (bzw. Zusammenschnitt anderer Dokus), geradezu erschütternd mindblowing.
Das üben! des Zivilschutzes zur Bergung des Materials mit primitivsten Mitteln unter Vorgabe keinesfalls mehr als einige Sekunden nahe des zu bergenden Zeugs zu sein, rührt mich fast zu Tränen.
Die reale Ausführung, da fehlen mir dann völlig die Worte.
Elektronische Bildübertragung in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts. Atemberaubend und für mein Empfinden Mindblowing.
Wie geschrieben:
Zitatganz egal wie es um den Wahrheitsgehalt, bzw. Unverforenheitsanteil der Story stehen mag.
Ich erhielt neulich die Ebay-Kleinanzeigen Anfrage, ob ich nicht mein Produkt gratis abgeben und noch dazu verschicken könne. "Man" sei schließlich eine Familie aus der Ukraine die erst kürzlich in Deutschland eine Wohnung gefunden habe, deswegen solle ich meine Ware verschenken. Die Adresse zum Verschenken meines Artikels wurde mir praktischweise in der Anfrage gleich mitgeteilt.
Ich wußte nicht ob ich das große Küchenmesser (freilich nur zur Selbstverstümmelung ;-)) holen soll oder meine Herztropfen? Es war dass unverschämteste was ich jemals gelesen habe, ganz egal wie es um den Wahrheitsgehalt, bzw. Unverforenheitsanteil der Story stehen mag.