Beiträge von Drumstudio1

    Sorry, leicht off-topic, da wohl niemand verletzt war, ich dieses Video aber so liebenswert fand.

    Viele Bands bieten in den letzten Jahren neben den sowieso schon kostspieligen VIP-Tickets auch ihren Hardcorefans gegen Aufpreis "mitspielen beim Soundcheck" an. Mir persönlich sind solche Spezial-Modi wie "Zahle mehr und du darfst mehr" eher suspekt, aber Jeder wie er will.


    Was ich bei "The Darkness" aber vor ein paar Jahren sensationell fand, dass sie einen Fan der sie vor dem Einlaß fragte, ob er live an jenem Abend einen Song auf der Bühne beim offfiziellen Gig! mitspielen dürfe, ihm das!!! erlaubten... und nicht nur das: ihn feierten als sei jener Fan namens "Thomas" der Star der Band. Es rührte mich fast zu Tränen und zeigt die Größe dieser Band, die - nebenbei erwähnt - seit einigen Jahren den Sohn von Roger Taylor (dem Queen Drummer) am Schlagzeug hat.


    Lebensfreude pur!

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    Schon als junger Mensch fiel mir bei manchen Soundchecks als Konzertbesucher auf, das manche Drumtechs/Drumroadies ganz gute bis sehr gute Drummer sind.


    1997 ergab sich für den Drumtech von Kiss als Peter Criss eine Handverletzung geltend machte und einen Gig nicht spielen konnte/wollte eine historisch einmalige ad hoc Chance.


    Manager Doc McGhee quickly put together a plan, approaching drum tech Ed Kanon and telling him to shave his beard and follow him to the dressing room. As Kanon later recalled, that left-field demand was just the first surreal turn in what ended up being an utterly memorable night for him.

    "I still wasn’t quite sure what was going on. He told me to come with him. We walked to the dressing room. Paul Stanley was in there," said Kanon. "He came up to me and said, 'We have good news and bad news. Bad news is Peter can’t do the show tonight. Good news is, you are.'"

    Ed Kanon Replaces Peter Criss in Kiss for One Night.


    Given Kanon's familiarity with the set list, and the fact that he'd subbed for Criss during soundchecks on numerous occasions, having him sit in wasn't a huge risk. He was admittedly nervous — and he had to deal with the fact that Frehley was upset about the decision, as well as some initial hurt feelings from Criss — but he acquitted himself admirably behind the kit on short notice, and the experience proved a turning point for Stanley, who came away with a clearer understanding of what was truly necessary to pull off a Kiss concert.


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    Van Halen durch Ausfall des Sängers wegen Verletzung beim Bühnen-Stunt mit rotierender Metallstange die ihn an der Nase erwischt zu minutenlanger Instrumental-Impro-Endlos-Schleife veranlaßt. Genau bei der allerersten Live-Fernsehübertragungs-Premiere in der Geschichte der Band. Nicht immer stehen die Sterne günstig.


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    Unvergessen waren für Hardcore-Fans 1-2 Konzerte von Thin Lizzy in den frühen Achtzigern wo aufgrund der akuten Erkrankung eines Gitarristen, die Konzerte (ohne jenen) also nur mit einer! Gitarre gespielt wurden. Dies mag zunächst nicht spektatulär anmuten, aber bei Thin Lizzy war ab 1974 jeder Song auf 2-stimmige Gitarrenläufe und Gitarrenspiel etc. angelegt. Die Vielzahl der Songs setzten nicht nur auf eine Lead und eine Rhythmusgitarre sondern das Spiel beider tonal moduliert zueinander.


    Ich wohnte keinem jener GIgs bei, erfuhr erst Dekaden später über das Internet bzw. Bootlegs von diesen wirklich obskur klingenden Gigs. Ich fand es seltsam klingend aber eben auch sehr mutig und kulthaft (weil kneifen bzw. ausfallen lassen sicher leichter gewesen wäre), weil es so etwas eben nur ganz, ganz selten gibt und jene Zeitzeugen einem absoluten Ausnahmefall beiwohnen.


    Hier in diesem Thread möchte ich (andere können natürlich auch) solche obskuren Live-Spezialfälle posten, weil sie eine große Professionalität oder Kaltschnäuzigkeit bzw. Fantreue aufzeigen ("es wäre leichter abzusagen, aber wir wollen die Fans nicht enttäuschen und spielen somit auch unter widrigen Bedingungen") und weil Youtube es heutzutage so viel leichter vielen erfahrbar macht.


    Accept hörte ich selbst zwar nie, gleichwohl finde ich das vor wenigen Monaten stattfindende sehr interessant, da so ungewöhnlich. Der Sänger muß Minuten vor dem Gig aus gesundheitlichen Gründen die Teilnahme am Gig absagen. Die Band spielt trotzdem und der Drummer singt im Rahmen seiner Möglichkeiten. Finde ich mutig und sehr fan-nah und vermutlich wird das niemals wieder so stattfinden und der Gig wird dadurch Kult! Andere mögen es ganz anders sehen, bewerten ;)


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    "Generell" von Newsound gibt es nicht, weil Newsound unzählige verschiedene Tomhalter anbot.

    Ebenso wie hunderte verschiedene! Snares.


    Für die Hardcore-Fans noch der Hinweis, dass der Brandname vor Jahrzehnten in "Action" überging.

    Aber auch das ist alles unwichtig. Denn Brandnames sind vergänglicher wie das Snickers oder der Marsriegel in der Sonne ;-).


    Der wirkliche Firmenname war seit den Fünzigern: Chun Hsi (in Taiwan)

    Das "N" war einige Zeit eher NEWSOUND typisch übrigens auch einige Jahre später bei anders! geformten Flügelschrauben von NEwsound Hardware (Galgenstands etc.)


    Das Acryl sagt erstmal nichts, da die wenigsten Drumhersteller "Acryl-Drums herstellten". Die Acryl-Kessel wurden und werden früher bis heute in aller Regel von anderen Herstellern bezogen (weil "branchenfremder" Werkstoff).


    Bei jenem Set ist immer noch manches alternativ denkbar. Wir wissen eben nix über die Vorgeschichte. Wäre eine Snare dabei wäre es vielleicht bis wahrscheinlich! aufgrund des Strainers leichter weil es Unmengen Snares diverser Taiwanesen und Japaner gibt die sich seit den sechzigern erhalten haben. Da könnte man dann zig Snares oder im worstcase zumindest Bilder von Strainern finden.


    Man wird es eines Tages lösen...

    Zu Newsound paßt die altbackende ultra-vintage Kesselhardware eigentlich auch nicht. Dieser Brandname kam historisch bei uns in der Breitenwirkung eigentlich zuuuu spät um das Design diverser Kesselbeschlagteile zu erklären.


    Einschränkung ist: es gibt spät sechziger oder frühe siebziger Newsound Drums von denen wir in Deutschland kaum bis nichts mitbekamen. Da will ich die Hand nicht ins Feuer legen, da ich da auch gebraucht niemals selbst etwas sah. Es gibt aber frühe Drums dieses Brandnames. Da müßte jemand mal im Web suchen ob man da auf irgendein identisches Kessel-Hardwareteil stößt.

    Gegen Hoshino Kougyou spricht, dass nahezu nichts der Hardware irgendeine Ähnlichkeit zu ihren diversen Brandnames und jenen Drumets zeigt.

    Sie machten durchaus viel mit Acryl, aber bei allen Sets egal on Holz oder Acryl (Hoshino, Luxor, Oakland etc.) die ich jemals sah oder welche man bei Recherchen im Web findet, sehe ich keine Hardware Gemeinsamkeiten, im Gegenteil: massive und grundlegende Abweichungen. Das beweißt freilich, noch gar nichts ;-).

    Einzelspuren Einzeln abzugreifen war jahrzehntelang immer Trademark von Hochpreisprodukten. Prinzipiell galt, je mehr Einzelausgänge/Signale, umso teurer.


    Ich denke da immer an alte Bandmaschinen. Eine 2-Spur war billiger als eine 4-Spur, eine 16-Spur, teurer als eine 8-Spur.


    Ich vermute heute! ist es durch die Fortschritte der Technologie nicht mehr so erheblich teurer 8 bis 12 Einzelausgänge vorzusehen, aber warum sollten E-Drumhersteller eines ihrer Argumente! für den Kauf ihres jeweiligen Hi-End-Produktes plötzlich in der Budget-Klasse anbieten? Ich denke das wird man so schnell nicht tun.


    Und selbst wenn es nicht mehr erheblich teurer ist, unterliegt heute alles dem Kostendruck. Selbst banale Netzkabel werden seit Jahren um Zentimeter! gekürzt, um Kosten zu sparen.


    Insofern sind 8 - 12 Einzelbuchsen (ganz abseits von der größeren "Systemleistung"/Chiparchitektur dies bereitzustellen) durchaus für die Erbsenzähler und Kostendruck-Fanatiker in Firmen womöglich nennenswerte Mehrkosten!


    So sehr ich Deine Entrüstung verstehen kann - denn es ist haarsträubend wie viele E-Drum-Module nur die Stereosumme oder 2-3 Spuren mehr bereitstellen, ist aber zusätzlich wichtig zu bedenken, dass im Instrumentensektor für Hersteller (Roland sicher ausgeklammert) kaum noch Geld verdient wird. Die Gewinnmargen sind mitunter ein Witz (will heißen oftmals niedriger als es mancher Endkunde für denkbar hält).

    Zitat

    Wenn ich den Preis für die Snare sehe, frag ich mich wirklich, wer sowas kauft.

    Ich sage: es kauf niemand. Bzw niemand plus X.


    Ich gehe davon aus, der Preis gibt noch deutlich nach.

    Silent Crying in 2 ergreifenden Versionen (1993 vs. 2022).

    Ein musikalisch brillianter Song von einem der ausdrucksstärksten Sänger des Erdballs, Roy Khan mit weltweitem Kult-Fankreis... mit einem der ernstesten Lyric-Themen überhaupt.


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    Nur grob ergänzend zu Niles Aussage hat mein Zwillingsbruder heute ein Foto aus seinem Archiv von einer alten Trekstar-Festplatte gezogen.

    Er besaß ein wundervoll klingendes Performer B/B (Birch-Bubinga). Es war eine frühe Version der Japan-Fertigung, gefertigt um 2006.

    Fakt war das die Bubinga-Lagen bei jenem sehr rustikal verarbeitet waren. Wer genau hinschaut, sieht was ich meine. Es wurde damals photographisch festgehalten, weil es so auffällig war. Etwas später gefertigte Sets hatten diese Auffälligkeiten meiner Sichtung nach nicht mehr.

    Ich vermute es verhält sich mit dem 'reinladen von Songs ähnlich wie mit dem Erstellen von Loops.

    Sicherheitshalber auch auf Seite 49 der Bedienungsanleitung nochmal nachlesen.

    Mobil-Telefonie im Jahre 1946. Unglaublich, und scheinbar doch wahr. Die technologische Überlegenheit der USA in vielen Bereichen im letzten Jahrhundert war mindblowing.

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    Zitat

    Natürlich, es fallen Berufe weg. Im Gegensatz zur industriellen Revolution fallen jetzt aber millionen Arbeitsplätze weg und es werden kaum neue geschaffen

    Ja, ich denke das bringt es auf den Punkt. Sicher werden Immer auch neue Jobprofile entstehen, aber nicht in dem Ausmaß! in dem Automatisierung und KI und zukünftige vielleicht noch nicht denkbare "Technologien" übernehmen.