Beiträge von Drumstudio1

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    Der ganze Auftritt ist auf YouTube, der ist voll wie ein Amtmann.

    Jener Autritt ist berühmt-berüchtigt.


    Es ist letztlich aber egal was es ist: wenn mancher Star oder "Star" mit aufgedunsenem Gesicht, mit total verlangsamter Motorik nebst eingeschlafener mimischer Regung noch zusätzlich dauernd Assoziationsbrüche und Filmrisse im Interview hat "jetzt, habe ich glatt ihre Frage vergessen" ist es egal ob er die vorletzte Frage "Es wird gemunkelt sie sind dem Alkohol backstage sehr zugetan." wahrheitsgemäß mit "Nein" beantwortet hat. Dann sind es eben nun bei ihm Schlafmittel, Schmerztabletten etc. etc, und nicht mehr der Alkohol. Nichts kommt ohne Ursache.


    Substanzinduzierte Manierismen oder Aussetzer etc. sind für das geübte Auge nahezu immer ziemlich eindeutig zu erkennen.

    Dem Versuch der Legendenbildung bzw. dem Leugnen von Realitäten vom Künstler selbst, seinem Management oder Teilen seines "sozialen" Umfelds tut dies oft keinen Abbruch. Das darf man in Sachen Wahrheitsgehalt nicht so ernst nehmen wie den Alkoholgehalt der Schnapsflasche unter dem Interview-Tisch oder der Anzahl der Tilidintabletten in der Handtasche.


    Wenn also Ausflüchte kommen wie "er starb an einer Unverträglichkeit mit einem Insektenvertilgungsmittel, also ein tragischer allergischer Schock nach dem Einsatz des Kammerjägers, der vergaß ordentlich zu lüften ", dann ist das meist genauso wahrheitsgemäß wie zu sagen: "Babsi hatte keinen Sex. Sie ist nur deswegen schwanger weil sie beim Kartoffelholen vom Speicher auf der Treppe ausrutschte und unglücklich hinfiel. Wenige Millisekunden später kam tragischerweise auch der Schornsteinfeger zu Fall und fiel ungewollt in sie. "

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    Ich persönlich würde vermuten, dass es bei den Produkten der Hausmarken im oberen Preissegment nicht darum geht, auch nur ein einziges Teil auf dem deutschen Markt zu verkaufen. Ziel ist lediglich eine Aufwertung des Images.

    Was ja kein Widerspruch zur "ein Stück weit Unabhängiger machen von den großen Namen" Zielsetzung ist, bzw. mehr kalkulierbaren Einfluß ab Absatz und Gewinn haben wollen ohne immer von den namhaften Brandnames/Firmen abhängig zu sein.


    Gleichwohl gibt es Ansätze, die durchaus zeigen, das versucht wird bei manchen (zuweilen auch teureren) Hausmarken Produkten irgendwie Stückzahlen zu verkaufen. Nur klappt(e) es bislang noch nicht nennenswert. Der Musikinstrumente-Markt ist eher bis sehr konservativ. Ob die "virtuelle Webwelt" ;) daran viel ändern wird, werden künftige Generationen bewerten können. Ich persönlich glaube gegenwärtig eher an Schiffbruch derartiger Projekte im höherpreisigen Bereich sowohl was Absatz als auch was Imagebildung/"Legendenbildung" ;) angeht.

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    Möglicherweise ein Versuch der Händler, sich von den etablierten Herstellern und deren "Preisdiktat" etwas unabhängiger zu machen, als Folge sinkender Margen?

    Ja natürlich. Das hatten wir als Thema schon oft. Das ist seit vielen Jahren einer der Hauptgründe für die Hausmarken bzw. deren immer größeres Produktsortiment nebst massivrem Productplacement etc.

    Man darf nie vergessen: mitunter kommen auch Sympathie, Freundschaft bzw. "Special-Vergütungsmodi" zum tragen.

    Viele Musiker/Menschen fühlen sich geschmeichelt wenn etwas ihren Namen trägt. Das zu implementieren geht in aller Regel nur über musikalische Qualität/Ruf/ Bekanntheit und/oder solides Networkung bzw. etablierte Kontakte zum Produzenten bzw. Auftrageber der Produkte.


    Seit ca. 2 Jahren wird Dirk S. massiv in die Vermarktung von Musikstore (Fame) Drumprodukten eingebunden. Werbeanzeigen, Webkampagnen, riesen Katalogplacements, wieder und wieder. Man kann ihm seit 2 Jahren gar nicht entgehen.


    Im Rahmen dieser massiven Einbindung wird auch so etwas entstanden sein, wie diese Snare.

    Ist doch wunderbar, wir müssen ;) sie nicht kaufen, der Künstler freut sich aber und dem Store als einem der wenigen Musikinstrumente-Giganten tut dabei wirklich auch nichts weh.

    Nee...


    auch viele tolle und/oder namhafte Musiker müssen sehen wo sie bleiben.


    Oder...

    Mel Gaynor war schon nach dem großen Focus auf ihn, also als die Scheinwerfer etwas gedimmter strahlten bei Zweitligisten von Taye bis sonstwo. Das waren womöglich da schon keine echten Liebesheiraten.

    Nun eben auch: Fame!


    etc. etc.


    Ich finde es toll, wenn sich manche tollen Drummer trotz Endorsements eine gewisse kritische Distanz bewahren.

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    Es gab zig Phosphor Bronze Snares in der Mapex Geschichte. 13, 14, mal mit Black Panther Label, mal mit simplem "Mapex" Badge als Thomann Sonderauflage für atemstockende lächerlich wenige 169.- Euro etc. etc.


    Mapex setzte recht früh auf diese Legierung.

    Btw. Pearl hat die Legierung im Rahmen der "Premium Phosphor Bronze" Sensitone-Snares auf ein sensationelles Niveau gehoben... leider auch preislich. Neben Glockengußbronze, meine Lieblingslegierung für Snares.

    Genau den Begriff Kompressor fände ich zumindest für die Alu-Modelle super! Weil in den Ohren vieler Menschen ein gewisser Unterschied zu den regulären Stahlsnares ist, dass diverse Alusnares ein bisschen klingen als wäre ein Compressor ("im Tonstudio") zugeschaltet. Bei der ersten Meldung glaubte ich tatsächlich an eine Sonor-Modell-Reihe von Alusnares! ;)


    Für die ganze Snare-Reihe hingegen das Label Kompressor zu verwenden erschließt sich mir freilich auch nicht.

    Hätten sie jenen nur für die Alu-Modelle verwendet, wäre es genial sinnhaft gewesen.

    Ich sehe es so:

    Marketing-technisch hat es Sonor grandios gemacht.

    1.) Ein paar sinnfrei-fiktive Marketing-Begriffe die Rookies beeindrucken werden, und die in Online Feature-Listen wieder 1-2 Zeilen generieren, wo es eigentlich in Wahrheit keine Alleinstellungsfeatures und keine besonderen Features gibt.


    2.) Eine nahezu zeitgleiche internationale Youtube-Präsentation von zig Shops und/oder Einzelpersonen um den ganzen Erdball um diverse Märkte zu triggern, also eine heftige Welle auszulösen.


    3.) Der (günstige) Zukauf von Kesseln, der aufgrund der Preisgestaltung für den Endkunden Sonor auch ein paar Mark an den neuen Snares verdienen läßt.


    Ich bin sicher das Zeug werden viele weltweit kaufen. Manche mögen die Starphonics mehr, andere entsprechende Pearl Sensitones.

    Aber auf jene Preis- und Klangsparte zielt Sonor mit seinen Modellen.


    Und nun die Killerpointe:

    5.) es mußte nicht so viel in Entwicklung oder gar neue Moulds etc. investiert werden, denn das meiste der Hardware gab es schon von Sonor. Trotzdem hat man eine Bugwelle ausgelöst als wäre eine neue Sonor Drumserie samt neu konzeptionierter Hardware vorgestellt worden. Hossa!


    Diese "Kompressions"-Welle wird somit Sonor weitere 1-2 Jahre tragen ohne sich finanziell in Sachen Investement zu verausgaben. Genau diesen Modus (konservative Investition bei maximaler Gewinnaussicht) fahren aktuell diverse namhafte Drumfirmen. Jene nicht immer mit der marketingtechnischen Raffinesse oder Offensivität dieser Sonor Aktion.


    Insofern, wer es erdacht hat, war ein kluger Kopf.


    Ansonsten bin ich trotzdem inhaltlich total bei Seelanne's Post 111.

    Ein rechteckiges Teilstück (z.B. 8 x 6 cm) aus Dokumentenfolie ausschneiden und Mittig (in der Mitte des Teppichs) inzwischen Teppich und Resonanzfell anbringen.

    Das nimmt die Schärfe bzw. reduziert den Teppichanteil bzw. nivilliert etwas die "kürzere Luftsäule" vom Schlagfell-Impact zum Resofell und Teppich.

    Eine zweite Option ist dann, sie nicht zu hoch zu stimmen.


    Viele Piccolos klingen eben eher dünner und drahtiger... in aller Regel kauft man sie aber genau dafür ;)

    So, seit ein paar Minuten ist ein Video zu den Sonor Snares online.

    Ich möchte es nicht kommentieren.

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    Wenden wir jetzt alle wieder den wichtigen Dingen zu, ja?

    Das wäre? :D


    Zitat

    Erinnert mich an Bill Ward und Black Sabbath. Ich sah ein nicht allzu altes Interview, da sprach er zwar über diverse Konzerte,

    aber gebrauchte nicht ein einziges mal den Bandnamen. Vielleicht wurde es ihm auch gerichtlich untersagt, keine Ahnung :/

    Ja, genau das Beispiel kam mir auch in den Sinn. Bill Ward hat das scheinbar bis heute nicht verwunden. Es schmerzt manche Musiker immens beim finalen Abschied nicht dabei sein zu dürfen. Bei Ward bin ich fast sicher: es ging ihm nicht vorrangig um das Geld sondern das gemeinsame Abschied nehmen einer Band mit Legenden-Status.

    Natürlich ist die Posse dicht an Trash. Right from the start. Seit Tagen lachen Drumschüler und Kollegen bei/mit mir darüber. Aber mit Musik hat es peripher (siehe Rubrik) durchaus zu tun, da es immer wieder (auch beim Ultimatum) um die Frage geht, ob die Ursprungsmitglieder Ace und Peter (der alte Drummer der Band) nochmal final auf die Bühne (für ein paar Songs) dürfen, zum Abschied des Bandkapitels.


    Das das ganze irgendwie lächrlich ist, versteht sich von selbst. Ich lasse so etwas online laufen, während ich Textarbeiten und administratives bei mir verrichte an PC's ;)


    Das "Ultimative Ultimatum, die Mutter aller Ultimaten" konzentriert zu hören verbietet sich mangels Substanz ;).


    Gleichwohl Beispielhaft! ;-), wie man es im Umgang mit Bandkollegen womöglich besser nicht macht.

    So, angeblich (wer weiß, ob es so war?) kam ein Anruf von Paul Stanley mit einer knappen unmißverständlichen Botschaft:


    "Fuck you! I'm not gonna apologize."


    Das wäre eine adäquate ;) Antwort auf die Mutter aller Ultimaten.


    Ace weiter: Den Schmutz wolle er nun doch nicht auspacken, da ihm Freunde geraten hätten sich nicht auf das Niveau ehemaliger Bandkollegen herabzulassen.


    Wirkt für mich mehr wie ein Alibi bzw. Notausstieg. ;)


    Ich vermute eher das eine Schmutzkampagne womöglich juristische Konsequenzen gehabt hätte und zusätzlich dadurch die Chancen bei einem letzten Konzert historisch gemeinsam auf der Bühne zu stehen, gegen Null gehen. Aber wirklich wissen kann es nur die Band


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    Erwachsene Menschen sind manchmal irgendwie seltsame Kinder...