Beiträge von Drumstudio1

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    Aber mal im Ernst: Wurde besagter Gitarrist verletzt?

    Nein.


    Aber durchaus besteht bei so etwas das Restrisiko jemand im Publikum im/am Auge zu erwischen. Das muß man wissen bzw. bedenken. Es ist je nach Distanz oder Flugweite nicht! berechenbar ob und wo (zwischen Menschen) eines der Endstücke auftrifft oder der Stock vertikal auftrifft (wo auch immer).


    Bei mir passierte an jenem Abend garnix, bis auf den Gitarristen den es nervte.

    Die "Empörung" oder teilweise das als "nervig" empfindende hat noch eine andere Ebene, die wir Männer gerne verschweigen. Es gibt zuweilen auch Musizieren mit "Geilheitsfaktor". Manche Dinge sind musikalisch schön oder nicht einfach, machen aber als weiteres Attribut manchmal zusätzlich! noch andere "irgendwie an". Andere stößt dann genau diese! ... hust ... "Zusatzwirkung" ab. Also das Blicke auf sich zentrieren oder das "schaue her, wie cool ich bin" oder "bewundere mich". ;)


    Man wird da öffentlich keinen vollends "ehrlichen" Umgang erwarten können, eben weil sich mancher es nicht eingestehen kann/will.


    Um es zu entzerren weiche ich mal aus, und schiebe es bewußt weg von Drum-relevanten Videos:

    Es gibt diverse Youtube-Influencer oder "Youtube-Kommentatoren" zu anderen Themen. Zuweilen völlig durchgestylte Typen, die mit Sicherheit länger vor dem Spiegel verbringen als eine Nymphomanin mit dem Massagestab. Ich finde diese mitunter recht nervig, zuweilen extrem narzisstisch/selbstverliebt, ABER! viele (nicht alle) junge Frauen mögen diese Burschen sehr. Ich wurde mehrfach zu Videos "gerufen", wo ich sagte, "ich kann mir diesen selbstverliebten Kerl keine 5 Minuten ansehen. Wieviel hunderttausend Follower hat der?" Und doch muß ich nüchtern oder zähneknirschend anerkennen, dass er massig Ladies anmacht, genau in dieser selbstverliebten Art die er auslebt.


    Vielleicht haben wir nur ein Leben, dann soll eben es jeder so nutzen wie er will. Wenn es also Leuten gefällt sich so zu inszenieren, dass es andere toll finden oder jene gar anmacht... warum nicht?


    Ich bin diesbezüglich da weder für Verbote noch Empörung, schalte aber gerne mal selbstbestimmt weg oder früh ab. ;)


    Wir Musiker sind (wie viele Youtube-"Influencer") nahezu alle auch mit einem mehr oder weniger deutlichen Narzissmus-Anteil ausgestattet. Jene die es nicht haben verlassen den Keller nie, weil ihnen die Musik alleine reicht ;-). Jene werden aber vermutlich nicht mal in einem Forum posten, weil sie auch dies nicht "brauchen" ;) ;)

    Ich schrieb dies schon mehrfach früher im Forum... weiß aber nicht mehr wo?


    Als ich 1985 den Mountain-Drummer in Mannheim anläßlich der Deep Purple-Reunion bei einem riesen Open-Air Festival sah, der etwa bei jedem 3. Crash-Abschlag nach dem Auftreffen des Stockes diesen in hohem Bogen weit ins Publikum fliegen ließ (er hatte neben dem Standtom ein riesen Reservoir an Sticks, genau für dieses optisch wundervoll anzusehende Kernelement seiner Show) war ich Feuer und Flamme, für das "Stöcke ins Publikum werfen". Aber eben, auf seine Art, also als Crash-Abschlag, nach dem Auftreffen hoch und weit fliegen lassen. Ich übte es ein paar Tage im Proberaum (denn das Crash muß ja noch erklingen bzw. in Schwingung gebracht werden, es funktioniert nicht zwangsläufig beim ersten Mal ungeübt ;-)) zund sortierte (er hatte sicher ein Endorsement, ich aber nicht!) alte kaputte Stöcke die ich bei einem dörflichen Provinzfest in wenigen Tagen genau so einsetzen wollte.


    Die "Tragik" bzw. der unfreiwillige Humor an der Story:


    3 Mal erwischte ich beim GIg "meinen" Gitarristen heftig im Nacken bzw. am Hinterkopf, bis jener sich erbost umdrehte und etwas meinte wie "hör auf damit" und mehrfach brachten Kinder der Dorfbevölkerung mir die (alten kaputten) Sticks zurück. Viele der Zuschauer des Gigs hatten das Konzept einfach nicht verstanden. Ich hatte die Stöcke nicht! verloren und durch weite Flugbahn unfreiwllig entfernt, sondern tagelang daran geübt. Herrlich absurd, solche Mißverständnisse.


    Eines wurde damit klar: wenn man sich mit den Großen messen will, kann man nur verlieren, und sei es in Sachen "Sachverstand" des Publikums ;)


    Die(se) Erinnerung trage ich im Herzen, es war ein geiler Gig, auch! deswegen. ;)

    Seit Jahrzehnten schockt mich immer wieder das musikalische Niveau skandinavischer Bands.

    Spieltechnisches Können und! der unbeschwerte Umgang mit wunderschönen Abba-tauglichen Gehörgang-schmeichelnden Melodien im Rock-Umfeld, das trauen sich insbesondere skandinavische Bands ohne jegliche Berührungsangst, so nach dem Motto "eine schöne Melodie bleibt eine schöne Melodie egal! in welchem Musikgenre sie verwendet wird".


    Immer wieder tauchen neue Bands auf, wo ich mich frage wieviele tolle Musiker gibt es da noch?


    Nestor ist eine neue Combo (recht reifer Herren) die extrem auf die Persiflage der Achtziger setzen. Vom satirischen Herumgehampel nicht täuschen lassen. Sie sind sagenhaft gut. Das mit ihrem neuen Video "1989" etwas richtig fettes kommt (das Video ging heute erst online) war scheinbar Insidern schon seit einigen Tagen bekannt, bzw. es wurde schon angedeutet, dass in Kürze etwas mächtiges kommt.


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    Just for the record:


    Das erste der alten Tama-Sets auf der Website des Shops zeigt eine Tama-Omnilock-Variante.

    Alle anderen Tamas haben auf der Bass-Rosette Mumpitz montiert, der nicht zu den Sets gehört.


    Es fehlt den Verkäufer(n) der Sachverstand zum angebotenen Produkt (und vielleicht auch manches mehr...) , das bemerkt man spätestens wenn 10" Spannschrauben pro 22" Bass als benennenswertes Feature mit drei Ausrufezeichen erwähnt werden.

    Etwas um die Ecke gedacht, zugegeben, aber es war (m)eine größte Hürde am Schlagzeug:

    Von anderen Musikern nicht als "Dienstleister" oder "Begleitmusiker" betrachtet zu werden, in derem häufigem Negieren der Emanzipation des Schlagzeugs als vollwertiges Instrument und des Drummers als Musikers.


    Ist heute anders... aber noch nicht in allen Köpfen...

    Genau an Easter Egg habe ich auch gedacht! Endlich Easter Eggs in Drummodulen.


    Noch spannender wäre, wenn ein Techniker am Ende sagt: "das sample taugt nix, aber es muß ja wieder alles schnell-schnell gehen." ;)

    Ich hatte mich nur per Zufall verirrt. Ich erwartete nix bis noch weniger außer Langeweile und war überrascht, ein wirklich tolles Interview-Format von Duos auf Augenhöhe zu entdecken. Für mich eines der kurzweiligsten musikrelevanten Youtube-Formate.


    Ja, es ist abseits des (nicht immer zu verstehenden) Slangs leicht verdaulich, aber es hat genug Tiefe um nicht seicht oder belanglos zu sein.


    Herzlich empfohlen!


    Ich verlinke hier nur eine Sendung. Es gibt diverse interessante mehr!


    Brian Johnson's a Life on the Road - Nick Mason (Pink Floyd) VOSTFR - YouTube

    Zitat

    Nimmt eigentlich noch jemand Demos mit einem Kassettenrekorder auf?

    Jein. ;) Für Demos als Tonträger. Die Ursprungsaufnahmen entstammen aber digitalen Aufzeichnungsgeräten.

    Aber ich liebe Anachronismus, und Kassetten sowieso. Insofern 2 mal Daumen hoch für den Thread.

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    Allein der Grund, daß ein selbsternannter 'härtester E-Drum-Kritiker' sich plötzlich ausgerechnet mit Billig-eDrum-Kram befaßt und z.B. solche Statements wie das obere von sich gibt, regt mich wiedrum auf. Wie kann man nur, ohne Ahnung?? Und du hast nicht den blassesten Schimmer davon, wie "e-Drums" sein können, aber lehnst Computer-eDrumming inbrünstig ab, holst dir Millenium-Schrott und erzählst, wenn der Schrott schnell genug tönt, dann wäre es interessant. Als ob das DIE "Achillesverse" wär! Das Ganze ist mir so fern wie nicht irgendwas, von daher sind wir auch keine Kollegen LOL.

    Nicht plötzlich. Ich beschäftige mich mit E-Drums seit 1987 ;-). Diverse Kollegen taten es noch deutlich früher! Die Tatsache das ich im Forum früher nur/eher im Zusammenhang mit Trommeltotti-Posts postete, verinterpretierst Du wieder als "plötzlich". Und das 3. Mal verinterpretierst Du im Glauben ich lehne Computer E-Drumming ab. Im Gegenteil, seit vielen, vielen Jahren empfehle ich es jenen Drummern die Computer- affin sind. Weil eben die Sounds besser/vitaler und flexibler sind etc. etc. Aber: ich persönlich mochte auch den C64 als "Sofort-Bootsystem" mehr als einen PC mit dem langen Hochfahr-Prozedere. Manch Achilles glaubt zu Wissen das die SSD-Entwicklung maßgeblich diesem Problem (das manche nicht als solches betrachten)und ähnlichen wie sonstige PC-"Wartezeiten" ;) galt. Jeder wie er will. Ich liebe Einschalten und sofort loslegen. Anderen ist das unwichtig. Kann ich gut akzeptieren, jeder wie er will. Aber weil mir sofort-start wichtig ist verwende ich zum schnellen rumdaddeln E-Drums seit Dekaden. C64, (ja selbst dieser erlaubte über einen Drittanbieter das Triggern von Soundsamples), Simmons, Alesis, Roland, Millenium, Fame etc.


    Ja, wenn man timingtreue Drum-"Rückmeldungen" mag, ist genau die Latenz die oder eine der Achillesverse(n). Deswegen arbeiten seit Dekaden zig Anbieter genau an dem "Thema" Latenz. Es ist mitnichten nur Marketing, es ist zentrales Leitmotiv der Entwicklung. Da Du nachweislich (siehe frühere Posts) diese Latenzen nicht wahrnimmst (ist nicht tragisch, ich kann keinen Delfin-Schwimmstil ;-)) ist für dich diese Relevanz nicht verstehbar bzw. ironischerweise: irrelevant.

    Bussi!


    Keine Macht den Drogen.

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    Diese (machinegunning) "Sounds" sind in meinen Ohren der schrecklichste Schrott. Ich weiß gar nicht wie man als langjähriger Spieler so einen lächerlichen Klangesdreck auch nur erwähnen kann

    Du verinterpretierst. Ich bin der härteste E-Drum Kritiker unter der Sonne. Das ist insbesondere im DF unzählige Male/Jahre zu lesen gewesen. Aber die Sp Sounds sind im Vergleich zum 850 von Millenium eben deutlich! passabler. Ich rede nur von den Sounds on Board von diesen wenig Kohle ausgeben-wollen/können Komplett-Sets im E-Drumsektor. Ich rede nicht von der Dynamik, nicht vom Triggerverhalten, nicht davon das nahezu jeder Schlag bei Toms das selbe Sample ansteuert etc. Nichts davon hat etwas mit akustischen Drumsets zu tun. Und selbst für viel mehr Geld sind andere deutlich besser klingende E-Drums leider auch noch ein "gutes" Stück weit entfernt von Akustikdrums. Right from the start erwähnte ich die (niedrig-interessante) Preisebene. In Zukunft bitte ich darum etwas nachzudenken. Du warst es, welcher die für diverse hörbare und irritierende Behäbigkeit der Module beim Triggern, die spürbare Latenz, noch vor Monaten anzweifelte (konkreter das Milleniums 850 viel zu langsaaaam triggert). Ich beharrte auf meiner Meinung. Und habe recht. Aber ich irre manchmal so wie jeder von uns. Die Perfidität Deiner Formulierung empfinde ich als unverschämt. Das kannst Du handhaben wie Du willst, wir sind ein freies Land. Ich hätte mich geschämt, so mit Kollegen umzugehen.

    Wenn das Modul noch einen Hauch günstiger würde, wäre es auch eine wundervolle "Nachrüst"-Option für das MPS-850 und das DD ONE XT die beide klangtechnisch der Simon Philips Variante! des XT Pro deutlich hörbar unterlegen sind (dafür hat die Simon Phililps-Variante eben nur wenige Klänge die aufgrund besseren Sounds natürlich viel mehr Speicher belegen). Aber selbst die DD ONE XT Simon Philips-Version ist abseits der recht guten Sounds phlegmatisch im Triggern. Selbst hier würde wenn das Hybrid Modul noch ein wenig günstiger angeboten würde ein Erwerb für einige Drummer womöglich lohnen. Vorausgesetzt!!! das neue Modul ist wirklich schnell im Triggern und bitte auch in der dynamischem Umsetzung authentischer bzw. variantenreicher als die bisherigen Hausmarken. Ich roch das womöglich deutlich flottere Triggerverhalten des Hybrid von Anfang an... aber meine Nase kann ja irren ;).


    Es muß somit schnell mal jemand das Teil in die Hände bekommen und das Triggertempo meßtechnisch vergleichen, im IDealfall auch Klangqualität und Dynamik!