ZitatOder umgekehrt: Warum kann Remo mit den Encores ein womöglich gleichwertiges Produkt zum halben Preis der Konkurrenz anbieten?
Oder so ![]()
ZitatOder umgekehrt: Warum kann Remo mit den Encores ein womöglich gleichwertiges Produkt zum halben Preis der Konkurrenz anbieten?
Oder so ![]()
ZitatUngleichgewicht von 1464 (USA) vs. 7 (Taiwan)
Das Ungleichgewicht ist aber ganz nüchtern u.a. auch damit zu erklären, das lange Zeit Encore-Felle vielen Endkunden weder bekannt noch für diese so "Webkatalog-einfach" bestellbar waren.
Auch hier nicht vorschnell beeindrucken lassen. Vieles ist mit etwas innehalten rational gut begründbar. ![]()
Zitat(bei Thomann steht davon auch nichts).
Thomann ist absatztechnisch eine Referenz. Nicht jedoch per se in Sachen Fachexpertise oder gar "Nachschlagewerk".
Was bei Thomann steht oder nicht ist wirklich nicht so relevant, das wollte ich sagen.
Da wird oft eher auf schnell-verständlichen Mainstream reduziert im Webkatalog oder sonstwo
Zumal manche Fellderivate avon Remo auch eher an die Drumindustrie selbst verkauft werden, zur Bestückung ihrer Einstiegskits etc.
Es gibt viele Ansatzpunkte für die Diskussion ob gecrimped vs. in Kleber eingetaucht besser oder anders klingen.
Das ist hier an dieser Stelle schwer erschöpfend zu beantworten (aus vielen Gründen).
Es gibt diverse gecrimpte Felle die (wenn das Folienmaterial gut ist) toll zu handeln sind und klingen.
Es gibt meiner Ansicht nach allerdings bei manchen Fertigern (Serien, oder zuweilen mal Chargen) eher mal "Abweichler". Man sieht es dann manchmal sogar an Toleranzen am "Fellring". Mitunter wird dann die Stimmung wirklich unvariabler oder eingeschränkter.
Aber nochmals: ich bin nicht per se gegen gecrimpte Felle, manches klingt toll. Manchmal sind sie etwas trockener im Sound (nicht immer). Letzteres kann Vor- oder Nachteil sein, je nach gusto des Anwenders. Oftmals mag ich sie.
ZitatNun, wenn das der einzige Unterschied ist und "crimped" kein Nachteil ist, greife ich natürlich zu den Fellen made in Taiwan. Das freut mich, da ich ungern Geld für Markennamen und Aufdrucke ausgebe. Ich werde dann auch eine Rezension bei Thomann hinterlassen, in der ich sowohl meine persönliche Erfahrung mit dem Fell, als auch mein in diesem Thread gewonnenes Wissen über den Unterschied zum USA Fell schildern werde. An dem Ungleichgewicht von 1464 (USA) vs. 7 (Taiwan) Bewertungen wird das allerdings nicht viel ändern (Daran sieht man meiner Meinung nach, dass die Mehrheit dem Taiwan Fell gar keine Chance gibt. Auch mich verlockte es, aufgrund der vielen Bewertungen und der Standardsortierung nach "Beliebtheit", welche das Encore Fell natürlich außen vor lässt, einfach schnell zum USA Fell zu greifen, schließlich sind 16€ nun auch nicht die Welt. Doch tatsächlich ist es einfach mal doppelt so teuer wie das Taiwan Fell...).
Nehme es mir bitte nicht übel
, aber der Eingangspost wie auch das Statement jetzt klingt durchaus "leicht" nach einer bereits früh gefertigten vorliegenden Meinung, die eher nach Bestätigung sucht als nach nüchterner, ergebnisoffener Erkenntnis
. Ich persönlich finde Tests immer besser wenn man ganz unvoreingenommen an Dinge herangeht. Und länger und mehr testet...
Das doppelt so teuer liegt mir allerdings auch im Magen. Das ist schon für alle von uns schwer zu verstehen, wie die hohen Fellpreise erklärbar sind.
ZitatUS Remos zu Remo UT (UK, etc.) Fellen aus China?
Die Themen hatten wir alle schon mehrfach im DF.
Die USA Remos sind eingeklebt bzw. die Fellfolie im Klebstoff "eingelassen"/eingebettet vs. die UT sind crimped bei identischer Folie.
Die UX hingegen (und ebenso die UK) sind auch crimped, nutzen aber nicht die Original-Fell-Folie und sind somit im Einkauf für die Drumhersteller nochmals günstiger zu erwerben.
Zitatverstehe ich auch nicht warum man mit so einem schlechten Material so rumhampelt.
Ist ja schliesslich kein Dachbodenfund einer alten Hendrix Aufnahme die man forensisch zu neuem Leben erwecken will.
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Und um jeden Zweifel auszuräumen bzw. zu Deiner Frage zurückzukommen:
Es ist eindeutig ein konstruktionstechnischer Unterschied und mitnichten nur ein anderer Aufdruck.
Die Encore Felle sind "crimped" (eingekeilt, bzw. eine Klemmung der Folie in den "Fellring")
Die USA-Made Ambassador sind eingeklebt! bzw. die Fell-Folien in einen Kleber eingebettet.
Das Folienmaterial (abgesehen von den Fertigungsorten Taiwan vs. USA) gilt bei beiden seit Jahren als identisch.
ZitatZudem ist da die Erkenntnis, dass eine vergessene Decke für Verwirrung sorgen kann
Genau das hatte ich sehr früh befürchtet
, denn genau dann ist Close-Miking nicht mehr vergleichbar, weil "Dämpfung" vs.- "keine Dämpfung" immens klangbildender Mitfaktor wird!
Eigenzitat (siehe Seite 1):
ZitatAlles vorausgesetzt, dass die Dämpfung in den Kicks identisch ist.
Sollte die Dämmung aber abweichen... dann erübrigt sich die Diskussion um trockeneren Sound.
ZitatDu gehst falsch an die Sache heran, das hatten dir hier nun schon einige Leute gesagt. Dass der ursprüngliche Drummer ohne Klick keine vernünftige Performance abgeliefert hat, dann aber trotzdem darauf aufbauend fleißig Bass und Gitarren aufgenommen wurden und du jetzt keinen Drummer findest, der das ausbügeln will ... das verleitet DICH dazu, den Drummern die Schuld zu geben, die das nicht ausbügeln wollen.
Das bringt es sowas von auf den Punkt! ![]()
Einzige Einschränkung ...
ZitatDass der ursprüngliche Drummer ohne Klick keine vernünftige Performance abgeliefert hat
Aufgrund der ganzen a-typischen bzw. falschen Vorgehensweise des Song-Projektes, würde ich hier sogar selbst den Ursprungsdrummer (aus einem Bauchgefühl heraus
) von vielem freisprechen.
Wer weiß welche Aufnahme- oder Projektbedingungen er hatte?
Die ganze Konzeption ist bias-behaftet, auf vielen Ebenen. Wer nimmt denn solch eine Popnummer in den letzten 25 Jahren ohne Click auf?
Es ist doch absurd, sollte das wirklich stimmen?
Damit es vielleicht jeder versteht. Es ist wie bei Mathe. Wenn ich nach der Grundschule richtig einpenne, entstehen Wissens- und Verständnislücken, die ich in den Oberstufenjahren nicht mehr aufholen kann. Es wird dann eine Flickschusterei mit Nachhilfelehrern und unendlichen leidvollen Stunden, weil eben (so wie bei einem Song) fast alles aufeinander aufbaut. Wenn wichtige Grundlagen von Mathe nicht verstanden wurden, und man sich jahrelang fortlaufend durchmogelte, wird es kurz vor dem Abi eine Aufholjagd die nicht gewonnen werden kann.
Genau so ist es auch bei diesem Song. Ohne Bastelei oder teurem Studiodrummer aus Nashville
wird es kaum zu retten sein. Die maßgeblichen Fehler wurden an ganz früher! Stelle des Songprojektes begangen und das bockige negieren dieser Fehler...
... bewirkt keine bessere Note in Mathe. ![]()
Das tolle ist aber: man kann den Song doch neu aufnehmen. Also richtig in der Konzeption von Anfang! an. Noch ist hier keiner durchs Abi gefallen. Einfach neu machen und zwar richtig!
ZitatUnd im Mix am Ende verschwinden meiner Erfahrung nach viele kleine Ecken und Kanten
Zitat(oder sie fangen an richtig zu nerven)
Bei mir immer letzteres! Ich habe nie erlebt, dass untightness besser wurde. Selbst mit langer Hallfahne 'drauf, blieb untight immer untight. Es hat "nur" mit Hörerfahrung zu tun. Der sehr erfahrene hört die Stellen immer und wird sie nie überhören!
Das zwischen Crashes von Mitch Mitchell und Gitarrenakkorden von Hendrix oft "gefühlte Sekunden" lagen, ist dem Zeitgeist und Hörerfahrungen von damals nebst den Produktionsbedingungen seinerzeit geschuldet. Heute sind viele Genres viel strikter. Es ist natürlich eine Perversion was heute erwartet wird. Das hatten wir als Thema schon oft. Es ist pervers und doch wird es erwartet und prägt wiederum unsere Wahrnehmung. Ein Teufelskreis!
Ich finde es toll wie sich hier Kollegen ins Zeug legen und schöne Ergebnisse vorlegen.
Das Problem (und eben für erfahrene Ohren schnell hörbar) ist, dass der Nashville-Profi Drummer von 1985 so was zwar perfekt einholzte, also auch unter schwierigen Produktionsvorgaben ein Profi-Ergebnis zauberte...
... für tolle! normalsterbliche Drummer (wie die meisten bei uns hier) so eine "legato"-Gitarre (bzw. eben solche Töne die mit total weichem, diffusem kaum zeitlich zu ortenden "Anschlag" eingespielt sind) irre schwer mit einem Drumset HINTERHER eingespielt, tight!!! zu bekommen ist.
Es wird eben für normalsterbliche Musiker nicht tight, wenn man unter solchen Produktionsbedingungen einspielen soll/muß. Und je nach Musikerfahrung hört man das eben sofort, dass die noch so schönen Ansätze nicht 100 % tight sind. Mal ist die Kick nicht 100% auf der Gitarre, mal die Snare. Eben weil es sehr, sehr schwer ist zu dieser Gitarre hinterher zu trommeln...
Ich weiß wir drehen uns hier schon lange im Kreis, aber ich sehe nur 2 Möglichkeiten:
a.) Profi buchen (dann eben diesen womöglich auch angemessen bezahlen oder eben darauf hoffen, dass sich hier oder woanders ein Timing-Ass findet mit Robin-Hood-like-Gratis-Ambitionen)
b.) Von mir favorisiert: back to square one. Den Song neu machen, zu einer Pilotspur mit dem Drumset anfangen und dieses schön einspielen und erst danach! die finale Gitarre dazu einspielen, so wie es richtig gemacht wird bei 95 % aller annähernd professionell-motivierten Musikprojekte.
Vielen Dank Tschino.
Liebe Grüße!
ZitatDas zweite File klingt in meinen Ohren gruselig, total nicht mein Geschmack. Und Plastik ist auch nicht so meins, so hätte ich die zweite unter Acryl eingestuft. Aber da es ein Ratedings ist (ich nicht einmal Ahorn von Behorn unterscheiden kann) und Acryl kein Plastik ist, meine ich daß die erste Acryl ist und die zweite Birke.
Also entweder stehe ich heute auf dem Schlauch... oder verstehe das Spiel grundsätzlich nicht. Beides ist aufgrund infernalischen Stresses sehr gut möglich.
Ich dachte im ersten File sind beide Bassdrums zu hören (ohne andere Einflüsse, also nur Kick-Mikro).
Im 2. FIle sind auch beide zu hören (hier aber nicht nur das Bass Mikro sondern jenes signaltechnsich noch unterfüttert mit Overhead Mikros)... gerade beim 2. File hört man hier bei einer der Bassdrums durch die Overheads insbesondere ein Tom infernalisch dissonant mitschwingen.
Zitat
Die erste macht Pök, die zweite Bumm. Da gefällt mir die zweite besser. Aber ich fürchte auch, dass die Stimmung hier mehr Unterschied macht, als das Material...
Meine Rede, right from the start. Und die Dämmung würde mich noch interesssieren, ob identisch! ![]()
Es sind ja viele Modi denkbar.
Wäre die erste Kick tiefer gestimmt, würde sie wesentlich besser als am File-Anfang klingen... und manche der hochfrequent-nervigen Kesselresonanzen wären dann auch nicht da.
Alles vorausgesetzt, dass die Dämpfung in den Kicks identisch ist.
Sollte die Dämmung aber abweichen... dann erübrigt sich die Diskussion um trockeneren Sound.
Was viele sicher auch unterstellen, dass der Wechsel (bei vielen Drummern) zur besser klingenden Trommel geht.
Bei mir persönlich ist es kurioserweise auch oft anders herum. Manchmal wurden tolle Hi-End-Sets verkauft, um Einstiegskisten Platz zu machen ![]()
ZitatDie erste Datei klingt so vollgestopft, dass Holz oder Acryl eigentlich egal sein sollten. Bei der zweiten tippe ich einfach mal auf Acryl - aber eher geraten oder geschlitzohrt, weil: Die ist ja noch neu und noch nicht totgedämpft.
Sorry, den Post verstehe ich nicht.
Es sind 2 Dateien.
Ich denke, jede der Dateien hat am Anfang die eine Bassdrum und in der 2. Hälfte der Spielzeit die andere Bassdrum.
Ich sage es mal etwas humorig-anarchisch:
Die erste Hälfte der Files, so stimme ich ein Floortom, aber keine 22" Bass
Der Eindruck entsteht wahrscheinlich auch deswegen weil hier (im Unterschied zur letzten Hälfte des Files) hörbar u.a. unschöne Kesselresonanzen auftreten. Basketball-Effekt, den höre ich auch, da hat der Kollege sicher auch recht. Aber es scheint mir hier wirklich noch mehr als das, also nervige Kesselresonanzen die manchmal bei sehr glatten Oberflächen auftreten können und wirklich in meinem Ohr hier bei der unbearbeiteten Aufnahme nerven. Könnte man natürlich durch EQ-Nachbearbeitung alles wieder zurechtbiegen und letztlich den Sound doch noch sehr schön machen.
Ab der 2. Hälfte der Files hat man zumindest schon mal den Verdacht "es kann eine Bass sein"
, da tiefer im Tuning (oder weniger fest reingetreten, was in Sachen resultierende Tonhöhe ja das selbe bewirkt) und wirklich trockener! Deutlich weniger (bis keine) nervende Kesselresonanzen.
Und jetzt die Crux:
Normalerweise würde der Höreindruck für erste Hälfte der Files Acryl... 2. Hälfte: Holz sprechen. Das hätte ich vor Jahrzehnten vielleicht sogar beschworen
.
Dummerweise habe ich aber einmal! im Leben (somit abweichend zur These oben) kurz in einem mir unbekannten Proberaum (also wo ich die Raumanteil-Effekte auf den Klang nicht so gut einschätzen konnte) einmal eine (irgendwie suboptimale) Acryl-Bass von Kirchhoff unter den Füßen, die mausetot klang. Sie klang steril aber zusätzlich total trocken. Ich bin sicher die hatte ein Manko. Es war mit Tuning wenig zu retten. Sie war zuuuu trocken. Während die 2 Hängetoms des damaligen Acryl-Sets recht vital klangen und nicht tot. Bei diesem Proberaum-Besuch war aber in der Bass kein! Mikro 'drin sondern es war nur der Höreindruck im Raum. Den darf ich sicher nicht mit dem Soundfile hier vergleichen. Was ich nur sagen will: manchmal kann es Ausnahmen geben.
ZitatAuch bei anderen Tama-Drums fallen die Vierkant leicht kleiner aus:
Natürlich. Seit vielen Jahren bei einigen Modellen.
ZitatDie Spannschrauben sind zwar Vierkant, scheinen aber minimal kleiner als der Standard zu sein. Der Evans Drehmomentschlüssel passt nicht mehr
Gilt seit Jahren bei diversen Snares auch für manche "Verstimm-hemmer". Die passen bei den verkleinerten Schraubenköpfen auch nicht bei jeder Snare sondern "drehen durch". Es ist eigentlich nur ein Detail, aber irre schade, dass man nicht mal die Schraubenköpfe von Stimmschrauben in der Drumindustrie standartisieren kann. Ich ärgere mich da seit vielen Jahren 'drüber, weil es eigentlich so lächerlich ist, dass es hier noch häufig zu Inkomaptibilitäten kommt. Muß wirklich nicht sein!
Eigentlich kann ich die ganzen Corona-Videos schon lange nicht mehr sehen. Ich fühle mich überflutet mit dem Zeug.
Eures finde ich aber klasse!
Nicht nur von der Machart und dem Understatement...
... der Sänger ist der Hammer. Erst denkt man, naja, unscheinbare Kombo... und spätestens nach dem 3 Wort, ist man massiv beeindruckt. Mega-cooler Kerl, offensichtlich. Tolles Timbre, leicht angezerrt, prima!
Daumen hoch! ![]()
Wenn jemand heute erstmals in seinem Haushalt Internet einrichten will...
aber keine schnellen Video-Streams braucht... etc.
Ziel also nur Unternet und möglichst niedriger Preis ist...
welchen Anbieter bzw. welches Tarifmodell würdet ihr aktuell empfehlen?