Beiträge von Drumstudio1

    Zitat

    Steve Harris in Fussballsöckchen gäbe ein ulkiges Clubmaskottchen ab


    Ich denke eher kongruent und glaubwürdig, weniger ulkig.


    Im Hardrock-Umfeld gehörten Purple und Maiden immer zu den Fußball-begeistertsten Bands. Da finden sich unzählige Filme im Web wo sie selbst auf dem Rasen stehen/standen. Wo andere früher fragten wo geht es zum Catering? fragten jene Bands eher "wo ist hier der nächste Fußballplatz?" :D

    Tolle Thread-Idee! :thumbup:


    Zitat

    Wieso ist hier auf der CD ab 3:20 ein Fade Out und dann fängt das Stück wieder an???


    Dies war in den Achtzigern häufiges! produktionstechnisches bzw. arrangementtechnisches Stilmittel.


    Siehe auch Billy Squier "Don`t Say no" (1981)


    Ich fand so was anfangs auch immer bizarr bis verwirrend. Später mochte ich es bei einigen Songs... nicht bei allen!

    Ich versuche mal etwas beruhigend einzuwirken.


    Ich finde es völlig legitim, eigentlich sogar gut, wenn jemand top-motiviert ein Video einstellt, dass er für inhaltlich oder didaktisch sehenswert empfindet. Wir sind ein Drummerforum, aber Musikaufzeichnung, ja auch die Wahrnehmung von Musik sind doch Themen die fast jeden Musiker (auch uns) interessieren. Wen es nicht interessiert, der clickt woanders hin. Gibt es Hegre.com noch? Dafür habe ich zum Beispiel keine Zeit. Aber jeder wie er will.


    Es ist doch völlig klar, wenn ich, Alfons Pichelsteiner oder Babette Drallisnski irgendwo etwas posten, dass es nicht 100% altruistisch ist bzw. es durchaus sein kann, das man auch ein klein wenig am eigenen Prestige feilen will. Vielleicht einen Brotkrümel Lob heruntergereicht bekommen will oder sich selbst etwas besser fühlt, im Gefühl anderen etwas mitgeteilt zu haben worüber diese sich freuen. Was? soll daran schlecht sein? Und wo gibt es einen Menschen oder ein Lebewesen das 100% nur! selbstlos handelt? :D

    `Ne gesunde Portion Eigenliebe schadet nicht und wenn andere auf etwas feines aufmerksam werden, ist doch alles bestens.


    P.S: ich möchte nicht als Urheber von off-Topic gelten, insofern, sollte jemand mit meinerr knappen Sonntagsrede etwas erwidern wollen/müssen, dann wenn unbedingt nötig als PN an mich.


    Vorgealteter Gruß... schnief und nun:
    Back to topic, bitte! :D

    Zitat

    Trotzdem denke ich, dass auch NoPsycho hier nicht als vogelfrei gelten darf. NoPsycho wird auf seine unsachliche, anmaßende und beleidigende Meinungsäußerung und Argumentationsweise hingewiesen und dafür kritisiert. Ich denke, dass es daher angezeigt ist, insgesamt sachlich und respektvoll zu diskutieren. Ein "Zurückbeleidigen" ist da wenig hilfreich und in meinen Augen ebenfalls zu kritisieren. Was ich hiermit tue.


    Danke
    +1

    Zitat

    Ich hatte noch nie Bands, die im Proberaum komplett mikrofoniert und mit Monitoring über PA gespielt haben


    Ich hingegen ab den Neunzigern zigfach. Es war in diversen Jahren eher die Regel als die Ausnahme.


    Da sieht "man" mal wie unterschiedlich und individuell verschieden die "Umstände", lokalen Gegebenheiten bzw. "Anforderungen" sind. Deswegen finde ich es auch klasse wie vielschichtig hier geantwortet wird. :thumbup:


    Zitat

    Aber so mancher Funkgitarrist, der dezente HIntergrundrhythmusarbeit leistet, wird eher weniger glücklich, wenn er sich im Vergleich zum trötenden Bläsersatz nur so leise hört, wie er auch im Mainmix gemischt ist.


    Deswegen fand ich diesen Satz so anschaulich wie brilliant. Er bringt eines der Kernprobleme vieler Settings (nicht aller, denn schon unsere Posts belegen ja die Unterschiede die es zwischen unseren Erfahrungen gibt) auf den Punkt.

    Zitat

    Von Rampen
    Bei uns hat es etwas gebracht, die Amps so aufzustellen dass jeder sich selbst am besten hört. Also Gitarren und Bassamps nicht zu nah, etwas erhöht oder angewinkelt und auf die Ohren des Spielers gerichtet.


    Super Rampen! :thumbup: genau das meinte ich, bei Dir aber viel klarer formuliert.


    Zitat


    Eine Nebenkomponente war, dass wir auch Boxen etc. so aufbauten, dass die die Ohren derer die sie erreichen sollten möglichst ohne Umwege erreichten
    Genau dies taten wir früher auch und es half.


    Nur mußten wir zusätzlich noch die gierigen Finger vom Zugriff auf das Mischpult stoppen :D . Der Zugriff auf die Fader mit einem Wettlauf des Höherpegelns war in mehreren Bands unser Hauptproblem. Und es war gelöst, als der Zugriff auf die Fader massiv erschwert wurde bzw. verifizierbar nachweisbar wurde.

    Das Schalldruck-Wettrüsten im Proberaum ist der Klassiker im Bandalltag, in Sachen Auftretenshäufigkeit nur noch getoppt durch die Erkältung des Sängers am Tag vor oder am Tage des Auftrittts ;-).
    Das hatten wir hier als Thema schon mehrfach.


    Ich mache es kurz, mangels Zeit, und weil sich hier irgendwo in den Tiefen DF schon vieles dazu findet.


    Wir (alle Bands die ich erinnere) waren selbst im Erwachsenenalter sehr infantil. Will heißen, nahezu jeder empfand sich selbstzentriert als zu leise. Dauernd wurde an Reglern geschraubt, immer der Fader-Weg nach oben (ist klar). Gesang ist zu leise, dann war Gitarre zu leise, dann Bass, dann Drumset, dann war wieder der Gesang zu leise, also dieser nochmals weiter nach oben gepegelt etc. etc.


    Statt den vermeintlich "einen der zu laut ist" etwas herunterzuregeln, ging die Olympiade des Fader-höherstellen der einzelnen Sportler los. Und das Staffelholz wurde dann immer weitergereicht, Runde um Runde.


    Da wir in diversen Bands aber auch immer Proben oder neue Songideen passabel aufnehmen wollten, und dies vom Ausgang des Mischers abzapften war damit eine ehemals tolle Lautstärkeabstimmung von Kassettenmitschitten oder Minidiscs der letzten Probe schon im Laufe der ersten! Folgeprobe zunichte gemacht, durch die wiedererfolgte Schrauberei an Reglern des Themas "ich bin zu leise" nebst Folgeaussagen "jetzt bin ich aber zu leise, jetzt drehe ich mich etwas lauter... nur ein bisschen"... etc. etc.


    Irgendwann erkannten wir den destruktiveren Charakter der Kraftmeierei ;-), aber erkannten auch unser infantiles (und leider zeitstabiles) Verhalten und taten das einzig richtige:


    Jeder Lautstärke- bzw. gainrelevante Regler wurde mit einem Sticker markiert und der Mischer wurde so platziert das keiner mehr schnell 'drankam. Und selbst wenn irgendwie doch :D , konnte man (jeder) bei Kontrollblicken erkennen, welcher Regler plötzlich über der Stickermarkierung angekommen war.


    Ja, es mag albern klingen, ja, mancher Leser werden sagen "so kindisch sind wir aber nicht".
    Ich muß leider einwenden dass in diversen Bands dies der einzige Weg war, die Lautstärkeauswüchse bzw. das dauernde Höherpegeln in die Schranken zu weisen bzw. das Thema ultimativ! zu beenden. Alle anderen Versuche und Lösungsvorschläge vorher waren erwachsen formulierte Lippenbekenntnisse die sich toll und gereift anhörten, aber in der Realität NIE befolgt wurden. Auch das mußten wir uns erstmal eingestehen.


    Eine Nebenkomponente war, dass wir auch Boxen etc. so aufbauten, dass die die Ohren derer die sie erreichen sollten möglichst ohne Umwege erreichten. Auch so liess sich auf die Föhnfrisuren im Proberaum etwas Einfluß nehmen... aber nochmals: nichts brachte so viel wie die Markierungen der Regler und das Verhindern des schnellen Zugriffs auf Fader durch zittrige egozentrierte Hände. :D


    Die Zeitersparnis (durch das Wegfallen unendlicher Diskussionen oder mißlungene Mitschnitte durch manipulierte Pegel gegenüber vorherigen Proben etc.) war unglaublich und bewirkte das das Procedere niemals in Frage gestellt wurde.


    edits: inhaltllich nichts verändert. Aber diverse Buchstabendreher ausgemerzt.

    Alles hat immer mit allem zu tun.


    Ein handgeschnitztes Drumkit mit 47394 Toms (ich meine in den letzten 3-4 Jahren waren es sogar 2 verschiedene riesige Individual-Sets) hat/haben einen monetären Wert den der Drumbauer um die Ecke, selbst wenn Nicko dort anklopfen würde, nicht finanzieren kann.


    Manches mal wird dann ein sehr namhafter Drummer auch mal wohin eingeflogen für Besuche oder mediale Auftritte. Das und manches mehr kostet logistischen Aufwand, Manpower und....
    ... Geld!


    Insofern ist unsere vergleichsrechnung ob Musiker mit dem Nachnamen Appxxx die bei moderater Drumsetgröße noch ein paar Scheine erhalten vs. Drummer die eine Monatsproduktion an individualisierten Trommeln erhalten (aber womöglich keine weiteren Scheine sondern Flugtickets, Einladungen, logistischen Support etc. etc. ) eine eher akademische Diskussion :D die schnell ausblendet, dass alles etwas kostet. Und einiges noch etwas mehr, als zuweilen bedacht wird. Alles hat mit allem zu tun. Und eben auch massiv mit Geld/Budget und mit (be)"zahlen".

    Zitat

    Vor allem die Art und Weise, das Crash-Becken mit den Sticks abzustoppen finde ich cool: bei 3:30 min.


    Vieles was manche ablehnen finden andere cool oder macht andere richtig an! So ist die Vielfalt auf dem Planeten.
    Den Begriff Hampelmann kenne ich eher abwertend. Diverse der hier genannten entsprechen in meiner Lesart diesem Begriff NICHT!
    Just for the record. :D

    Klar wurde auch in den Achtzigern gepost. Auch vorher und nachher und überhaupt :D


    Von diesem "Auftritt" sprachen manche Zuschauer noch Jahre später.


    Cool war hier eben das Posing nebst dem Playback-Modus so zu persiflieren, dass selbst der ältesten Omi klar wurde: "DAT ISS ABER NEN PLÄBECK."


    Viele fanden, das dies 1987 ein längst überfälliges Umgehen mit diesem TV-Format war.
    Warum es Maiden damals im dt. TV wirklich tat? ... keine Ahnung, vielleicht war das Catering lückenhaft ;)


    Manche spielen mit, andere brechen manchmal aus dem erwarteten Korsett aus... vieles ist denkbar und manches ist zuweilen machbar

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    Oftmals wenn ich die Hoffnung aufgebe und denke "ok, jetzt sind wirklich alle guten Gitarrenriffs melodisch und/oder rhythmisch auf Tonträger gebannt, es kann nichts mehr neues komponiert werden!", kommt überraschend doch noch etwas tolles um die Ecke.


    So auch dieser wundervolle neue Song "RISE" der Band H.E.A.T.
    Wundervolle Gitarrenarbeit vom Anfang bis zum Ende. Ich hatte die Band bislang nie beachtet, aber der Mann an der Gitarre muß extrem gut und musikalisch gebildet sein. Nicht nur das Riff ist klasse, aber jenes ist fulminant fett!


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