Beiträge von Drumstudio1

    Als meine Freunde & Kumpels and me Rush "entdeckten" war es gerade 1981 und die "Moving Pictures" kam frisch heraus. Es war alles so surreal. Niemals zuvor hatten wir solche Musik gehört. Bei Rush war in unseren Ohren alles musikalisch irgendwie anders als bei anderen Bands. Es war ein völlig neuer bzw. eigener Musikstil: RUSH eben!


    War es zunächst und lange! der Song "Tom Sawyer", wurde nach Monaten bis heute "Limelight" mein Lieblingssong. Wundervolle Melodien und jedes, wirklich jedes Fill und jede rhythmische Wendung ist atemberaubend musikalisch inszeniert. Man kann den Song 1000 mal hören und man wird 1000 mal neue rhythmische Raffinessen im Drumming entdecken. Das es damals solch ein schönes Video gab, das das kanadische Studio Le Studio Morin Height im Winter wundervoll atmosphärisch featurete, wußten wir seinerzeit nicht. Und das wir dieses Video wehmütig eines Tages sehen und dann sagen, "was sind denn das für 3 blutjunge Burschen im Film?", hätten wir auch nicht gedacht. Denn für uns waren es 1981 mit etwa 15-16 Jahren 3 erwachsene Männer aus Kanada die zu den besten Musikern des Planeten gehörten. Wir wurden zwischenzeitlich älter (ein Kumpel. "Stöppi" der mir damals freundlicherweise die Permanent Waves auf ein tolles Fuji Metal Tape aufnahm ist leider auch schon tot) und Rush kann es nun nie mehr geben.


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    Nö, die Welt ist zumindest in diesem einen Punkt gerecht. Egal wie berühmt oder reich man zu Lebzeiten war, wann der Tod dich erwischt, entscheidet das Schicksal, nicht du selbst. Ich stehe jeden Tag im OP und sehe Menschen viel zu jung auf dem Weg des Sterbens, da habe ich für Promis nicht mehr Mitgefühl als für jeden Normalo. Sorry, musste grad mal raus.


    Ob es solch Kommentar gebraucht hat, nebst einer völligen Fehlinterpretation... ?

    Vielleicht zeigt das Chaos auf zweiter Ebene, wie gerne man Sticks (zumindest online) weiterführen würde, aber wie schwierig es ist ein Konzept zu finden welches irgendwie finanzierbar ist?
    Ist aber nur eine laue Vermutung von mir. Mich erinnert es aber frappierend an diverse Firmen die kurz vor dem Exitus stehen. Manche schaffen es wieder durch "Verschlankung", "Zurechtschrumpfen" oder wie euphemistisch man es sonst umschreiben will, andere sind trotz Anstrengungen verloren. Beiden Ergebnissen ist aber gemeinsam, dass in der turbulenten Zeit des Todes- oder Überlebenskampfes, intern wie in der Außendarstellung viel durcheinandergerät bzw. die Informationslage sich teilweise stündlich ändert, eben weil einzelne versuchen noch alles möglich zu machen, auch das unmögliche. Insofern finde ich manche Unklarheit zur Sticks zwar auch suboptimal, im Trubel der (von mir unterstellten) Turbulenzen aber menschlich verständlich. Und nochmals: in zig anderen Geschäftsbereichen, in denen tragfähige Überlebenskonzepte erstellt werden (müssen), sehr ähnlich. Bei Wasserstand bis zum Oberdeck, werden die Steaks in der Kombüse eben nicht mehr immer "Medium", weil es andere Prioritäten an Bord gibt.

    STICKS: Ab dem 01.01.2020 wird STICKS als Onlinemarke weitergeführt. Nach über drei Jahrzehnten wechselt STICKS-Chefredakteur Axel Mikolajczak zum 01.07.20 in den Ruhestand und wird online weiterhin für STICKS tätig sein. Die STICKS-Abonnenten werden künftig das Drummagazin „Drums & Percussion” beziehen. Wir freuen uns sehr über diese Zusammenarbeit mit dem Nitschke-Verlag.


    Quelle: https://www.musikmedia.de/mm-m…KNCA5XvjRVArZg5oTCcA8yXyI


    In den tiefen des Forum findet sich sicher der ein doer andere Post wo ich vor Jahren erwähnte, ich denke kaum das 3 Drum-Printmedien übrig bleiben werden im digitalen Zeitalter. Auch im Kollegenplausch seit Jahren war es immer Thema. Auch an solchen Dingen, merkt man, man wird alt. Das etablierte, wohlbekannte stirbt aus. Gleichwohl liest sich meine Überschrift fast wie ein Aprilscherz. Aber es zeigt eben wie dünn die Luft wird und welche Wege beschritten werden müssen um noch irgendwas am Leben zu erhalten.

    Ich mag eigentlich keine Fretless Bässe....



    ... es sei denn, es spielt Tony Franklin (s)einen bei Blue Murder. Da falle ich aufgrund der Virtuosität um vor Begeisterung.


    "Runaway" von Blue Murder - für mich einer der besten Songs der Menschheitsgeschichte mit:
    1.) wundervollen Gesangsmelodien
    2.) super-ausdrucksstarkem (laid-back) Gesang
    3.) weltklasse Gitarrenspiel nebst atemberaubend gefühlvollem Solo
    4.) weltklasse Bass-Spiel
    5.) tollem Drumming
    6.) geschmackvoll ausgetüfteltem Arrangement bzw. "Song-Fahrplan" mit tollem Unterhaltungswert. Selten vergingen fast 6 Songminuten so schnell.
    7.) den traurigsten Schlußzeilen der Lyrics...

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    Zitat

    Steve Harris in Fussballsöckchen gäbe ein ulkiges Clubmaskottchen ab


    Ich denke eher kongruent und glaubwürdig, weniger ulkig.


    Im Hardrock-Umfeld gehörten Purple und Maiden immer zu den Fußball-begeistertsten Bands. Da finden sich unzählige Filme im Web wo sie selbst auf dem Rasen stehen/standen. Wo andere früher fragten wo geht es zum Catering? fragten jene Bands eher "wo ist hier der nächste Fußballplatz?" :D

    Tolle Thread-Idee! :thumbup:


    Zitat

    Wieso ist hier auf der CD ab 3:20 ein Fade Out und dann fängt das Stück wieder an???


    Dies war in den Achtzigern häufiges! produktionstechnisches bzw. arrangementtechnisches Stilmittel.


    Siehe auch Billy Squier "Don`t Say no" (1981)


    Ich fand so was anfangs auch immer bizarr bis verwirrend. Später mochte ich es bei einigen Songs... nicht bei allen!

    Ich versuche mal etwas beruhigend einzuwirken.


    Ich finde es völlig legitim, eigentlich sogar gut, wenn jemand top-motiviert ein Video einstellt, dass er für inhaltlich oder didaktisch sehenswert empfindet. Wir sind ein Drummerforum, aber Musikaufzeichnung, ja auch die Wahrnehmung von Musik sind doch Themen die fast jeden Musiker (auch uns) interessieren. Wen es nicht interessiert, der clickt woanders hin. Gibt es Hegre.com noch? Dafür habe ich zum Beispiel keine Zeit. Aber jeder wie er will.


    Es ist doch völlig klar, wenn ich, Alfons Pichelsteiner oder Babette Drallisnski irgendwo etwas posten, dass es nicht 100% altruistisch ist bzw. es durchaus sein kann, das man auch ein klein wenig am eigenen Prestige feilen will. Vielleicht einen Brotkrümel Lob heruntergereicht bekommen will oder sich selbst etwas besser fühlt, im Gefühl anderen etwas mitgeteilt zu haben worüber diese sich freuen. Was? soll daran schlecht sein? Und wo gibt es einen Menschen oder ein Lebewesen das 100% nur! selbstlos handelt? :D

    `Ne gesunde Portion Eigenliebe schadet nicht und wenn andere auf etwas feines aufmerksam werden, ist doch alles bestens.


    P.S: ich möchte nicht als Urheber von off-Topic gelten, insofern, sollte jemand mit meinerr knappen Sonntagsrede etwas erwidern wollen/müssen, dann wenn unbedingt nötig als PN an mich.


    Vorgealteter Gruß... schnief und nun:
    Back to topic, bitte! :D

    Zitat

    Trotzdem denke ich, dass auch NoPsycho hier nicht als vogelfrei gelten darf. NoPsycho wird auf seine unsachliche, anmaßende und beleidigende Meinungsäußerung und Argumentationsweise hingewiesen und dafür kritisiert. Ich denke, dass es daher angezeigt ist, insgesamt sachlich und respektvoll zu diskutieren. Ein "Zurückbeleidigen" ist da wenig hilfreich und in meinen Augen ebenfalls zu kritisieren. Was ich hiermit tue.


    Danke
    +1

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    Ich hatte noch nie Bands, die im Proberaum komplett mikrofoniert und mit Monitoring über PA gespielt haben


    Ich hingegen ab den Neunzigern zigfach. Es war in diversen Jahren eher die Regel als die Ausnahme.


    Da sieht "man" mal wie unterschiedlich und individuell verschieden die "Umstände", lokalen Gegebenheiten bzw. "Anforderungen" sind. Deswegen finde ich es auch klasse wie vielschichtig hier geantwortet wird. :thumbup:


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    Aber so mancher Funkgitarrist, der dezente HIntergrundrhythmusarbeit leistet, wird eher weniger glücklich, wenn er sich im Vergleich zum trötenden Bläsersatz nur so leise hört, wie er auch im Mainmix gemischt ist.


    Deswegen fand ich diesen Satz so anschaulich wie brilliant. Er bringt eines der Kernprobleme vieler Settings (nicht aller, denn schon unsere Posts belegen ja die Unterschiede die es zwischen unseren Erfahrungen gibt) auf den Punkt.

    Zitat

    Von Rampen
    Bei uns hat es etwas gebracht, die Amps so aufzustellen dass jeder sich selbst am besten hört. Also Gitarren und Bassamps nicht zu nah, etwas erhöht oder angewinkelt und auf die Ohren des Spielers gerichtet.


    Super Rampen! :thumbup: genau das meinte ich, bei Dir aber viel klarer formuliert.


    Zitat


    Eine Nebenkomponente war, dass wir auch Boxen etc. so aufbauten, dass die die Ohren derer die sie erreichen sollten möglichst ohne Umwege erreichten
    Genau dies taten wir früher auch und es half.


    Nur mußten wir zusätzlich noch die gierigen Finger vom Zugriff auf das Mischpult stoppen :D . Der Zugriff auf die Fader mit einem Wettlauf des Höherpegelns war in mehreren Bands unser Hauptproblem. Und es war gelöst, als der Zugriff auf die Fader massiv erschwert wurde bzw. verifizierbar nachweisbar wurde.