Super Nick! Vielen Dank.
Du bist ein prima Vitalisierer! 
Zitat
Wenn jemand wie Drumstudio1 das stark merkt, ist die "Hypersensitivität" und "Pedanterie" dahingehend (wie er selbst sagt
) natürlich gewissermaßen schon ein wenig vorhanden. Das ist wie Klangquelle 2 bis 3 Meter von den Ohren entfernt.
Nick, verzeih mir den Hinweis (jeder Jeck ist anders)
:
Diese von vielen Kollegen oftmals genannte "Analogie" ist insofern wahrnehmungspsychologisch irreführend bis falsch, weil normalerweise der Musiker selbst nicht 3 Meter von seinem Instrument entfernt steht (große Konzertbühnen und dramatische Ampboxen-Distanz mal ausgeklammert
)
Das heißt, ich als Drummer höre sehr zeitnah den Meshfell- oder "Beckenpad-Gummi"-Aufschlag und spüre sehr zeitnah haptisch das Auftreffen auf dem Pad, aber höre den elektronischen Sound später.
Es ist kein Weltuntergang, aber es ist (etwas) suboptimal. Nochmals, die vielzitierte physikalische Laufzeit des Schalls ist keine so besonders aussagekräftige Analogie (da sie meist von Zuhörerphänomenen ausgeht, aber nicht dem Musiker beim Spiel an seinem Instrument selbst).
Ich (wie womöglich die Mehrzahl der Musiker), befinde mich aber bei Proben oder beim Üben! sehr dicht an meinem Instrument. Deswegen ist es da eher irrtierend wenn das originär von mir erzeigte perkussive Drum-Geräusch doch ein klein wenig verspätet an meinem! Ohr ankommt.
Für Anfänger und "hart-besaitete"
sind diese Latenzen um 9, 10 ms zunächst kein so großes Ding. Da fällt es sicher nicht sonderlich oder gar nicht auf. Aber je differenzierter die Wahrnehmung wird, desto eher ist es möglich, dass man es hört oder gar wie ich, als suboptimal und irritierend für das eigene Spiel empfindet. Auch wenn es sicher viele nicht bemerken, so denke ich nicht, dass ich da der einzige Mensch der Erde bin, den es (eher) irrtiert. 
Die fortgeschritteneren Drummer (Du braucht das nicht, dass weiß ich, Du bist selbst sehr erfahren und sehr fit) können diese Latenz wenn sie wollen
z.B. durch einen A-B Vergleich mit den behäbigeren Modulen testen bzw. mal wahrnehmungstechnisch "erfahren":
1.) Kopfhörer auflassen, aber Fader ganz ' runterziehen. Also folglich kein! Modulsound im Ohr.
Gerne mal 6-Stroke Roll als loop (ternär als 16-trolen interpretiert) bei 80, 90 oder 100 BPM "abfeuern".
2,) Dann Fader etwas hochziehen. So das das Meshfell vielleicht gerade noch hörbar ist aber der Modulsound deutlich hörbar ist.
Und wieder 6-Stroke als loop.
Spätestens hier wird auch manchem nicht so pedantischen
erfahreren Kollegen auffallen, dass die 2.) Variante sich irritierender anhört. Nicht nur "dynamisch" (hahaha)... rhythmisch durch die Latenz bzw. die subtile Verwirrung zwischen zeitnaher Haptik/ zeitnaher akustischen Einfluß des Meshfells und der Latenz des elektronischen Sounds.
3.) Selbst wenn ich das Modul so laut einstelle, dass vom meshfell nix mehr zu hören ist, bleibt in meinem Ohr bei höheren E-Drum Latenzen immer noch ein eher suboptimales Empfinden.
Man kann es natürlich mit diversen anderen "flott-verdichteten" Figuren auch testen. Es ist nur ein! Beispiel von vielen.
Diese gewisse Irritation (die bei mir zu mäßigerem Spiel führt und nicht Idealbedingungen) erkläre ich mir so, dass meine Birne abweichende Sinneseindrücke (siehe oben) verwalten bzw. irgendwie umrechnen(/zusammenführen muß.