Und letzte Worte von mir zu diesen Thread:
Man kann es auch mit diesem Retro-Trend übertreiben!
Mit Dank an den Hinweisgeber aus dem Tonbandforum.de
Fine Recording Inc: Pioneers in High-Fidelity Studio Recording: UPDATED – 5 – Preservation Sound
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Man kann es auch mit diesem Retro-Trend übertreiben!
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Hexenwerkgeheimnis ein wenig gelüftet.
Beeble Jetzt fällt der Groschen zu der Idee "zeites Bändchenmikrofon" durch einen Hinweis:
Zwischen HH und Snare. Natürlich in aufrechter Position ca. 70 cm über den Set. Ich muss etwas probieren. Diese Position wurde mir von einem Schlagzeuger empfohlen, der offenbar in den 60er Jahren professionelle Studioaufnahmen gemacht hat.
Vor die Bassdrum kommt dieses riesige Electro Voice (RE20? irgendwas mir Elefant). Rechts ist mein einziges (Ride-) Becken. Das wird dann endlich nicht mehr so herausstechen, hoffe ich.
Ein Bändchenmikro vor einer 24er Bassdrum wäre wohl keine so gute Idee. Zu viel Luftbewegung für Bändchen.
Bin gespannt und werde das am Samstag ausprobieren. Diesmal mit Computer. Die verdammten Schrottkisten von Bandgeräten sind unterwegs nach Bayern zur Kur.
Gerade eingetroffen: Neu nach alter Idee: ein Bändchenmikrofon.
Als Overhead gedacht. Ich erhoffe mir einen ausgewogenen und weichen Beckenklang. Ob es wohl so gut klingt, wie es verpackt ist und aussieht?
Ist schon klar. Zum Glück habe ich zwei richtige Klassiker. Das olle Uher Reporter-Mikro nutze ich sonst nur zum Testen und Blödsinn machen.
Hast du, stompology , in Multimeter zur Verfügung? Wie sieht denn das Gelöt aus? Entsprechende Adapter gibt es auch fertig zu kaufen. Man muss nur die richtige Konfiguration finden: adapter xlr din at DuckDuckGo
Leider nicht. Aber ich habe einen Adapter mit der Beschreibung "für Uher und Nagra aus Rundfunk-Restbeständen" erworben. Das Ding sieht so versifft aus, dass es gut passen kann. Kommt irgendwann mit der Post. Baue ich dann in Serie nach und versteigere die Dinger auf eBay für Mindestgebot 50,00 Euro. Na gut, 5 Euro reichen auch. ![]()
Quatsch beiseite: In einem Adapter-Laden hatte ich vor Wochen schon angerufen und mein Vorhaben unter Benenung des Gerätes und des Mikros beschrieben. Nach einer einstündigen Beratung im "Berliner-Schnautzen-Dialekt" entwickelte sich ein reger Postverkehr zwischen Kiel und Berlin mit nicht passenden zusammenlötungen von bunten Steckern, Buchsen und Kabeln. Davon habe ich jetzt aus der letzten Verzweifelungs-Liferung eine Menge rumliegen. Und so dachte ich mir: "Diese Stümper! Muss ich denn alles selber machen!" und habe mir im Baumarkt einen Lötkolben gekauft.
Der Rest ist ja nun bekannt. ![]()
Habe ich ja gestern gemacht. Funktionierte nicht. Wahrscheinlich liegt es an etwas anderem. Aber sehr gut, dass es kein Hexenwerk ist. Danke für den Hinweis.
Hier das Foto von einem unveränderten Uher Mikrofon Stecker. Zu sehen ist die Original-Belegung der Mikros ab der Produktreihe Uher M634. Sie ist vollständig kompatibel mit allen Versionen der Report Bandgeräte.
Ich nehme an, dass ein Adapter auf XLR Mikrofon genau diese Belegung auch auf der DIN Seite zur Tonbandbuchse hat. Nur am anderen Ende, also an der XLR Buchse, muss "getrickst" werden. Richtig? Bin gespannt auf das Originalteil.
An beide Geräte (Report Mono u. Report Stereo) können die 3 poligen Mikro-Stecker der meist so bestückten Uher Mikros angeschlossen werden. Keine Probleme bisher.
Hi orinocco !
Danke für das Mitgefühl! -)
Bisher habe ich mit dem Bandgerät nur Uher Mikros mit DIN Steckern verwendet.
Auf eBay bietet ein Verkäufer genau so eine von mir gesuchte Verbindung ausdrücklich für Uher Report an. „Rundfunk Restbestände“. Wenn das Teil am Montag oder Dienstag ankommt, werde ich es aufschrauben und Fotos von der Belegung hier veröffentlichen. Dann ist das Geheimnis endgültig gelüftet und ich kann die Verbindung für einen weiteren Kanal Nachbauen.
Ein preiswertes Bändchenmikro habe ich auch bestellt. Dieser Fimmel, alles nach heutigen Maßstäben schlecht klingen zu lassen, geht richtig ins Geld. 😆
Sollte das Löten nun zur Gewohnheit werden müssen, brauche ich - neben viel Übung - auch die von dir genannten Hilfsmittel. Danke für die Tipps!
Viele Grüße
Christian
In der Konsequenz bedingt diese Kurve wohl den eher mittigen Vintage-Klang.
Hi Nils!
Ja, das Mikro ist nicht "state of the art" und es ist das Uher Einsteiger-Mikro gewesen. Nicht zu vergleichen mit den Uher M634 und höherern Nummern dieser Produkte.
Habe das olle Ding dennoch vor die Bassdrum gestellt und dazu ein Overhead-Mikro aufgebaut; tatsächlich klingt Bassdrum-Mikro so, wie ich mir das vorgestellt habe. ![]()
Viele Grüße
Christian
Kurzer Nachtrag zum Mikrofon: Der Schalter S = Sprache und M = Musik. Nicht Stereo oder Mono.
Ich glaube, die Beziehung Stereo war Marketing. Das Mikrofon sollte zu den damals sensationell neuen Uher Report Stereo passend sein. -) Man baute 2 Mikros dieses Typs bei Interviews auf.
Ja, der „integrierte Windschutz“ rieselt so nach und nach heraus. Das passiert auch leider bei sehr hochwertigen Mikros über die vielen Jahre. Einfach alle losen Rückstände manuell vorsichtig entfernen oder einen kräftigen Staubsauger an den Korb pressen. -)
Drei Stunden rumgelötet. Finger verbrannt. Nicht mal ein Brummen zustande gebracht. Wahrscheinlich ist das Kabel im Eimer. Ich glaube es reicht dann für heute.
Ist doch machmal ein richtiges Sch...hobby.
Demnächst neuer Anlauf.
Hallo Mai -Carsten,
das Ding ist nicht schlecht: M516 Microphone/PU Uher Werke; München, build 1969/1970, 12 pictures
Die Monoversion des "Reporter-Mikros" Uher M517 habe ich aus Spaß als Bassdrum Mikro ausprobiert. Klingt erstaunlich gut ca. 35 cm direkt vor der Bassdrum. Kostenpunkt: ca. 35 Euro für sehr gut erhaltene Exemplare. Sind in riesiger Stückzahl von einem Fremdhersteller für Uher gebaut worden. Viel Spaß mit dem Ding!
Viele Grüße
Christian
So hatte ich es schon mal vor vielen Jahren gebaut. Nur total vergessen. Das funktionierte einwandfrei.
Hier ein Foto des Steckers eines Uher M34 Mikros im Anhang. Es funktioniert ohne Brummen und ist die Originalverlötung.
Kann somit als Ausgangspunkt verwendet werden.
Nun soll das Verbindungsstück am anderen Ende zum E-Voice Mirkro mit XLR Buchse bestehen.
Also: Din Stecker so wie im Bild gezeigt und XLR Buchse dann so wie von Oliver beschrieben "Auf der XLR-Seite liegt das +Signal auf Pin 2, - auf Pin 3, Masse an Pin 1." Ist das richtig?
Das RE 20 hat laut Wikipedia eine Impedanz von 150 Ohm. Also wäre die Schaltung N von dieser Seite die richtige. Sprich: Masse in der Mitte, + und - rechts und links. Also anders als bei XLR, da musst Du die Leitungen entsprechend vertauschen.
Das Uher Report hat aber unsymmetrische Mikrofoneingänge laut der Bedienungsanleitung. Daher ist die Beschaltung L die richtige Variante.
DIN-Stecker 3polig male Schaltung L
- Impedanz: niederohmig, 50 Ω bis 300 Ω
- Anschluss: unsymmetrisch
- Stift 1: nicht belegt
- Stift 2: Masse und Signal -
- Stift 3: Signal +
Auf der XLR-Seite liegt das +Signal auf Pin 2, - auf Pin 3, Masse an Pin 1.
Ja, so sieht der Din Stecker aus. Ich habe ihn aufgeschraubt.
JoergS Hallo Jörg, mit dem freundlichen und sehr hilfsbereiten Inhaber dieser tollen Website stehe schon im Austausch. Der Artikel bezieht sich auf eine universelle Lösung mittels Chinch-Verbindungen durch Anfertigung von Adaptern.
@alle: Ich heize schon mal den Kolben vor und berichte.
Danke für Eure Antworten!