Beiträge von stompology

    Ausgangsstellung: „Wie haltet ihr es mit Produzenten gerade bei und mit euren eigenen Songs?“


    Mir hat ein Profi wahnsinnig viel geholfen. Er mochte (mag) meine Art und hat Fehler schnell erkannt. Auch wenn das oft weh getan hat. Aber ohne die Ermutigung und Kritik hätte ich die wirklich störenden Fehler wiederholt. Viel gelernt dabei, meine ich. Ich bin ein Amateur und die Erfahrungen eines langjährigen Profis in den Wind zu schlagen wäre doch sehr unklug.


    Die ernsthafte Auseinandersetzung auf Augenhöhe bringt was. Offenheit gilt für beide.


    Es gibt aber Grenzen. Ein heikles Thema. Es gibt Songs von mir, da möchte ich nur das machen, was aus mir allein kommt. In allen Bereichen (Arrangement, Text, Sound usw.) Es ist mir dann auch völlig egal, was es ist oder sein soll. -)

    Das freut trommla mich! Hier ist eine Auflistung zu möglichen Stimmungen:


    Die wunderbare Welt des Open Tuning – Vier offene Stimmungen für die Gitarre
    Dieser Beitrag behandelt die Möglichkeiten der Soundgestaltung mittels Open Tuning der Gitarre. Dargestellt wird die Herstellung von vier bedeutsamen…
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    Jede hat Vor- und Nachteile. Ist die Kiste erstmal in Open Tuning umgestimmt, eröffnen sich völlig neue Welten. Und vieles erklärt sich so, wenn man zB Sounds der „alten Meister“ nachempfinden möchte.


    Besonders mag ich E Dur. Das gibt viele Möglichkeiten ohne sich von eingeübten Griffen ganz lösen zu müssen.


    Also, viel Spaß und Inspiration wünsche ich Dir!


    Viele Grüße

    Christian

    Konnte es nicht lassen und habe versucht eine alte und ramponierte „Wohnzimmer-Gitarre“ zur Bluesgitarre für Stahlsaiten und hohe Stimmungen umzubauen.


    Bin ja immer wieder auf der Suche nach dem „schlimmsten schönen Sound“ der ersten Schallaufzeichnungen. -)


    Hier die Erfahrungen und das Ergebnis (mit Audio):


    Parlor-Bluesgitarre für Bottleneck und Open Tuning – Eine Umbauanleitung
    Mit diesem Beitrag wird die Modifikation einer einfachen Parlor-Gitarre zur Stahlsaiten-Bluesgitarre für das Spiel mit dem Bottleneck in Open Tuning Stimmungen…
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    Ich bin zufrieden. Hatte aber viel Glück bei der Arbeit und würde das aufwendige Werkeln nicht unbedingt wiederholen.


    Viele Grüße

    Christian

    Danke für Deinen Eindruck zum Groove und dem Song. Freut mich, dass er Dir als Umsetzung von Schlichtheit (mit wenigen Mitteln) gut gefällt.


    Ich schaue mir öfter auf YouTube den (leider verstorben) Drummer Jimmy Karstein (JJ Cale und viele andere) an. Der hat dieses Gefühl zeichnen Swing und Binär. Mag ich und versuche es auch hinzubekommen.


    Viele Grüße

    Christian



    Jimmy Karstein

    Hallo Carsten,


    Danke für die freundliche Rückmeldung!


    Dieses mal ist alles digital. Nur der Computer, das Interface und Mikrofone. Meine geliebte Bandmaschine zum Mastern ist schon wieder in der Reparatur.


    Habe mich bemüht einen möglichst „weichen“ Klang gleich schon beim Aufnehmen hinzubekommen. Dann sehr wenig Kompressor drauf gegeben. Darum ist die Wiedergabe auch recht leise.


    Viele Grüße

    Christian

    Moin!


    Habe mich mal an einem selbt komponierten "Ein-Akkord-Song" probiert. (Na ja, ein weinig hat man natürlich Vorbilder, die Ideen beeinflussen.)


    Das hat riesigen Spaß gemacht. Auch an den Drums; stoisch den Minimalismus durchhalten.


    Möchte das Machwerk "Das Ende der Aufgeregtheit" zur Diskussion stellen und freue mich über Kritiken, Anregungen und Verbesserungsvorschläge.


    Das Ende der Aufgeregtheit – Songs mit nur einem Akkord
    Das stompology.org Management fragte unseren Archie und die Jungs, ob sie nicht mal einen Song mit so ungefähr eineinhalb Akkorden komponieren könnten. Archie…
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    Viele Grüße


    Christian

    Mit „Sozialarbeiter“ liegst Du 3OakDrums gar nicht so daneben. Laut Autor der Biografie sah sich S. Phillips in den ersten Jahren mehr als Psychologe und Forscher. Sein Studio bezeichnete er als ein „Labor“.


    Da Geld für seinen Lebensunterhalt und den seiner Familie verdiente er zu der frühen Zeit als Radiomoderator und mit den Aufnahmen von Beerdigungen und anderen Feierlichkeiten.


    Später wurde er ein erfolgreicher Geschäftsmann und konzentrierte sich auf weiße Musiker. Wie zum Beispiel Johnny Cash, dessen Minimalismus auf Grund der geringen Erfahrungen (auch der Band) er zum Sound machte.


    Das Buch kann ich sehr empfehlen. Ist aber ein Brocken. -)


    Viele Grüße

    Christian

    Moin!


    Ich möchte Euch die Biografie über den Sun Records Gründer Sam Phillips in einer kurzen persönlichen Sichtweise vorstellen.


    Buchbesprechung: Sam Phillips – Der Mann, der den Rock’n’Roll erfand
    Dieses ist keine formale Buchbesprechung. Ich schreibe über dieses Buch so, als würde ich die Eindrücke einfach, so wie der Schnabel gewachsen ist, einem…
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    Im Zeitalter der KI-Produktionen macht dieses Buch auch Mut auf das Eigene zu vertrauen.


    600 Seiten! Manchmal ermüdend. Und oft überraschend erhellend. Auch im Bezug auf das große Glück heute ein Musikinstrument spielen zu können.


    Viele Grüße

    Christian

    Das GEMA Portal „MusicHub“ hat am 25.11. 2025 mitgeteilt, dass nach den aktuellen AGB nunmehr KI Musik zur Anmeldung und Distribution abgelehnt wird.


    Der Wortlaut der Informationsmail:


    Mit künstlicher Intelligenz generierte Musik:

    MusicHub akzeptiert keine Musik mehr, die überwiegend mit KI generiert wurde. Wir behalten uns das Recht vor, KI-Musik als solche zu kennzeichnen, abzulehnen oder vollständig zu blockieren. KI-Musik wird jetzt in Abschnitt A. 9 unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen klar geregelt.“


    Offen dabei ist, wie eigentlich von den Betreibern des Portals eine KI Produktion oder eine überwiegend mit Ki erstellte Komposition erkannt werden kann.


    Viele Grüße

    Christian

    Moin!


    Terry Williams ist vielleicht noch nicht zu langer her. Eigentlich ein Youngster. -)


    Unter Vintage verstehe ich „alte Schule“. Um noch mehr Verwirrung zu stiften: das betrifft auch den Sound der Trommeln.


    Es gibt zum Glück viele Videos auf YouTube von Filmen aus den 50er und 60er Jahren. So zum Beispiel von Bill Haley. Für mich oft eine Fundgrube auf der quälenden Suche zur Erkenntnis „Wie hat der das gemacht?“.


    Liebe Grüße

    Christian

    Ein Banjo aus der DDR. Wo man doch eher die Balalaika erwartet hätte. Finde ich auch angenehm ironisch.


    Stelle mir grade so ein "Brüder zur Sonne, zur Freiheit..." in dieser Hillbilly-Ästhetik vor.


    Werde ich gleich mal üben. :) Oder "Das Lied der Partei". Könnte rocken.


    Musima hat auch Westerngitarren gebaut. Zur Wendezeit das Modell "Nashville". Diese Gitarre ist außerordentlich gut verarbeitet und klingt brillant. Manchmal ist sie in Kleinanzeigenmärkten zu finden. Die Gitarre wurde für den Export in das "kapitalistische Ausland" gebaut.


    Hier hat sich jemand die Mühe gemacht die Unternehmensgeschichte mit verschiedenen Modellen der E- und Schlaggitarren umfangreich zu dokumentieren.


    MUSIMA – VEB Musikinstrumentenbau Markneukirchen – Schlaggitarren


    Macht echt Spaß die Vielfalt der Modelle zu entdecken.


    Viele Grüße


    Christian

    Guten Abend!


    Eine Banjo-Konstruktion hat einige Gemeinsamkeiten mit der Konstruktion von Trommeln.


    Na ja; ich möchte gerne meine Erfahrungen mit der abenteuerlichen Restaurierung eines VEB Musima (DDR) Gitarren-Banjos aus den 70er Jahren mitteilen.


    Eigentlich hatte ich nur den urigen Koffer als Dekoration und den Banjo-Kessel vom Flohmarkt als mögliche Trommel kaufen wollen. Aber dann hat mich der Ehrgeiz gepackt.


    Instandsetzung eines Musima Gitarren-Banjos – Der „Swamp Stomper“ Made in GDR
    Auf der Suche nach einer Musikvideo-Dekoration für unsere Hausband Archie Ancora & His Motorboats stolperte ich über ein uriges Banjo. Genau genommen erregte…
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    Ich hoffe, dass Thema ist an dieser Stelle passend und interessant.


    Viele Grüße

    Christian

    :thumbup:

    Macht wie immer Spass und Laune ^^ , ich kann mich nur wiederholen und höre und schau immer gerne rein.

    Auch was Drumherum an Information (zu Song , Aufnahmetechniken, Hintergedanken ;) etc. pp.) gegeben wird.


    l.g.

    Danke Dir, orinocco! Freut mich sehr, dass Du "Stompo" über die lange Zeit schon besuchst. Ich hoffe, noch eine Menge "Blödsinn", Songs und Sounds dort zu veröffentlichen. Solange die Ideen nicht ausgehen.


    Liebe Grüße


    Christian

    Hallo Burkie,


    „Sun-Studio-Aufnahmen von Johnny Cash„ hast Du geschrieben. Tatsächlich nutze ich Aufnahmen aus diesen Produktionen als Referenz-Sounds. An die große Kunst und das Können der Akteure um dieses Studio komme ich in diesem Leben nicht mehr annähernd heran. Aber es freut mich, wenn es daran erinnert.


    Ich spiele alle Instrumente selber und nutze keine „Konserven“ und auch die KI nicht. Macht mir keinen Spaß.


    Das höchste sind Loops eigener Passagen, wenn ich eine Stelle nicht so gut wiederholen kann. Besser ist es für diese Art der Musik alles in einem Rutsch zu spielen und nicht zu Schnippeln. Finde ich.


    Einen Drumcomputer für eine komplizierte Bassdrum-Figur habe ich nur einmal in einem Song genutzt. Klingt irgendwie nicht organisch in meinen Ohren.


    Beim Einsatz der Bandgeräte im Mixdown ist die Gefahr einer nicht bestehenden Synchronisation bei meinem Vorgehen nicht problematisch. Den der mit der Bandmaschine aufgenommene Mixdown wird ja wieder auf den Computer zurück geschickt. Und dann beginne ich auf der Grundlage mit der nächsten digitalen Aufnahme.


    Vorteil der eingeschliffen Bandechos ist, das die digitale Aufnahme jedenfalls zum Teil schon mal Bandmaterial „gesehen“ hat.


    Dank für Deine Fragen und Anmerkungen und die Gelegenheit zur Antwort, bei der einem ja selber auch etwas klar wird.


    Viele Grüße aus dem Norden

    Christian