Beiträge von stompology

    Wenn ich mir mal was in den Kopf gesetzt habe, dann probiere ich es auch. Auch wenn es bekloppt erscheint. Machmal geht es schlimm aus und hier hat es geklappt.


    Ein Beitrag zur Modifikation eines Mini-Röhren-Amps der Marke Fame. Löten bis der Arzt kommt! Zum Glück hatte ich Unterstützung.


    Der kleine beige Amp – Modifikation eines preiswerten Röhren-Amps „Fame Tube 5“
    Kürzlich entdeckte ich in einem Kleinanzeigenmarkt die Abbildungen eines Mini-Röhren-Amps der Marke Fame. Optisch erinnerte mich der kleine Würfel an einen…
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    Kurzfassung: Das preiswerte Ding aus China mit dem Label Fame lässt sich tatsächlich zu einem richtigen Röhren-Sound-Amp für Gitarre und Mundharmonika aufwerten. Sofern man den verbauten Übertrager durch einen passenden Übertrager ersetzt.


    Viele Grüße aus dem hohen Norden


    Christian

    Interessant! Wer covert nun eigentlich welche Band? In dem Sänger steckt Noddy Holder. „The Slade“ pur. Mit der ganzen besonderen Energie. Das mag ich.


    Erstaunlich, dass so ein so junger Kerl diesem britischen Glam-Rock’n’Roll der Dinosaurier verfallen ist. Wie ist er damit in Berührung gekommen? Das ist so lange her und eigentlich nie wirklich von Kritikern anerkannt worden. Heute höre ich es anders als mit 20. Da war schon was sehr eigenes in der Stilrichtung von Slade, Sweet und T-Rex.

    Guten Abend!


    Das musste jetzt einfach sein: Da gibt es eine Band aus München, die die 50er im "modernen" Sound mit Eigenkompositionen (!) auf eine eigene Art aufleben lässt. Für mich als Autor von stompology.org mit der Liebe zum Rock'n'Roll (und insbesondere seinen Wurzeln) natürlich wirklich spannend, wie das funktioniert hat.


    Ein Interview über Aufnahmetechnik im Wohnzimmer und das Herausbringen einer "handgemachten" CD:


    The Jumpin‘ Rockets – Die alte Musik aus heutiger Perspektive betrachten – Interview mit Schlagzeuger Jan Falckenberg
    Jan, wir kennen uns über unsere Beiträge aus dem drummerforum.de. Kürzlich hast du unter der Zeile Lieber spät als nie die CD Astro-Bash! Deiner Band The…
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    Ich hoffe, das Lesen macht Freude. So wie mir das Schreiben des Beitrags.


    Liebe Grüße


    Christian

    Hallo Marius,


    Dank für Dein Angebot und Deine Erklärungen.


    Inzwischen bin ich ganz zufrieden mit meinem Tonbandgerät-Master (oder Mixdown?) so wie es ist. Passt schon zu dem, was ich ausdrücken möchte.


    Deine Ansicht zum Overkill teile ich. Ich experimentiere auch mit Schallplatten zur Wiedergabe (Schnitte auf Vinyl) und da klappt es gut, wenn es sparsam ist und auch ein Kompressor nicht so wie im KI-Vorschlag den Instrumenten „die Luft nimmt“.


    Viele Grüße


    Christian

    Hallo Niles,


    Dank für das Hören und Deine Zeit. Inzwischen hat mir per Mail ein Tontechniker geschrieben und er sagt genau das, was Du schreibst.


    Verrückte Welt und ein wenig beschämend für mich, dass eine KI den Gesang (das Persönlichste an einem Song) ganz gut optimiert. Was ist da dann noch echt am Ende und was ist schon Fake?


    Eine interessante Erfahrung.


    Liebe Grüße


    Christian

    Moin!


    Ich habe ausprobiert wie eine verbreitete Audio-KI für das Mastering mit einem nahezu analog (Röhrengeräte) produzierten Song umgeht. Hier ist der Artikel mit den Audios:


    KI-Mastering in der analogen Audioproduktion – Ein Praxistest
    „Bei mir klingt es aber mit meinen Boxen gut!“. Die Ernüchterung setzt spätestens mit der Wiedergabe seines Meisterwerks über ein Smartphone oder die…
    stompology.org


    Eure Meinung würde mich sehr interessieren. Beim Mastern bin ich oft unsicher.


    Viele Grüße


    Christian

    Ohne Schenkungen von Profis, die auch zu Freunden wurden, wäre ich nicht weit gekommen. Es ist schön, dass es Großzügigkeit gibt, dort wo es mir oft zu kalt zugeht.


    Als Fotograf (langer her) und Lehrer für Medienrecht habe ich, dann wenn mich was berührt hat, oft auf Honorar verzichtet. Oder nur Fahrkosten berechnet. Bin nie so richtig reich an Geld geworden. Aber die Ebene darüber ist schön und entspannt. Gibt Kraft.


    Liebe Grüße

    Christian

    wobei man auch digital in the box analog mischen kann. Abgesehen von der Haptik und Arbeitsweise gibt es heute keinen Grund mehr rein analog zu produzieren.

    Richtig! Das ist eine „Hybrid-Produktion“. So mache ich es überwiegend. Beispielsweise beim Einschleifen eines Echos beim Gesang oder einer Mundharmonika mittels Bandgerät. Klingt schon besonders gut so.


    Rein analog so richtig in Echtzeit Spur für Spur und Overdub für Overdub erstellen mit einer Bandmaschine ist sehr schwer. Das kann ich nicht.


    Schaue ich mir zB die schnellen Möglichkeiten einer Software zum „reinrücken“ eines daneben liegenden Snare-Schlags an, dann ist das natürlich enorm effektiv zu korrigieren. Man kommt einfacher an sein Ziel.


    Dennoch ist es toll, gleich alles mit der für eine Bandmaschine nötigen Gewissheit der nicht zu korrigierenden Fehler in einem Rutsch mehrfach durchzuspielen. Und dann die beste Aufnahme (beste Overdub) auszusuchen. Das wäre ein zusätzlicher Pluspunkt für die angestrebte Lebendigkeit neben der Haptik. Kann ich natürlich auch so mit einer Computer-Spur machen.


    Live wäre dann noch Luft für eine Bandmaschine mit 8 bis 24 Kanälen. Aber auch hier sind dann Korrekturen nur mit Rasierklingen für das Schneiden und einer zweiten Maschine sowie endlosen Stunden der Bastelei möglich.


    Also, beides zusammen vereint, digital und analog, funktioniert gut, wenn man die jeweiligen Stärken für seine Art findet.


    Ist schon spannend beides zusammen zu bringen, finde ich. Bin nur manchmal zu faul für den Aufwand. -)


    Etwas ausschweifend geantwortet… Beschäftigt mich wahrscheinlich mehr als notwendig gerade.


    Liebe Grüße

    Christian

    (Song inzwischen nicht mehr online. Da muss ich noch dran arbeiten - 29. Sept. 26)


    Zum Abschluss hier eine rein digitale Produktion von mir zum Vergleich.


    Alles digital nur mit einem Interface Steinberg UR 22 und mit einem Neumann TLM 103 direkt rein in das Interface am Laptop zu Hause mit der Software Audacity aufgenommen. Das Master ist auch vor der Revox verschont geblieben. Also auch digital.


    Besser? Schlechter? Ich weiß es nicht. :)


    Einkaufsparadies – Song von Archie Ancora & His Motorboats
    Manchmal schießt ein Besen. Nach einer langen Produktion eines Surfsongs mit endlosen Harmonie-Gesangsspuren wurde es gestern Zeit das Stompology Studio einer…
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    Liebe Grüße


    Christian

    Wäre interessiert zu hören, wie sich das auf Jazz, Soul Aufnahmen auswirkt...

    Da gibt es Beispiele mit dem Besten vom Besten: Amy Winehouse. Einige Songs wurden wohl hier aufgenommen:


    Daptone Records - Wikipedia
    en.wikipedia.org


    Musikrentner im Mittelpunkt
    Die Künstler sind gestandene Musiker um die 50 oder 60 Jahre. Der Sound ist eine direkte Hommage an die Soul-Label Motown und Stax. Seit zehn Jahren geht…
    www.deutschlandfunk.de


    Es klingt anders. Nicht unbedingt besser. Das ist Geschmackssache, meine ich. Eben anders, finde ich. Schon der Schritt zwischen Röhrentonbandgerät und Transistortonbandgerät ist riesig.


    Eigentlich ist das Prinzip der Tonerzeugung bei Röhren physikalisch total unterschiedlich zum Transistor. Das kann man dann sogar digital hörbar machen in einer Datei zum Song.


    Allerdings habe ich gelernt, dass ich keine Wunder erwarten darf, wenn die alten Kisten im Spiel sind. Manche Aufnahmen klingen rein digital in meinen Ohren besser.


    Hinzu kommen die vielen Fehlerquellen, die schwer in Schach zu halten sind. Rauschen, plötzliches Brummen, Aussetzer der Bandmaschine bei der Aufzeichnung, Verschmutzungen durch Bandabrieb oder einfach: "die Kiste hat einen schlechten Tag". Die Vorbereitung zur Aufnahme selbst mit einer harmlosen 2-Spur-Revox G36 benötigen viel Zeit und Geduld. Obwohl ich damit noch aufgewachsen bin; es kostet nach wie vor Konzentration. Der Nachteil ist dann die hohe psychische Schwelle zur Aufnahme. Weil man nicht mehr unbefangen spielt, wenn ein Band erstmal in Gang gesetzt ist und läuft. :)


    Dennoch, der Spaß überwiegt.


    Liebe Grüße


    Christian

    Ich wundere mich ja immer noch, dass du nicht mittlerweile bekannt bist wie ein bunter Hund.

    Da muss ich dem Jan beipflichten, hab ich auch schon mehr als einmal gedacht. Es ist ja in allem einfach super speziell, was du da machst.

    Danke! Das mit Helge Schneider ist schon eine viel höhere Liga in jeder Hinsicht. Ich mag seine Songs und dieses Gefühl für Swing. Von „Käsebrot“ habe ich kürzlich eine Aufnahme im DLF mit Vibraphon gehört. Konnte sie aber im „Netz“ nicht wiederfinden. War unglaublich gut. Da gibt es viel unter der Quatsch-Schicht zu hören.


    (Ich wollte nie imitieren. Wenn die Texte ähnlichen Blödsinn vermitteln, dann ist das ein Zufall einer Vorliebe für das Skurrile.)


    Danke für das Anhören und die Zeit!


    Viele Grüße

    Christian

    Ich hoffe, das Machwerk macht Spaß.

    Moin Christian. Ich wundere mich ja immer noch, dass du nicht mittlerweile bekannt bist wie ein bunter Hund. Herrlich schräg. Helge Schneider hat sich mit so originellen Nummern nen Namen gemacht.

    Danke Dir! Nicht mal Don Vito Coreleone (Der Pate) würde einen Sender dazu bringen mein Zeug zu spielen. Es ist ein Hobby. Auftreten könnte ich nicht. Ich komme immer mit den Texten und Akkorden durcheinaner. Mit den alten Geräten und Instrumenten zu Basteln ist genau das richtige für mich.


    Liebe Grüße erstmal und Dank für das Hören


    Christian

    Vielleicht sind JJ Cale Songs auch deshalb schwer zu covern, weil häufig nur ein Aspekt aus einem Song im Cover heraus gearbeitet ist. Dann ist man beim Hören enttäuscht. Es fehlt das Flair.


    Ich mag zum Beispiel Johnny Cash sehr. Aber „The Breeze“ geht irgendwie für ihn nicht. Trotz der tollen Stimme. Der Song wird zum 50 Rock’n’Roll bei Johnny Cash. Geschmacksache. Irgendwie nicht wirklich Cash und auch nicht Cale.


    Interessant ist auch das letzte posthume Album „Stay Around“. Es wird wohl nicht das letzte sein.


    Liebe Grüße

    Christian

    Du bist ja ein Drummer. Da würde ich Dir ein Album empfehlen an dem Jimmy Karstein mitgewirkt hat.


    Er war super passend für JJ Cale, finde ich. Minimalismus bei voller Konzentration auf den manchmal leicht schwebend wirkenden Groove der Gitarren. Im Video ist er kurz zu sehen.


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    Liebe Grüße

    Christian

    In dem Beitrag stelle ich die Biographie "Cool Cooler Cale - Die JJ-Cale-Story" vor.


    Der Titel lässt vermuten, dass es um Superlative geht. Stimmt so nicht. Ein tolles und spannendes Buch für Musiker und Musikerinnen, die den entspannten Sound guter Gitarren-Musik lieben.


    Buchbesprechung „Cool Cooler Cale“ – Die JJ-Cale-Story
    Einigen Biographien über Musiker und Musikerinnen eilt der Ruf voraus, in langweiligen Aneinanderreihungen von Superlativen zu münden. Diese Befürchtung ist –…
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    Liebe Grüße


    Christian

    Hallo Jürgen,


    habe mir die Videos angeschaut und angehört.


    Der „Erste Hilfe“ Gedanke: sehr gründlich Stimmen vor der Probe und den Konzerten. Der Leiter kann zum Beispiel mit einem Stimmgerät durch die Reihen gehen und jedem Einzelnen kurz hören und Hilfestellung geben.


    Ich weiß aus eigener Erfahrung wie schwer es ist in einem Orchester Schlagzeug zu spielen. Habe es auch mal mit einer Big Band der Luftwaffe-Reserve probiert. Nun dachte ich, dass ich Swing habe. Aber es ging nicht und ich habe Wochen gebraucht für die Erholung von dem Frust.


    Gerne wäre ich drangeblieben. Und das ist der Punkt, den ich bei Deinem Engagement auch mag. Nicht aufgeben und mit viel Zeit und Ruhe an die Sache gehen.


    Über andere Musik und Musikbeiträge schreiben… das kann ja auch eine Hilfe zum Üben und einer Entwicklung sein. So ist meine Antwort zum Einstimmen gemeint. Denn ich meine heraushören, dass damit in Deinem Orchester Verbesserungen schon recht schnell erreicht werden könnten.


    Viele Grüße

    Christian