Beiträge von stompology

    Vielen Dank für das Interesse und die Beiträge. Das war hilfreich.


    Hier der Artikel:


    Berühmte Drum Grooves – „Love Me Do“ von den Beatles
    Wer sich die Mühe macht, die erste Studio-Aufnahme der Beatles des Songs Love Me Do anzuhören, wird vermutlich staunen. Die Probeaufnahme vom 6. Juni 1962 lies…
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    Für mich war es nicht leicht den Groove nachzuspielen. Zufrieden bin ich damit nicht so ganz. Den Versuch habe ich dennoch als Audio im Artikel zur Sammlung „berühmter Grooves“ eingebaut.


    Viele Grüße

    Christian

    Das klingt teilweise so wahnsinnig professionell und abgeklärt. Mir ist es echt langsam egal. Ist ein Hobby.

    Es macht Spaß mit alten Geräten zu experimentieren und neue Technik damit zu verbinden. Und da ich nicht berühmt werden möchte, keine „Skills“ anhäufen kann und auch nicht Geld verdienen will mit meinem Hobby, experimentiere ich weiter mit alter Technik. Jeder wie er mag.


    Den Berufsmusikern hier, kann ich nur empfehlen die Finger von dem alten Schrott zu lassen.

    Hat Druck ohne zu nerven. Das Schlagzeug gefällt mir vom Sound auch sehr gut.


    Kaum vorstellbar, was da an Hardware aufgebaut werden muss, wenn es von der ersten bis zur letzten Note mit rein analoger Technik gemacht ist. Wer kann sich das leisten?

    Die Aufnahme mit Pete Best habe ich mir auch angehört. Haut noch nicht hin und das liegt für meinen Eindruck nicht allein am Spiel von Pete Best.


    Interessant, was möglich wird, wenn ein guter Produzent die Talente erkennt und sich der Sache annimmt. Ohne dabei das Eigene der Musiker zu vernachlässigen.

    Vielen Dank für Deinen Beitrag m_tree !


    Ich denke, dass man auch sehr gut schon während der digitalen Aufnahmen historische Geräte einbinden kann. So zum Beispiel Röhrenvorverstärker. Bei Bedarf als Kombi-Gerät mit einem Bandecho.


    Hier ein Test von mir mit einem Echocord von Dynacord (ca.1960)


    Die Zeitmaschine – Vorstellung und Test eines Dynacord Bandechogerätes „Echocord Super 65“
    Nachdem Sam Phillips mit der Hilfe von zwei Tonbandgeräten das Slapback Echo zum Markenzeichen des frühen Rock’n’Roll gemacht hatte, war die Entwicklung von…
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    Das "Entweder-oder" stellt sich für mich auch nicht. Ich schmeiße alles zusammen, was mir hilft den Klang zu finden, den ich aktuell erreichen möchte. Manchmal sind das die seltsamsten Geräte aus der 50er Unterhaltungselektronik (wie zum Beispiel eine Hallspirale aus einer Grundig Musiktruhe) und dann nutze ich den Computer zur Aufnahme der Klänge aus den alten Kisten. Wie es am besten mit wenig Mitteln praktikabel ist und dennoch seinen eigenen Sound bekommt. Das gelingt natürlich nicht immer, denn der eigene Sound muss ja auch nicht automatisch gut sein. :)

    Moin zusammen!


    Wie man ältere und neuere Technik für den "Sound der 50er" zusammenbringt, hat vor einigen Jahren ein Student im Studiengang Elektronische Medien zum Gegenstand seiner Masterarbeit gemacht.


    Der praktische Teil der Arbeit befasst sich u.a. mit der Mikrofonierung. Im theoretischen Teil wird auch auf Band- und Effektgeräte eingegangen.


    Gelungene Arbeit, finde ich.


    file:///C:/Users/User/Downloads/Ahmad_Masterthesis.pdf


    Viele Grüße


    Christian

    Behauptung: Wenn man sich mal nur die Rhythmus Gitarre vornimmt, dann ist da schon auch etwas Verwandtschaft zum Reggae. Oder besser: es drängt sich auf, dass es die Gitarre keinen frühen R&B oder Rock’n’Roll in der üblichen Spielweise darstellt.


    Ich meine die 1 ist auch ungewöhnlich stark, so dass man mit dem typischen Gewichtungen im 4/4 Swing den Beat der Rhythmus Gitarre nicht trifft.


    Wie auch immer. Ist schon interessant mit der Rhythmik herumzuspielen und es auszuprobieren.


    Danke für die Gedanken!


    Viele Grüße

    Christian

    Für meine Sammlung „berühmte Grooves“ auf meiner Website mühe ich mich aktuell mit dem Basis-Groove von „Love Me Do“ von den Beatles ab. Eigentlich passiert ja nicht sehr viel. Aber ich finde das Gefühl für diesen Schwung nicht so richtig. Obwohl ich sehr oft Swing spiele.


    Ist das eigentlich noch ein (das) Swing-Pattern oder ein „angeswingter“ Surf-Beat? Oder eben schon typisch Beatles Schlagzeug? Hat jemand diesen Groove schon mal versucht oder beim Spielen des Songs Erfahrungen damit gemacht?


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    Ich würde mich über Rückmeldungen natürlich sehr freuen.


    Viele Grüße


    Christian

    So eine schöne Teac A-3440S Bandmaschine habe ich auch noch und muss sie unbedingt noch mal nutzen :rolleyes:

    Das lohnt sich bestimmt. Man kann einen rein digital Aufgenommen Song zur Probe einmal recht hoch ausgesteuert mit dem dem tollen Gerät aufnehmen. (Vorher aber die Tonköpfe gut reinigen.) Dann wieder eine Datei von der Tonbandaufnahmen anfertigen. Und am Ende die rein digitale Aufnahme mit der Aufnahme vom Band vergleichen.


    Danach kann man dann entscheiden, was man lieber hören mag.


    Übrigens ist die Teac A-3440S ein super robustes Gerät, das mit 4 Kanälen enorme Möglichkeiten beim Homerecording bietet.


    Viele Grüße

    Christian

    Interessante Video-Berichte. Danke für die Hinweise.


    Ich würde eigentlich für mich nicht „analog versus digital“ wollen. Beides zusammen, friedlich vereinigt, ist spannend und praktikabel ohne ein “ Nerd“ zu werden.

    Da es mein Steckenpferd ist und vielleicht auch für Musikerinnen und Musiker hier interessant sein könnte:


    Tatsächlich gibt es kommerzielle Produktionen, bei denen rein analoge Geräte der Vergangenheit genutzt werden. So wurde zum Teil auch Amy Winehouse bei in den Daptone Studio "Daptone's House of Soul" aufgenommen. Hier ist ein Video im Artikel zu sehen. Es werden einige "Schätze" der Tontechnik gezeigt: https://reverb.com/fr/news/rev…tone-house-of-soul-studio



    Für Kontake mit Fachleuten gibt es auch das gute alte tonbandforum.de . Dort sind auch noch ehemalige Mitarbeiter von Telefunken und Uher aktiv. Man kann viel erfragen und die Hilfsbereitschaft ist groß. Zum Freundschaftspreis hat mir auch ein Techniker aus dem Forum mein Telefunkem M24 (ein Semi-Profi Gerät aus den späten 50er Jahren) vollständig instandgesetzt. Das größere Problem war das Verschicken des schweren Gerätes.


    Weiter gibt es auch die Möglichkeit über das Forum jemanden in seiner Region zu finden, der sich auch mit Profigeräten gut auskennt. Ich hatte das Glück über Kleinanzeigen.de einen Privatentwickler für Röhrengeräte mit viel Verständnis für Musikproduktionen in Kiel zu finden. Ohne dessen Hilfe würde es echt nicht gehen die alten Geräte mit digitler Technik kompatibel zu machen.


    Interessant finde ich, dass sich öfter sehr junge Leute aus dem Bereich Techno, Rap und Hip-Hop melden. Die produzieren alles aus Konserven und bauen die Songs von der ersten bis zur letzten Note am Computer bequem vom Schreibtischstuhl aus zusammen. Dann wird ihnen irgendwann etwas langweilig und sie möchten "mehr Schmutz" in die Aufnahmen bringen. Es muss eine Bandmaschine her. Trotz aller Simulationsprogramme für analoge Eigenschaften und Unzulänglichkeiten. Finde ich erstaunlich.

    Ich experimentiere seit 3 Jahren (wieder) mit Bandgeräten. Das Mastern eines digital erstellten Songs ist schon mit einer einfachen und gut erhaltenen Revox A77 in meinen Ohren ein Gewinn. Das ist machbar mit einer „revidierten“ Kiste ab ca. 500 Euro.


    Das eigentliche Produzieren der Aufnahme mit Bandgeräten ist jedoch sehr mühsam und man muss sehr diszipliniert vorgehen. Mit einer Maschine aus dem Konsumenten-Bereich geht das nicht.


    Der Kostenfaktor: Fast uferlos, wenn man den Sound erreichen möchte, den die Kisten ursprünglich hatten. Zwei Geräte sind Baujahr 1959 bei mir. Da war natürlich zuvor extrem viel zu reparieren. Da verstehen sich nur wenige Leute drauf. Insbesondere bei Röhrentechnik.


    In Anzeigen zum Verkauf wird oft geschrieben, dass alles ok sei. Das stimmt nach meiner Erfahrung nur bei den sehr wenigen 2 bis 3 gewerblichen Händlern, die sich auf die alten Kisten mit eigener Werkstatt spezialisiert haben.


    Es macht Spaß mit den Geräten. Aber zuverlässig sind sie nur mit viel Service.


    Viele Grüße

    Christian

    Die Freude am Selbermachen kann mir eine KI-Produktion, bei der ich nur noch Knöpfe drücke und auswähle, nicht nehmen. Gibt ja auch viele „echte“ Musikerinnen und Musiker, die es sehr viel besser können als ich. Dennoch bleibt der Antrieb zum Spielen von Musikinstrumenten erhalten.


    Ich denke, das wird bei vielen Menschen so sein und nicht aufhören. Auch das Erlebnis des gemeinsamen Spiels in einer Band kann das Werkeln am Computer für mich nicht ersetzen.


    Ob es eine Nachfrage (in dem Umfang) nach handgemachter Musik zum Download weiter so gibt wie bisher, sehe ich weniger optimistisch. :/

    -) Ist doch klasse: Die KI produziert Musik-Klischees, für die man sich selber nicht mehr anstrengen muss. Selbst bei Geschmacklosigkeiten wie „Ferkel-Schlagern“ ist der Generator nun auch der menschliche Schaffenskraft voraus. Hurra!

    Vielen Dank Lexikon75 für Deine Erfahrungen, das Lesen und hören. Und ein gutes neues Jahr!


    Zu Deiner Frage: Ich habe die Testaufnahmen nacheinander mit der jeweiligen Stellung aufgenommen. Also für jeden Aufbau eine eigene Aufnahme mit den möglichst gleich laut getrommelten 2 Figuren, die in den Audios zu hören sind.


    Deine Idee mit einem Overhead „über die Schulter“ finde ich klasse. Da ich das Schlagfell der Basstrommel nach dem Anschlag frei gebe, könnte das interessant werden. Zudem ist die Entfernung der Becken dann weiter weg vom Mikrofon und das Standtom dichter am Mikrofon.


    Ein Manko meines Tests ist, dass ich nicht durchgehend das selbe Mikrofon verwendet habe.


    Viele Grüße

    Christian

    Guten Abend zusammen,


    während der vergangenen Feiertage hatte ich die Zeit und die Gelegenheit auszuprobieren, wie eine einfache Schlagzeugaufnahme mit wenig Technik realisiert werden kann.


    Mit nur mit einem einzigen Mikrofon ein Schlagzeug aufzunehmen ist ja keine besonders innovative Idee. Nur selten sind jedoch die üblichen Variationen der „alten Schule“ Mikrofonierung im Sound-Ergebnis gegenübergestellt.


    Vier unterschiedliche Mikrofonstellungen zur Aufnahme eines kleinen Drumsets im Test:


    Mikrofonierung authentischer Drumset-Sounds
    Mit diesem Beitrag werden „alte Schule“-Mikrofonpositionen zur Mono-Aufnahme eines Drumsets vorgestellt. Dabei geht es um vier unterschiedliche…
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    Ich wünsche ein gutes neues Jahr 2025 mit viel Zeit für die Musik!


    Christian