Herrlich! Am Ende dieses Videos kommen die riesigen Hallplatten in das Spiel. Ferngesteuert aus dem Regieraum. Und der Interviewpartner nutzt sie noch gerne.
Beiträge von stompology
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Für meine Sammlung „berühmte Grooves“ auf meiner Website mühe ich mich aktuell mit dem Basis-Groove von „Love Me Do“ von den Beatles ab. Eigentlich passiert ja nicht sehr viel. Aber ich finde das Gefühl für diesen Schwung nicht so richtig. Obwohl ich sehr oft Swing spiele.
Ist das eigentlich noch ein (das) Swing-Pattern oder ein „angeswingter“ Surf-Beat? Oder eben schon typisch Beatles Schlagzeug? Hat jemand diesen Groove schon mal versucht oder beim Spielen des Songs Erfahrungen damit gemacht?
Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.Ich würde mich über Rückmeldungen natürlich sehr freuen.
Viele Grüße
Christian
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So eine schöne Teac A-3440S Bandmaschine habe ich auch noch und muss sie unbedingt noch mal nutzen

Das lohnt sich bestimmt. Man kann einen rein digital Aufgenommen Song zur Probe einmal recht hoch ausgesteuert mit dem dem tollen Gerät aufnehmen. (Vorher aber die Tonköpfe gut reinigen.) Dann wieder eine Datei von der Tonbandaufnahmen anfertigen. Und am Ende die rein digitale Aufnahme mit der Aufnahme vom Band vergleichen.
Danach kann man dann entscheiden, was man lieber hören mag.
Übrigens ist die Teac A-3440S ein super robustes Gerät, das mit 4 Kanälen enorme Möglichkeiten beim Homerecording bietet.
Viele Grüße
Christian
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Interessante Video-Berichte. Danke für die Hinweise.
Ich würde eigentlich für mich nicht „analog versus digital“ wollen. Beides zusammen, friedlich vereinigt, ist spannend und praktikabel ohne ein “ Nerd“ zu werden.
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Da es mein Steckenpferd ist und vielleicht auch für Musikerinnen und Musiker hier interessant sein könnte:
Tatsächlich gibt es kommerzielle Produktionen, bei denen rein analoge Geräte der Vergangenheit genutzt werden. So wurde zum Teil auch Amy Winehouse bei in den Daptone Studio "Daptone's House of Soul" aufgenommen. Hier ist ein Video im Artikel zu sehen. Es werden einige "Schätze" der Tontechnik gezeigt: https://reverb.com/fr/news/rev…tone-house-of-soul-studio
Alles anzeigenAlles anzeigenIch experimentiere seit 3 Jahren (wieder) mit Bandgeräten. Das Mastern eines digital erstellten Songs ist schon mit einer einfachen und gut erhaltenen Revox A77 in meinen Ohren ein Gewinn. Das ist machbar mit einer „revidierten“ Kiste ab ca. 500 Euro.
Das eigentliche Produzieren der Aufnahme mit Bandgeräten ist jedoch sehr mühsam und man muss sehr diszipliniert vorgehen. Mit einer Maschine aus dem Konsumenten-Bereich geht das nicht.
Der Kostenfaktor: Fast uferlos, wenn man den Sound erreichen möchte, den die Kisten ursprünglich hatten. Zwei Geräte sind Baujahr 1959 bei mir. Da war natürlich zuvor extrem viel zu reparieren. Da verstehen sich nur wenige Leute drauf. Insbesondere bei Röhrentechnik.
In Anzeigen zum Verkauf wird oft geschrieben, dass alles ok sei. Das stimmt nach meiner Erfahrung nur bei den sehr wenigen 2 bis 3 gewerblichen Händlern, die sich auf die alten Kisten mit eigener Werkstatt spezialisiert haben.
Es macht Spaß mit den Geräten. Aber zuverlässig sind sie nur mit viel Service.
Viele Grüße
Christian
...und das ist echt das größte Problem: Wenn Du Dich nicht technisch mit den Geräten auskennst hast Du sofort verloren, selbst wenn Du von Elektronik oder Röhrentechnik Ahnung hast...ich denke da insbesondere an Kalibrierung von Tonköpfen etc. ...aber trotzdem schade um das Handwerk...und die Arbeitsweise.
Für Kontake mit Fachleuten gibt es auch das gute alte tonbandforum.de . Dort sind auch noch ehemalige Mitarbeiter von Telefunken und Uher aktiv. Man kann viel erfragen und die Hilfsbereitschaft ist groß. Zum Freundschaftspreis hat mir auch ein Techniker aus dem Forum mein Telefunkem M24 (ein Semi-Profi Gerät aus den späten 50er Jahren) vollständig instandgesetzt. Das größere Problem war das Verschicken des schweren Gerätes.
Weiter gibt es auch die Möglichkeit über das Forum jemanden in seiner Region zu finden, der sich auch mit Profigeräten gut auskennt. Ich hatte das Glück über Kleinanzeigen.de einen Privatentwickler für Röhrengeräte mit viel Verständnis für Musikproduktionen in Kiel zu finden. Ohne dessen Hilfe würde es echt nicht gehen die alten Geräte mit digitler Technik kompatibel zu machen.
Interessant finde ich, dass sich öfter sehr junge Leute aus dem Bereich Techno, Rap und Hip-Hop melden. Die produzieren alles aus Konserven und bauen die Songs von der ersten bis zur letzten Note am Computer bequem vom Schreibtischstuhl aus zusammen. Dann wird ihnen irgendwann etwas langweilig und sie möchten "mehr Schmutz" in die Aufnahmen bringen. Es muss eine Bandmaschine her. Trotz aller Simulationsprogramme für analoge Eigenschaften und Unzulänglichkeiten. Finde ich erstaunlich.
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Glückwunsch! Große klasse! Bin gespannt auf mehr. Das macht Spaß.
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Ich experimentiere seit 3 Jahren (wieder) mit Bandgeräten. Das Mastern eines digital erstellten Songs ist schon mit einer einfachen und gut erhaltenen Revox A77 in meinen Ohren ein Gewinn. Das ist machbar mit einer „revidierten“ Kiste ab ca. 500 Euro.
Das eigentliche Produzieren der Aufnahme mit Bandgeräten ist jedoch sehr mühsam und man muss sehr diszipliniert vorgehen. Mit einer Maschine aus dem Konsumenten-Bereich geht das nicht.
Der Kostenfaktor: Fast uferlos, wenn man den Sound erreichen möchte, den die Kisten ursprünglich hatten. Zwei Geräte sind Baujahr 1959 bei mir. Da war natürlich zuvor extrem viel zu reparieren. Da verstehen sich nur wenige Leute drauf. Insbesondere bei Röhrentechnik.
In Anzeigen zum Verkauf wird oft geschrieben, dass alles ok sei. Das stimmt nach meiner Erfahrung nur bei den sehr wenigen 2 bis 3 gewerblichen Händlern, die sich auf die alten Kisten mit eigener Werkstatt spezialisiert haben.
Es macht Spaß mit den Geräten. Aber zuverlässig sind sie nur mit viel Service.
Viele Grüße
Christian
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Die Freude am Selbermachen kann mir eine KI-Produktion, bei der ich nur noch Knöpfe drücke und auswähle, nicht nehmen. Gibt ja auch viele „echte“ Musikerinnen und Musiker, die es sehr viel besser können als ich. Dennoch bleibt der Antrieb zum Spielen von Musikinstrumenten erhalten.
Ich denke, das wird bei vielen Menschen so sein und nicht aufhören. Auch das Erlebnis des gemeinsamen Spiels in einer Band kann das Werkeln am Computer für mich nicht ersetzen.
Ob es eine Nachfrage (in dem Umfang) nach handgemachter Musik zum Download weiter so gibt wie bisher, sehe ich weniger optimistisch.

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-) Ist doch klasse: Die KI produziert Musik-Klischees, für die man sich selber nicht mehr anstrengen muss. Selbst bei Geschmacklosigkeiten wie „Ferkel-Schlagern“ ist der Generator nun auch der menschliche Schaffenskraft voraus. Hurra!
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Vielen Dank Lexikon75 für Deine Erfahrungen, das Lesen und hören. Und ein gutes neues Jahr!
Zu Deiner Frage: Ich habe die Testaufnahmen nacheinander mit der jeweiligen Stellung aufgenommen. Also für jeden Aufbau eine eigene Aufnahme mit den möglichst gleich laut getrommelten 2 Figuren, die in den Audios zu hören sind.
Deine Idee mit einem Overhead „über die Schulter“ finde ich klasse. Da ich das Schlagfell der Basstrommel nach dem Anschlag frei gebe, könnte das interessant werden. Zudem ist die Entfernung der Becken dann weiter weg vom Mikrofon und das Standtom dichter am Mikrofon.
Ein Manko meines Tests ist, dass ich nicht durchgehend das selbe Mikrofon verwendet habe.
Viele Grüße
Christian
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Vielen Dank für Eure Anmerkungen zum Artikel. Darüber freue ich mich.
trommla : Das wäre noch ein Versuch wert. Auf jeden Fall. Da sind sicher Unterschiede zu hören. Interessant wäre auch eine „Kugel“ im Vergleich. Da muss ich aber noch etwas Geld für ansparen. -)
Liebe Grüße und kommt gut in das neue Jahr!
Christian
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Guten Abend zusammen,
während der vergangenen Feiertage hatte ich die Zeit und die Gelegenheit auszuprobieren, wie eine einfache Schlagzeugaufnahme mit wenig Technik realisiert werden kann.
Mit nur mit einem einzigen Mikrofon ein Schlagzeug aufzunehmen ist ja keine besonders innovative Idee. Nur selten sind jedoch die üblichen Variationen der „alten Schule“ Mikrofonierung im Sound-Ergebnis gegenübergestellt.
Vier unterschiedliche Mikrofonstellungen zur Aufnahme eines kleinen Drumsets im Test:
Mikrofonierung authentischer Drumset-SoundsMit diesem Beitrag werden „alte Schule“-Mikrofonpositionen zur Mono-Aufnahme eines Drumsets vorgestellt. Dabei geht es um vier unterschiedliche…stompology.orgIch wünsche ein gutes neues Jahr 2025 mit viel Zeit für die Musik!
Christian
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Es kam die Frage nach der rechtlichen Einordnung auf. In Deutschland gibt es bisher ein Urteil, dass sich mit dem Einlesen von fremden Werken zum Training und zur Forschung (Data Mining) befasst. Ausdrücklich nicht mit dem Vertrieb von KI Produkten.
Nach europäischen Urheberrechtsgesetzen besteht an einer reinen (!) KI Produktion kein Urheberrecht. Das geht deshalb nicht, weil von der Konstruktion des UrhG her nur ein Mensch Schöpfer im Sinne des UrhG sein kann.
Daneben ist aber denkbar, dass KI Produkte durch Marken- und Patentrechte geschützt sein können.
Alles Neuland und die Grenzen kennt wohl derzeit niemand.
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Alles anzeigenAlles anzeigen
Ich glaube, wir müssen den Begriff „KI“ bzw das Thema hier etwas einordnen
Ich habe das Gefühl, dass manche hier Angst haben, dass eine KI unS Menschen beim Musikmachen ersetzen wird.
Das ist Schwachsinn, weil Kunst & Kultur beinhaltet notwendigerweise den Menschen.
Niemand würde sich Kunst reinziehen, die eine KI erstellt hat.
Gerade gestern hab ich eine sehr beunruhigende Recherche gelesen, die genau das befürchten lässt (zumindest im Streaming-Bereich)
Spotify bucht wohl seit Jahren Musiker:innen, die über Drittfirmen wie am Fließband generischste Tracks produzieren, deren Rechte sie bereits vorab abtreten.
Diese Tracks fluten die Plattform massenweise. Sie werden unter Pseudonymen veröffentlicht, so dass nicht mehr zurückverfolgt werden kann wer sie geschrieben hat.
Spotify-Editoren wiederum bevorzugen diese Tracks und ersetzen gezielt gestandene Artists in den großen Playlists, auf die sie aber letztendlich angewiesen sind.
Sinn und Zweck ist einerseits Gewinnmaximierung, weil die Auftragsarbeiten mit einer Pauschale abgegolten sind, und die eigentlichen Urheber:innen trotz vieler Millionen Clicks davon nichts mehr sehen. Andererseits zielt Spotifys Strategie darauf ab, Hintergrundmusik für die jeweils richtige Stimmung bereitzustellen. Auch in Form von Playlists, über die heutzutage ja die meisten Leute Musik hören.
Und hier zeigt sich - leider - dass offenbar vielen Leuten nicht mal mehr auffällt wenn man ihnen den absolut generischsten und lieblosesten produzierten Müll vorsetzt.
Ich gehe davon aus, dass genau hier in den nächsten Jahren KI-generierte Musik zum Einsatz kommen wird.
Ein wirklich sehr ausführlicher, aber lesenswerter Artikel dazu:
Demnach könnte sich der Markt aufteilen in „garantiert frei von KI“ und überwiegend mit KI produzierter Musik als Normalfall.
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Wenn ich Musik kaufe, dann möchte ich schon gerne wissen, ob sie und in wie weit sie durch Knopfdruck produziert ist.
Eine Kennzeichnungspflicht könnte man aus dem „Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb“ herleiten.
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Im Moment spammt AI-produzierte Musik YouTube voll, generiert Werbeeinnahmen und blockiert Aufmerksamkeit für "HI-produzierten" Content.
Geschäftsmodell der Zukunft?!
Hi! Ist das alles mit KI erstellt? Dieser YouTube Kanal ist voll mit dieser Musik. Ich kann nicht unterscheiden (hören), ob die Songs von einem Computer generiert sind oder ob sie tatsächlich von Menschen gespielt wurden. Zu perfekt vielleicht. Aber auch das lässt sich schnell mittels Anweisung an die KI beheben.
Der Vorteil am Aufgreifen der Bluesschemata am Fließband ist ja auch der, dass ein Mensch, der solche Songs mittels KI initiiert und online stellt, noch nicht einmal befürchten muss, dass er Urheberrechte von Künstlern und Künstlerinnen verletzt.
Den Zuhörerinnen und Zuhörern scheint es zu gefallen.
Ist so ein wenig wie mit dem Kochen mit künstlichen Aromastoffen. Schmeckt auch und merkt kaum einer.
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Eine Erfahrung: Für einen Artikel zum Jubiläum der Stratocaster habe ich es mit einer KI probiert. Heraus kam ein unglaublicher Schwulst. Voller abgedroschener Formulierungen. Ein Klischee billigster Sorte.
Wo hat die KI das „gelernt“? Eigentlich doch von den von Menschen gesetzten Inhalten. So hatte mir die KI auch einen Spiegel vorgehalten. Darin konnte ich sehen, wie es langweilig wird.
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Ich sag mal etwas polemisch so: mir ist jeder Mensch, der im Gesang um Töne ringt lieber, als die Maschine, die das Ringen behebt oder überflüssig macht. Am Ende klingt alles gleich und langweilig.
KI zusammen mit den Samples; da geht doch die Individualität den Bach vollständig runter. Es wird beliebig und super leicht austauschbar.
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Kürzlich veröffentlicht und ein wenig tröstlich für die, die noch selber komponieren und nicht nur Produkte der Generatoren editieren:
Komponierende KI ist Menschen (noch) unterlegenEine neue Studie zeigt die Grenzen von KI-generierten Melodien auf. Musikstudierende schnitten im Vergleich besser ab.www.forschung-und-lehre.de -
Moin!
Drei Gedanken dazu:
Es wird irgendwann der Zeitpunkt kommen, zu dem die KI-Produkt-Generatoren sich selber mit ihren „Werken“ füttern. Weil in der Masse „Kunst“ mittels KI geschaffen wird . Meine Fantasie reicht nicht aus, um mir die Ergebnisse vorstellen zu können. -)
Ein kommerzieller Aspekt mit Wirkung auf den Kulturkonsum: Schon jetzt werden Inhalte günstig mittels KI erstellt und die Konsumenten nehmen das hin. Eine kleine Gruppe wiederum will ein rein analoges Produkt. Diese Gruppe abonniert z.B. gedruckte Zeitungen mit Beiträgen von „echten“ Autoren. Das kostet dann einige hundert Euro im Jahr. Für die, die sich das nicht leisten wollen und können bleibt das Produkt aus der Maschine. Die Kluft zwischen elitärer Kultur und einer Massenkultur wird größer.
Letzter Gedanke; mehr ein Gefühl. Beim Schreiben und Musikmachen gibt es manchmal diesen kurzen und intensiven Glücksmoment des Gelingens. Nach viel Versuch und Irrtum. Würde ich das einer Maschine überlassen, wäre ich nicht mehr glücklich, wenn die Anstrengung sich gelohnt hat.
Liebe Grüße
Christian