Beiträge von deinschlagzeuglehrer

    Unser Podcast #143 ist online!


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    Wie üblich starten wir mit einem lockeren Small Talk. Dirk und ich sprechen unter anderem über schweißtreibenden Schlagzeugunterricht und die Herausforderungen, die heiße Sommertage für Unterrichtsräume mit sich bringen.


    Schlagabtausch-Gast Daniel Jakobi ist seit vielen Jahren als Live- und Studio-Schlagzeuger aktiv, hat auf über 100 Albumproduktionen mitgewirkt, mehr als 1.000 Konzerte auf mehreren Kontinenten gespielt und arbeitet als Dozent an der Popakademie Baden-Württemberg sowie am TSC Basel. Darüber hinaus ist er Autor, Produzent und Entwickler der RHYTHMAPP, mit der Musikerinnen und Musiker ihre rhythmischen Fähigkeiten gezielt trainieren können.


    Im Gespräch erzählt Daniel von seinem musikalischen Werdegang, von den ersten selbstgebauten Trommeln aus Blechdosen bis hin zum Schlagzeugstudium. Gemeinsam sprechen wir darüber, warum Rhythmus weit mehr ist als das bloße Zählen von Noten und weshalb Body Percussion und Singen das eigene Timing nachhaltig verbessern können. Daniel gibt dabei viele praktische Einblicke aus seiner Arbeit als Dozent und Workshop-Leiter.


    Ein Schwerpunkt dieses Gesprächs ist Daniels langjährige Arbeit als pofesioneller Drummer, unter anderem in der christlichen Musikszene. Wie hat sich diese Szene in Deutschland entwickelt? Welche musikalischen Anforderungen stellt sie an Schlagzeugerinnen und Schlagzeuger? Und warum ist sie für viele Profimusiker inzwischen ein spannendes musikalisches Betätigungsfeld geworden?


    Natürlich geht es auch ausführlich um die Entwicklung der RHYTHMAPP. Daniel erklärt, welche Idee hinter der App steckt, welche Probleme sie lösen soll und weshalb sie sich bewusst von klassischen Metronom- oder Rhythmus-Apps unterscheidet. Dabei sprechen wir über modernes Musiklernen, digitale Werkzeuge im Unterricht und darüber, wie Technik sinnvoll eingesetzt werden kann.


    Wie gewohnt gibt es nach dem Hauptinterview außerdem Hörerfeedback sowie unsere Empfehlungen der Woche.


    Viel Spaß!

    MoM Jovi : Vielen liebe Dank für Deinen ausführlichen Kommentar und natürlich auch dafür, dass Du uns jetzt schon seit 142 Folgen die Treue hältst! Wahnsinn! 😊 17.000 Minuten Schlagabtausch, das muss man sich erstmal auf der Zunge zergehen lassen. Respekt! 😄 Und jetzt wird Dein Arbeitsweg kürzer, da sehe ich nur einen Asuweg: Du musst einen Umweg zur Arbeit fahren. 😉


    Vielen Dank auch für Deine vielen Anmerkungen.


    Das Thema Gehörschutz steht tatsächlich schon länger auf unserer Liste. Da könnte man problemlos eine ganze Podcast-Folge füllen,wir sind dran!


    Deine Erfahrungen mit dem In-Ear-Monitoring fand ich ebenfalls sehr interessant. Gerade, dass man unbewusst anfängt, die Snare immer lauter zu spielen, weil sie sich auf den Ohren anders anfühlt, ist wahrscheinlich etwas, dessen viele sich gar nicht bewusst sind. Danke, dass Du Deine Lösung schilderst. Ich habe übrigens auch nie meine Drums auf dem In-Ear!


    Und den Lifehack zum Stimmen auf der Bühne nehmen wir gerne mal mit. Das ist tatsächlich eine schöne nerdige Frage für unsere Rubrik Hörerfragen.


    Vielen Dank nochmal für Deine Zeit, Dein Feedback und Deine Gedanken.

    Hier der Gearcheck der aktuellen Folge: Ronn Dnnett Res-O-Two Drum Heads


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    Was haltet Ihr den den Fellen?

    RHYTHM memory:Ich muss ja leider zugeben, dass unsere Folgen im Laufe der Zeit immer länger geworden sind. Das war ursprünglich eigentlich nicht der Plan. 😄


    Wobei ich gerne dazusage: Podcasts muss man ja zum Glück nicht am Stück durchhören. Ich selbst habe Podcasts oft im Auto laufen und höre dann immer Stück für Stück weiter. Wir bauen ja auch Kapitelmarker ein, damit man sich leichter orientieren, gezielt zu bestimmten Themen springen oder gegebenenfalls auch mal etwas überspringen kann.


    Und die Sache mit dem Organspendeausweis bei Gregor Hilden hat mich gerade wirklich zum Lachen gebracht. Ein sehr geiles Wortspiel! 🤣

    Wie wird man Musical-Drummer? Welche Fähigkeiten braucht man für Produktionen wie Hamilton, Tarzan, Aladdin oder Frozen? Und was passiert, wenn eine Verletzung plötzlich alles infrage stellt?


    In Folge 142 des Schlagabtausch Podcasts sprechen Dirk Brand und ich mit dem Hamburger Drummer Jérôme Lellouche. Seit mehr als zwei Jahrzehnten arbeitet Jérôme als professioneller Drummer zwischen Musicalgraben, Studio, Tournee und Session-Alltag. Er gibt Einblicke in seinen musikalischen Werdegang, den Einstieg in die Musical-Szene und die Anforderungen, die moderne Musicalproduktionen an Schlagzeugerinnen und Schlagzeuger stellen.


    Dabei geht es um weit mehr als nur Notenlesen. Jérôme berichtet von seiner Arbeit bei Produktionen wie Hamilton, Disney's Tarzan, Aladdin, Tina, Frozen, Hercules, Tanz der Vampire und vielen weiteren Shows. Außerdem spricht er über Studioaufnahmen, Recording, Audio Engineering und die Veränderungen der Musikbranche in den vergangenen Jahren.


    Ein Highlight der Folge ist seine sehr persönliche Geschichte über eine Verletzung, die ihn zeitweise daran zweifeln ließ, ob er überhaupt noch Schlagzeug spielen kann. Ein ehrliches Gespräch über Herausforderungen, Rückschläge und die Leidenschaft zur Musik.


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    Zum Auftakt der Folge gibt es zunächst wie immer einen persönlichen Small Talk zwischen Dirk und mir. Diesmal geht es unter anderem um die Erkenntnis, dass selbst ein scheinbar ruhiger Sonntagmorgen plötzlich sehr aufregend werden kann.


    Dirk nimmt Euch dann mit hinter die Kulissen der aktuellen Albumproduktion des Gregor Hilden Organ Trios und berichtet von den Aufnahmen im Studio, dem Recording-Prozess und den Herausforderungen einer modernen Blues-Produktion. Außerdem verrät er, welche Snare Drums, Becken und Sounds letztlich auf der neuen Platte gelandet sind, wie die Entscheidungen im Studio getroffen wurden und warum manchmal weniger Technik und mehr Gefühl die bessere Wahl sind.


    Im Gearcheck nimmt Dirk diesmal eine Rarität unter die Lupe: die Ronn Dunnett Res-O-Two Felle. Die inzwischen in Deutschland kaum noch erhältlichen Felle verfolgen ein ungewöhnliches Konzept und versprechen einen deutlich kontrollierteren Sound. Wie wirken sich die Felle auf Sustain, Ansprache und Klangcharakter aus? Für welche Musikstile eignen sie sich besonders und warum haben sie bis heute einen beinahe legendären Ruf? Dirk hat die Felle aus seinem persönlichen Fundus geholt und testet sie ausführlich in der Praxis.


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    Außerdem gibt es Hörerfeedback zum Thema Internal Mics und unsere Empfehlungen der Woche.


    Gab es in dieser Folge ein Highlight für Dich? Oder eine besondere Erkenntnis aus dem Gespräch mit Jérôme?

    Hallo zusammen,


    es gibt einen neuen Ticker.


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    Neue Snare Drums von Pearl, anstehende Drum-Events und eine App für besseres Rhythmusgefühl und einiges mehr.


    Diesmal im Fokus:

    • Sabian Sound Experience Day in der Drumstation Maintal
    • Drummer Queens Camp mit Katharina Marosz
    • Groove Academy Drum Festival in Bonn
    • Drumday 2026 mit Sonor, Meinl Sticks & Brush und In-Ear
    • Die neue Pearl Primal Snare Serie
    • Die Rhythmapp von Daniel Jacobi
    • Buchempfehlung: „Advanced Rhythmic Concepts for the Modern Drummer“ von Steve Langone


    Viel Spaß!

    Chuck Boom: Das ist ein interessantes Praxisbeispiel. Du nimmst ein bekanntes rhythmisches Modell, veränderst die zeitlichen Abstände innerhalb des Stickings und bekommst dadurch plötzlich einen anderen Flow, eine andere Bewegung und eben eine andere Klangwirkung. Der Gedanke, aus einem bekannten Pattern durch Expansion oder Kompression neue musikalische Möglichkeiten zu gewinnen, trifft den Kern der Sache aus meiner Sicht ziemlich genau. Vor allem gefällt mir, dass Du einen musikalischen Nutzen beschreibst und nicht nur die Theorie dahinter.

    Liebe Community,


    sind interne Schlagzeug-Mikrofone der Gamechanger für jeden Live-Drummer oder nur teures Spielzeug?


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    In der aktuellen Folge von Schlagabtausch #141 schauen Dirk und ich gemeinsam mit dem Technik-Experten Harry Schuhbauer an, ob fest verbaute Mikros im Kessel wirklich der Gamechanger für den Sound und den Workflow sind. Keine Mikroständer mehr schleppen, kein Verrutschen während der Show und ein cleaner Look auf der Bühne, das klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Aber wie sieht es dann mit dem Sound aus? Verändern die Halterungen das Schwingungsverhalten der Trommeln? Und für wen lohnt sich die Investition wirklich?


    Doch wie immer bleibt es bei Schlagabtausch nicht nur beim Hauptthema. Dirk und ich schweifen auch wieder herrlich nerdig ab: Es geht unter anderem um Flugshows, um aktuelle Inhalte aus der Schlagabtausch Akademie, Dirks Vorbereitungen aufs Studio, das Creativ Drum Camp "Studio Ready" mit Jost Nickel, Flo Dauner und Harry Schuhbauer und um Community-Feedback aus der Hörerschaft.


    Ich wünsche eine gute Zeit!

    und dann festgestellt, das der Kollege Bergamini den Job schon erledigt hat (heul):

    Das habe ich tatsächlich auch komplett übersehen offensichtlich. 😄 Und wenn ich mich nicht irre, hat Joe das gar nicht selbst transkribiert, sondern Terry Branam.


    Aber das ist eigentlich der Punkt: Selbst wenn da draußen schon hunderte verschiedene Transkriptionen existieren, lohnt sich das eigene Transkribieren trotzdem total. Denn genau dieser Prozess ist am Ende das eigentlich Wertvolle.


    Eine fertige Transkription hilft natürlich dabei, Dinge schnell zu verstehen, Zusammenhänge zu erkennen oder einen Einstieg zu bekommen. Aber wenn man wirklich persönlich in die Tiefe gehen will, dann führt eigentlich kein Weg daran vorbei, selbst die Arbeit darein zu stecken..

    trommla: Erst einmal Danke! Ich würde mir auch niemals anmaßen zu behaupten, jemals auch nur annähernd so zu spielen oder zu klingen wie Gadd. Gadd ist Gadd! Sein Touch, sein Feel, sein Sound, das ist nicht imitierbar. Aber ich freue mich darüber, wenns dennoch gefällt. Aber an den Meister kommt nichts und niemand heran.

    Hallo zusammen,


    ich habe mich zuletzt mit Steve Gadds Drumming auf der Al Jarreau Version von „Spain“ beschäftigt und die ersten 92 Takte transkribiert und aufgenommen.


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    Ehrlich gesagt war das ziemlich herausfordernd. Gadd benutzt auf der Aufnahme vier Toms und allein die einzelnen Toms exakt zuzuordnen, war teilweise gar nicht so einfach. Hundertprozentig „perfekt“ ist so etwas wahrscheinlich ohnehin nie. Auch das Cowbell-Pattern fand ich diffizil. Er spielt die Cowbell eben nicht nur mit vollem Ton am Rand, sondern arbeitet auch mit dem Tip des Sticks und eher ghostnote-artig. Dadurch entstehen unglaublich feine dynamische Abstufungen, die man beim Hören fast übersieht. Und auch das Hi-Hat-Spiel im Solo-Teil war alles andere als 100%ig herauszuhören.


    Ich habe mein Bestes gegeben und hoffe, dass die Transkription und die Performance vielleicht dem einen oder anderen ein paar interessante Einblicke in Gadds Spielweise geben. Für mich ist das auf dieser Aufnahme absolut phänomenales Drumming, wie eigentlich auf allen seiner Aufnahmen.


    Viel Spaß!

    3OakDrums:

    Absolut ja, kollabierte oder expandierte Rudiments können durchaus wieder zu bekannten Rudiments oder bekannten Bewegungsmustern führen. Aber sie müssen es eben nicht. Das eine schließt das andere nicht aus.


    Ein Rudiment ist ja erstmal, wie Du korrekt sagst, ein Bewegungsablauf bzw. eine bestimmte Koordination. Man nimmt also etwas Bekanntes, verändert zeitliche Beziehungen innerhalb dieser Bewegung und bekommt dadurch plötzlich neue Wahrnehmungen, neue Phrasierungen oder neue rhythmische Ergebnisse, ohne komplett neue Stickings lernen zu müssen.


    Deshalb geht es wahrscheinlich weniger darum, ein völlig neues Element zu erfinden, sondern eher darum, bekannte Bewegungen anders zu betrachten, anders zu hören und anders zu organisieren.

    Das Thema Collapsed Rudiments finde ich schon ein bisschen interessant. Hab im Anhang mal ein Beispiel mit einem Paradiddle notiert.

    Da wechsele ich aber nur die Subdivision. Bei den Quintolen fülle ich die "Lücke" auch mit rl auf.

    Grundsätzlich ein guter Gedanke, aber es handelt sich streng genommen in Deinem Beispiel nicht um „Collapsed Rudiments“, weil Du die rhythmische Struktur des Stickings nicht verändert hast.


    Du hast die Subdivision verändert, also ein 4er-Grouping über einen 5er gelegt. Dadurch entsteht natürlich sofort ein anderes Gefühl, eine andere Wahrnehmung und quasi eine neue rhythmische Ebene aus demselben Rudiment heraus.


    Bei den Collapsed Rudiments werden aber Teile des Stickings zeitlich expandiert oder komprimiert („zusammengepresst“), sodass sich die rhythmische Struktur selbst verändert.

    Also: Der Effekt und die Wahrnehmungsverschiebung gehen definitiv in eine ähnliche Richtung, aber der eigentliche Rhythmus des Stickings bleibt in Deinem Beispiel noch erhalten, nur eben in einer anderen Subdivision gespielt.

    Der neue Ticker ist da, mit Aufklärungsarbeit von Claus Hessler persönlich betreff der Collapsed Rudiments.


    Hier gehts direkt zu Claus:


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    Außerdem:


    David Garibaldis neues „Living Book“-Konzept Beat Collector’s Manual
    Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ (Kategorie Drum-Set Pop)
    Ilan Rubin im Studio 606 der Foo Fighters

    Naturfelle & Klangästhetik: Der neue Podcast der Austrian Drumhead Company


    Der Ticker 11 2026:


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