Beiträge von deinschlagzeuglehrer

    Ich glaube, ein möglicher Zugang ist und sollte sein, das Ganze zu Beginn viel kleiner und konkreter zu betrachten und sich vielleicht nur ein einziges Rudiment rauszunehmen, zum Beispiel einen Paradiddle.


    Das Sticking selbst haben wir alle bestimmt irgendwann mal gespielt und können es auswendig. Und genau da wird’s interessant: Man muss kein neues Sticking lernen, sondern kann anfangen, die rhythmische Organisation des Paradiddles zu verändern. Man nimmt etwas Bekanntes und verfremdet es. Es ist quasi schon in den Händen drin.


    Konkret: Nehmen wir mal an, die Singles wären Achteltriolen und die Doubles Sechzehnteltriolen. Dann entsteht sofort eine ganz andere, triolische Phrasierung. Oder man dreht es um: Die Singles werden Sechzehnteltriolen und die Doubles normale Triolen. Schon hat man wieder ein völlig anderes rhythmisches Gefüge, obwohl das Sticking identisch bleibt.


    Und genau das ist das Interessante: Dass in einem einzigen Sticking schon wahnsinnig viele Möglichkeiten verborgen liegen. Man muss also nicht zwangsläufig hunderte neue Stickings lernen, sondern kann mit bekanntem Material unglaublich viel entdecken, verfremden und musikalisch weiterdenken.

    VollNormal: Genau für für solche Fälle setzen wir tatsächlich immer Kapitelmarker ein, damit man gezielt zu den jeweiligen Themen springen kann.


    Minute 28:10:


    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Hilft das weiter?

    Danke für Eure Kommentare.


    Wenn man zum ersten Mal mit Collapse Rudiments konfrontiert wird, wirkt das schnell sehr abstrakt oder akademisch.


    Der eigentliche Mehrwert liegt aus meiner Sicht hier:


    • Wahrnehmung von Zeit verändert sich

    • Gruppierungen fühlen sich anders an

    • Akzente und Bewegungsabläufe verschieben sich

    • Mikro-Timing wird bewusster

    • Rudiments werden nicht mehr nur als starre Stickings verstanden


    Und da wird es interessant. Nicht unbedingt als Lick-Maschine, sondern eher als Werkzeug, um rhythmisches Denken flexibler zu machen.

    Ich glaube auch nicht, dass jeder jetzt stundenlang Collapse Rudiments üben soll, aber allein die Beschäftigung mit der Idee kann schon Türen öffnen.


    So wie rhythmmemory schreibt: dieses bewusste „Auseinanderziehen“ oder „Zusammenschieben“ von Bewegungen verändert plötzlich die Wahrnehmung von Puls und Platzierung.


    Und fwdrums beschreibt eigentlich es auch gut: Irgendwann geht es nicht mehr nur um ein Rudiment selbst, sondern um Zusammenhänge zwischen Bewegung, Klang, Akzent, Timing und Orchestrierung.


    Am Ende ist das wahrscheinlich wie bei vielen Konzepten im Drumming: Nicht alles davon landet 1:1 hörbar im Spiel, aber es verändert oft die Art, wie man phrasiert oder empfindet.

    Neues Nerdiges! Was passiert, wenn Rudiments kollabieren?


    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Gemeinsam mit Claus Hessler sprechen Dirk Brand und ich über rhythmische Konzepte, Rudiments, Technik, musikalisches Denken und die Frage, wie aus traditionellen Schlagzeugfiguren plötzlich modernes Vokabular entstehen kann.


    Im Mittelpunkt dieser Episode steht Claus Hesslers neues Buch „Collapsed Rudiments“, das auf Ideen und Skizzen von Drum-Legende Jim Chapin basiert. Dabei geht es nicht einfach nur um Rudiments oder Technikübungen, sondern um die Veränderung rhythmischer Abstände innerhalb gleichbleibender Stickings, um Mikro-Timing, Klangvorstellung, Bewegungsabläufe und kreative Anwendungen auf dem Drumset. Das Gespräch bewegt sich zwischen Schlagzeuggeschichte, Methodik, Groove, Rhythmik und moderner Drum Education, wie nicht anders zu erwarten etwas nerdig, tiefgehend und dabei gleichzeitig sehr praxisnah.


    Claus erzählt von seiner Zusammenarbeit mit Dom Famularo und Jim Chapin, spricht über Gary Chaffee, Rudiment-Systeme, musikalische Transferfähigkeit und darüber, warum alte Konzepte für moderne Schlagzeugerinnen und Schlagzeuger immer noch relevant sind. Außerdem gibt es Hörbeispiele direkt am Schlagzeug, inklusive rhythmischer Konzepte rund um Quintolen, Septolen, Flams, Drag Rudiments und polymetrische Ideen.


    Darüber hinaus steckt diese Folge wieder voller Drum-Talk: Dirk spricht über sein „Tom Dance“-Konzept aus der Lesson of the Month, ich erzähle von meinem neuen Artikel im Not So Modern Drummer Magazine, Dirk testet die Dämpfer von Tandem Drums im Gearcheck und es gibt Community-Beiträge zu Internal Mics, einen Roland TM-2 Kühlschrank-Test, und Nerdtalk über Stickgewichte, Holzarten und Drumsticks und wie immer zum Abschluss die Empfehlungen der Woche.


    Es gibt also einiges zu hören über das lange Wochenende! :)

    MoM Jovi : Das Line-up bei der Europe Drum Show war dieses Jahr schon ziemlich krass, da kam schon einiges zusammen. Ich verstehe gut, warum man Richtung Frankfurt denkt: zentraler, besser erreichbar, größere Infrastruktur usw. Die spannende Frage wird sein, ob man dabei die Atmosphäre behalten kann. Ich bin sehr zuversichtlich.


    Das mit den Kopfhörern bei den E-Drums macht organisatorisch total Sinn. Trotzdem fehlt natürlich ein bisschen dieses physische Erlebnis. Man hört ja, dass E-Drums inzwischen musikalisch und inspirierend klingen können.


    Das Thema Open Handed ist spannend. Da kommt man sehr schnell an philosophische Fragen. Was ist überhaupt „normal“? Unser klassischer Aufbau ist historisch gewachsen und nicht unbedingt ergonomisch logisch. Viele Dinge kommen einfach aus der Entwicklung des Drumsets heraus. Eine eigene Schlagabtausch-Folge dazu hätte definitiv Potenzial!


    Danke!

    Hallo zusammen,


    der 10. Schlagabtausch Ticker 2026 ist online.


    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Diesmal übernimmt Dirk Brand wieder den Ticker und er hat jede Menge Neuigkeiten zusammengestellt. Von Drum Camps mit Flo Dauner und Jost Nickel bis hin zu spannendem Bassdrum-Gear und einer neuen Lesson of the Month.


    Ist was für Euch dabei?

    Beam: Ein interessanter Gedanke mit dieser Frage-Antwort-Situation. Für mch ist die Reduktion hier der Schlüssel. Weniger = mehr Klarheit. Deshalb fühlt sich das eben nicht krumm, sondern organisch an. Bei Coleman ist halt mehr los. :)

    m_tree: Guter Punkt mit dem 10/8-Empfinden. Ich höre es ähnlich: Die Hi-Hat ist über zwei Takte, während die Snare auf der 4 als Fixpunkt bleibt. Genau diese Kombination macht den Groove so rund. Die Bassdrum sehe ich auch eher funktional.

    Hallo zusammen,


    in Folge 139 vom Schlagabtausch Podcast nehme ich Euch gemeinsam mit Dirk mit zur Europe Drum Show 2026. Statt nur eines klassischen Rückblicks haben wir diesmal Stimmen aus der Szene eingebunden. Dirk berichtet u.a. von seinem Auftritt auf der E-Drum Stage, außerdem geht’s natürlich um die Mainstage, Masterclasses, Nachwuchsformate und das, was die Messe vor allem ausmacht: unsere Community.


    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Als Bonus gibt’s einen Gearcheck zu handgefertigten Landsknechtstrommeln von Sticks Out, inklusive Klangbeispielen im Podcast und ausführlichem Testvideo auf YouTube.


    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Zum Schluss wie immer: Community-Beiträge, Infos zu unserem Schlagabtausch Drumcamp im Herbst und unsere Empfehlungen der Woche.


    Viel Spaß!

    Two: So wie ich das sehe, sind diese Akzente kein Drumset-Pattern von Gadson, sondern separate Handclaps. In dieser Passage könnten die Claps eine Reaktion auf den Text sein, von Bill Withers selbst geklatscht. Sie sind sehr dominant und könnten über das Gesangsmikro eingefangen worden sein. Man könnte sie als eine Art ironisches Applaudieren auf die High-Class People verstehen, die im Text kritisch dargestellt werden. Ich habe die Claps in meiner Version bewusst weggelassen, weil ich mich auf das konzentriert habe, was Gadson spielt und diese Claps zählen nicht dazu.

    Liebe Community


    anlässlich des Todes von James Gadson habe ich mich in den letzten Tagen intensiver mit ihm beschäftigt und unter anderem eine komplette Transkription von "Use Me" davon gemacht. Da passiert mehr, als man beim ersten Hören denkt.


    Falls es jemanden interessiert, ich habe das Ganze hier mal eingespielt:


    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Ich hoffe, ich kann euch damit Gadson etwas näher bringen.

    Liebe Community,


    es gibt einen neuen News-Ticker:


    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Diesmal haben wir wieder eine Mischung aus Event-Tipps, Szene-News und neuem Equipment für euch zusammengestellt.


    Wir schauen auf einen Workshop-Tag mit André Wenzlitschke und ein Rhythmik-Intensiv-Camp mit Prof. Wolfram Winkel.


    Außerdem nehmen wir Abschied von einer wahren Legende: James Gadson ist verstorben. Wir würdigen sein Lebenswerk und den „Gadson-Groove“.


    Dazu gibt es ein neues Practice-Pad und einen Buchtipp, der die Ästhetik des Trommelns einfängt.


    Ich hoffe, es ist was Interessantes für Euch dabei!

    eins davon hab ich nämlich noch nie gespielt...

    Da ist jetzt die Frage, welches???

    Interessant, dass du bei Strasbourg - Saint Denis ein Rocktagon-Crash am Set hängen hast.

    Jepp, das ist ein original Rocktagon, konnte ich vor ein paar Jahren auf Ebay erstehen, mittlerweile baut Sabian die Dinger wieder. Ich habe es das erste Mal bei Jeff "Tain" Watts wahrgenommen. Ich wusste gar nicht, das Cobham die Crashes auch gespielt hat. Die Wahl fiel auf dieses Becken, weil der Sound von Coleman im Original etwas trashig klingt, obwohl ich davon ausgehe, dass er ein Ride links verwendete. Aber keines meiner Rides kam an diese Klang heran, meine O-Zone Crashes waren zu trashy und das Rocktagon passte meiner Meinung nach am ehesten.

    hängt da auf der rechten Seite ein Crescent 20" Pang Thang?

    Sehr gut erkannt! Das ist ein Sabian 20" HH Crescent Stanton Moore Pang Thang.

    Hallo zusammen,


    hier die gesammelten Werke der letzten Wochen. Für die nicht ganz so Jazz-affinen unter Euch, empfehle ich besonders diesen hier:


    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Aber die folgenden sind auch ganz nett. :) Es sind auch ein paar Klassiker dabei, einer auch in einer anderen weniger bekannten Version.


    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Die neue Folge Schlagabtauschs ist online und diesmal wie kann es auch anders sein, mit einem ganz besonderen Gast: Dirk Brand und ich sprechen mit Prof. Udo Dahmen, einer der prägendsten Persönlichkeiten, wenn es um Schlagzeug und Popmusik-Ausbildung in Deutschland geht.


    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Vom Krautrock der 60er über das Studium bei Dante Agostini in Paris bis hin zur Gründung der Popakademie Baden-Württemberg, Udo hat nicht nur alles erlebt, sondern aktiv mitgestaltet.Im Gespräch geht es u. a. um:

    • Wie Popmusik überhaupt an die Hochschule gekommen ist
    • Warum klassische Ausbildung oft an ihre Grenzen stößt
    • Die Bedeutung von „Peer Group Learning“
    • Und wie sich die Szene in den letzten Jahrzehnten verändert hat

    Außerdem dabei: Dirks erste Eindrücke von der Europe Drum Show, Hörerfeedback und unsere Empfehlungen der Woche.


    Viel Spaß!