Is jazz nicht immer mehr wash?
Nein, überhaupt nicht, hör die mal z.B, die meisten Rides von Roy Haynes an, sehr definiert.
Is jazz nicht immer mehr wash?
Nein, überhaupt nicht, hör die mal z.B, die meisten Rides von Roy Haynes an, sehr definiert.
Aber ich muss es nicht gut finden, nur weil's gekonnt ist.
Word!
Blick über den eigenen Tellerrand riskieren
Ich sehe es genauso wie Lexikon75, es schadet bestimmt nicht, sich mit Dingen auseinderzusetzen, welche man normalerweise nicht mal mit der Kneifzange anpacken würde, es kann einen nur nach vorne bringen. Zudem fördert man die Hörgewohnheit und man kann sich leichter und schneller auf andere, neue Musik einlassen.
Unbek.Pferd: Erst einmal Dankeschön! Ja, das Ride ist sehr spitz und pingig, ich steh leider drauf. ![]()
Ich versteh noch net ganz, auf welche Einspielung du dich stützt.
Ich beziehe mich auf die Orignal Aufnahme aus dem Jahr 1956:
„A Call For All Demons“ wurde von Sun Ra im Februar 1956 in den RCA Studios in Chicago aufgenommen, der Schlagzeuger auf dieser Session war Robert Barry. Robert Barry hat u.a. mit Größen wie Miles Davis, Gene Ammons und Johnny Griffin zusammengespielt, ist aber am ehesten für seine Arbeit mit Sun Ra & His Arkestra bekannt. „A Call For All Demons“ wurde, obwohl 1956 aufgenommen, erst 1965 auf dem Album „Angels and Demons at Play“ offiziell veröffentlicht. Zuvor hatte Saturn Records den Song jedoch bereits als 7-Inch-Single herausgebracht.
Hab ihn mal live gehört
Das imponiert mir schon, auch wenn es vielleicht nicht so beeindruckend war, die Legenden kann man heutzutage nicht mehr bewundern.
Das Gedudel bereitet mir fast körperliche Schmerzen
Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, Sun Ra zähle ich jetzt auch nicht zu meinen Favoriten, aber darum gehts ja in meiner YouTube-Reihe auch gar nicht. Es geht vielmehr darum, Jazzschlagzeug etwas zu entmystifizieren und zu zeigen, dass es nicht immer das komplizierte Zeugs ist.
Mir gefällt wie Du die Ride-Phrasierung, die leicht Richtung gerade 8tel tendiert, konsistent durchziehst.
Herzlichen Dank in der Tat bemühe ich mich, die Phrasierung zu übernehmen.
Liebe Community,
in meiner YouTube-Serie "Real Book Drumming" habe ich mir die ersten 48 Takte des Songs "A Call For All Demons" von Sun Ra erneut vergeknöpft und neu aufgenommen. Die Transkription folgt nun dem Video, zudem konnte ich dank der Software „Moises“ weitere Details im Spiel von Schlagzeuger Robert Barry herausfinden.
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Das erwartet Euch in der neuesen Episode des Schlagabtausch Podcasts!
In Folge 36 des Schlagabtausch sprechen Dirk und ich aus Anlass des leider immer noch andauernden Ukraine-Krieges über unsere Spendenaktionen zugunsten von "Ärzte ohne Grenzen" und "SOS Kinderdörfer", hier der Link zu meiner Aktion:
Außerdem wird der Launch unserer Facebookseite zum Podcast verkündet. Hier gehts direkt zur neugeründeten Gruppe:
Unser aktueller Veranstaltungshinweis sind die "Teachertage" von Percussion Creativ vom 22. bis 24.7. in Remscheid. Geburtstagsglückwünsche gehen diesmal an Billy Cobham, der am 16. Mai 78 Jahre alt wurde. Zum Weltrekordversuch im Stockdrehen von Bastian Gregor am 23.5. hat Dirk den Rekordanwärter interviewt. Im Gearcheck nehme ich diesmal Kalbs-Snarefelle der Austrian Drumhead Company . Dazu gibts natürlich auch ein Video:
Unsere Empfehlungen der Woche: "Free Pop Snare Solo" mit Playalong-Track von Dirkjan van Groningen sowie das Lehrbuch "Big Band Drumming" von Walter Grassmann.
Hier gehts zur aktuellen Folge:
Liebe Community,
ich habe ein Tutorial über Notenschlüssel aufgenommen und möchte dort die Frage klären, was ein Notenschlüssel ist und im Speziellen, was es mit dem für uns Schlagzeugerinnen und Schlagzeugern zuständigen Perkussionsschlüssel bzw. Schlagzeugschlüssel auf sich hat.
Liebe Community,
Real Book Drumming ist eine YouTube-Serie von mir, in welcher ich Chorusse von Songs aus dem Real Book, der Bibel für alle Jazzer, transkribiere und spiele. In diesem Fall sind es die ersten 40 Takte des Songs "Ain't That A Kick In the Head" von Dean Martin.
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"Ain't That A Kick In the Head" ist ein Song aus dem Jahr 1960, komponiert von Jimmy Van Heusen und einem Text von Sammy Cahn. Er wurde am 10. Mai 1960 von Dean Martin in einem Big-Band-Arrangement unter der Leitung von Nelson Riddle aufgenommen. Der Schlagzeuger der Big Band war aller Wahrscheinlichkeit nach Irv Cottler. Cottler hat unter anderem mit Nat King Cole, Louis Armstrong, Bing Crosby, Dinah Shore, Ella Fitzgerald und vielen anderen Aufnahmen gemacht. Am bekanntesten wurde er als Schlagzeuger von Frank Sinatra, mit dem er ab 1955 über 30 Jahre lang zusammenarbeitete.
Erledigt
Wow, Du bist ja fix! Dann erst einmal herzlich Willkommen! ![]()
Wir sehen es sehr gerne, wenn die Dozentinnen und Dozenten an unseren Teachertagen Mitglieder im Verein sind.
Es gab doch erst kürzlich das Vintage Drum und Custom Meeting bei Frankfurt.
ch könnte einen Stimmworkshop beisteuern, wie vor einigen Jahren bei den PC Teachertagen in der Schweiz.
Danke für Dein Angebot, leider ist das Line-up für dieses Jahr bereits schon fix. Bist Du denn Mitglied in unserem illustren Verein? ![]()
und nach'm Marketing Workshop gibt's erstmal reihenweise Termine im Tätowier-Studio
![]()
Teachertage Percussion Creativ e.V.
Die diesjährigen 14. Teachertagen vom 22.07. bis 24.07.2022 von Percussion Creativ e.V. finden an der Akademie der kulturellen Bildung in Remscheid statt. Die Leitung hat Percussion Creativ Präsident Stephan Maass.
Hier geht es zur Anmeldung: https://www.percussion-creativ.de/workshops/14-teachertage
Folgende Dozent*innen haben zugesagt:
Jan Hofmann (Pädagogik)
Prof. Udo Dahmen (Body Percussion)
Domenico Russo (Mental Training)
Walter Grassmann (Drumset Jazz)
Prof. Wolfram Winkel (Bodypercussion & Rhythmus)
Tim Richter (Social Media)
David Auli Morales (Maracas)
Stephan Emig (Drums)
Kai & Marc Strobel (Klassische Perkussion)
Sven Hassler (Social Media)
Norbert Gronde & Bo Borgmann (Marketing)
Hier unser Imagefilm, der während der 12.Teachertage 2017 entstanden ist:
Es ist mal wieder Podcast-Wochenende!!!!
In Folge 35 des Schlagabtausch von Dirk Brand und meinereiner, geht's um Anika Nilles’ neuen Bühnenjob bei Gitarrenlegende Jeff Beck. Geburtstagskind ist Bill Kreutzmann, Gründungsmitglied von The Grateful Dead. Die Anforderungen der Aufnahmeprüfung an dem Conservatorium ArtEZ Enschede in den schönen Niederlanden stellt euch Dozent Danny Sahupala vor. Dirk und ich gehen ferner auf Florian Hoesls Interview im aktuellen Heft des Drums & Percussion Magazin 3/22 und auf seine Forschertätigkeit und sein Wirken als Drummer ein. Im Gearcheck bei Dirk: Das SPO Bassdrum-Dämpfungssystem im Vertrieb von Sky Music Distribution. Ausführlich wird die Hörerfrage zu Snaredrum-Stimmung und -Abnahme erörtert. Empfehlungen der Woche: Das Pat Metheny& Gary Burton-Album "Quartet Live" mit Drummer Antonio Sánchez sowie die (kostenpflichtige) App "Rhythmus lernen", die insbesondere im Unterricht beim Thema "Notenlesen" für Abwechslung sorgt.
Zu hören überall wo es Podcasts gibt oder direkt hier:
Bist du dir sicher?
Ich bin mir 100%ig sicher! Die erste Aufnahme mit einer gespielten Bassdrum ist, nach meiner Recherche und auch entgegen der weitläufigen Annahme, es sei Gene Krupa gewesen, im Oktober 1927 auf einer Session der Band "Johnny Dodds and his Black Bottom Stompers " von Warren "Baby" Dodds gespielt worden. Man hatte seiner Zeit wirklich Angst um die Aufnahme. Es wurde direkt auf Platte aufgenommen, ein sehr teurer Spaß! Hier das Zitat des Managers Thomas Rockwell, Manager bei Okeh Records, nachdem er sich hat überreden lassen, dass Gene Krupa im Dezember 1927 eine Bassdrum verwenden darf: "All right, but I'm afraid the bass drum and those tom-toms will knock the needle off the wax and into the street."
. Wobei ich eine spielbare Bassdrum aus Gründen der Authentizität schon relevant finde, denn damals wurde sie ja auch schon getreten.
Die Bassdrum ist für gewöhnlich spielbar, da auf der Origialaufnahme aber keine Bassdrum verwendet wurde, habe ich auf die Fußmaschine verzichtet. Sie war aber eine schöne Dekoration und hat ganz hervorragend China und Woodblock gehalten. Wie schreibt Chuck Boom so schön:
Cooler Woodblock-Woofer auch!
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Die passende Snaredrum inklusive Stativ habe ich übrigens, demnächst wird sie neu befellt zum Einsatz kommen. Leider konnte ich kein 100 Jahre altes Kalb mehr auftreiben.
Und mein Fehler, in der Tat hätte ich die Snaredrum schräg auftstellen müssen, damn! Auch beim kommenden Mal. ![]()
Das mit dem Stepptanz passt genau, viele damalige Drummer waren auch gute Stepptänzer, so z.B. Buddy Rich, Gene Krupa, Papa Jo Jones, Louis Bellson und sogar Joe Morello.
Bei dem Video musste ich (leider) ein paar Entscheidungen treffen:
Schwarz/weiß oder bunt: Ich wollte, dass man die Farbe der Bassdrum erkennt, daher bin ich auf bunt gegangen.
Positionierung der Mikros: Ich wollte auf Nummer sicher gehen und einen halbwegs ordentlichen Sound bekommen, ohne viel experimentieren zu müssen, daher bin ich bei meiner gewohnten John Glync Methode geblieben.
FRAGE FÜR DIE ZUKUNFT AN DIE COMMUNITY: Wären solche Videos stilecht besser, interessanter oder sehenswerter?
Die Bassdrum dient tatsächlich nur als Stativ für den Woodblock und das China. Eine Fußmaschine hätte ich gehabt, auch eine stilechte, Tony Spargo hatte natürlich auch eine, aber auf den frühen Aufnahmen hatte man noch zuviel Angst, die Bassdrum zu verwenden, denn diese, so die Befürchtung, könne die Aufnahme mit ihren Frequenzen schrotten. Das erste in Serie hergestellte Pedal wurde 1909 von Ludwig auf den Markt geschmissen, zuvor hab es viele Eigenbauten, z.B. auch Overhang-Pedals.
Schallplattenaufnahmen gab es schon zuvor, die Original Dixieland Jass Band war nur das erste Orchester, welches eine Aufnahme mit der neuen Musik, dem Jazz, machte. Die erste Aufnahmen mit einem Schlagzeug, bzw. einer Trommel entstanden 1912. Das Wort "Jass" wurde im Übrigen in "Jazz" umgewandelt, weil zuviele Scherzkekse beim "Jass" das "J" übertunschten. ![]()