Beiträge von Drumjunkey

    Man kann das Pferd auch etwas von hinten aufrollen.

    Dw ist eine Firma mit wahnsinniger Reichweite. Die haben es nicht erst seit gestern verstanden, Werbung groß aufzuziehen und gut zu platzieren. Durch den Ruf der Custom-Schmiede, haben sie sicherlich nicht nur die Möglichkeiten 23“ Bassdrums zu bauen, sondern auch den entsprechenden Kundenkreis.

    Wer gerne seine Bassdrumhoops mit Leder überziehen lässt, irgendwelche super seltenen Hölzer aus den Tiefen irgendwelcher Bergseen ziehen lässt, nur um ein dünnes Furnier das Finish seines Sets zieren zu lassen, der möchte vielleicht auch eine 23“ Bassdrum. Einfach weil man es kann und es sonst kaum jemand hat.

    Vielleicht wollte dw auch nie, dass das den „Standard“ erweitert.


    Soll ja Leute geben, die immer wieder den Untergang der Instrumentenhersteller kurz bevorstehen und mahnt wie sehr um Margen gefeilscht wird, aber hier ist halt das genaue Gegenteil der Fall. Dw scheint es so gut zu gehen, dass sie es einfach können.


    Vielleicht kann man die Kesselpresse auch brauchen, wenn mal jemand ein echtes 24“ Gongdrum haben will, und man für den Kessel eben das 1“ im Untermaß bleibt. Tama lässt grüßen.


    Es gibt auch noch andere Kuriositäten. Stegner bietet im eigenen Shop gerade eine 11“ Snare feil.

    Die haben auch 11“ Kellerröhren auf Lager.


    Treehouse Drums aus den USA baut immer mal wieder 9“ und 11“ Toms für ihre Sets, auf Kundenwunsch.


    Simon Phillips hatte gemeinsam mit Tama auch mal die Versuche gestartet ungerade Toms zu etablieren. Hat nicht geklappt.


    Dennoch, als Nische war und ist die 23“ Bassdrum bei dw vielleicht gar kein Flop.

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    Für mich ist Alex Vesper einer der Drummer, die Rhythmik, Groove und Musik in klaren einfachen Worten sehr gut erklären und eben auch spielen können.

    The New Breed ist ein Klassiker und alleine seine Erklärung, lässt einen das Buch nochmal intensiv und anders lesen und verstehen. Manch einer mag denken, dass das endlos wiederholte Reproduzieren manch langweiliger Drum-Etüden alter Lehrbücher sei und nichts bringe. Und jeder kennt sicher selbst den Punkt, an dem man ein Lehrbuch zur Seite legt, weil man das Gefühl hat nicht weiter zu kommen. Aber genau hier, liegt Vespers didaktisches Talent! Da ziehe ich meinen Hut.

    Das macht richtig Lust zu üben.


    Hier noch was schönes von ihm


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    Alto Beat gibt es noch bzw. weiterhin.

    Georg ist ein sehr lieber Zeitgenosse und baut tolle Trommeln.

    Allerdings glaube ich nicht, dass er Böckchen einzeln verkauft. Die Info auf seiner Seite bezieht sich ja eher auf die Wahl, bei Bestellung eines Custom Kits oder einer entsprechenden Snare.


    Alibaba und Co. haben sicher ihre Berechnung.

    Dennoch würde ich eher beim Stegner bestellen. Auch wenn die Bestellung teurer ist und die Böckchen auch aus Fernost kommen, liegt das Risiko aber beim Importeur. Zusätzlich gibt es ja eine gesetzliche Gewährleistung. Ist also ein Böckchen defekt, hat man in Pirmasens die Möglichkeit des Umtauschs sowie einen Ansprechpartner.

    Etwaige Sprachbarrieren gibt es auch nicht.

    Da würde ich lieber etwas länger sparen und das Geld ausgeben, um auf der sicheren Seite zu sein. :)

    Den Eindruck hatte ich auch.

    Gerade die Großaufnahmen und Zeitlupen wirken wie ein Werbespot für sein Equipment.


    Wegen mir hätten die kommentierenden Drummer auch mehr und über die gesamte Doku zu Wort kommen dürfen.

    Ufip Becken mit dem wohl schönsten literarischen Erguss als Beschreibung, den ich je gelesen hab.


    Hier nochmal für die Nachwelt:


    Hiermit wird die Möglichkeit eröffnet, ein kreisförmiges, aus gegossener Bronze gefertigtes Perkussionsresonanzelement der Firma UFIP in den Besitz eines rhythmisch ambitionierten Individuums zu überführen.



    Mit einem Durchmesser von 22 Zoll generiert dieses Exemplar eine akustische Signatur von bemerkenswerter Projektion, deren Frequenzspektrum sich insbesondere für rockmusikalische Darbietungen sowie stilistisch heterogene Anwendungen als außerordentlich zweckdienlich erweist. Der artikulierte Stockanschlag wird von einem harmonisch ausgewogenen Grundton begleitet, welcher geeignet ist, selbst in klanglich dicht besetzten Ensembles wahrnehmbar zu bleiben.



    Die Fertigung erfolgte – wenig überraschend – auf italienischem Staatsgebiet, einer Region mit historisch belegbarer Kompetenz in der Verarbeitung metallurgischer Werkstoffe für musikalische Anwendungen.



    Erhaltungszustand:



    Das Objekt weist die für einen sachgerecht genutzten Gebrauchsgegenstand zu erwartenden kosmetischen Modifikationen auf. Strukturelle Integrität ist uneingeschränkt gegeben. Es existieren weder Materialfrakturen noch die oftmals durch inadäquate Spielweise hervorgerufene zentrale Deformationsöffnung, im Musikerjargon als Keyhole bezeichnet.



    Eine akustische Evaluierung vor dem Eigentumsübergang kann nach terminlicher Synchronisation vorgenommen werden.



    Die bevorzugte Transaktionsform ist die persönliche Übergabe im Großraum Hannover. Jegliche nachträglichen Reklamationen sind aufgrund des privatwirtschaftlichen Charakters dieser Eigentumsübertragung ausgeschlossen.

    Wenn diese Trommelstock-Methode wirkt, würde man dann einfach im Metallbedarf-Shop eine deutlich größere Flügelmuttern ordern, also damit der Muskel-Impact künftig besser umgesetzt wird.


    Disclaimer: diese Methode ist für viele andere Produkte oder Stative ausdrücklich nicht empfohlen, da bei jenen teilweise Gewindegänge oder Einzelteile nicht so leicht separierbar sind bzw. "komplexer verbaut" sind

    Sorry, aber das geht problemlos auch mit allen anderen Fabrikaten. Eine seit je her wirkende Methode aus dem Handwerk:


    Unendlich ist des Klempners Kraft, wenn er mit Verlängerung schafft!

    Da muss man keine Pseudowissenschaft draus machen.


    Wenn man eine Flügelschraube, auch bei Nutzung einer sehr schweren Snare, so anknallen muss, stimmt was nicht. Nach fest, kommt nämlich ab 8)

    Bei ner gezahnten Winkeleinstellung kann ja überhaupt nichts rutschen. Allerdings muss der dann wirklich einigermaßen gerade gehen.

    Hier gibt’s zwei Probleme:


    1. alle höherwertigen (teureren) Ständer sind ohne Zahnung. Die Industrie hat das als Qualitätsmerkmal festgelegt. Es wird damit geworben, dass der Drummer unendlich viele Einstellungsmöglichkeiten hat.


    2. dein Anspruch, es soll gerade -ich schätze waagerecht - sein.

    Da kann Zahnung ein Problem sein, weil genau zwischen fast waagerecht und gerade so nicht mehr waagerecht ein Zahn liegen kann, der deine präferierte Einstellung verhindert.


    Die Empfehlungen von Pearl, Yamaha, Gibraltar und Co. würden aber Problem 1 schon mal lösen.