Beiträge von Drumjunkey

    Ufip Becken mit dem wohl schönsten literarischen Erguss als Beschreibung, den ich je gelesen hab.


    Hier nochmal für die Nachwelt:


    Hiermit wird die Möglichkeit eröffnet, ein kreisförmiges, aus gegossener Bronze gefertigtes Perkussionsresonanzelement der Firma UFIP in den Besitz eines rhythmisch ambitionierten Individuums zu überführen.



    Mit einem Durchmesser von 22 Zoll generiert dieses Exemplar eine akustische Signatur von bemerkenswerter Projektion, deren Frequenzspektrum sich insbesondere für rockmusikalische Darbietungen sowie stilistisch heterogene Anwendungen als außerordentlich zweckdienlich erweist. Der artikulierte Stockanschlag wird von einem harmonisch ausgewogenen Grundton begleitet, welcher geeignet ist, selbst in klanglich dicht besetzten Ensembles wahrnehmbar zu bleiben.



    Die Fertigung erfolgte – wenig überraschend – auf italienischem Staatsgebiet, einer Region mit historisch belegbarer Kompetenz in der Verarbeitung metallurgischer Werkstoffe für musikalische Anwendungen.



    Erhaltungszustand:



    Das Objekt weist die für einen sachgerecht genutzten Gebrauchsgegenstand zu erwartenden kosmetischen Modifikationen auf. Strukturelle Integrität ist uneingeschränkt gegeben. Es existieren weder Materialfrakturen noch die oftmals durch inadäquate Spielweise hervorgerufene zentrale Deformationsöffnung, im Musikerjargon als Keyhole bezeichnet.



    Eine akustische Evaluierung vor dem Eigentumsübergang kann nach terminlicher Synchronisation vorgenommen werden.



    Die bevorzugte Transaktionsform ist die persönliche Übergabe im Großraum Hannover. Jegliche nachträglichen Reklamationen sind aufgrund des privatwirtschaftlichen Charakters dieser Eigentumsübertragung ausgeschlossen.

    Wenn diese Trommelstock-Methode wirkt, würde man dann einfach im Metallbedarf-Shop eine deutlich größere Flügelmuttern ordern, also damit der Muskel-Impact künftig besser umgesetzt wird.


    Disclaimer: diese Methode ist für viele andere Produkte oder Stative ausdrücklich nicht empfohlen, da bei jenen teilweise Gewindegänge oder Einzelteile nicht so leicht separierbar sind bzw. "komplexer verbaut" sind

    Sorry, aber das geht problemlos auch mit allen anderen Fabrikaten. Eine seit je her wirkende Methode aus dem Handwerk:


    Unendlich ist des Klempners Kraft, wenn er mit Verlängerung schafft!

    Da muss man keine Pseudowissenschaft draus machen.


    Wenn man eine Flügelschraube, auch bei Nutzung einer sehr schweren Snare, so anknallen muss, stimmt was nicht. Nach fest, kommt nämlich ab 8)

    Bei ner gezahnten Winkeleinstellung kann ja überhaupt nichts rutschen. Allerdings muss der dann wirklich einigermaßen gerade gehen.

    Hier gibt’s zwei Probleme:


    1. alle höherwertigen (teureren) Ständer sind ohne Zahnung. Die Industrie hat das als Qualitätsmerkmal festgelegt. Es wird damit geworben, dass der Drummer unendlich viele Einstellungsmöglichkeiten hat.


    2. dein Anspruch, es soll gerade -ich schätze waagerecht - sein.

    Da kann Zahnung ein Problem sein, weil genau zwischen fast waagerecht und gerade so nicht mehr waagerecht ein Zahn liegen kann, der deine präferierte Einstellung verhindert.


    Die Empfehlungen von Pearl, Yamaha, Gibraltar und Co. würden aber Problem 1 schon mal lösen.

    Der Vergleich hinkt hinten wie vorne.

    Höchstens der Spieler, der Bassdrum. :D

    Ich hab jedenfalls noch keine 22x18 Marching Bassdrum gesehen. 10“-14“ sind da populärer. Teils sogar noch flacher.

    Es ging als Vergleich auch lediglich darum, dass die auch ordentlich Sound produzieren und eben nicht so dünn klingen wie sie teils aussehen. Da hinkt also nix.

    Nimm ein normales Set und leih dir andere Gitarristen

    Beste Empfehlung :D :D :D

    So muss das :D

    Da du von einer flachen Bassdrum sprichst, gehe ich davon aus, du meinst das Stage Custom Hip?

    Die alten Hip Gigs hatten ja super tiefe Bassdrums, auf welchen dann die Becken- und Tomarme angebracht wurden.


    Ich würde mir um die 20x08 Kick keine Gedanken machen. Erst recht, wenn alles abgenommen wird.

    Wenn du mal in Richtung Marching Kombos schaust, da sind die Bassdrums auch flach, aber ohne Mics schon gut laut. Klar, da sind die Beater und oft der Kesseldurchmesser größer.

    Aber als Anhaltspunkt passt der Vergleich ganz gut.


    Wenn du dir dennoch zu unsicher bist, und du das Set erst beim Soundcheck das erste mal spielen kannst, könntest du beim Verleih mal anfragen, ob es dort ggf. Kits mit 20x14 oder 22x14 Kick gibt.

    Wenn die Bühnensituation sehr beengt ist, würd ich auf keinen Fall tiefer gehen.

    Sicher gibts hier aber Member, die ein Yamaha Stage Custom hip spielen und direkte Erfahrungen teilen können.

    Das Fehlen des Logos ist doch eigentlich das Beste, das dieser Snare passieren kann.

    so wird die Snare auch seit dem Ausscheiden Jordisons bei Slipknot von Pearl verkauft.


    Wenn die Snare aber unbedingt das Logo wiederbekommen soll, ist es wohl notwendig zu wissen, wie genau das Logo aufgetragen wurde.


    Vielleicht könnten da Tuning Foren helfen. Da gibts oft versierte Lackkünstler, die mit Pinsel frei Hand die verschiedensten Muster und Kunstwerke auf Fahrzeuge bringen.


    Sowas dann tatsächlich machen zu lassen, würde aber die Snare wohl an den Rand des wirtschaftlichen Totalschadens bringen.

    Daher würde ich sie auch so lassen und einfach spielen, wenn sie dir gefällt.

    Das Logo selbst beeinflusst den Sound ja keinesfalls.

    Ach man, das ist so schade!

    War selbst ein paar mal dort und hab Kleinigkeiten gekauft. Was halt in den Koffer oder die Tasche passt, wenn man einen Kurztripp nach München unternimmt.


    Nicht mehr lange und großen zwei in Köln und Treppendorf teilen sich den Einzelhandel so gut wie allein.


    Ich drücke die Daumen, dass ein Investor gefunden wird. Aber das wird sicher schwierig 😞