Beiträge von Drumjunkey

    Ich grabe den Thread nochmal aus.

    In Bezug auf den Sound Sustainer beim Sonor SQ1, ist dieser Thread von drummerworld.com ganz interessant.


    Insbesondere am Ende postet ein Member dort, dass die vulkanisierte Gummipolsterung der Halterung abfärbt.


    Die von nils beschriebenen Erfahrungen haben Mehrere dort auch 1:1 auch gemacht.

    Es gibt ja auch teure tools zu kaufen. Da besitzen wir sicher auch alle das ein oder andere und erfreuen uns über die Einfachheit, uns keine Gedanken machen zu müssen.


    Günstig und in vielen Schränken



    Ein Beanie. Die obligatorische Stoffmütze. Modisch weit vorn und zweckentfremdet ein guter Dämpfer.


    Besonders für Proben oder Probenwochenenden


    Der Zauberwürfel. Dämpft nicht zu stark, mit einem kleinen Klebestreifen gut zu befestigen und bei Langeweile auch als Zeitvertreib nutzbar.


    Ein Taschenbuch. Mischung aus Beanie und Zauberwürfel. Was auch sehr gut funktioniert sind die guten alten Reclam Bücher. Die hat man eh noch aus der Schulzeit und die sind recht flach und liegen gut auf.


    Um noch in Two Richtung zu gehen


    „Percussion“ in weitem Umfang oder aber auch eine Mischung aus allem, wie im letzen Bild.


    Es gibt mannigfaltige Möglichkeiten aus Küche, Wohnzimmer und Hobbyraum.

    Ich glaube wichtig ist, dass man einfach Dinge ausprobiert.

    Manche Dinge entstehen auch aus der Not heraus, ins kalte Wasser zu fallen. Akustik im Proberaum ist schlechter als erwartet, Soundmann oder Bandkollegen beschweren sich kurzfristig oder noch besser, der Veranstalter selbst.


    Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt :)

    Erlaubt ist, was gefällt.


    Der Klassiker, spätestes seit Ringo Starr, sind Geschirrtücher. Die lassen sich sehr gut mit Foldbackklammern aus dem Bürobedarf halten.


    Durch meine jahrelange Erfahrung im Karneval, eignen sich auch alte Orden. Die haben auf der Rückseite einen Filz aufgeklebt, rutschen daher kaum. Sie sind auch recht schwer und dämpfen stark.

    Nutze ich aber ausschließlich auf Snares.

    Dass das Drumcenter schließt empfinde ich als sehr schlimm. Kenne den Laden, war oft dort, wie sicher viele andere auch.

    Wer Dieter Blahak und seinen Sohn kennt, wer mit ihnen sprach, erfahren hat, was dort alles lief und läuft, der wird merken, wie tragisch die Schließung für so viele ist.


    Klar, man kann leicht sagen, das ist der Gang der Zeit. Der Einzelhändler geht eben unter, weil er mit den Großen nicht mithalten kann, das Internet zu spät erkannt und sich nicht genug auf den Zahn der Zeit eingestellt hat.

    In Teilen ist das sicher auch richtig. Wer aber ausschließlich darauf beharrt, war nie dort.


    Viele Eltern kamen dort hin, um den Nachwuchs auszustatten. Genau wie Profis oder Drummer, die etwas Spezielles suchten.


    Blahak hatte und hat sehr gute Verbindungen, national und international. Er hat immer erkannt, was geht und kleinen Boutique Firmen nicht nur eine Chance gegeben, sondern sie beim Fuß fassen auf dem deutschen Markt unterstützt.


    Kölner Bands haben sich dort mit bedruckten Bassdrumfellen, speziell konzipieren mobilen Risern und Racks insbesondere für die besonderen Anforderungen im Karneval ausstatten lassen und Beratung geholt. Drums wurden dort modifiziert, restauriert und auf Wunsch auch das speziellste Set, egal ob Custom oder Vintage besorgt.


    Drummer wie Alex Vesper und Boris Ehlers haben über Dieter Blahak Kontakt zu Bill Detamore bekommen.


    Während der Pandemie wurden Schlagzeuge per Lastenfahrrad ausgeliefert, der Laden für einzelne Personen geöffnet unter Einhaltung aller Auflagen.


    Wenn in einem Theater, Musical, der Philharmonie oder einer Studio Produktion eine Schlagzeug oder Percussion betreffende Notwendigkeit aufkam, war das Drumcenter die erste Anlaufstelle.


    Im Laden fanden Workshops statt, regelmäßig.


    Man hat teils, mangels Vertrieb, Instrumente selbst importiert, eben weil die Nachfrage da war.


    Für Veranstaltungen im Rheinland wurde nicht selten auch ein Instrument gestellt.


    Ich könnte hier noch weiter machen….


    Dieter Blahak ist eine Institution in der deutschen Musikszene!

    Hier wurde Kultur betrieben und unterstützt. Es ging um mehr, als darum Schlagzeuge zu verkaufen.

    Das darf man nicht vergessen.


    Ich bin wirklich traurig.

    flowison erstaunlich gut in meinen Ohren. Sie hat halt nur 12“ Durchmesser und kaum Tiefe. Durch das Concert Tom Design natürlich sehr attackreich und nicht so rund wie ein Tom mit zwei Fellen. Das Sustain ist entsprechend kurz. Man stimmt sie aber super schnell.

    Für so kleine Gigs ist sie echt gut geeignet, finde ich. Das ist natürlich subjektiv, klar. Aber ich mag das Teil sehr.

    Hey Boris,


    wieder einmal ganz tolle Arbeit!

    Die dunkle Hardware mit den dezenten Böckchen umrahmt die Holzmaserung wirklich schön.

    Zeitlos klassisches Finish!


    By the way: meine Snare riecht nach all der Zeit immer noch nach Whisky 8) :thumbup: