Zum Paiste Video:
Moe hat total recht, dass das alles Marketing Gewäsch ist!
Bealdor und m_tree haben aber genauso recht!
Wir blicken von verschiedenen Seiten auf das Videos.
Man stelle sich vor:
Paiste: hey Daniel, du spielst doch weiße Becken. Sag mal was dazu.
Löble: is mir scheißegal was das für Becken sind, aber passen visuell zur Show.
Das wäre ein 3 Sekunden Video.
So funktionieren halt Marketingvideos.
Kann man was drauf geben, muss man aber nicht.
Ich provoziere nochmal:
Ich mag dünne Ridebecken. Wenn sie sich zu stark aufschaukeln für mein Spiel, klebe ich sie ab.
So!
hab recht kürzlich erst ein Anatolian Emotion Ride in 21“ in mein Setup aufgenommen. Das ist mehr ein Crash/Ride als alles andere.
Selbst mit 7A Sticks (normalerweise spiele ich 5A) schaukelte sich das Ding sofort auf.
Ein kleines Stück Gaffa unten drunter und alles ist wunderbar.
Crashbar, fängt sich aber sehr schnell wieder und trocken genug für einen schönen Ridesound.
Generell hab ich mit zwei Ridebecken die Erfahrung gemacht, sie erspielen zu müssen.
Das eine ist ein Istanbul Mehmet Kiko Freitas Signaturen Ride (heißt jetzt Bossa Ride) und das andere, ein Meinl Byzance Tradition Jazz Ride. Beide 22“. Letzteres hab ich im Proberaum für Rockmusik.
Die erste halbe Stunde mit den Becken war jeweils wild. Aber wenn man merkt, wo man anschlagen muss um das Becken zu kontrollieren und sich eben Zeit nimmt, sind das wundervolle Instrumente, die für viele Stile geeignet sind.
Man muss sich halt Zeit nehmen.
Gerade in kleinen Setups, sind dünne Rides wegen ihrer Eigenschaft als Crash wirklich super. Spart Platz und Gewicht beim Transport
Ich gehe wieder Becken abkleben 
Viele Grüße
DJ