Beiträge von Drum Bee

    trommla

    Ich stimme dir völlig zu.

    Mir ist halt aufgefallen, bin jetzt ein knappes Jahr hier angemeldet, dass abfällige Bemerkungen zu E-Drums doch recht schnell kommen und es kaum Widerspruch gibt. Wahrscheinlich sind Diskussionen darüber in der Vergangenheit reichlich geführt worden und man möchte alte Streitthemen nicht befeuern. Sehr vernünftig, übrigens. Denn gewinnbringend wäre es wahrscheinlich nicht.


    Aber ich habe hier noch nie gelesen, dass sich E-Drummer über Akustik-Sets abfällig äußern. Warum auch? Ich sehe es wie du: jeder hat sich für das entschieden, was seinen Bedürfnissen am nächsten kommt. Warum das andere schlecht reden?

    Leben und leben lassen.

    Danyvet schrieb ja, dass sie nicht dabei geblieben wäre, wenn sie ein "iiiiihdrum" gehabt hätte. Bei mir war es umgekehrt.

    Mein A-Set hat mir mehr Probleme bereitet als Spaß am Spielen, denn als Anfänger hat man keine Ahnung.

    Z.B. gefielen mir die Tonhöhen der 3 Toms nicht. Ich habe stundenlang Video-Tutorials angeschaut wie man die Dinger stimmt. Muss doch gehen, ich habe schon andere Musikinstrumente gestimmt. :/


    Über mehrere Tage habe ich an den Stimmschrauben herumgedreht: viertel Umdrehungen, ganze, halbe, nur ein bisschen…am Reso-und am Schlagfell. 1000 Anleitungen und Tipps im Netz.


    Dann habe ich aufgegeben und meinen (ehemaligen) Schlagzeuglehrer dafür bezahlt, dass er mir das Set stimmt. Hat er auch gemacht, mit zusätzlichen Bemerkungen zum Raum: die Fenster würden ein Sound-Chaos generieren, das Holz-Regal müsse an einen anderen Platz, Noppenschaum, auch vielleicht noch an die Zimmerdecke, der Winkel in der Raum-Architektur sei ungünstig… Vielleicht mal dieses Fell drauf, oder jenes. Ja, und die Becken gehen auch nur für den Anfang…

    Selbstverständlich gefiel mir dann gar nichts mehr an meiner Anschaffung und ich dachte:

    Okay. Das ist eine Wissenschaft. Will ich das? Ich hätte nämlich nicht gedacht, dass schon allein das Instrument so viel Know-How benötigt, abgesehen davon, seine Extremitäten beim Spielen zu koordinieren und überhaupt mal den ersten Groove einigermaßen akzeptabel spielen zu können.

    Ich schielte von meinem Hocker aus auf das kleine billige E-Set in der Ecke. Nach wenigen Tagen saß ich wieder dran - und dann habe ich das A-Set abgebaut.



    Danyvet schrieb ja, dass sie nicht dabei geblieben wäre, wenn sie ein "iiiiihdrum" gehabt hätte. Bei mir war es umgekehrt.

    Mein A-Set hat mir mehr Probleme bereitet als Spaß am Spielen, denn als Anfänger hat man keine Ahnung.

    Z.B. gefielen mir die Tonhöhen der 3 Toms nicht. Ich habe stundenlang Video-Tutorials angeschaut wie man die Dinger stimmt. Muss doch gehen, ich habe schon andere Musikinstrumente gestimmt. :/


    Über mehrere Tage habe ich an den Stimmschrauben herumgedreht: viertel Umdrehungen, ganze, halbe, nur ein bisschen…am Reso-und am Schlagfell. 1000 Anleitungen und Tipps im Netz.


    Dann habe ich aufgegeben und meinen (ehemaligen) Schlagzeuglehrer dafür bezahlt, dass er mir das Set stimmt. Hat er auch gemacht, mit zusätzlichen Bemerkungen zum Raum: die Fenster würden ein Sound-Chaos generieren, das Holz-Regal müsse an einen anderen Platz, Noppenschaum, auch vielleicht noch an die Zimmerdecke, der Winkel in der Raum-Architektur sei ungünstig… Vielleicht mal dieses Fell drauf, oder jenes. Ja, und die Becken gehen auch nur für den Anfang…

    Selbstverständlich gefiel mir dann gar nichts mehr an meiner Anschaffung und ich dachte:

    Okay. Das ist eine Wissenschaft. Will ich das? Ich hätte nämlich nicht gedacht, dass schon allein das Instrument so viel Know-How benötigt, abgesehen davon, seine Extremitäten beim Spielen zu koordinieren und überhaupt mal den ersten Groove einigermaßen akzeptabel spielen zu können.

    Ich schielte von meinem Hocker aus auf das kleine billige E-Set in der Ecke. Nach wenigen Tagen saß ich wieder dran - und dann habe ich das A-Set abgebaut.



    Ich finde, es kann auch einen gewissen (gewollten) Wow-Effekt auslösen, wenn man mit einem optisch doch schon sehr kompakten TD-1 DMK auf der Bühne steht und es dann (dank ATV-Modul) überraschend "erwachsen" (<- ja, ja, ist alles relativ) klingt.

    Sagt mein Schlagzeuglehrer auch. Er spielt in drei Bands (Punk, Punk-Rock usw.), und er schleppt jedesmal seine (zugegeben sehr guten) E-Drums mit. Anfangs war da eine Menge Skepsis seitens der Bandmitglieder: Wie? Du willst mit uns mit nem E-Drum auftreten? Aber er selber ist da völlig überzeugt und straight.

    Naja, der Effekt war in allen Fällen Hammer. Kommt wahrscheinlich doch drauf an, was man kann und wie man die Möglichkeiten nutzt. Die Band-Mitglieder haben ihre Meinung jedenfalls geändert.

    Ich finde, es kann auch einen gewissen (gewollten) Wow-Effekt auslösen, wenn man mit einem optisch doch schon sehr kompakten TD-1 DMK auf der Bühne steht und es dann (dank ATV-Modul) überraschend "erwachsen" (<- ja, ja, ist alles relativ) klingt.

    Sagt mein Schlagzeuglehrer auch. Er spielt in drei Bands (Punk, Punk-Rock usw.), und er schleppt jedesmal seine (zugegeben sehr guten) E-Drums mit. Anfangs war da eine Menge Skepsis seitens der Bandmitglieder: Wie? Du willst mit uns mit nem E-Drum auftreten? Aber er selber ist da völlig überzeugt und straight.

    Naja, der Effekt war in allen Fällen Hammer. Kommt wahrscheinlich doch drauf an, was man kann und wie man die Möglichkeiten nutzt. Die Band-Mitglieder haben ihre Meinung jedenfalls geändert.

    Ich glaube ja, Sammelleidenschaft ist was genetisches. Hat man, oder hat man nicht. Rational zu erfassen unmöglich ;)

    Rational tatsächlich nicht zu erfassen. Wobei sich die Leidenschaft doch meist nur auf eine bestimmte Sparte von Produkten bezieht.

    Ich kenne Elvis-Fans, die in größere Wohnungen umgezogen sind, um mehr Platz für das Material zu haben. Neue Regale und Schränke werden angeschafft weil immer noch etwas rauskommt, was man unbedingt besitzen muss. Oft werden Tonträger und Bücher gar nicht mehr ausgepackt, denn "still sealed" lassen sie sich irgendwann mal für gutes Geld verkaufen, wozu es dann aber nie kommt, weil man ist ja Sammler und kein Händler.

    Die Befriedigung, "All Shook Up" auf der achthundertneunzigsten Veröffentlichung zu finden, muss immens sein. Vielleicht ein Remix? Muss her. ;)

    Naja, 8 Zoll Toms - und zudem alle gleich groß. 12 Zoll-Snare…. Mein Ride-Becken hat übrigens 18 Zoll.


    Für mich käme das nicht mehr in Frage. Aber für den Anfang ist das mit Sicherheit eine sehr gute Lösung. Wenn man dann so richtig angefixt ist, Geld sparen und was besseres anschaffen.

    Tatsächlich waren bei mir die Ausmaße ausschlaggebend. An den kleinen Pads hatte ich nie das Gefühl, Schlagzeug zu spielen, auch wenn der Sound gar nicht mal soooo mies war.

    Aber dieses kleine Dingen….wie ein Kinderspielzeug.

    Mit was spielst du im Unterricht?

    Meistens sitze ich inzwischen am Set meines Schlagzeuglehrers - ein gigantisches E-Drum, mit allem möglichen Zeugs verkabelt, wo ich auf nem Bildschirm meine Trommelei auch visuell präsentiert bekomme, und er mir mal eben zeigen kann, wo ich daneben liege oder was gut war. Das sind Symbole, die die einzelnen Elemente darstellen. Der Klick ist ebenfalls abgebildet.

    Er tippt auf seiner Tastatur herum und schon erscheinen Grooves oder Übungen, die ich nachspielen soll. Alles geht innerhalb von Sekunden.

    In dem Fall brauche ich natürlich keinen Gehörschutz. Ein E-Drum ist halt so laut, wie man es haben möchte. Kopfhörer brauche ich nicht weil seines an einen Monitor angeschlossen ist.

    Wenn ich am A-Set sitze, trage ich handelsübliche Micky Mäuse für Drummer. Allerdings fangen die nach einer halben Stunde an zu drücken.

    Ganz ehrlich:

    wenn ich zu Hause keinen solchen Krach machen kann oder möchte, und nebenbei die Gelegenheit habe, regelmäßig woanders auf einem A-Set zu spielen, halte ich ein E-Set für die weitaus bessere Alternative, bevor ich Wolldecken, Handtücher, Matratzen, Noppen-Schaum, Schallschutz-Kabinen und teure Dämpfer verbaue. Dadurch einen kaum akzeptablen Sound generiere, der entschieden mehr ein Kompromiss ist, als ein gutes E-Drum-Set.

    Und das alles nur, weil andere sagen, ein E-Drum sei von vorne herein Schrott und inakzeptabel. Man könne sich damit niemals auf den Olymp der wahren Drummer aufschwingen und bleibe für alle Zeit eben "nur" E-Drummer, und somit 2. Klasse.

    Ganz ehrlich:

    wenn ich zu Hause keinen solchen Krach machen kann oder möchte, und nebenbei die Gelegenheit habe, regelmäßig woanders auf einem A-Set zu spielen, halte ich ein E-Set für die weitaus bessere Alternative, bevor ich Wolldecken, Handtücher, Matratzen, Noppen-Schaum, Schallschutz-Kabinen und teure Dämpfer verbaue. Dadurch einen kaum akzeptablen Sound generiere, der entschieden mehr ein Kompromiss ist, als ein gutes E-Drum-Set.

    Und das alles nur, weil andere sagen, ein E-Drum sei von vorne herein Schrott und inakzeptabel. Man könne sich damit niemals auf den Olymp der wahren Drummer aufschwingen und bleibe für alle Zeit eben "nur" E-Drummer, und somit 2. Klasse.

    Ähm… ich glaube, das sprengt sein Budget. Ist vielleicht auch nicht angesagt wenn man noch nicht weiß, ob es das richtige Instrument für einen ist:


    Ich hab ein Roland VAD 506 mit TD 27 Modul. Bezahlt habe ich über 4000 Euro.

    Ich hatte jetzt mehrere Varianten und kann aus der Sicht einer Anfängerin berichten:


    1. Zunächst ein günstiges E-Set zum Ausprobieren: Fehlinvestition, weil ich dabei bleiben wollte.

    2. Ein A-Set angeschafft, um mehr Spaß am Spielen zu haben: So laut, dass es mir selbst auf die Nerven ging. Vor allem diese Anfänger-Übungen sind eine harte Probe für die Mitmenschen, und seien diese noch so wohlwollend und tolerant.

    3. Luxusteile zum Dämpfen und durchlöcherte Becken angeschafft: Zurück geschickt wegen - ja warum? Die Becken hatten in meinen Ohren einen schrecklichen Sound. Sie klirrten in den höchsten Tönen. Und signifikant leiser als die vorherigen waren sie auch nicht. Die HiHat schepperte unanhörbar. Damit machten die Dämpfer für BD, Toms und Snare ebenfalls keinen Sinn mehr.

    4. Ein höherwertiges E-Drum angeschafft in A-Maßen. Seitdem bin ich glücklich und zufrieden.


    Wenn man die Gelegenheit hat, im Unterricht ein A-Set zu spielen, reicht das mMn für den Anfang völlig aus. Ich habe kein Problem damit, von E auf A umzusteigen. Nur die Micky Mäuse nerven. Ohrstöpsel sind im Unterricht blöd weil der Lehrer ja öfter mit einem spricht. Stöpsel rein, Stöpsel raus… Also Micky Mäuse, aber die drücken mit der Zeit an den Ohren.



    Ach ja.

    Lieber Marius, kann ich mich vom Voting abmelden? Ich höre noch zu wenig nach knapp anderthalb Jahren Schlagzeug spielen.

    Da muss schon einer extrem daneben liegen, damit ich das mitkriege. Mein Abstimmung wäre irgendwie ohne das entsprechende Können - und am Ende vermutlich auch unfair.