Aus dem aktuellen Challenge Thread zum Thema Shuffle:
Ich finde das eine sehr gute evidente Erklärung. Die wörtliche Übersetzung von "to shuffle" ist ja "schlurfen"/"schleppend gehen". Der binäre Beat fängt also an zu schlurfen, was wohl im Gegensatz dazu steht, dass das Grundtempo relativ zügig ist. Was dabei schlurft, ist ja eben das Ostinato (der "Führhand") und deshalb würde ich schon sagen, dass das auch nicht unterbrochen werden darf im Sinne von Hand2Hand-Vereinfachungen oder nur einzelnen Füllnoten im triolischen/Shuffle-Raster. Das wäre dann allenfalls ein "Fake Shuffle" bzw. Shuffle-Feel.
Ob jetzt ein Fake-Shuffle oder ein "nur Shuffle-Feel" schlecht ist, will ich gar nicht beurteilen.
Ich setze so etwas oft im 12 taktigen Blues am Ende der jeweils 12 Takte als kurzes Fill ein, um den Wechsel zu betonen: Auf der letzten Viertel des letzten Taktes spiele ich den Shuffle auf den Toms, oder in Kombination mit der BD, oder nur auf der Snare. Manchmal spiele ich die Triole auch aus und verschiebe den 2. Schlag hin zum dritten. Das spiele ich nach Gefühl und es hört sich gut und passend an.
Aber um auf das Reggae-Playalong zurück zu kommen, woraus Marius' Posting ja stammt:
MMn. gehört das durchweg geshuffelt. Ich finde die Unterbrechungen mit ner Viertel auf 2 und 4 - und auch ausschließliche Viertel - als völlig unmusikalisch zu diesem Track. Nur um es zu vereinfachen, nur damit Hansels wie ich an der Challenge teilnehmen können, muss man den Titel ja nicht verunstalten.