Eins, das Dich motiviert und zu Deinen musikalischen Interessen passt. An welchen Stilen würdest Du denn arbeiten wollen?
Hier ist die etwas ältere Top 25-Liste von Modern Drummer: https://www.moderndrummer.com/…4/25-timeless-drum-books/
Klassiker für Hand-Fuß-Kombinationen wären New Breed oder die Chaffee-Bücher - vieles daraus kann man sich aber auch selbst über Syncopation oder Stick Control basteln. Wenn Du z.B. an Jazz arbeiten willst, sind z.B. die John Riley-Bücher interessant. Groove Alchemy ist ein tolles Buch für Funk-Grooves. Groove Essentials bietet MP3s für alle möglichen Stile.
Beiträge von Manuel
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Wurde schon erwähnt, dass man bei Kleinanzeigen einstellen kann, dass nur Angebote, bei denen "Versand möglich" ist, angezeigt werden?
Dadurch findet man nochmal einige Kandidaten, z.B. diese Tamburo Formula mit Hardware für 600€ VB: https://www.ebay-kleinanzeigen…rdware/1576223086-74-5189
Wer das Set kennt und zu dem Preis abraten will, bitte vor - ich kenne es nicht, aber scheint mir ein ordentliches Angebot zu sein.
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Für Fußtechnik gibt's eine DVD von Jojo Mayer falls Du die noch nicht kennen solltest: https://www.youtube.com/watch?v=NtP98HZ6RAc
Du kannst natürlich auch alle möglichen Rhythmen mit der Bass Drum gegen verschiedene Hi-Hat- und Snare-Rhythmen spielen und das ist auch ein guter Weg, aber wenn Du sagst, dass Du in den letzten Jahren wenig dazugelernt hast, halte ich ein paar Einzelstunden bei einem richtig guten Lehrer für den schnellsten Weg. Du wirst sicher schon gut spielen können, aber um eingeschliffene Techniken zu verbessern oder neue Bewegungen zu lernen, hilft ein Lehrer, der einen ausbremst und auf Details aufmerksam macht extrem weiter. Sonst landet man schnell in der Tempofalle und korrigiert die Technik nur zum Teil, weil man ja eigentlich schon viel schneller spielen kann, und landet dann bei einem neuen Technik-Kauderwelsch - zumindest kenne ich die Gefahr von mir.
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Ich war letztens selbst auf der Suche nach so einem Teppich der ersten Generation und wurde dann bei Stegner fündig. Ich habe den alten ausgeleierten Teppich hingeschickt und Gerd Stegner hat die alten Spiralen weggemacht und neue hingelötet. Saubere Arbeit, die die 60€ (inklusive Materialkosten) wert ist!

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Vorbildliche Mülltrennung: Verpackung, Premier, Papier - steht in Kempten. Kann das mal bitte jemand kaufen / vor der Müllabfuhr retten? Bei der Beschreibung und Lagerung wird's vermutlich ein Schäppchen sein..
https://www.ebay-kleinanzeigen…stueck/1561122280-74-7620 -
Hast Du einen Lehrer? Seelane hat hier ja schon viele wichtige Punkte genannt. Ich bin zwar kein Moeller-Experte, aber ich denke, dass alle Technikübungen helfen und die meisten guten Drummer Techniken kombinieren. Dass die Finger komplett untätig sind, würde ich so nicht sagen. Bei Chapin ist es auch nicht ein Hauptschlag und dann ein Abwarten des Rebounds - da bewegen sich Finger, Handgelenk und Unterarm ein bisschen mit, um die natürliche Bewegung des Stocks zu unterstützen.
Doubles mit erstem Schlag über Handgelenk und Arm und betontem zweitem Schlag durch die Finger finde ich eine gute Übung: rR lL - auch verschoben: RlLr. Dadurch übt man, dass die Finger nah am Stock sind und mithelfen können. Probier doch mal alle Techniken langsam als Warm-Up: Fulcrum finden, nur Finger, nur Arm etc und dann ruhig auch mal 70-80bpm mit 16tel-Groove üben. -
Ich kenne mich mit Aufnehmen und Mixen fast gar nicht aus, aber interessant zu lesen, was Du schreibst.

Mir ging es mit den Gates auch ein Stück darum, dass der Mix und die Aufnahmetechnik großen Einfluss auf den Sound eines Albums nehmen können - ob jetzt durch EQs, Kompressor, Mikros, deren Positionen, Raum oder was auch immer. Im Studio sitzen ja nicht ohne Grund Experten, die für diesen Sound verantwortlich sind - vom Drummer noch ganz zu schweigen.
Wenn man noch recht neu am Schlagzeug ist, hat man halt unter Umständen diesen Sound im Kopf und denkt, dass das eigene Equipment komisch klingt (Teppich raschelt mit, klingt nicht so direkt...). Mir ging's auf jeden Fall so!
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Der Ausflug zu Thomann ist definitiv eingeplant - nur wollte ich vorher ein bisschen was lesen damit ist dort nicht einfach sage "hübsch!" sondern sage "hübsch, jetzt schaue ich mal wie sich bei gleicher Stimmung das Sustain entwickelt und ob sich andere Töne einschleichen wenn die Tom frei schwingt oder hart aufgehängt ist". Da in meinen Toms schon die riesigen Löcher drin sind, werde ich da sicher nix nachrüsten aber ich will strukturiert den Sound verstehen.
Ich würde die fünf Löcher für die Halterung nicht überbewerten: bei 12 Böckchen hast Du sowieso schon 24 Löcher im Kessel - darüber beschwert sich nur keiner, weil es keine vernünftigte Alternative gibt.
Den Einfluss von Halterungen kannst Du auch mit deinem Yamaha-Tom testen: 1. Tom am Spannreifen halten und spielen -> vergleichbar mit Rims, 2. Mit jetztiger Halterung, 3. in Snareständer stellen -> vermutlich geringstes Sustain.
Bei den Soundvorstellungen gibt es jetzt aber große Unterschiede - manche wollen gar nicht so viel Sustain und dämpfen es wieder weg oder nutzen Gates beim Mischen. Daher mein Tipp, erstmal Alles zu lassen wie es ist und sich zu vergewissern ob Option 1 für DICH am Besten klingt und dann mal nach gebrauchten Rims zu schauen. Falls Du das wirklich machen willst, könntest Du auch die Löcher des Yamahas günstig mit Acrylharz füllen - geht auch schöner, aber dürfte nicht groß ins Auge stechen, da die Halterung ja vor dieser Stelle ist. Ich will Dir Deine Bastel- und Experimentierfreude gar nicht nehmen, sondern nur empfehlen, erst einen konkreten und fundierten Wunsch zu haben bevor man den Bohrer und die Brieftasche zückt.
Da Du ja schon mal eine bessere Snare und Abhebung erwähnt hattest, wäre bestimmt auch hier ein schönes Bastelprojekt zu finden: https://stdrums.com/ -
Bevor mit Fellen und Stimmung experimentiert worden ist, würde ich erstmal Alles so lassen. Falls Du bei zweilagigen Fellen landen solltest oder sonstwie dämpfst, ändert die Aufhängung meiner Meinung nach nicht so viel - v.A. bei einem günstigen Set, das von einem Kind im Keller gespielt wird, würde ich da nichts kaufen, was vielleicht gar nicht nötig ist. Aber kommt Zeit, kommt Gas.

Wie gesagt Geschmacks- und Glaubensfrage - Ich mag diese simplen Befestigungen. Irgendwo habe ich mal den Tipp gelesen, den Arm nicht bis auf Anschlag in das Tom zu stecken, damit die Toms besser schwingen können. Vielleicht hilft das ja schon! -
Über 100 einlagige Remo- und Evans-Felle à 4€ - hab einige gekauft und sie sind sehr gut erhalten. Paar Stick- oder Lagerspuren, aber super, um ein Set günstig auszustatten / zu verbessern:
https://www.ebay-kleinanzeigen…nfelle/1519974290-74-7700 -
Zur Fellauswahl:
1. Die aktuellen Felle stimmen
2. Geldbeutel auf die Snare -> besser?
3. Tuch auf die Snare -> noch besser?
Dann bietet sich ein Powerstroke 3 oder ähnliches an. Am Besten mit Coating / beschichtet, damit man auch gut Besen benutzen kann. Eine günstige Alternative - falls das aktuelle Fell noch intakt ist - wäre Gaffa-Tape: https://www.youtube.com/watch?v=1ByHreFq3H0 -
Ah, ein Ständer fehlt noch - da kann man natürlich auch mal einen weiteren bei ebay kaufen, um das Millenium komplett verkaufen zu können. Aber Du scheinst Lust auf das Lampenprojekt zu haben.
Ich würde eher das Extra-Tom umbauen und das restliche Geraffel günstig an einen Anfänger verkaufen, aber wie Du willst!
Beim Stimmen empfehle ich Dir, mit dem Standtom anzufangen. Erstmal die Spannung komplett runter. Dann schauen, dass das Fell mittig aufliegt und alle Schrauben über Kreuz "finger tight" machen. Am Schluss alle prüfen, ob noch etwas mehr Spannung mit den Fingern geht. Dann über Kreuz 180° drehen. 1-3 mal wiederholen bis Du in einem guten Bereich bist. Wichtig ist vor Allem, dass man nicht zu sehr an einer Schraube dreht, weil sich die Spannungen untereinander beeinflussen. Also lieber kleine Umdrehungen (ca. 90° bis 180°) und dafür ein paar mal wiederholen. Wenn das Standtom passt, weiß man auch, wie hoch die Hängetoms ungefähr gestimmt werden sollten - wenn man mit den hohen Toms anfängt kann's passieren, dass das Standtom zu tief werden müsste und nur noch nach Pappe klingt. Resos bei Toms und Bass ungefähr ähnlich hoch wie das Schlagfell. Da kann man dann mal experimentieren, ob es Dir etwas höher oder tiefer als das Schlagfell besser gefällt.
Die Snare würde ich am Schluss machen - die ist am schwierigsten. Viele ziehen dort das Reso viel stärker an, aber es gibt verschiedene Ansätze. Auch darauf achten, dass der Teppich im angespannten Zustand wirklich mittig auf dem Fell liegt. Wenn er an einer Seite auf der Gratung liegt, wird's schwierig mit einem kontrollierten Sound. Viel Erfolg! -
Freut mich, dass Du zufrieden bist!
Was benutzt Du denn vom Millenium weiter / was fehlt noch?
Stimmen benötigt etwas Übung. Anfangs ist das eine etwas zähe Kiste, aber wenn man sich an ein paar Prinzipien hält gut machbar - bei youtube gibt's viel Material. Probier's doch mal mit den jetzigen Fellen, wenn Dir die Snare noch nicht gefällt. Evtl. auch die Schrauben mit WD40 und feiner Stahlwolle säubern. Dann fällt das Stimmen noch mal leichter. Oder mal die Snare zum Lehrer mitnehmen falls sie jetzt zu arg scheppert. Viel Spaß erstmal!Korki: Danke, da stand ich auf dem Schlauch!

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Verstehe ich jetzt nicht ganz - ich habe ja Becken und Felle erwähnt. Damit ist man schon bei 400-500€ - warum unbedingt mehr investieren, wenn in einigen Jahren vermutlich sowieso ein anderes Set gewünscht ist? Eine Stunde Fahrt ist doch auch nicht so viel, wenn es gerade lokal wenig gibt. Mit der Mittelklasse meine ich, dass auch Stage Customs, Renowns oder was auch immer nicht zur "Oberklasse" gehören - trotzdem gibt es Profis, die diese Sets nutzen. Und im Vergleich zu diesem Set ist es doch wohl sowieso ein großer Fortschritt: https://www.thomann.de/de/mill…x120_starter_drum_set.htm
Aber du hast ja noch viele wunderbare Anschaffungen vor dir, da kannst du das noch perfektionieren.
Bin ich damit gemeint? Kein Bedarf an neuen Dingen... hoffentlich.
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Natürlich kann man auch mehr ausgeben, aber ich finde die Unterteilung in Mittelklasse usw. oft fragwürdig. Saubere Gratungen, stabile Hardware und gute Größen sind für mich ausschlaggebend bei einem Set - da wird das Yamaha bestimmt deutlich vor dem Millenium liegen. Wenn der junge Drummer auch noch in ein paar Jahren Bonham-Fan ist, kann man ja mal über größere Trommeln nachdenken, aber mit 1,30m hinter einer 26er Bass mit 14er Tom sitzen? Wer soll ihn da noch sehen?
Und vielleicht entwickelt sich der Geschmack auch in eine ganz andere Richtung. Das Yamaha kann man in ein paar Jahren ja einfach wieder für 100€ verkaufen oder als Gig-Set nutzen. Auf öffentlichen Bühnen / bei Jam-Sessions / in Proberäumen stehen oft weitaus winschiefere Sets rum und irgendwie tun die's dann meistens doch. Wie gesagt, eine andere Snare wird er sich irgendwann vielleicht wünschen - aber die meisten Schlagzeuger wollen das sowieso irgendwann - ob unbedingt nötig oder nicht.
Übrigens: auch wenn ein Set nicht gut klingt, kann man es kaufen - solange die Kessel rund und die Gratungen unbeschädigt sind. Auf dem Set sind noch die uralten Werkfelle und es wurde eventuell ewig nicht gestimmt. Die Felle kann man erstmal verwenden und sobald eine Sound-Vorstellung da ist gute ein- oder zweilagige Markenfelle kaufen. -
https://www.ebay-kleinanzeigen…lagzeug/1541990647-74-369
Das wäre ein guter Beckensatz.
Hier noch die wichtigsten Tipps beim Gebrauchtkauf - oft lässt man sich da von unwichtigen Dingen stören oder übersieht wichtige Dinge: https://drumheadauthority.com/…/used-drums-buying-guide/
Beim Yamaha würde ich aber einfach zuschlagen, wenn es eine 20" Bass hat. Das ist so billig, dass man auch mal eine kleine Reparatur vornehmen könnte. Viel Erfolg auf jeden Fall!
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Sieht interessant aus und da müsste ich auch keine Bleche mitkaufen die ich nicht will. DW PDP BX Serie ist aus der Kategorie "Falls Phil Collins zum Tee vorbeikommt, spielt er darauf auch freiwillig ne Runde"?
Ich kenne den Marktwert von dem PDP nicht - sieht nach einem guten Set aus, aber was für mich fürs Yamaha spricht ist die zusätzliche Hardware - die kann nämlich auch gut ins Geld gehen. Mit 100€ hättest Du gleich Alles, auch wenn es etwas weiter weg ist. Ob da jetzt 2 Schrottbecken dabei sind, würde mich nicht stören, denn das Millenium wirst Du ja wahrscheinlich verkaufen, oder? Dann könntest Du die beiden Becken einfach als "Bonus" beilegen. Einzelverkauf für 10€ ist nicht viel lukrativer.
Übrigens: selbst wenn bei einem Set etwas wie eine Abhebung wacklig sein sollte, kann man für ca. 20€ die meisten Kleinteile selber ersetzen. Ob hinterher ein extra Loch in einem Kessel sein sollte, dürfte bei einem günstigen Set nicht groß stören. -
https://www.ebay-kleinanzeigen…-serie/1543346720-74-7152
Das finde ich sehr interessant und extrem günstig - frag doch mal den Verkäufer nach den Durchmessern der Trommeln. Sieht mir nach 20"-Bass mit 10, 12, 14 Toms aus (1"=2,54cm), aber das kann auf Bildern manchmal täuschen. Die Größen müsste noch gehen und er hätte 2 Hängetoms wie gewohnt. Yamaha baut keinen Mist und die Hardware ist sehr solide. Becken verkaufen, neue Felle und gebrauchte Becken für ca. 300-400€ dazu, dann ist das ein richtig gutes Schlagzeug, das auf Jahre halten sollte! Einzelne Teile wie Pedal oder Snare kann man natürlich in ein paar Jahren verbessern, aber nicht unbedingt nötig.
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Hallo, ein paar Daten wären noch hilfreich:
- wie groß ist er und gibt es schon Lieblings-Musikrichtungen? Das beeinflusst die Größe der Trommeln. Das hier ist beispielsweise ein gutes Paket, aber mit 1,20 m Körpergröße vielleicht etwas zu groß: https://www.ebay-kleinanzeigen…stand-/1522269639-74-6416
- Budget und Umkreis, wie weit Du fahren würdest
- Wünsche Deine Sohns (Anzahl der Trommeln, Farbe u.A.) - das subjektive Empfinden, dass es "das richtige Set" ist auch nicht unwichtig
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https://www.ebay-kleinanzeigen…yamaha/1511391526-74-4452
Das ist ein vernünftiger Preis für ein altes Stage Custom - sehr solides Set! Die Becken sind nicht so toll, reichen aber für die ersten Monate oder Jahre bis der Wunsch nach etwas Besserem aufkommt. Die Toms sind wohl 10, 12 und 14" groß. Bei der Bass Drum bin ich mir nicht sicher, aber eine 22er müsste vermutlich auch passen.
Ein Einfamlienhaus klingt erst mal gut. Wenn man sich an die üblichen Ruhezeiten hält und nicht fünf Stunden täglich übt, sollte man sich da mit den Nachbarn hoffentlich arrangieren können.
Das Yamaha sieht gepflegt aus, aber um auf Nummer Sicher zu gehen, kann man das hier mal lesen: https://drumheadauthority.com/…/used-drums-buying-guide/