Beiträge von Manuel

    Zitat

    Original von commus


    Hmm...
    Sizzla, Sean Paul, Elephant Man, Capleton oder Buju Banton...


    welchen meintest Du denn?


    Jetzt wird's interessant, welche Tipps passen. ;) Wollt ihr auch Dancehall-Tunes von denen nachspielen?
    An Snares solltest du vielleicht eine etwas tiefere 14er mit viel Dämpfung und eine 13er-Picollo aus Metall/Bronze mit Gussspannreifen, die dann auch mal mit abgespanntem Teppich für Fills gespielt wird, einpacken.


    Achja: Und schau vielleicht auch noch nach Hall-Effekten. Gerade Roots-Reggae lebt gleich viel mehr, wenn alles noch ein wenig nachklingt (wobei das je nach Location natürlich auch schwierig werden kann, dass der Sound nicht Matsch ist)

    Fang mal mit Sachen wie dem Bergsteiger an. Stell das Metronom an und spiel folgende Gliedmaße (Zählzeit in Klammern dahinter):
    Rechte Hand(1)
    Rechter Fuß (1+)
    Linke Hand (2)
    Linker Fuß (2+)
    -zurück zum Anfang-


    Später mit links beginnen. Danach mit den Füßen und laaangsam Tempo steigern.


    Auch nicht schlecht, um beide Gehirnhälften zu wecken: Die gegenüberliegenden Gliedmaßen spielen zusammen und damit macht man Singlestrokes, also:


    Rechte Hand und linker Fuß (1)
    Linke Hand und rechter Fuß (1+)
    -zurück zum Anfang-



    Wenn du jetzt ein gewisses Gefühl für deine Gliedmaßen hast, kannst du langsam mit dem Groove beginnen. ;)

    Wieso über? Also über den rechten Hand solltest du eher nicht greifen, das wäre dem Groove wohl etwas hinderlich. :D Wenn du deine Hi-Hat-Becken schräg links zur Snare platziert hast, müsstest doch eigentlich recht problemlos mit der linken Hand die Snare treffen, ohne dir mit deiner rechten Hand ins Gehege zu kommen.

    Fill-In: Probier mal nen Paradiddle-Handsatz, der mit rechts auf dem Standtom beginnt.


    ST RLRR
    SD LRLL




    Groove: Hier kannst du eigentlich ganz normal abwechselnd mit rechts und links auf der Hi-Hat spielen. Den zweiten Snare-Schlag musst du dann eben mit links spielen. Man könnte natürlich wieder ne Paradiddle-Abwandlung nehmen (RLRL RLLR LRRL RLRL), aber bei solchen Grooves will man normalerweise schon in dem Fluss, den der alternierende Handsatz bietet, bleiben.


    Edit: Verfluchter Paralyzed! :D

    Zitat

    Original von Don
    oder zeih schuhe an in denen du vorne nicht mehr soviel platz hast (zw. zehen und "schuhende").


    ansonsten hat die iron-cobra relativ große fussstopper (jaja, neue rechtschreibung), reicht jedenfalls für meine 48.


    Wenn's jetzt noch die neue Rechtschreibung wäre.. ;)


    Hast du das Problem auch, wenn du mit Socken spielst?
    Du musst ja nicht gleich die Dave Weckl Signature-Schuhe kaufen - ganz normale flache Treter reichen doch. Wenn du irgendwelche abgerundeten Lauf-Schuhe hast, könnt ich's noch verstehen, aber eigentlich müsste es wohl an der Technik liegen, da ja die wenigsten mit Ballerina-Schühchen spielen. Trotzdem: Probier's halt mal mit Schuhen mit einer dünnen Sohle (z.B. Chucks oder diese Pumas, die auch der Herr Lang trägt (Samba?)) - damit hat man auch ein besseres Gefühl für das Pedal.

    Jippie! Endlich ein Erfolg in meinem trostlosen Leben - und all ihr Versager jetzt schön Bilder und MP3s löschen. ;)
    Interessantes Spielchen auf alle Fälle!

    Man kann doch beim Editieren im ersten Thread das neue Pattern immer noch an den Anfang des Texts setzen, dann ist es oben. Und wenn du dann noch einen Beitrag der Marke "Neues Pattern da" in den Thread schreibst, ist er auch wieder auf der Startseite - aber trotzdem Daumen hoch für das Engagement. :]


    Also ich würds wohl kleben. Solche Spielereien wirst du ja nicht unbedingt an einem 2000€-Set machen - denn bei solch einem, würde der Einfluss von dem dicken Plüsch auf den Klang vielleicht doch zu sehr hörbar sein. Vom sinkenden Wiederverkaufswert und der doch eher etwas lächerlichen Optik abgesehen. ;) Bei einem nicht so teuren Set, bei dem es dir nicht auf jede Sound-Nuance ankommt und das vor allem Spaß machen soll, kannst du ja aber ruhig die alte Folie wegmachen und mit Plüsch beziehen. Schneid um Böckchen lieber herum und kleb dann den Plüsch auf. Erstens, weil es besser hält, zweitens weil die Böckchen vieleicht sonst zu wacklig werden, drittens weil du dich bis zu einem neuen Set wohl eh dran satt-gesehen haben wirst (plus oben genannten Gründe). Und wenn du tatsächlich mal später noch einen zweiten Wollhaufen willst, dann wirst du die 10€ zusätzlich zu einem neuen Set bestimmt auch noch übrig haben. ;)

    Dann mach ich mal weiter mit Büchern, die ich so rumfahren hab und die noch nicht besprochen wurden.


    Joe Cusatis - Rhythmic Patterns: befasst sich ausschließlich mit RLRL- bzw. LRLR-Handsätzen (Vorläufer zu Rudimental Patterns). Kombinationen aus Achteln, Achteltriolen und Sechszehnteln, die über Snare, Hänge- und Standtom laufen. Bei einigen Patterns muss man auch mal übergreifen. Nicht wirklich schwierig auf den ersten Blick, gibt einem aber auf jeden Fall eine gute Orientierung am Set (allerdings eben nur für Snare und zwei Toms). Für faule Leute wie mich nicht verkehrt, wenn man die Übung auch unausweichlich auf Papier hat und man sich nicht so leicht durchschludern kann-denn einige der Kombinationen spielt man von selbst doch eher selten, auch wenn sie oft effektvoll klingen. 15 Euro


    Andy Gillmann - Das Große Besenbuch: Etwas verwirrende Darstellung, hinter die man nach einiger Zeit jedoch kommt. Dann auch ein interessantes Büchlein, wobei manche Übungen mit weniger abgehackten Bewegungen, als die, die vorgeschlagen werden, besser klingen (finde ich zumindest bisweilen). Auch der Ansatz, dass die Besen immer möglichst dicht am Fell sein sollten, wirkt etwas absolut, da es ja auch durchaus tolle Besenspieler gibt, die in einem eher steilen Winkel spielen. Spontan gefallen mir Bücher wie Brushfire für reinen Jazz besser (hab dies allerdings nur im Laden überflogen bisher) - durch die CD mit den guten Hörbeispielen und den Playalongs aber trotzdem empfehlenswert, besonders da die Übungen auch auf eher jazz-fremde Grooves, die man so noch nicht gehört hat, hinarbeiten. 20 Euro


    Ted Reed - Drum Solos & Fill-Ins: Der Name sagt eigentlich Alles. Hier finden sich geschmackvolle Spielereien für Jazz, die teilweise vielleicht simpel aussehen, aber dann doch hin und wieder etwas trickreich bis sehr schwer sein können. Klingen tun sie auf jeden Fall alle sehr schön und das Heft (warum immer diese Wälzer, die auf keinem Ständer stehen bleiben?) ist zudem wie alle Reed-Bücher nicht teuer - gut geeignet um sich ein Grund-Repertoire für Jazz zu verschaffen. Es gibt auch ziemlich heftige Soli, die selbst für Profis eine Herausforderung sind. (6 Euro)


    Ted Reed - Latin Rhythms for Drums and Timbales - wiederum sehr preiswert, arbeitet dieses Heft auch mit Systemen wie New Breed (Cow-Bell-Patterns) und lässt einen viel auf verschiedenen Plätzen der Snare (mit Teppich und ohne / mit Besen, Stöcken, Fingerkuppen) und Cowbell spielen. Hier erhält man nicht nur schöne Grooves, sondern es wird auch die Kreativität dadurch gefördert, dass man viel aus einzelnen Instrumenten herausholen muss. 9 Euro

    Jetzt kommt gleich wieder die Suchfunktion und First Steps For Rookies, die du dir anschauen sollst (stimmt auch :)) und als Nennungen noch Basix Custom oder gebraucht nach einem Phonic oder dergleichen Ausschau halten. Klick einfach auf "Suche" (ganz oben) und gib Einsteigerset ein.

    1. Buddy Rich, Tony Williams, Steve Gadd, Gene Krupa, Ringo Starr
    2. Buddy Rich, Louie Bellson
    3. Art Blakey, Elvin Jones, Kenny Clarke, Joe Morello
    4. Steward Copeland, Carl Palmer, Manu Katché, Mitch Mitchell, John Bonham
    5. ---
    6. Vinnie Colaiuta, Steve Gadd
    7. Bernard Purdie, Gerald Heyward, ?uestlove, Dennis Chambers, Steve Jordan
    8. Carl Palmer, Thomas Lang, Minnemann
    9. Jojo Mayer, Drumbassadors, Billy Ward, Johnny Rabb (Definition überlesen. Nach der eigentlichen deckt es sich für mich zu sehr mit der Hall of Fame)

    Zitat

    Original von Number1
    Weiß jemand was über die "kurze" BAssdrum`?


    Vollkommen egal - die Bassdrum haut einen auf hundert Meter noch an die Wand. Dieses Rumgemache um 16/17/17,5/18 Zoll tiefe Bassdrums ist hauptsächlich Marketing. Schau am besten bei http://www.trommelladen.de vorbei. Dort steht exakt das Set (allerdings nicht zu verkaufen, da es auf dem ladeneigenen Altar ist) und der freundliche Herr kann von Ludwig auch so einiges besorgen.