Gude!
Die entscheidenste Veränderung meines Setaufbaus war, wie von vielen schon erwähnt, dass ich das zweite Hängetom rausgeschmissen und das Ride da hingehängt habe. Ich habe zwar bei anderen Aufbauten das Spielen nicht verlernt, aber es geht nicht so locker von der Hand und macht einfach weniger Spaß.
Generell finde ich mich an anderen Sets meist relativ schnell zurecht und halte das auch für wichtig. Man setzt schnell Scheuklappen auf und steckt seine eigenen Grenzen arg eng, und wenn dann mal ein anderes Set auf der Bühne und das Eigene im Proberaum steht kriegt man plötzlich Dünnschiss. Es geht ja nicht darum, den anderen Setaufbau besser zu finden - man soll sich schließlich nur am eigenen Set zu Hause fühlen und ggf. den einen oder anderen Eindruck nachträglich miteinfließen lassen.
Ich hab auch viel rumprobiert, von absoluter Symmetrie über viele Becken / Toms, was auch immer. Inzwischen ist es so, dass ich hinter meinem Set daheim bin. Gerne spiele ich mal auf anderen, aber größere Änderungen an meinem Setup geben mir nicht mehr das Gefühl, mich selbst damit auszudrücken, also habe ich den idealen Rahmen für mich wohl gefunden!
Cheers,
Stefan.