Unglaublich ärgerlich das Ganze.
Ansprüche hast du definitiv, dir steht nunmal dein Anteil zu. Jetzt musst du überlegen, was du willst und welche Optionen du hast.
1.) Ansprüche durchsetzen, komme was wolle.
2.) Weiterhin an die Vernunft appellieren und Ansprüche begründen.
3.) Ansprüche fallen lassen, weil es den Ärger nicht wert ist.
Da es um nicht viel Geld geht, würde ich Punkt 1 von der Liste streichen. Insgesamt wird das ein Minusgeschäft und auf lange Sicht sehr schmutzig. Das absolut kindische und sozial verkümmerte Verhalten der Mutter, die es bei Streitigkeiten des Sohnemanns nicht schafft, halbwegs objektiv zu bleiben, sondern ihm noch Munition für seine dämlichen Feldzüge gibt, zeigt, dass da noch viel Energie und schädigende Ideen für einen langen Disput lauern. Mir persönlich wäre Rechthaben bzw. Rechtbekommen in diesem Fall soviel nicht wert. Ich täte so ein Niveau nicht anschlagen.
Für Punkt 3 wäre ich aber vermutlich deutlich zu ärgerlich. Den abstrusen Argumenten der anderen Partei nachzugeben erscheint mir falsch. Man sollte diese Personen in ihrem Handeln nicht noch bestärken. Wie sollen die denn sonst eine gesunde Sozialkompetenz entwickeln? Aus dem Elternhaus scheinbar nicht... An den Kommentaren in diesem Thread sieht man doch, dass ein Aufteilen nach einer Trennung doch Sache des gesunden Menschenverstandes ist.
Bleibt also noch Punkt 2. Ich glaube ich würde den Kameraden (CC an die nette Mutter) eine freundliche, aber bestimmte Email schicken (Kommunikation scheint ja nur per Mails zu funktionieren). Darin würde ich zuerst erklären, wie ich den Rausschmiss empfunden hätte (gewundert, heiterer Himmel, Art und Weise nicht korrekt, Begründung fehlt,...). Dann würde ich sagen, dass das kein feiner Zug war ;), anschließend erklären, dass ihr bis dahin ja eine gut funktionierende Band wart, die Folgendes zusammen angeschafft hat (Aufzählung). Und dann die entscheidende Frage: Ist es nicht vollkommen normal, dass die Sachen nach einer Trennung aufgeteilt werden? Wie wäre es, wenn einer von denen die Band verlassen hätte? Wie würden die sich fühlen? Wenn man sich von einem Partner trennt, darf man dann alles aus der gemeinsamen Wohnung behalten? Wo bleibt der gesunde und faire Menschenverstand?
Dann zu den "Argumenten" der Mutter: Ich würde mich bedanken, dass sie die Band da hat proben lassen etc. Und dann sagen, dass es dir aber scheint (
), dass die jetzt präsentierten Rechnungen nur dazu dienen, deinen Anspruch an den zusammen als junge Band gemachten Gewinn zu schmälern. Schreib, dass ihr Jungs das doch ganz normal, vernünftig und vor Allem alleine wie Erwachsene klären könnt (ihr seid doch über 20!). Du hättest auch nicht vor, irgendwen für irgendwelche Argumente hinzuzuholen, weil das unter vernünftigen Erwachsenen doch einfach nicht nötig ist.
Die Jungs sollen doch bitte nochmal in Ruhe über alles nachdenken und überlegen, ob sie dir deinen Anteil verwehren, weil man als Aussteiger keinen Anspruch hätte (was ja faktisch schlichtweg falsch ist) oder ob es doch nur darum geht, dir eins auszuwischen. Und nochmal: Wie würden sie sich in dem Fall fühlen? Ist es für sie nicht langfristig einfacher und angenehmer, kurz die 200€ rauszurücken und auf das gerechtfertigte Genörgel von dir zu verzichten? Mit freundlichen Grüßen...
So, auch wenn diese Email vermutlich nicht fruchtet: Ich fühle mich jetzt besser 
Ich wünsche dir viel Erfolg.