Ich benutze das Behringer Xenyx 802, ich habe das aber hauptsächlich gewählt, weil ich es besitze 
Die einzelnen Sounds / Instrumente kann unter Setup / Outputs routen. Wenn ich mein Modulsound nur über den Mainout an das Bandmischpult gebe, belege ich einen Directout mit dem Klick. Dann habe ich mein Monitormischpult mit Monitorsignal (vom Bandmischpult, ohne Schlagzeugsumme), Klick (vom Directout des Moduls) und Schlagzeugsumme (von der Linkbuchse der DI-Box, also genaugenommen auch dem Mainout) bestückt. Zusätzlich route ich mich je nach Laune die Bassdrum auf den anderen Directout und belege damit den 4. Kanal des Monitormischpults.
Wenn man alle 4 Outputs (2x Main, 2x Direct) für den FoH nutzt, wird es mit dem Monitoring schon etwas komplizierter. Für den Klick bleibt dann nur der Kopfhörerausgang. Allerings lässt sich dieser nicht nur auf das Metronom beschränken, so dass auch das Instrument des 1. Mainouts mitgenommen wird. Wenn man diesen aber mit der Bass belegt, finde ich das nicht so störend.
Die restlichen Kanäle des Monitormischpults lassen sich dann je nach Ausstattung (Anzahl der Kanäle, Kabel, ...) bestücken. Einfachste Möglichkeit ist die gesamte Bandsumme (inkl. Schlagzeug) vom Bandmischpult auf einem Kanal. Oder man nutzt 2 Monitorwege, also einmal Schlagzeug und einmal Rest der Band. Wenn die Monitorwege knapp sind, kann man auch die einzelnen Outputs des Moduls wieder über die Linkbuchsen der DI-Boxen einzeln abgreifen und jedem einen Kanal des Monitormischpult sspendieren.
Wichtig ist, dass man gerade für den Weg zwischen Modul und Bandmischpult anständiges Equipment benutzt (DI-Boxen sind Pflicht). An diesen Kabeln sollte man nicht sparen.
Wichtig ist aber auch, dass man nicht mit Kanonen auf Spätzchen schießt. Für reinen Proberaumbetrieb und 3 Kneipengigs im Jahr ist Anschaffung einer 4-fach DI-Box, eines zusätzlichen Mischpults, der Extrakabelage, und möglicherweise eines Limiters, um die Ohren zu schützen, etwas überdimensioniert. Da reicht eventuell auch 1 Weg zum Bandmischpult und das Monitorsignal über Stereokabel im MixIn. Diese Variante würde ich vllt. mal ausprobieren. Wenn du da dabei keine Freiheitsgrade vermisst, bist du günstig weggekommen. (Ein Limiter sei an dieser Stelle trotzdem empfohlen.)
Außerdem darfst du nicht den Arbeitsaufwand unterschätzen, den die optimale Lösung mit eigenem Mischpult etc. mit sich bringt. Man ist dann schon etwas länger mit Positionieren und Verkabeln beschäftigt. Da lohnt sich dann auf Dauer ein kleines Rack, in dem alles schon fertig eingestöpselt montiert ist. Kostet dann wieder extra...
@Rubi: Meiner Erfahrung nach ist schon eine Latenz im weitesten Sinne hörbar. Nicht so, dass die Sound merklich nacheinander am Ohr ankommen, aber der Klang wird durch das Doppeln der Schlagzeugsounds (1x vom Modul und 1x vom Bandmischpult) doch verfälscht. Ich meine da nervende Interferenzerscheinungen zu hören.
Außerdem finde ich, wie schon geschrieben, das Regeln der MixIn-Lautstärke etwas unpraktikabel, da man das Schlagzeug nicht einfach lauter drehen kann, ohne auch die Lautstärke der Bandsumme zu erhöhen (welche man dann im 2. Schritt absenken muss). Das ist vllt. Jammern auf hohem Niveau, bei diversen Auftritten hat mich das aber schon genervt.