Beiträge von Korki

    Ich kann es leider auf dem Foto nicht erkennen, deshalb die Frage: Was ist das für ein Adapter? Werden da tatsächlich 2 Mono-Buchsen mit einem Stereostecker verbunden, oder ist das eventuell ein Monostecker?
    Im 1. Fall müsste am Modul doch eigentlich bei jedem Tritt der linken (?) Bassdrum das RIM-Lämpchen läuchten (es sei denn der Eingang ist tatsächlich nur Mono und gebrückt). Beim 2. Fall greifst du mit beiden Pads nur auf den Head-Sound zu. Warum das funktioniert, wäre ja klar.



    Edit: Die Td12-Kick ist definitiv kein Monoeingang. Mit einem Stereopad lassen sich Head und Rim getrennt belegen und entsprechend abrufen.

    Ich benutze das Behringer Xenyx 802, ich habe das aber hauptsächlich gewählt, weil ich es besitze ;)


    Die einzelnen Sounds / Instrumente kann unter Setup / Outputs routen. Wenn ich mein Modulsound nur über den Mainout an das Bandmischpult gebe, belege ich einen Directout mit dem Klick. Dann habe ich mein Monitormischpult mit Monitorsignal (vom Bandmischpult, ohne Schlagzeugsumme), Klick (vom Directout des Moduls) und Schlagzeugsumme (von der Linkbuchse der DI-Box, also genaugenommen auch dem Mainout) bestückt. Zusätzlich route ich mich je nach Laune die Bassdrum auf den anderen Directout und belege damit den 4. Kanal des Monitormischpults.


    Wenn man alle 4 Outputs (2x Main, 2x Direct) für den FoH nutzt, wird es mit dem Monitoring schon etwas komplizierter. Für den Klick bleibt dann nur der Kopfhörerausgang. Allerings lässt sich dieser nicht nur auf das Metronom beschränken, so dass auch das Instrument des 1. Mainouts mitgenommen wird. Wenn man diesen aber mit der Bass belegt, finde ich das nicht so störend.
    Die restlichen Kanäle des Monitormischpults lassen sich dann je nach Ausstattung (Anzahl der Kanäle, Kabel, ...) bestücken. Einfachste Möglichkeit ist die gesamte Bandsumme (inkl. Schlagzeug) vom Bandmischpult auf einem Kanal. Oder man nutzt 2 Monitorwege, also einmal Schlagzeug und einmal Rest der Band. Wenn die Monitorwege knapp sind, kann man auch die einzelnen Outputs des Moduls wieder über die Linkbuchsen der DI-Boxen einzeln abgreifen und jedem einen Kanal des Monitormischpult sspendieren.



    Wichtig ist, dass man gerade für den Weg zwischen Modul und Bandmischpult anständiges Equipment benutzt (DI-Boxen sind Pflicht). An diesen Kabeln sollte man nicht sparen.
    Wichtig ist aber auch, dass man nicht mit Kanonen auf Spätzchen schießt. Für reinen Proberaumbetrieb und 3 Kneipengigs im Jahr ist Anschaffung einer 4-fach DI-Box, eines zusätzlichen Mischpults, der Extrakabelage, und möglicherweise eines Limiters, um die Ohren zu schützen, etwas überdimensioniert. Da reicht eventuell auch 1 Weg zum Bandmischpult und das Monitorsignal über Stereokabel im MixIn. Diese Variante würde ich vllt. mal ausprobieren. Wenn du da dabei keine Freiheitsgrade vermisst, bist du günstig weggekommen. (Ein Limiter sei an dieser Stelle trotzdem empfohlen.)


    Außerdem darfst du nicht den Arbeitsaufwand unterschätzen, den die optimale Lösung mit eigenem Mischpult etc. mit sich bringt. Man ist dann schon etwas länger mit Positionieren und Verkabeln beschäftigt. Da lohnt sich dann auf Dauer ein kleines Rack, in dem alles schon fertig eingestöpselt montiert ist. Kostet dann wieder extra...



    @Rubi: Meiner Erfahrung nach ist schon eine Latenz im weitesten Sinne hörbar. Nicht so, dass die Sound merklich nacheinander am Ohr ankommen, aber der Klang wird durch das Doppeln der Schlagzeugsounds (1x vom Modul und 1x vom Bandmischpult) doch verfälscht. Ich meine da nervende Interferenzerscheinungen zu hören.
    Außerdem finde ich, wie schon geschrieben, das Regeln der MixIn-Lautstärke etwas unpraktikabel, da man das Schlagzeug nicht einfach lauter drehen kann, ohne auch die Lautstärke der Bandsumme zu erhöhen (welche man dann im 2. Schritt absenken muss). Das ist vllt. Jammern auf hohem Niveau, bei diversen Auftritten hat mich das aber schon genervt.

    Hallo,


    ich habe auch das Td-12 und benutze live die von dir vorgeschlagenen InEar-Hörer fürs Monitoring. Die haben ein super Preis-Leistungsverhältnis. Allerdings musst du ausprobieren, ob du mit dem Tragekomfort zufrieden bist, bei einigen sitzen die Hörer nicht gut.
    Prinzipiell ist auch dein Signalweg so problemlos möglich. Vom Output (oder den Einzelausgängen) per hochwertigem, kurzem Klinkekabel in eine DI, von da per XLR-Kabel ins Mischpult der Band. Je nach Bandsituation (Mann am Mischpult oder Bandkollege mit Erfahrung, genügend Mischpultkanäle vorhanden, die Auftritte gehen vllt. über kleine Kneipengigs hinaus,...) ist die Aufteilung der Instrumente auf die Einzelausgänge sinnvoll. So hat der dafür Zuständige deutlich mehr Kontrolle. Das bedeutet aber auch mehr Verkabelungsaufwand und mehr benötigtes Equipment (DI-Boxen, Kabel).
    Wenn ihr am Mischpult noch einen Monitorweg frei habt, kannst du dir dein Monitorsignal da abgreifen (und selber für dich regeln lassen). Falls nicht, könnte man einen vorhandenen splitten oder den Kopfhörerausgang des Mischpultes nehmen. Bei letzteren beiden Möglichkeiten ist aber wohl immer auch dein Schlagzeug schon im Signalweg und du kannst auch ansonsten eher wenig Einfluß auf den Sound nehmen. Es funktioniert zwar so, ein eigener Monitorweg ist aber deutlich angenehmer. Wenn du nämlich dein Monitorsignal ins Td-12 (Line-In) einstöpselst und dieses die gesamte Bandsumme inkl. Schlagzeug enthält, kann es zwischen dem Schlagzeugsound des Moduls und des Monitorweges zu interferenzen kommen, die etwas unschön klingen können.
    Außerdem ist darauf zu achten, dass du dein Monitorsignal Stereo zum Line-In führst, da du die Bandsumme sonst nur auf einem Ohr hörst, was ich persönlich als ziemlich störend empfinde. Der eine oder andere hat das aber gerne so, also einfach mal ausprobieren.
    Ein Nachteil der Line-In Metode ist für mich noch, dass die Lautstärke der 2 Soundquellen, also Schlagzeug direkt aus dem Modul und Bandsumme (mit oder ohne Schlagzeug, je nach benutztem Monitorweg) aus dem Mischpult nicht unabhängig von einander einstellbar sind. Das eingespeiste Signal wird mit dem Line-In Poti variiert, das Schlagzeug des Moduls am Kopfhörerausgang kann nur durch die Lautstärke des Kopfhörerausgangs verändert werden, was aber ja auch die Lautstärke des Line-In-Signals betrifft. Das ist nicht richtig tragisch, aber für mich schon irgendwie störend und suboptimal. Bei sehr kleinen Gigs mach ich das so, wenn sich ein wenig mehr Aufwand lohnt, vermeide ich das.


    Ich benutze deshalb ein kleines Mischpult, in dem ich mir mein Monitorsignal selber mische. Daran stöpsle ich das Monitorsignal aus dem Bandmischpult (möglichst ohne Schlagzeugspur) und dann entweder das Schlagzeug direkt aus dem Modul (wenn ich nur den MainOut verwende über die Linkbuchse der DI-Box) oder als Schlagzeugsumme als extra Monitorsignal vom Bandmischpult. Zusätzlich habe ich noch gerne die Bass auf einem gesonderten Kanal und den Klick. Das ginge zwar auch alles über das FoH-Mischpult mit entsprechendem Personal, ich finde das so aber sehr angenehm, weil ich den ganzen Abend über die volle Kontrolle habe.


    Den Kopfhörer stecke ich dann natürlich entweder ins Td-12 oder in den Kopfhörerausgang des kleinen Mischpultes. Die Kabel des UE-5 sind aber recht kurz, du solltest bei der Bestellung also auch an ein (hochwertiges) Verlängerungskabel denken.



    Falls ihr genügend Monitorwege am Bandmischpult habt, ist natürlich die einfachste Lösung von einem ein Kabel bis zu dir zu legen und daran über einen Kopfhörerverstärker den Hörer anzuschließen. Dann bist du bei deinem Monitormix vollkommen auf den Mischer angewiesen (wie allerdings jeder andere Musiker der Kapelle auch).

    Vllt. wäre für dich die Funktion einiger Metronome (z.B. des Millenium/Rhythm-Watch Clons) hilfreich, mit der man den Klick per Anschlag eines externen Pads starten und stoppen kann. Gerade bei tempoungebundenen Vorspielen deiner Kollegen kannst du so das Metronom starten ohne während des Liedes kleine Knöpfchen drücken zu müssen. Einfach das Tempo vorher halbwegs einprägen und auf der entsprechenden 1 Crash und Pad spielen. Mit ein wenig Übung / Routine sollte man da wunderbar reinkommen.
    Ich halte auch nichts davon seinen Klick durch ein Lied zu prügeln, egal was die anderen machen. Je nach Stimmung der Kapelle variiere ich das Tempo schon mal um 1-3bpm, oder lasse die Kollegen bei schlagzeugfreien Zwischenspielen ihre eigene Geschwindigkeit wählen ;-). Mit dem Metronom in Reichweite kommt man wunderbar wieder rein, auch ohne dass irgendwer einen Bruch im Tempo bemerkt. Ich denke, dass man auch mit Metronom dynamisch (bezogen auf das Tempo) spielen kann und das Feeling nicht automatisch verloren geht.

    Ich schaue besonders gerne Andy Treacey zu, speziell bei Faithless. Ausgesprochen grooviges Live-Drumming, trotzdem mit der nötigen Energie. Auch ohne Ton sieht man einfach worum es bei der Musik geht.


    Im Netz ist von ihm leider nicht viel zu finden. Das kleine Solo der Live-DVD scheint es bei Youtube nicht zu geben. Stattdessen aber ein paar Videos, in denen er mal auftaucht:
    Erster Teil der Faithless-DVD
    God is a DJ mit spektakulärer Kulisse
    No Rootsvon der DVD


    Übrigens finde ich die Faithless-Percussionistin Sudha auch nicht unästhetisch bei der Ausübung ihrer Arbeit.

    Klar ist für 200€ was zu machen. Kauf dir ein Verlängerungskabel, das du in den Kopfhörerhausgang eures Mischpults steckst. Daran schließt du einen hochwertigen Kopfhörer an. Da bist du mit deinem Budget bei wirklich anständigen Sound.
    Wahlweise und um mehr Möglichkeiten zu haben führst du stattdessen dein Monitorsignal in den Line-In-Eingang des Moduls und schließt die Kopfhörer am Td-12 an. Noch besser wäre ein kleines Mischpult neben dem Modul, da kannst du dann das Verhältnis zwischen Schlagzeug und Rest der Band optimal selber einstellen (und das ohne unflexibel bei der Gesamtlautstärke zu sein).


    Deshalb meine Empfehlung: Ultimate Ears UE-SF5 für 159€ (Super 2-Wege-Hörer für "optimalen" Sound auch im Bassbereich)
    Dazu z.B. dieses kleine Pult für 64€, wenn du deinen Monitorsound wirklich selber gestalten willst. Ein paar Käbelchen bräuchtest du dann auch noch.



    Boxen für den Preis kann ich dir guten Gewissens nicht empfehlen. Eure PA hat ja nicht ohne Grund etwas mehr als 200€ gekostet, warum sollte eine Box für das Geld denn den gleichen Ansprüchen genügen. Für dein Budget ist meiner Meinung nach eine InEar-Lösung die einzig sinnvolle.

    außerdem gehts um den Inhalt nicht um die Rechtschreibung


    Da hast du natürlich vollkommen Recht. Allerdings lässt sich der Inhalt deutlich leichter, schneller und angenehmer (manchmal sogar überhaupt erst) erfassen, wenn man den Text auch lesen kann. Und an dieser Stelle kommt die Rechtschreibung wieder ins Spiel...
    Dich will sicher niemand fertig machen, also keine Panik. Mach es wie die Anderen und gib dir ein wenig Mühe, dann passt das.




    Edit sagt 1. zu langsam und
    2., dass wir abschweifen.

    So eine Jugendherberge kenne ich auch hier in der Eifel. Ich weiß, dass dort viele Musikgruppen / Orchester für beispielsweise Probewochenenden hinfahren. Zum Proben wegfahren halte ich übrigens für eine super Idee. Auswärts bekommt man einfach viel mehr geschafft als im Proberaum und wird weniger abgelenkt.

    Ja, das ist das Allerbeste: "Du kannst Schlagzeug? Cool, spiel mal ein Lied!" :D
    Ach wie schön, dass es auch anderen so geht. Kleiner Tipp für das nächste Mal: "We will Rock you" wird erfahrungsgemäß wiedererkannt und löst Begeisterung aus. Mehr ist dann auch gar nicht nötig...

    Titel: Seven Days
    Band: Sting
    Album: Ten Summoner'S Tales
    Erscheinungsjahr: 1993
    Drummer: Vinnie Colaiuta
    Stil: Pop im 5/4
    Warum: Weil man mit dem Lied wunderbar lernen kann einen 5/4 Takt so geschmeidig zu spielen, dass der ungerade Takt niemanden auffällt. Der Akzent der HH bzw. des Beckens läuft sehr schön durch. Ein total entspannter Groove, dem man den Schwierigkeitsgrad nicht anhört.

    Wieso sollte er die Becken denn auswechseln? Ganz im Gegenteil, er ist doch in der beneidenswerten Situation mit den 101ern zufrieden zu sein. Solange wie das der Fall ist, würde ich an seiner Stelle mein Geld zur Bank tragen, da ist es nämlich sicher. Ich täte erst investieren, wenn mein eigenes Gehör mich dringend darum bittet und ich selber entscheiden kann was mir gefällt und ich weiß was ich will. Ich vermute, dass das noch ein wenig dauert. Macht aber nichts, das geht den meisten in den ersten Jahren so.
    Deshalb zur eigentlichen Frage: Nein. Erstens weil man nicht dringend mehr Becken benötigt und zweitens, weil du jetzt nur auf Zuruf kaufen würdest und dich später ärgerst, dass du nicht das gekauft hast, was deinem bis dahin entwickelten Geschmack entspricht. Drittens wäre vllt. noch, dass dein Budget momentan vermutlich recht begrenzt ist und du wahrscheinlich wieder bei einer Einsteigerserie hängen bleiben würdest. Haste nix von.


    Schöne Grüße

    Guck mal ob du vielleicht extreme Crosstalk-Einstellungen gewählt hast. Dann interpretiert das Td-12 deinen leichten Beckenschlag als vom festen Bassdrum-Tritt ausgelösten Übersprecher und unterdrückt den Beckensound.


    edit: Gerade erst gelesen, dass du die Vermutung in deinem letzten Satz auch anstellst. Standardwerte gibt es eigentlich nicht, das hängt von den Pads, deren Halterungen und deiner Spielweise ab. Ich glaube aber, dass ich bei meinem Aufbau keinen Wert über 20 oder 30 habe. Ob dein Problem aber an den Einstellungen liegt, lässt sich ja leicht durch Ausprobieren feststellen, indem du die Werte extrem variierst.

    ganz aktuell find ich stefanie heinzmann mit unforgiven ganz grausam!


    Das finde ich zum Beispiel recht gelungen. Ist interessant das Lied mal von richtigen Musikern gespielt und gesungen zu hören ;)


    celine dion ist nicht cool. nie. never. kaum jemand, der jahre lang in vegas spielt ist cool.


    Na, na, na. Bei Frau Dion stimme ich dir uneingeschränkt zu, aber warum so allgemein formuliert? So könnte man ja interpretieren, dass du auch Tom Jones für nicht cool hälst. Und das kann ja sicher nicht dein Anliegen gewesen sein 8)


    Und was zum Thema: Von Tom Jones zu Elvis ist es ja nicht weit, deshalb hier die gute (wenn auch nicht originale) Version mit Stil und Groove
    http://www.youtube.com/watch?v=VI94AsuvUUA


    und hier der entsprechende Fehlgriff der Pet Shop boys
    http://www.youtube.com/watch?v=M2pNF_IXfyI