Für mich liest sich das alles so, als ob der Themenstarter den Thread eröffnet, weil er mit der Plexiglasidee unzufrieden ist. Nach kurzer Zeit zielen alle Beiträge nur noch darauf ab, dass der Herr am Mischpult höchst unprofessionell ist und seine Vorstellungen weit an der Realität vorbeigehen. Mit dieser neu gestärkten Einstellung fährt der Themenstarter dann zum Gig. Dass das nicht gut geht, war doch im Vorfeld abzusehen. Mal abgesehen von der menschlichen Komponente (die wohl einfach unter keinem guten Stern steht), funktioniert eine Zusammenarbeit niemals, wenn man die Arbeit des Anderen nicht respektiert.
Zum Herrn am Mischpult wurde schon viel gesagt, deshalb spar ich mir das. Ich denke aber auch, dass alles auch eine Frage des Anspruchs ist. Wenn der Verein Kreisklasse C spielt, darf man keinen Schiedsrichter verlangen, der eine Oberligalizenz hat. Und wenn der Tontechniker für eine Gage arbeitet, die sich kleine Bands in Kneipen leisten können (das interpretiere ich jetzt dreist einfach mal), dann muss die Kapelle einfach auch mit Kompromissen leben. Ich habe schon oft erlebt, dass Bands, die unter anderem eine absolut miserable Banddynamik hatten (vom bescheidenen Equipment mit ungestimmten Instrumenten mal abgesehen), vom Tontechniker eine Markenanlage und Sound in CD-Qualität erwartet haben. An 1. Stelle der Klangerzeugung steht der Musikant. Und dann kommt die Tontechnik. Und wenn man an letzterer spart (was je nach Anlass ja legitim ist), dann weiß man vorher mit was man rechnen darf. Man darf von allen Beteiligten erwarten, dass sie ihr Bestes geben, wobei mit Kommunikation noch viel rauszuholen ist. Aber mehr ist eben nicht drin. Macht aber auch nichts.
Egal, ich schweife ab. Wie es in dem speziellen Fall ablief, wird wohl für Außenstehende nicht rekonstruierbar sein. Muß aber auch nicht. Was mische ich mich überhaupt ein.
Schöne Grüße.