Beiträge von Korki

    Ich bin bisher eigentlich davon ausgegangen, dass alle Drummodule sowas können. Mein Td-12 macht das recht komfortabel, aber selbst mein dd602 hat einen Click an Bord. Ein kurzer Blick in die Handbücher von Roland Td-5 und Td-7 (beide gebraucht für unter 150€ zu bekommen) verriet mir gerade, dass beide auch eine Metronom-Funktion besitzen. Ob die irgendwelchen Einschränkungen unterliegen kann ich aber nicht sagen, weil ich die Geräte noch nicht unter meinen Fingern hatte.

    Drummodule sollten doch die Anforderungen erfüllen können. Die sind natürlich preislich etwas unattraktiver, da überdimensioniert, aber gebraucht sollten doch Einsteigerteile im 19"-Format bezahlbar zu erstehen sein. Inwieweit jetzt z.B. das Alesis DM-5 Speicherplätze fürs Metronom bereit stellt weiß ich nicht. Eventuell ist aber bei diesem (oder anderen) für jedes Kit ein Tempo speicherbar, das wäre ja dann recht komfortabel.

    Wenn wir irgendwo vor einem Hauptact gespielt haben, hatte ich weniger das Gefühl, dass der schlechtere Sound absichtlich hingedreht wurde, sondern eher, dass sich um keinen guten Sound gekümmert wurde. Es wurden die nötigsten Einstellungen vorgenommen, sich darüber hinaus aber einfach keine Mühe gegeben, aus Desinteresse, Faulheit, was auch immer.
    Für die geringere Lautstärke war das Publikum aber meist dankbar, so kam der Tinitus erst etwa 1,5 Stunden später.

    Meine Empfehlung wäre keine Original-CDs ins Auto zu packen sondern Sicherheits-CDs zu brennen. Gut sind nämlich neben den mechanischen Belastungen auch sicher die Temperaturunterschiede nicht für die CDs. Allerdings ist es meines Wissens nach eine Vervielfältigung für diesen Zweck urheberrechtlich nicht gestattet. Das ist aber ein anderes Thema.

    Oder man verteilt auf Bd, Sn, OH und Toms. Die Toms dann mit 2 Mikros und y-Kabel auf einem Kanal. Getrenntes EQ der einzelnen Toms oder ähnliche Spielereien sind dann nicht möglich, wäre es bei der 2x Overhead Variante aber auch nicht. Und so kann man wenigstens die Lautstärke der verschiedenen Instrumentengruppen anpassen.
    Insgesamt würde ich das aber von den Räumlichkeiten, der Gesamtlautstärke, deinen Becken, deinem Beckenschlagstil, eurem Musikstil, etc... abhängig machen, welche Variante die sinnvollste ist.

    Ich habe mit meinem Set vor 2 Wochen bei einem Bandcontest ausgeholfen. Da habe ich meiner "Tourschlampe" vorher ältere 2 lagige Felle aufgezogen und sie dann vernünftig, also eigentlich massenkompatibel, aufgebaut. Erstaunt habe ich dann festgestellt, dass kein einziger der Drummer auch nur eine Schraube am Set bewegt hat. Die haben natürlich Becken, Snare, Fußmaschinen ausgetauscht und nach belieben Zusatzgerümpel drangestellt, aber die kamen alle mit dem Aufbau klar, obwohl ein Umbau natürlich erlaubt war. Habe ich so noch nicht erlebt.
    Natürlich war vorher mit dem Veranstalter geklärt, dass kaputte Sachen ersetzt werden (wie er das von den Schlagzeugern wiederholen würde, wäre dann für mich irrelevant). So musste ich mir, obwohl sich herausstellte, dass eigentlich alle Bands aus dem Metallerberich kommen, den ganzen Abend über keine Sorgen machen. (Einzige Ausnahme war als ein Sänger auf die Bass marschiert ist. Ob ich mich im Gegenzug auch auf sein Mikro und seinen Sender hätte stellen dürfen?).

    Das kann an beidem liegen. Zum einen an dem Signal, das die Trigger / die Pads abgeben und zum anderen an den Triggereinstellungen im Modul, die die Signale verarbeiten sollen.
    Da du dein Modul gebraucht gekauft hast (und der Preis war meiner Meinung nach für das komplette Set tatsächlich i.O.), würde ich zuerst einen Factory-Reset machen. Man kann nämlich nicht wissen, was der Vorgänger alles verstellt hat (dann klingt das Modul vielleicht auch gar nicht mehr sooo tragisch wie du es jetzt empfindest). Dann würde ich das Handbuch lesen, was für Möglichkeiten und Triggerparameter es gibt und wie diese das Signal beeinflußen.
    Um das Signal der Pads zu testen kannst du diese an deine PC-Soundkarte anschließen und dir Einzelschläge in beispielsweise audacity (freeware) angucken. Irgendwo hier im Forum gibt es auch Referenzbilder, wie der Signalverlauf bestmöglich aussehen sollte. Wenn du durch Arbeiten am Pad (Fellspannung, etc.) ein halbwegs anständiges Triggersignal erreicht hast, kannst du damit ins Modul und testen. Treten noch Fehler auf, musst du systematisch die Triggerparameter einstellen. Dann sollten eigentlich auch mit dem günstigen Gerät vernünftige Ergebnisse möglich sein.


    Korki hat mich verstanden...
    ...ich hoffe du verstehst das falsch


    :D
    Das "dumpf" war auf die Lösung der lautgedrehten Verstärker bezogen, also als Argument für den Weg über Mischpult, Kopfhörerverstärker und Kopfhörer. Wir verstehen uns also doch. :thumbup:


    Ich denke, dass man damit glücklich werden kann, sofern die Ansprüche nicht sonderlich hoch sind. So kann sich dann jeder einigermaßen hören (der eine dumpfer als der andere), die Ohren werden geschont und die Nachbarn bleiben eventuell auch friedlich. Funktioniert also. Klangwunder sind aber nicht zu erwarten.
    Ansonsten gilt einfach ausprobieren. Das fehlende Gerät kostet 25 Euronen und darf nach 30 Tagen wieder zurückgeschickt werden. Da kann man nichts falsch machen.

    Abwarten. Lass deinen Eltern etwas Zeit. Die waren da wohl einfach nicht drauf vorbereitet. Außerdem sind sie vermutlich enttäuscht, weil sie es herausfinden mussten und du es ihnen nicht gesagt hast. Das gibt sich schon in den nächsten Tagen.

    Angedacht ist es den Gesetzen des Rock'n'Roll zu trotzen und die Verstärker nicht voll aufzudrehen oder sogar ziemlich leise zu lassen und die Verstärkung erst im Mischpult vorzunehmen. Es sollte aber bekannt sein, dass das im Regelfall nicht im Sinne der Gitarristen ist, da sich der Klang eines Verstärkers ja erst mit der Lautstärke voll entfaltet. ;) Wenn man aber sowieso verfälschende Ohrschützer auf hat, könnte man diesen Kompromiss aber sicher eingehen.
    Die Frage nach dem Nutzen ist natürlich nicht ganz unberechtigt. Vielleicht mag der Nachbar lieber Schlagzeug als die anderen Instrumente?
    Ich vermute aber eher, dass die Melodieinstrumente durch den Ohrschutz deutlich zu dumpf klingen und so das spielen keinen richtigen Spaß macht.
    In dem Fall müsste man die Situation mal durchrechnen: Ist es billiger, dass sich jeder einfach vernünftigen linearen Gehörschutz kauft, oder fährt man besser, wenn in brauchbare Kopfhörer, billigen Gehörschutz für drüber und einen Kopfhörerverstärker investiert wird. Das hängt wohl schlicht davon ab, was schon vorhanden ist.

    Ich verstehe das so: Bass und Gitarre (+Gesang?) gehen ins vorhandene Mischpult. Darein soll sich jeder, und genau das ist derzeit der Knackpunkt, mit Kopfhörern einstecken, um die bereits erwähnten Instrumentalien zu hören. Dazu will der Themenstarter rein akustisch trommeln. Das Kopfhörersignal soll dann soweit aufgezogen werden, dass eben dieses unter dem noch drüber gezogenen Mickey-Mouse-Gehörschutz bestmöglich mit dem durch letzteren abgeschwächten Schlagzeug harmoniert.
    Dazu fehlt der Kapelle, wie ja selber schon festgestellt, lediglich ein Kopfhörerverstärker, da die meisten Mischpulte davon nur einen bieten.
    Wie oft empfohlen ist dafür dieses Gerät von Behringer wohl die günstigste, aber auch brauchbare Lösung. Das Summenausgangssignal des Mischpult eingesteckt, an den anderen Buchsen die Kopfhörer und gut ists. Dann kann auch jeder die Lautstärke der Summe an die eigenen Bedürfnisse anpasssen. Allerdings werden dann wohl Verlängerungskabel für die Kopfhörer nötig werden.

    Ich finde das Statement einen Browser auf den Markt bringen zu wollen, um gegenüber dem alleinigen Marktführer Microsoft belebende Konkurrenz zu etablieren prinzipiell ja nicht verkehrt. Wenn man aber sieht wo und wie das Unternehmen google alles mitmischt, finde ich die Aussage etwas irreführend.

    Und wenn der Schlagzeuger gebeten wird nach den Einzelinstrumenten mal das komplette Set zu spielen, dann ist es erfahrungsgemäß sinnvoller einen simplen Rhythmus auf HH/Ride, Bass und Snare zu spielen und alle 4 Takte strukturiert die Toms mit einzubeziehen, anstatt sofort zu versuchen möglichst viele Instrumente in kurzer Zeit zu treffen. Schließlich interessiert den Mischer nicht was man spielen kann, sondern wie die Instrumente zusammen klingen.