Beiträge von Korki

    Die ganze Geschichte entwickelt sich ja zu einer wirklich interessanten Thematik.
    Wichtig für die Entscheidung ob 7% oder 19% ist natürlich die Art der Musik. Falls es sich bei der Band des Themenstarters um eine Coverband handelt (vllt sogar Tanz- und Unterhaltungsmusik) würde ich auch fast empfehlen den normalen Steuersatz zuveranschlagen.
    Rechtlich gesehen können sich zwar prinzipiell auch Bands aus diesem Genre des verminderten Satzes bedienen, das liegt aber leider nicht im Ermessen der Band selber. Man darf sich also nicht einfach aussuchen, welchen Steuersatz man bevorzugt.
    Wie schon geschrieben wurde, gilt als Rechtfertigung für die 7% die künstlerische Tätigkeit. Dafür reicht es aber nicht zu sagen man mache Kunst und covere höchst künstlerisch. Im Zweifel bestellt das FA einen Musikprofessor, der die Veranstaltung der Band begutachtet. Um dann die 7% zu rechtfertigen, müssen bestimmte Faktoren erfüllt sein, wie Kreativität, eigene Show, eigene Arrangements, usw.
    Viel interessanter ist aber, dass Kunst eigentlich ja nicht direkt definierbar ist. Deshalb gilt als weiteres Kriterium tatsächlich das musikalische Qualitätsniveau der Band und besonders auch der Einzelmusiker. Hier wird auf "hochentwickelte manuelle Geschicklichkeit, Tongebung, rhythmische Genauigkeit, Sauberkeit der Intonation," usw. und im Ensemblezusammenspiel auf "Präzision im Zusammenspiel, Artikulation sowie Phantasie und Prägnanz bei der Darbietung improvisiertert Teile" etc. geachtet.
    Man muss also entprechende Fähigkeiten haben, um überhaupt als Künstler (im Covergenre!) durchzugehen und damit den verminderten Steuersatz begründen zu können.


    Deshalb würde mich tatsächlich auch interessieren (ich glaube es wurde hier schon mal gefragt), wieviel Prozent ihr mit euren Coverbands veranschlagt. Falls ihr 7% nehmt: Ohne Rücksprache mit dem FA? Oder nach schriftlicher Begründung? Oder habt ihr tatsächlich einem Sachverständiger vorgespielt?
    (Ausserdem wäre interessant zu wissen, wer die Brötchen des Sachverständigers bezahlt.)


    Noch mal zurück: Der Tipp von Venga2 ist deshalb soo verkehrt gar nicht, wenn auch nicht differenziert genug. Aus dem Internet und vom Finanzamtsachbearbeiter ist meist nur zu erfahren, dass man als Band 19% oder 7% nehmen muss, 7% wenn die dargebotene Leistung künstlerisch ist. Ich vermute, dass Venga2 hauptsächlich darauf hinweisen wollte, dass man sich eben nicht leichtfertig für den verminderten Satz entscheiden soll, weil die Nachzahlung der Differenz schnell folgen kann, und die dann aus eigener Tasche.

    Cool!


    Irgendetwas schien mir beim Hören aber nicht so recht zu passen oder unrund zu sein. Ich weiß aber nicht was es ist, oder ob es überhaupt existiert. Ich fühle mich so ambivalent 8o


    Gefällt mir aber insgesamt wirklich gut, schön getrommelt und euer Sänger hat eine super Stimme. Eine ähnliche kommt mir aus einem anderen musikalischen Kontext bekannt vor, wahrscheinlich hat mich das ein wenig verwundert.


    Daumen hoch.

    Zitat

    Original von Tama
    Der Spielt glaub ich nen 5/8tel!


    Ich vermute, dass dein Lehrer keinen 5/8 Takt meinte, sondern dass er den Beckenrhythmus mit 5 Achtelnoten auf der Kuppe spielen würde.


    Z.B. je eine Achtel-Kuppe auf die 1, die 2, die 3, die 3und und die 4und.
    Alles andere wäre reine Spekulation.

    Zitat

    Original von Alex_69
    Korki:
    Ich sehe da bei 3e eine Bass Note. Im ersten Takt? ?(


    Ich glaube wir benutzen verschiedene Bezeichnungen. Wie schon mal geschrieben zähle ich:
    Eineunda Zeieunda...
    also 1 1e 1un 1da | 2 2e 2un 2da...
    Die Bass die du auf die 3. Zählzeit gesetzt hast gehört meinem Gehör nach eine Sechzehntel später, also auf die 3e.
    Die Bass auf der 4. Sechzehntel der 3. Zählzeit (3da) kann ich dagegen nicht richtig hören. Könnte aber auch an den PC-Boxen liegen, so dass ich die Existenz nicht ausschließen will.


    Zitat


    Was mir aber auffällt ist, dass es einige Künstler gibt, die live manchmal alles
    andere spielen, als auf der Platte (ohh... CD!).


    Deswegen höre ich mir meistens auch Liveversionen von Liedern an, die wir ins Programm aufnehmen. Als Coverband muss man meiner Meinung nach die Lieder nicht 1:1 von CD nachspielen. Charakteristische Elemente spielt man nach, Anderes darf man gerne interessanter bzw. livetauglicher gestalten.


    Trotzdem kann es sinnvoll sein oder Spaß machen die Originale rauszuhören und rauszuschreiben. Schaden tut es jedenfalls nicht.


    Schöne Grüße
    Korki

    Die Idee mit dem Fußschalter scheint mir schon die beste zu sein.
    Mir fiel spontan noch ein eine zweite Snare mitzuschleppen und die dann mit dem Trigger zu versehen. Vorteil: Du bist flexibler, könntest sogar jeden 2. Backbeat mit Handclap spielen o.ä.. Nachteil: Größerer Aufwand, die 2. Snare muss auch mikrofoniert werden...

    Hallo, meiner Meinung nach geht das ganz symmetrisch mit einem 4/4 Takt in den Refrain. Zum Aufschreiben habe ich leider keine Zeit, aber mit den Anhaltspunkten kannst du ja vllt selber noch die Details raushören:

    Aktzente sind auf 1, 1+ (Bass), 2+ (Snare), 3e (Bass), dann drei Sechzehntel-Snareschläge auf 4, 4e, 4+ und auf die letzte Sechtehntel des Taktes kommt der vorgezogene Einstieg in den 1. Takt des Refrains (Bass/Crash).


    Fehlen eigentlich nur noch Crashes bei den Aktzenten und Bassvorschläge vor der 2+.




    Das Lied kannte ich gar nicht, sehr cool.



    Edit ergänzt fehlende Buchstaben und würfelt die Reihenfolge der Sätze neu.
    Ich zähle die Sechzehntel übrigens so: 1 e + a | 2 e + a | 3 e + a | 4 e + a

    oh, oh, nicht dass mein Geschreibsel jetzt als Kritik an deinen Erklärungen interpretiert wird. Hast ja in allem Recht. Mir ist nur die Doppelbelegung der HH aufgefallen. Vllt. sollte ich mir die Benutzung des Schlaubi-Schlumpf-Smiley auch mal angewöhnen :rolleyes: (war gar nicht so schwer, ist direkt neben dem Zwinkerndem)
    Es müsste eigentlich tatsächlich ein Schreibfehler sein.



    P.S.: Zuerst wollte ich auch helfen, aber da du das schon getan hattest, hab ich gedacht ich könnte stattdessen ein wenig stänkern :]

    Vllt. steht in der Legende ja auch womit man die 2. HH aufmacht, also zischen lässt, während man mit den Füßen 1 und 2 die Bass und die andere HH tritt. Andererseits bleibt ja neben der HH schlagenden Hand noch eine weitere übrig, die im direkten Anschluss an das Spielen der Ghostnote auf der Snare die Clutch greift und das Topbecken kurzzeitig anhebt. Das Tempo des Stücks würde mich noch interessieren ;)
    Viel Spaß beim Üben.



    Hoppla Bratapfel, habe gerade erst gemerkt, dass du für die Bilder ja gar nicht verantwortlich bist. Dann sei dir dein Unwissen verziehen :]

    Wie du schon schriebst bedeutet Zeichen 4, also auf Bild 3, landläufig, dass man die HH offen spielen soll und auf das Plus schließt.
    Dazu würde mich in diesem Fall die Bedeutung des X unter der e-Linie interessieren, das doch für gewöhnlich die getretene HH symbolisiert.
    Das hieße aber hier Treten und Öffnen gleichzeitig. Oder hab ich irgendwas nicht beachtet? Könntest du, gecko, für mich dazu mal die Legende konsultieren?

    Hast du den Bass-Eingang am Modul schon durch ausprobieren ausgeschlossen?
    Hast du an die Buchse des Pads ein Multimeter gehalten und während des Tretens gemessen? Wnn da nix zu messen ist würde ich den Kabelweg innerhalb des Pads, also von Piezzo zur Buchse checken. Erst wenn da keine Fehler zu sehen sind würde ich direkt am Piezzo messen. Da müsste sich doch rauskriegen lassen, wo der Hase den Pfeffer versteckt, oder wie das heißt.

    Zitat

    Original von Drum Junkie
    ...meine beiden Sets zu verkaufen um dann ein vernünftiges zu kaufen ---(am Rande erwähnt ich spiele noch ein Mapex Orion)---



    Oh, das sind aber doch zwei wirklich "vernünftige" Sets, um nicht zu sagen Oberliga. Beide gegen ein Neues zu tauschen halte ich persönlich für sinnfrei, da machst du zuviel Verlust. Wirklich besser kann das Neue ja dann auch nicht sein, nur vllt. etwas passender.
    Wenn ich in deiner Situation wäre würde ich vermutlich das Pearl verkaufen (mit dem du ja nicht richtig warm wirst) und auf dem Gebrauchtmarkt eine Alternative in der richtigen Konfiguration kaufen. Je nach Zustand muss man da eventuell noch ein paar Euros mehr in die Hand nehmen. Für diese Lösung müsstest du aber dann genau wissen was du eigentlich willst, wie das Set klingen soll.
    Ich täte übrigens keine Einzeltrommeln für ein Set nachkaufen, das mir nicht richtig zusagt. Vorallem dann nicht, wenn die Trommeln (falls überhaupt erhältlich) in der MMX-Preisklasse sind.


    Was dein 14er Problem angeht: Da könnte man doch mit zusätzlicher Hardware ein Standtom draus machen. Kostet unter 80€ (wenn ich mich recht erinnere, eher sogar 50) und spart so die Anschaffung einer (vllt. nicht lieferbaren) neuen trommel.


    Schöne Grüße

    Hallo,
    es wurde ja schon viel helfendes geschrieben. Meiner Erfahrung nach lassen sich die Felle bei strammer Spannung besser triggern. Zu stramm allerdings auch nicht, aber man merkt direkt, wenn man den Punkt überschritten hat. Hier heißt es einfach ausprobieren. Zudem wirkt eine gehörige Dämpfung Wunder (wie Heizer schon schrieb). Bei einlagigen Fällen kann ich einen Satz Remo Muffles nur empfehlen. Oder, falls noch irgendwo vorhanden, aufsetzbare Aussendämpfer. Zum Testen reicht natürlich auch ein Daumen, beispielsweise neben dem Trigger ins Fell gedrückt.

    Zu deinem Problem mit den soften und den mittigen Anschlägen: Das kann ich mir nur so erklären, dass du die soften Schläge in Triggernähe plazierst. Diese erzeugen dann natürlich ein stärkeres Signal als Schläge an weiter entfernten Fellpositionen. Da können dann Ghostnotes vor dem Piezzo lauter sein aus Backbeats in der Fellmitte. Das muss man ausprobieren, sich daran gewöhnen und den Trigger bzw. die Schläge entsprechend plazieren.


    Schöne Grüße
    Andreas

    Hallo,
    schnelles Feedback: Schöne Seite, nette Farbwahl. Zum Inhalt: Viele Unterpunkte, aber überall nur das nötigste geschrieben. Und das in ganzen, ausformulierten Sätzen. Das ist gut :]
    Allerdings erschien mir das Menübild eigentlich zu groß.


    Soviel zu meinen kurzen, wirren Gedankengängen.
    Schöne Grüße
    Korki