Ich poste den Schwank mal hier statt OT in einem Galeriethread. Passt vermutlich besser.
Kurz vor Corona habe ich mit meinen Bandkollegen zwei Bands gehört. Beide musikalisch recht vergleichbar, Kölsch-Pop-Rock, beide, insbesondere am Schlagzeug, absolut professionell besetzt: Eine Band hatte gerade einen neuen Schlagzeuger, die andere war mit einer Vetrtung am Schlagzeug unterwegs. Einer von beiden ist den Bandkollegen extrem positiv aufgefallen: Grooved wie sau, alles auf den Punkt, gestochen scharf. Die Spielweise von beiden war aber ziemlich ähnlich. Meine "fachmännische" Analyse: Der Wesentliche Unterschied zwischen beiden waren die Becken. Dieser hier hatte ein "klassisches" Setup, das man aus den 90ern und 2000ern kennt: Viel Ping, kleine, schnell aufgehende Crashs, spitze Hihat... Das hat sich einfach extrem durchgesetzt und war präsent. Der andere hatte die "moderne" Variante: Große, dunkle Becken, viel Wash, wenig Ping, alles geht langsam auf und integriert sich. Ein ganz harmonischer Klangteppich.
Ganz offensichtlich mögen meine Bandkollegen Ecken, Kanten und Akzente lieber. So wurden die musikalisch sozialisiert. Ich mag beides. Besser im Sinne von "das ist die konsequente Weiterentwicklung" würde ich aber zu keiner Variante sagen.
(Mein Hinweis, dass sich beide Schlagzeuger im Wesentlichen durch die Becken unterscheiden, wurde übrigens nur belächelt. :D)