Trotzdem hier noch meine Meinung und Erfahrung als Berufsmusiker seit etwa 7 Jahren
... Vor Allem wenn man nicht mehr so viel Bier aushält wie in der Jugend
Das verstehe ich nicht. Bist du jetzt Berufsmusiker oder nicht?
Trotzdem hier noch meine Meinung und Erfahrung als Berufsmusiker seit etwa 7 Jahren
... Vor Allem wenn man nicht mehr so viel Bier aushält wie in der Jugend
Das verstehe ich nicht. Bist du jetzt Berufsmusiker oder nicht?
Den Rebound des Meshfells zu Hause verringern? (funktioniert über die Fellspannung so gut wie gar nicht)
Du nutzt eine normale Bassdrum mit Meshhead? Stopf' sie mit Decken voll. Wenn die am Fell anliegen reduziert das den Rebound enorm und man ist vom Spielgefühl deutlich näher an einem normalen Fell.
Nehmen private Musikschulen überhaupt "Ungelernte" ohne Abschluss?
Ich kenne Beispiele, bei denen die Einstellung nicht nur ohne passenden Abschluss, sondern sogar ohne Vorspielen geklappt hat. Ich denke, da setzt jede private Musikschule ihre eigenen Maßstäbe. Passende Abschlüsse sind aber natürlich meist von Vorteil, auch als Werbung für die Musikschule. Bei den Preisverhandlungen kann ein Studium aber wiederum hinderlich sein.
In vielen Fällen werden Lehrer aber gar nicht fest angestellt sondern als Honorarkraft geführt.
DEN prototypischen Berufsmusiker gibt es nicht, die Frage ist, was du hauptsächlich machen möchtest: Unterrichten, Studio-Jobs, Producer, Live-Cover?
Das ist ein wichtiger Punkt. Oft wird es so praktiziert: Das Geld wird (zumindest eine Zeit lang) mit Covermucke und Aushilfsjobs am Wochenende verdient. Tagsüber wird unterrichtet für die Versicherung und die Altersvorsorge. Und unter der Woche abends wird das gemacht, weswegen man eigentlich Musiker geworden ist: (brotlose) Kunst.
Die sicher(st)e Komponente des Berufsmodells ist in der Regel das Unterrichten. Da ist es auf jeden Fall in jeglicher Hinsicht von Vorteil, wenn man das gerne macht und es einem liegt. Da sind ja neben den spielerischen vor allem auch pädagogische und organisatorische Fähigkeiten und viel Geduld gefragt. Idealerweise findet man heraus, ob das was für einen ist, bevor man sich davon abhängig macht.
Moin,
die Frage ist kaum zu beantworten ohne in die Hobbypsychologie abzudriften. Man lernt sich ja hier nur auszugsweise kennen. Manchmal reichen ein paar Mosaiksteine, um jemanden sehr gut einschätzen zu können. Manchmal ist das aber auch eine totale Unterabtastung und man schätzt die Person vollkommen falsch ein oder sie ist im richtigen Leben doch anders. Dazu kommt, dass man mit seinem Ratschlag dann möglicherweise nicht nur den nächsten Schlagzeugkauf schlecht berät, sondern Einfluss auf wichtige Lebensentscheidungen nimmt. Da sollte man nicht zu leichtfertig seine eigene Meinung raushauen. Ich habe schon eine Meinung und wüsste, was ich an deiner Stelle machen würde. Ich kann aber nicht ausschließen, dass ich vieles falsch bzw. anders einschätze, weil ich einen ganz anderen Erfahrungshintergrund habe. Außerdem führt der Thread ja dazu, dass dich die Forumsteilnehmer bewerten, sich über deine Psyche, Arbeitsmoral, Stärken und Schwächen usw. Gedanken machen und öffentlich diskutieren, ob du das Potential hast, "es" zu schaffen oder nicht. Ich bin mir nicht sicher wie zielführend das für dich ist.
Deshalb verzichte ich auf die öffentliche Analyse und werfe einfach eine ganz konservative Option in den Raum:
Such' dir einen Brot-und-Butter-Job, der dir sicheres Gehalt und eine Altersvorsorge garantiert, dich aber nicht überfordert und der dir genug Luft für das Hobby und den Nebenjob "Musik" lässt.
die bd-Füße des aq2 haben die gleiche konstruktion wie mein s-classix. das ist stabil und Dank der memory-clamps auch schnell aufzubauen.
Dann macht wohl einfach die passende Memory-Clamp den Unterschied. Die Jungle-Adapter Beine neigen gerne mal dazu, den Scherkräften nachzugeben und nach innen oder außen wegzuklappen. Ist jetzt kein Drama, funktioniert alles prinzipiell ganz wunderbar. Wenn aber Stabilität besonderes Kriterium ist, ist das System so von der Stange tatsächlich eher raus.
weswegen Standtom auf Jungle-Adapter ausscheidet (... und es garkelt ja wohl auch noch doller).
Wobei die AQ2 Safari Sets ja auch keine richtigen, einrastenden Bassdrumbeine haben und deshalb vermutlich vergleichbar wackelig sind.
Ich finde das schon vergleichbar.
In den Noten stehen Informationen, damit man möglichst nah an das Original bzw. die Vorstellung des Komponisten heran kommt. Wie beim Text / einer Rolle in einem Theaterstück. Manchmal sind die Anweisungen sehr konkret, manchmal wage, je nach dem wie viel Interpretationsspielraum man dem Aufführenden geben möchte. Egal wie genau die Anweisungen sind, am Ende unterscheidet sich das Ergebnis immer von Person zu Person.
Darauf hatte ich spekuliert ![]()
Wenn ich hier Mod wäre, würde ich diesen Thread hier sowieso moderieren und Beiträge erst nach Durchsicht freischalten. Im Gottverdammten-Glückpilz-Thread würde ich dann alle 2 Tage was Neues posten. ![]()
Und drüber diskutieren darf man auch nicht ….
Diskutieren ist immer super. Die genannten Fällen wären aber vielleicht in dem Werteinschätzungsthread besser aufgehoben. Da könnte man die Sachen zuerst posten und fragen, ob das nicht ein besonders guter Preis ist. Wenn sich tatsächlich herausstellt, dass es ein Schnäppchen oder etwas wirklich Besonderes ist, kann man es hier noch verlinken.
Sonst besteht leider die Gefahr, dass man hier vor lauter zu diskutierenden Angeboten den Überblick verliert und der Sinn des Threads verloren geht.
Den Klang? ![]()
Ich finde die Teile super. Endlich gibt es die Klangqualität der L80 und Gen16 Becken auch in ansprechender Optik.
Bei den Produktpräsentationen höre ich auch immer ein schönes, resonantes Hurz raus.
Für mich wäre es jedenfalls schon relevant, ob das Teil 20“ oder 24“ misst.
Das hängt bei den Teilen im Wesentlichen davon ab, an welcher Stelle du misst.
Ich kenne das so nicht, aber das muss nichts heißen. Was du lautmalerisch schreibst, würde ich als Shuffle bezeichnen.
Wie beim Art Blakey Shuffle: Rechte Hand klassisches Swing Pattern aus dem Ride, linke Hand so ein Shuffle auf der Share.
Triplets sind für mich eher durchgehende 3er Gruppen.
Aber das ist alles wie gesagt auch Kontext und Background abhängig.
Ein Hiphopper versteht unter Beat alles von Track außer Vocals. Wir würden damit maximal die Schlagzeugspur, eher einen repräsentativen Takt des Liedes meinen.
Da gibt es sicher unterschiedliche Definitionen. Oft werden alle drei synonym benutzt: Feel ist ternär statt binär. Der Begriff Swing wird im Jazz Kontext, Shuffle im Blues und Triplet im Rock Kontext benutzt. Oder einfach das, was gerade da ist. ![]()
Wenn der Begriff einen zu spielenden Rhythmus beschreiben soll, gibt es natürlich auch unterschiedliche Definitionen. Vereinfacht würde ich aber Folgendes verstehen:
Swing: dam, dam die, dam, dam die, dam
Shuffle: dam di, dam di, dam di, Dam di
Triplet: dam da di, dam da di, Bonham, Bonham ![]()
Klar ist auf jeden Fall: Wenn mein Gitarrist einen der Begriffe benutzt, meint er etwas vollkommen anderes als mein Bassist. ![]()
Dass sie ein Mädel ist, macht es jetzt nicht mehr oder weniger interessant. Ich wollte aber für ein einzelnes Video nicht extra einen neuen Thread aufmachen und poste es deshalb hier. Formal passt es ja. Ich finde es jedenfalls wahnsinnig unterhaltsam. Viele Schöne Anekdötchen aus dem Alltag einer Pop-Produktion.
Hannah Welton (früher mit Prince unterwegs)
Ich bin froh, dass es mittlerweile in quasi jedem Preisbereich Musikinstrumente gibt. Wenn man sich daran erinnert, dass die Anforderungen an das Material sehr weit gestreut sind, kann man auch wunderbar akzeptieren, dass das meiste seine Daseinsberechtigung hat.
Ich persönlich finde auch nicht, dass man generell, und Einsteiger insbesondere, immer das Maximum aus der Anschaffung rausholen muss. Es wird immer etwas mit besserem Preis-Leistungs-Verhältnis geben und etwas, das in irgendeiner Konstellation deutlich sinnvoller erscheint. Außerdem finde ich es auch nicht schlimm, wenn ein günstiges Schlagzeug nach einiger Zeit seine Schwächen offenbart. Damit umzugehen ist doch ein schöner Lernprozess und die gesammelte Erfahrung hilft doch bei zukünftigen Entscheidungen.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass die Ansprüche an Anfängersets schon extrem sind: Jeder soll mit einem road- und studiotauglichen Schlagzeug , mindestens Mittelklasse, besser Oberklasse, neuwertig bis neu, einsteigen, damit es alle künftigen Herausforderungen meistert und man für den Rest seines Lebens damit zufrieden ist. Tatsächlich ist das aber ja an der Realität der meisten vorbei empfohlen. Gutes Equipment macht immer mehr Spaß. Aber wenn das Voraussetzung zum Lernen des Instruments wäre, hätte es in den 70ern und 80ern düster ausgesehen. Hier schreiben auch so viele, dass sie auf Omo-Packungen angefangen haben. Das hätte das Forum sicher auch nicht empfohlen.
Ich breche keine Lanze für Billigschrott. Die Sachen müssen funktionieren. Aber es ist auch nicht alles Schrott, was billig ist. Und vor allem muss man bei der Beurteilung die Anforderungen berücksichtigen. Und die sind bei einem Kind, das unterrichtsbegleitend zu Hause mit Gehörschutz trommeln möchte beispielsweise anders als bei einem gut gebuchten Top40-Band-Trommler. Unsere Nerd-Blase wurde ja schon erwähnt.
Um auf den ersten Satz zurück zu kommen: Früher hat man einfach genommen, was man kriegen konnte, losgelegt und Erfahrungen gesammelt. Da es jetzt Material in jedem Preisbereich gibt, ist es für jeden leichter geworden, an Kram zu kommen, um einfach loszulegen. Und wer sich bei mies klingenden Becken oder einer wackeligen Fußmaschine nicht auf Lösungssuche begibt und stattdessen die Lust verliert, dem stehen doch noch so viele tolle Hobbies offen. ![]()
Ich habe mit Millenium und Fame sehr gute und auch schlechte Erfahrungen gemacht. Genau wie mit Behringer. Pauschal abraten würde ich von den Marken deshalb nicht.
Das Buch ist super geworden. Ich habe schon deutlich dickere mit deutlich weniger Inhalt gelesen. ![]()
Steven Slate Drums sind wieder im Angebot:
Man kann sich auch gerne was vom Verkäufer vorstellen, vorspielen und erklären lassen.