Beiträge von Korki

    Gefällt mir natürlich auch gut.
    Ich hätte aber eine Frage, die vielleicht etwas ketzerisch klingt, aber ehrlichem Interesse entstammt:
    Will das wirklich jemand hören? :)
    Oder weniger provokativ: Gibt es tatsächlich einen Markt in Deutschland für eine White Snake Tribute Band oder ist das eher Liebhaberei? Ich hätte jetzt vermutet, dass der gemeine Stadtfest Besucher etwa ein Lied der Band wiedererkennen würde (here I go again). Deshalb ist die Band für solche "Massen"Veranstaltungen doch eher uninteressant, oder? Und um nur in kleinen Clubs oder als Vorgruppe einer angesagten Tribute Band zu spielen, seid ihr ja eigentlich zu gut und wohl der Aufwand zu groß.
    Oder irre ich da total?

    Falls mir also ein günstigeres Set den selben Sound und deshalb das selbe Feeling liefert, gerne

    Bei der Auswahl eines E-Schlagzeug gibt es mehrere Kriterien:



    Sound:
    Beim Sound können sich günstige und teure Drum-Module erheblich unterscheiden. Da du aber nicht vorhast, die onboard-Sounds zu nutzen, ist das für dich ja nicht relevant.


    Triggereigenschaften:
    Wie gut werden die Schläge in elektrische Signale umgewandelt. Das ist ein elementares Kriterium. Wenn du ständig Fehltrigger hast oder Schläge verschluckt werden, hast du keinen Spaß mit dem Instrument. Bei den teuren Markenprodukten kann man davon ausgehen, dass die Triggereigenschaften sehr gut sind. Bei den günstigen Hausmarken kann es Modelle geben, die gut sind.


    Latenz:
    Bei der Signalverarbeitung im Modul und -Weitergabe an den Rechner gibt es auch Unterschiede. Ob dich größere Latenzen stören, hängt davon ab, was genau du vor hast.


    Spielgefühl:
    Es geht ja nicht nur darum, mechanische Signale möglichst sauber und schnell in elektrische umzuwandeln. Das Spielen soll ja auch Spaß machen und sich gut anfühlen. Entsprechend solltest du die Trommelpads auswählen. Die meisten kommen mit Meshheads (Gewebefelle) in Größen vergleichbar mit einem normalen Schlagzeug am besten klar. Hauptsächlich, weil sie eben genau das imitieren wollen. Andere mögen kleine Gummipads. Das solltest du ausprobieren.


    Lautstärke:
    Wie hoch ist das Eigengeräusch des Schlagzeug, also nur das Geklapper auf den Pads und Becken. Wenn es darum geht, nahezu lautlos auch nachts in Mietwohnungen zu üben sind hier die Anforderungen anders als wenn du im Studio etwas eintrommeln willst.


    Stabilität:
    Hier bekommt man im Wesentlichen, was man bezahlt. Allerdings heißt das nicht, dass man mit günstigem Kram nicht glücklich werden kann. Nur wenn man oft spielt, hart drauf haut oder regelmäßig auf- und abbaut, lohnt es sich, etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen.
    ...


    Der Sound kommt also von deinem Rechner, das "Feeling" wird am Ende aber eben doch von vielen Faktoren bestimmt. Ich kann dir leider keinen Geheimtipp anbieten. Ich habe insbesondere die günstigen Modelle in den letzten Jahren nicht mehr unter den Stöcken gehabt und weiß nicht, ob es da mittlerweile brauchbare Modelle gibt.
    Meine Erfahrung ist aber, dass die viel gescholltenen teureren Roland Geräte ganz hervorragend ihren Dienst tun. Der Sound ist meiner Meinung nach zu Recht kritisiert, das betrifft dich aber ja nicht.
    Da du den ganzen neueren Schnickschnack ja nicht brauchst, du aber ein solides Gerät mit sehr guten Triggereigenschaften suchst, würde ich persönlich dir ein Roland Td-12 Modul empfehlen. Im Wesentlichen deshalb, weil ich selbst eins bearbeite und seit Jahren zufrieden bin.

    Unabhängig von der Lichtfrage, dem Bühnenbild oder der Klamotterie finde ich es am wichtigsten (und am einfachsten zu realisieren), dass die Bühne halbwegs aufgeräumt ist. Cases, Klamotten, Taschen, etc. aus dem Blickfeld, die Kabel ordentlich verlegen, nicht über die ganze Bühne Biergläser und -Flaschen verteilen, die später sowieso umfallen und die kreuz und quer verlegten Kabel versiffen, Notenständer im Auto verstauen ;-), Handys weg,...
    Die Punkband im Juze hätte dann vermutlich ein Imageproblem, für eine "dienstleistende" Band kann man so mit wenig Aufwand aber schon viel erreichen.

    Es ist halt die Frage, ab welcher Lautstärke der angestrebte Nutzen verloren geht.


    Das ist ein wichtiger Punkt.
    Ich persönlich habe momentan keinen Bedarf an Becken, die quasi keinen Ton von sich geben, sich aber wie richtige Becken anfühlen und so aussehen.
    Becken, die bei kleinen Klangeinbußen aber einfach deutlich leiser sind als andere, fände ich dagegen sehr interessant.
    Deshalb spielen die Agean Teile für mich auch eigentlich in einer anderen Kategorie (livetauglich statt reine Übungsbecken?). Die heißen ja auch Low Noise und nicht Silent.
    Wäre doch toll, wenn man normal spielen und dabei aber in Zimmerlautstärke klingen könnte. Wenn ich bei leisen Gigs mein Set stark dämpfen muss, auf eine E-Drum umsteige oder einfach nur extrem leise spiele, klingt es auch anders, im Wesentlichen schlechter als normalerweise. Von daher käme ich mit kleinen Klangeinbußen der Becken schon klar.

    Hallo, schöne Idee, deinem Freund Tickets für eine Schlagzeug-Veranstaltung zu schenken.
    Wo wohnt er denn? Dann kann man das ein bisschen eingrenzen.


    Suchbegriffe für dich wären z.B.
    Workshop, Clinic, Masterclass (jeweils + Schlagzeug, Drums oder Name des Musikers ;-))


    Du kannst auch nach Musikhäusern in deiner Nähe gucken. Bei Größeren finden solche Veranstaltungen regelmäßig statt.
    Rockshop, Thomann, Musicstore,...


    Viel Erfolg.

    Ich kann leider nicht sagen, wie es funktioniert, nur eine kleine Erfahrung weitergeben.
    Ich benutze ein Mikro als Talkback, es geht also nur auf unsere Inear-Kanäle. Dafür habe ich mal Headsets von t-bone getestet (Niere). Handling, Sprachverständlichkeit, Preis-Leistung, ..., für mich vollkommen passend. Ich habe es aber wieder zurück geschickt, weil das Schlagzeug darüber dann einfach zu laut auf dem Inear war. Wir haben da länger mit den Gates, EQ, Filtern usw. rumprobiert, aber keine vernünftige Lösung gefunden. Sobald ich den Fußschalter fürs Mikro gedrückt habe, waren insbesondere die Becken einfach überpräsent. Das hat keinen Spaß gemacht.

    Ich sehe die Relevanz auch eher im Bereich der Konzertfotos, die ja eigentlich jede Kapelle auf der Homepage oder auf Facebook veröffentlicht.
    In der Theorie scheint das ja jetzt sehr problematisch zu sein. Wie es in der Praxis aussieht, muss sich noch zeigen.

    Jetzt war ich doch neugierig und habe die beiden Augen mal auf die Schnelle in beiden Versionen zusammenkopiert.
    Es sieht so wie auf dem Banner und den Kicks tatsächlich richtiger aus. Ich hätte es auch nicht gedacht, aber andersrum, wie von dir, Tom, vorgeschlagen, passt es einfach nicht.
    Doch, doch, das war jetzt definitiv wichtiger, als den Bericht fertig zu schreiben...

    Hallo,


    kurze Zwischenfrage: Möchtest du das Schlagzeug dann zusammen mit dem Rest der Kapelle in Zimmerlautstärke über die PA laufen lassen? Oder wollt ihr komplett leise und mit Inear proben?


    Ich persönlich würde definitiv zum Inear raten. Meiner persönlichen Erfahrung nach macht das richtig Spaß und schont die Umwelt, während das leise Rocken nichts Halbes und nichts Ganzes ist. Dazu kommt, dass du, damit das E-Drum nicht blechern klingt, eine ordentliche Proberaum-PA brauchen würdest.


    Bei beiden Versionen würde ich aber zu elektronischen Becken wechseln. Die Kombination hat mich nie wirklich glücklich gemacht. Zumal gerade die Becken (neben der Snare) im Umfeld ja als die lautesten Teile eines Schlagzeugs wahrgenommen werden.


    Ich selbst spiele ein Td-12 und habe es eben auch für genau deine Anwendung eingesetzt: Leises Proben über Inear.


    Ich beschwere mich hier auch sehr oft über die Sounds von Roland, weil die einfach ziemlich synthetisch klingen. Da ist das Td-12 leider keine Ausnahme. Über PA habe ich auch noch keine zufriedenstellenden Ergebnisse hinbekommen. Über Kopfhörer habe ich es aber schon geschafft, mir ein vernünftiges Set zu basteln, mit dem ich Spaß haben kann. Es ist keine Offenbarung, aber es "reicht" zum Proben. Leider klingt es über andere Kopfhörer dann natürlich anders, was heißt, dass die Bandkollegen dann nicht in den Genuss des für mich optimierten Sounds kommen. Andererseits zeigt die Erfahrung leider, dass andere Musikusse mit deutlich weniger zufrieden sind. Solange sie den Takt raushören und es nicht unangenehm klingt, ist es oft schon genug. ;(


    Die Triggereigenschaften vom Td-12 empfinde ich als sehr gut. Da hatte ich nie Probleme.


    Ich benutz(t)e 2-lagige Meshheads auf den Toms, darunter Remo Ring Controls und Mono-Anklemmtrigger von ddt (nicht die red shot). Damit war ich immer zufrieden.

    Ui, nach den Kommentaren hatte ich jetzt was anderes erwartet.


    Mir gefällt das tatsächlich echt gut. Schlagzeug klingt gut, du spielst großartig und vollkommen passend, ihr spielt zusammen,... Der Sänger ist jetzt vielleicht stimmlich kein Highlight, aber ich könnte jetzt nicht sagen, dass er stört oder mir negativ auffällt. Ich find's insgesamt absolut rund und stimmig.


    Ist nicht meine Musik, aber wenn ich in KA mal in der Gegend bin, würde ich sicher mal reinschauen.

    Das liegt sicher daran, dass die Aux Kanäle auf der zweiten Ebene des Mischpultes liegen, die Fader also doppelt belegt sind. Beim Neustart kollidiert dann Faderposition mit dem letzten gespeicherten Wert.


    Schieb' mal alle Regler beider Ebenen auf Mittelstellung und guck, ob es immer noch passiert.

    Die hat es aber schon gegeben, allerdings in mehreren Ausführungen.


    Hier von Bonedo:


    Die "Premier Series" ist Premiers Oberklasse. Wie auch andere Hersteller versucht Premier hier mit einer großen Auswahl an Kesselgrößen, Materialien, Bauarten und Finishes dem anspruchsvollen Kunden die Möglichkeit zu geben sein persönliches Set zusammen zu stellen. Zur Auswahl stehen: Maplekessel, Birkenkessel und Gen-X Model Kessel (eine Kombination aus Maple und Birke) Maple-und Birkenkessel werden in zwei Bauarten angeboten, nämlich als "Traditional Shell" mit Verstärkungsringen und als "Classic Shell" ohne Verstärkungsringe. Die "Gen-X" Kessel gibt es nur in der Classic Ausführung. Die Auswahl von insgesamt 29 Finishes enthält sowohl Folien als auch Hochglanz- und Sparkle- Lackierungen. Außerdem bietet Premier die gängigen Kessel-Kombinationen und Finishes in fünf verschiedenen Shellsets, und außerdem zwei passende Snares in 14"x5,5" und 14"x6,5" an.


    https://www.bonedo.de/artikel/…t/mit-der-lizenz-zum.html


    Allerdings kommt das Premier Series Classic maple Set im Bonedo Test nicht wirklich gut weg.
    Muss aber für dein konkretes Angebot nichts heißen.

    ...frage ich mich, ob es bei den zwei Triggereingängen wie beim E6 für Crash-Becken geblieben ist?


    Im zweiten verlinkten Video ist die Rede von 14 Dual Trigger Inputs.
    Mir persönlich ist die Anzahl der Eingänge gar nicht so wichtig. Ich verstehe aber trotzdem nicht, warum daran so oft gespart wird. Eine Alternative wäre doch auch z.B. eine vernünftige Erweiterbarkeit der Eingänge mittels einer Zusatzbox und geeigneter Schnittstelle.