Beiträge von Korki

    Dann teste mal die Fame 3-Ply's (oder auch DrumTec "RealFeel"). Das kannst du nicht mit einem Gummi-Pad vergleichen. Gummi-Pads haben kein "Eintauch"-Verhalten und na klar, diese Sticks (von Zildjian!?) sind dann evtl. ein wenig die Kompensation; diese fühlen sich aber auch speziell an und sind bei HardHittern sehr schnell durch...


    Da stimme ich dir natürlich zu, es gibt sehr gute Meshheads (die Fame habe ich noch nicht unter den Stöcken gehabt), gegen die Gummipads vollkommen abstinken.
    Ich wollte auch nur gesagt haben, dass ich persönlich die Roland(!) Gummipads für absolut brauchbar halte und sie definitiv günstigen (und oft auch mittelpreisigen) Meshhead-Pads vorziehe (für Toms, nicht Snare).


    Alle Oberklasse-Features sind leider im vorgegebenen Budget nicht drin. Für mich wären die Pd-6 ein eingehbarer Kompromiss.

    Na ja, man muß aber bedenken, daß selbst die Fame-Mesh-Pads für die Toms ungleich besser sind, als Roland-Mono-Gummi-Pads


    Dem muss ich für mich persönlich widersprechen. Ich spiele sehr gerne auf den Gummipads. Ich hatte Pd-85 und habe sie gegen Pd-8 getauscht. Mit den VicFirth Anti Vibe Sticks lassen die sich super spielen. Und es gibt vor allen Dingen keine Hotspots wie bei (insbesondere) kleineren Meshhead Pads mit Mittentrigger.
    Außerdem sind für mich viele Mehheads auch eher "unnatürlich" im Rebound, zumindest nicht näher an normalen Fellen als die Gummiteller von Roland. Pd-8 für die Toms sind für mich eine absolut brauchbare Wahl.
    Die angebotenen Pads sind ja Pd-6, also ohne Randtrigger. Ich benutze die Randzonen meiner Toms für Percussion oder Effekte (Tambourin, Boom,...). Nötig ist das aber wirklich nicht. Meine akustischen Trommeln sind auch Monopads ;-). Auf den Rim haue ich etwa 5 mal im Monat, 95% davon versehentlich.


    edit: Aber nochmal konkret, warum ich dieses Set empfehle:
    Besser geht immer. Es gibt einige Sachen, die man mit entsprechendem Geldeinsatz optimieren kann. Aber: Mit diesem Set hat man etwas, das funktioniert. Im Gegensatz zu neuen Sets in dem Preisbereich muss man sich nicht über Fehltrigger oder labile Hardware ärgern. Jemanden, der noch an keinem Schlagzeug gesessen hat, kann man guten Gewissens damit spielen lassen. Man verliert zumindest nicht den Spaß am Instrument, weil es nicht das wiedergibt, was man reinsteckt. Bei allen <800€ E-Schlagzeugen, an die ich mich kurzzeitig gesetzt habe, hätte ich diese Befürchtung gehabt.

    Zitat
    Auch ein gut klingendes Set kann erheblich nerven, wenn man die Toms nicht gescheit montieren und einstellen kann.




    Da ich mich hier in diesem Thema um einen reinen Kesselsatz bemühe habe ich davor tatsächlich eher weniger Angst.


    Vielleicht bezog sich das auch ein wenig auf die Kesselgrößen: Ein Männerset mit großer Bassdrum und tiefen Toms kann toll klingen. Wenn dabei die Ergonomie aber vollkommen auf der Strecke bleibt, muss man überlegen, was einem wichtiger ist.

    Das hatte ich auch genauso gemeint:


    "SPD-SX hat Sampling-Funktion und wenig interne Klänge."
    - Wenn die internen Sounds des SPD-S oder SX nicht reichen, würde ich wohl eher fertige Samples zusätzlich aufspielen, als Instrumente selbst aufzunehmen.


    "SPD-30 hat 'ne Menge interner Sounds an Board"
    - Man könnte sich auch mal das SPD-20 oder 30 anschauen. Das sollte genau für diesen Zweck da sein.


    War vielleicht unklar formuliert.

    Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, dass die Erweiterung mit eigenen Aufnahmen in der Theorie eine gute Idee ist, in der Praxis das Ergebnis aber vermutlich nicht an interne Sounds herankommt. Zumindest, wenn mehr als einzelne Effekte gespielt werden sollen.


    Wenn die internen Sounds des SPD-S oder SX nicht reichen, würde ich wohl eher fertige Samples zusätzlich aufspielen, als Instrumente selbst aufzunehmen.
    Man könnte sich auch mal das SPD-20 oder 30 anschauen. Das sollte genau für diesen Zweck da sein.



    Und noch ein, höchstwahrscheinlich vollkommen unnötiger, Hinweis: Elektro-Percussion hört man auf der Bühne nicht. :D
    Ich weiß nicht, wie ihr mit dem Orchester sonst fahrt, vermutlich gibt es für Gesang, Gitarre, etc. sowieso Monitoring. Falls nicht müsste das bedacht werden.

    Das kommt darauf an, was und wie ihr es spielen / elektronisch ersetzen wollt.
    SPD-S(X) geht sicher gut. Mit dem Sample-Pad hat man alle Möglichkeiten offen. Ab Werk sind da allerdings soo viele schöne Percussion-Sounds auch noch nicht drauf. Cowbell, Shaker, etc. und Effekte kann man damit aber super bedienen. Es gibt noch Percussion Pads, aber zumindest die, die ich angespielt hatte, klangen ziemlich nach 80er Synthetik. Eine Alternative wäre noch ein Drum-Modul, z.B. das Roland Td-12, mit angeschlossenen Pads am Rack. Die haben meistens mehr Percussion-Sounds und die Pads sind besser spielbar.
    Wenn es authentischer sein soll und Conga, Bongo, Djembe etc. gespielt werden sollen, könntet ihr euch den Handsonic von Roland mal anschauen.

    Außerdem sieht's auf der Bühne gleich viel wohnlicher aus und die Wahrscheinlichkeit, dass der Bassist über eins der Kabel stolpert, lässt sich so auch reduzieren (wenn auch leider nicht eliminieren...). :)

    Bei uns ist es Variante a), allerdings verzichten wir mittlerweile auf die Stagebox. Unser Toni tont per Tablet, so dass das Mischpult am Bühnenrand steht. Darein wird quasi direkt eingestöpselt. Jeder Musikant hat ein eigenes Multicore für Instrument(e), Inear und Strom, das eben direkt vom Pult zu seinem Platz gelegt wird. Auf der Pultseite haben alle Cores Multipinstecker, so dass auch ein 8er oder 12er Schlagzeug-Core mit einem einzigen Stecker eingesteckt wird.

    Wobei es meiner Erfahrung nach die Unterteilung A a-c und B im Vorfeld so nicht gibt.
    Das Vorgehen ergibt sich einfach aus den Bewerbern.


    Zuerst wird die Stelle ausgeschrieben. Die Bewerbungen werden vorsortiert und die Erfolgversprechenden eingeladen.
    Der Plan ist meist, alle der Reihe nach zu casten. Wenn aber einer dabei ist, der sehr gut passt (und die weiteren Kandidaten voraussichtlich nicht besser passen würden), dann wird in besonderen Fällen das Castingverfahren eben abgebrochen und der Trommler verpflichtet, ohne die restlichen zu hören.


    Meist wird die Entscheidung sinnvollerweise nicht während der Probe getroffen, sondern nach einem Gespräch der Band. Deshalb wird ne Nacht drüber geschlafen.


    Ist doch eigentlich immer das gleiche Vorgehen, ein Szenario, oder? Ganz ohne Wind, Light und Hund. :)


    Und dass mehrere Aspiranten gleichzeitig eingeladen werden, habe ich noch nie gehört (außer bei Castingrunden für professionelle Produktionen...). Da würde ich den Sinn auch nicht verstehen, weil man so sicher viel schlechter feststellen kann, ob es menschlich passt.

    Moin,
    ich weiß, dass alle froh sind, dass jemand direkt nach VST fragt. ;)
    Ich bin trotzdem mal so frei in diesem Fall ein stinknormales Edrum Modul zu empfehlen.

    Ich möchte vor Allem spielen und nicht ewig an irgendwelchen Reglern drehen, bis da was vernünftiges rauskommt (wenn es sich denn umgehen lässt... ;-))


    Genau dafür sind die Teile ja nunmal da. Die hochpreisigen bieten auch hervorragende Triggereigenschaften und ein Trigger-to-Midi-Interface oder Vergleichbares brauchst du sowieso. Einziges, geschmackssacheliges ;) Manko ist der Sound, mit dem einige, inkl. mir, zumindest Mittelfristig nicht zufrieden sind. Aber einen Tod muss man ja sterben (Budget, Sound, Triggereigenschaften, Komplexität...).
    Hast du dir mal das neue Pearl Mimic Pro angeschaut?
    Eventuell wäre das (mit Audiointerface) für deine Zwecke eine gute Alternative. Oder auch nicht, liegt bei dir. :)


    Was zum Lesen
    Ein neuer Stern am E-Drum-Himmel...... (Pearl Mimic Pro)


    und Rockigeres zum Hören:
    https://www.youtube.com/watch?v=SyHaxC28wy0

    Leider muss er wohl aber etwas zurückbehalten haben. Im obigen Video sieht man ab 13:27 - 13:37, wie er einen Haltering am rechten Stick hat und den sich über den Zeigefinger (während des Spiels) macht. Kann aber auch eine normale orthopädische Sache sein.


    Diese Stick-Gummis habe ich mal irgendwann als Wichtelgeschenk bekommen und sicher noch irgendwo rumliegen. Die sind dafür da, dass man den Stick nicht verliert.

    Du könntest ja das rechte Standbein am Snareausleger befestigen. Dann könnte ich mir schon vorstellen, dass es auch ohne rechtes Seitenteil stabil genug ist.
    Oder, weniger schön aber stabiler, du machst das rechte Seitenteil an das linke Standbein des Frontracks statt an das rechte. Dann klappst du es soweit nach rechts draußen, wie du Platz hast. Wenn man da ein bisschen rumspielt, sollte man es doch so hinbekommen, dass es weder mit der Snare noch mit deinem rechten Oberschenkel kollidiert. Im Notfall kannst du ja die Snare an diesem querlaufenden Seitenteil befestigen statt am dafür vorgesehenen Ausleger. Halbwegs verständlich? :)



    (Oder du klappst das Seitenteil einfach bis zum 90 Grad Winkel nach innen. Dürfte da dein Spiel eigentlich auch nicht stören.)