Ich kenne sitzende und stehende Schlagzeuger. Aber einen, der beides am gleichen Set und am gleichen Abend macht, kenne ich nicht. Interessant 
Ansonsten würde ich davon abraten, deine Frage zu wissenschaftlich anzugehen, weil es für mich bei schlagzeugerischen "Showeinlagen" eher um Emotionen geht.
Showeinlagen sind für mich auch immer ein schmaler Grat: Unterstützen sie die Musik und die Stimmung auf der Bühne oder lenken sie vom Wesentlichen ab.
Mein Tipp wäre, sofern das Drumming im Kleinhirn ist und ohne Konzentration von alleine läuft, einfach den Kopf ausschalten und das machen, was einem bei der Musik gerade in den Sinn kommt.
Ganz konkret: Bei deinem Video-Beispiel fände ich als Konzertbesucher mehr "Rumgehampel" eher störend. Das passt doch so sehr gut. Als Beispiel fällt mir Herr Schneider von Rammstein ein. Der grooved mit dem ganzen Körper, holt schon mal größer aus zum Backbeat, macht aber ansonsten keine Sperenzchen. Die Körpersprache macht die Show. Das passt und ist nicht aufgesetzt.
Noch konkreter: Was natürlich wunderbar geht, wenn man im Stehen spielt, ist Springen. Mit den Kollegen im Takt (wenn die Bass auf 1 und 3 läuft), bei Akzenten,... Sollte man aber vorher mal geübt haben 
Du könntest auch dein Seit ein wenig "interessanter" Aufbauen. Links und rechts zwei Crashs oder Chinas möglichst hoch aufgehängt, so dass du im Sitzen gerade noch dran kommst und im Stehen schön dafür ausholen kannst/musst. Ändert nix am Spiel, sieht aber spektakulärer aus...