Beiträge von Korki

    Wenn du das Mischpult sowieso bedienst und es neben dir steht, würde ich einfach den Kopfhörerausgang nehmen und fertig. Dann hast du das PA-Signal auf dem Ohr. Hat Vor- und Nachteile, ich find's aber gut.
    Ansonsten hast du als mobilitätseingeschränkter Schlagzeuger ja alle Möglichkeiten. Im Gegensatz zu Gitarristen können wir uns ja ein kleines Mischpult neben das Set stellen und uns einstöpseln. Möglichkeiten wären:
    1 Kopfhörerausgang am Bandmischpult
    2 kleines Mischpult für InEar
    3 Kopfhörerverstärker
    4 InEar-spezifisches wie Bodypack oder Drum Inear Amp (http://www.thomann.de/de/fisch…near_amp_2_buttkicker.htm) (die ja auch nichts Anderes als 2 und 3 sind)


    Die Wahl hängt davon ab, wie viel du investieren möchtest, wie viel du bereit bist, jedes Mal aufzubauen und wie komfortabel du es gerne hättest.

    Wo steht denn euer Mischpult und wer bedient es?
    Die einfachste Lösung ist sicher, einen Kopfhörer in den Kopfhörerausgang des Pults zu stecken. :)
    Neben einem Kopfhörer (oder Inear) bräuchtest du dann eventuell noch ein Verlängerungskabel und einen Limiter (je nach Pult).


    Wenn du es komfortabler möchtest, gehts du mit einem Auxweg in einen Kopfhörerverstärker oder ein zweites kleines Mischpult. Dann kannst du dir deinen eigenen Mix machen ohne den Kopfhörerausgang für den Techniker oder Technikverantwortlichen zu blockieren und die Lautstärke direkt am Mann regeln.



    Ich persönlich würde Kopfhörer auf jeden Fall einer Monitorbox vorziehen. Abgesehen vom Platzbedarf und der Schlepperei fände ich die zusätzliche Lautstärke auch einfach unnötig. Einfach einen Stöpsel rein und schon weißt du, was der Kerl da vorne singt.

    Es ist vermutlich nicht so ganz vergleichbar, aber vielleicht hilft es ja doch.
    Ich habe an meinem Unterwegs-Schlagzeug eine 10" Standtom ;-). Da habe ich oben ein Evans hydraulic black drauf. Unten drunter ist nix bzw. ein Meshhead.
    Unmikrofoniert klingt das Tom ziemlich erwachsen, allerdings natürlich etwas perkussiv. Ich habe die Trommel von innen mikrofoniert und so klingt sie dann tatsächlich ziemlich fett.
    Ist gut möglich, dass da mit anderen Fellen noch mehr Tiefgang rauszuholen wäre, aber mir ist die Stimmstabilität sehr wichtig. Oder besser gesagt, das Verzeihen von Unstimmigkeiten :-), da ich das Set mehrmals am Abend aus dem kalten Bus in aufgeheizte Säle stelle/fahre.
    Ich bin damit jedenfalls sehr zufrieden, unser Techniker auch.

    Günstige und kompakte Edrum-Lösung:


    1x Roland Td-3
    2x Roland Pd-8 (linke & rechte Hand)
    2x Roland Kd-8 (linker & rechter Fuß)
    2x Fußmaschine
    1x Ständer mit 2x Padhalter & 1x Modulhalter
    4x Klinkekabel
    1x Kopfhörer



    oder:


    1x Alesis Percussion-Pad oder Ähnliches (eins mit 2 Eingängen für externe Pads)
    2x Roland Kd-8 (linker & rechter Fuß)
    2x Fußmaschine
    1x Stativ für Pad
    2x Klinkekabel
    1x Kopfhörer




    Ist zwar nicht alles an einem Stück, aber platzsparend verstaubar. Und du hast die Möglichkeit, die Sounds zu ändern.
    Ich persönlich finde, dass sich die Gummipads sehr gut spielen lassen. Und wenn man Unabhängigkeit trainieren möchte, ist der Rebound-Unterschied zwischen E- und A-Schlagzeug ja ziemlich zweitrangig.

    Wenn alle Lieder in einem ähnlichen Tempobereich liegen, die genauen Unterschiede aber (zumindest für die Mitmusiker) sehr wichtig sind, würde ich eben einfach mit Klick spielen. Warum auch nicht? Wenn man es gewohnt ist, klingt das auch nicht steril. Ich habe noch bei keinem Konzert gedacht: Mhh, die sind ja gar nicht schneller geworden, wo ist denn da der Groove / die Dynamik / die Kreativität?
    Der Klick ist nur störend, wenn die Band nicht zusammen spielt, also wenn Teile der Kapelle schleppen oder hetzen und der schlagzeuger verkrampft versucht, trotzdem auf dem Klick zu bleiben.
    Deshalb muss man das üben. Und wenn keine Samples o.ä. mitlaufen, kann man den Bandkollegen während der Lieder auch gerne ein wenig nachgeben. Wir spielen die Lieder immer +-2bpm, die ich gegebenenfalls während des Lieds anpasse. 2 bpm machen schon sehr viel aus, ohne den Gesamtcharakter zu verändern.

    Vermutlich soll es nur beim ersten Mal gespielt werden. In den meisten Büchern, die ich kenne, wäre das so notiert.
    Allerdings bedeuten Schlagzeug-Noten nicht immer überall das Gleiche. Die Klammer könnte auch eine Unterscheidung zwischen Ride und Ride-Kuppe sein, oder sein. Deshalb gibt es meistens Legenden zu den Noten.

    Das sind ja unterschiedliche Baustellen hier, die eigentlich nicht in einen Topf gehören.


    Was konkret passiert ist, ist dass der MS filmen und veröffentlichen wollte, Weckel damit aber nicht einverstanden war.
    Wie geschrieben war das ein Kommunkationsproblem. Alles Weitere darüber ist reine Spekulation. Das Video verleitet dazu, Herrn Weckel den schwarzen Peter zuzuschieben, die Tatsache, dass der Store dieses Video hochlädt, verleitet dagegen dazu, denen unsauberen Stil vorzuwerfen. Die Wahrheit ist irgendwo da draußen, mir aber ehrlich gesagt auch egal.


    Ein ganz anderes "Problem" ist die hier diskutierte Handyfilmerei. Ob das alles schlecht ist, weiß ich nicht. Ich habe jedenfalls das Gefühl, dass das Publikum nicht mehr so feiert, wie in den 90ern, weil es ja das Handy ruhighalten muss, und dass die Bands deutlich mehr unter Druck stehen, weil jeder Moment eines Konzerts und drumherum im Netz landen kann. Beides macht sich bemerkbar.


    Ansonsten muss ich Groovemaster widersprechen: Ich habe nichts gegen Multimassagen :D

    Diese "Smartphone-Generation" geht mir leider auch, zumindest was das Filmen, Fotografieren, Musik hören und Multimassagen angeht, mittlerweile auch gehörig auf den Sack.

    Ein recht günstiges und flexibles Gate wäre Gaffa ;-).
    Wenn es über die PA mit so einfachen Mitteln fett klingt, käme ich damit klar, dass der Sound hinterm Set etwas abgewürgt ist.

    Soo komisch ist das doch gar nicht: Euer Sänger hat einfach die Snare als Backbeat verinnerlicht, der auf 2 und 4 kommt. Spielst du die Snare jetzt auf allen 4 Zählzeiten oder noch schlimmer auf allen "unds", kommt er durcheinander, weil ihm die gewohnten Impulse fehlen bzw. das, was wie die gewohten Impulse klingt, tatsächlich auf anderen Zählzeiten sitzt.
    Euer Sänger muss ein Gefühl für den Rhythmus kriegen. Da hilft natürlich langsam Üben. Dem einen oder anderen hilft bei sowas auch eine "mathematische" Betrachtung der Sache: Schreib ihm die Noten auf, so dass er sieht, was auf welcher Zählzeit kommt.
    Ansonsten würde es sicher helfen (bei Snare auf den "unds"), die Bass auf den Zählzeiten mehr zu betonen und die Snare in der Übungsphase etwas leider zu spielen. Dann bekommt er den richtigen Puls. Wenn er sich daran gewöhnt hat, auf die Bass zu hören, fällt ihm das nachher sicher leichter.



    P.S.: Könntest du im Threadtitel noch ein h ergänzen? ;)
    edit: Danke, sieht gleich viel schöner aus.

    Jetzt wollt ich fragen ob das solche SamplePads von zB Alesis (http://www.thomann.de/at/alesis_performance_pad_pro.htm) können? Also mir is klar dass sie Intros abspielen können oder anderes, aber das wichtige ist: können sie auch 2 Sachen gleichzeitig abspielen (mit 1 Schlag ausgelöst) wovon 1 in die DI Box geht (zB Orchester-Mp3), und 1 über Kopfhörer zu mir (Orchester + KLICK) ?


    Eigentlich sind diese Sample-Pads ja genau für sowas da: Starten und Stoppen von Samples per Padanschlag.


    Was die zweite Frage angeht: Du kannst dein Sample vorher so erstellen, dass auf der linken Seite das FOH-Signal und auf der rechten dein Kopfhörersignal (z.B. FOH-Signal plus Click) ist. Am Samplepad greifst du dann die Seiten entsprechend ab.
    Das wird sehr häufig so praktiziert und funktioniert. Vielleicht kannst du dich in dem Roland SPD-S Thread dazu ein wenig einlesen.


    Insgesamt gibt es zu dem Thema jede Menge informativer Threads. Einfach mal ein wenig stöbern:
    Roland SPD-SX angekündigt
    Lösung für Einspielen von Samples auf der Bühne - Habt ihr Gegenvorschläge?
    ...

    @ Hajo: Auf den Punkt.


    Natürlich möchte der neugieriege Leser auch was hören. Natürlich wäre eine Beratung deutlich zielführender mit einen Klangbeispiel. Andererseits: Hier geht es ja um vorherige Absprachen und ganz konkret um unterschiedliche Geschmäcker / Vorstellungen. Wie sollen denn da noch hundert weitere Meinungen helfen, zu einem Konsens zu kommen? Die Einschätzung, ob das Mixing jetzt einfach nicht schön oder handwerklich verpfuscht ist, wäre sicher interessant für den TS. Andererseits: Was nützt die Einschätzung von Personen, dessen Kompentenz man nicht einschätzen kann?


    Deshalb halte ich eine allgemeiner gehaltene Frage ohne Tonbeispiel für sinnvoll, hätte ich wohl auch so gemacht.


    Aber: Es wäre sicher schöner gewesen, wenn der Startpost ein wenig wertfreier und neutraler gewesen wäre. Wenn man nicht das Gefühl hat, den armen Tonfuzzi verteidigen zu müssen, wären die Antworten sicher auch etwas anders ausgefallen.