Beiträge von Korki

    ... deshalb hole ich den Thread nach 4 Jahren noch mal hoch.


    Ich habe das Gefühl, dass sich in den letzten Jahren tatsächlich etwas getan hat. Die neue Festzelt-Generation kennt die alten Partylieder teilweise gar nicht mehr.
    Also: Was muss eine Kapelle für euch spielen? Wann macht die Liveband auf Kirmes, Stadtfest, Hochzeit etc. Spaß?
    Ganz im Sinne des Threadstarters (so habe ich es verstanden) geht tatsächlich um "massentaugliche" Stimmungshits, keine Underdog-Metall-Songs, die der Freund unbedingt auf dem Geburtstag auflegen muss, damit alle (die es kennen) abgehen.

    Kann man je nach Einstellung auch durchaus ironisch verstehen


    Das wäre mir nicht in den Sinn gekommen 8)
    Schließlich sagen meiner Erfahrung nach wir Schlagzeuger immer, dass der Sound genauso gewollt ist. "Das muss so wummern, dann klingt es lebendig." "Ich finde das gut so." "Zuhause klang es noch top, muss am Raum / den Mikros / der Luftfeuchtigkeit liegen." "Dämpfen? Mach doch ein Gate drauf."


    Eigentlich wäre es mal an der Zeit, zum Mobbing gegen uns uneinsichtige, unprofessionelle und geltungsbedürftige Drummer aufzurufen! Andererseits...

    Sehr schön, wie im richtigen Leben.
    Ich fürchte nur, dass folgender Satz doch ein wenig Munition für eine Gegendarstellung liefert. :)


    Während sich also der Drummer hinter sein sorgfältig gestimmtes und durchaus wohlklingendes Set platziert...


    Aber das Thema heißt ja nicht "wir diskutieren aus" sondern "wir hauen drauf". Find ich gut, bitte weitermachen.

    Du musst nur ein wenig Geduld haben, das Set ist super in genau der Farbe. Das wirst du definitiv los, wenn du es in den Kleinanzeigen (Musikerboaed, Thomann, DF,...) anbietest.
    Ich könnte mir in den Allerwertesten beißen, dass ich für unsere Karnevalsband gerade ein Set zusammengebastelt habe. Die pinken Trommeln hätten sowas von perfekt zu unseren pinken Anzügen gepasst. Damit wäre ich Prinz von Köln geworden. Schade.

    Ich fasse dann die Tipps des Threads noch einmal kurz zusammen:


    - Gretsch Renown Maple Rock Set
    - Gretsch Catalina Rock oder Jazz
    - Ludwig Epic Funk (vom TE selbst vorgeschlagen)
    - Magnum MRS Custom Set
    - Mapex Meridian Birch
    - Pearl Vision Birke
    - Pearl Vision Maple
    - Sonor Select Force
    - Tama Silverstar
    - Tama Superstar Hyperdrive
    - Taye Studio Maple
    - Yamaha Rock Tour Shell Set


    Warten wir noch zwei Tage, dann haben wir die Übersicht für Mirko im Bereich bis 1000€ schon fast fertig ;)


    edit: Mirko mit k, sorry.

    Von mir kriegt Roland 1,5 von 4 möglichen Punkten:
    a) Signalverarbeitung: Volle Punktzahl
    Ich spiele ein Td-12 und bei der Triggersignalverarbeitung bleiben bei mir keine Wünsche offen. Es funktioniert mit Pads und Klemmtriggern problemlos wie es soll. Da bin ich begeistert.
    b) Optik: 0,5 Punkte
    Ich finde die Pads schon recht häßlich, die silbernen noch mehr als die weißen. Aber das ist schlicht Geschmackssache. Dafür, dass sie eine gewisse Trommeloptik (rund...) beibehalten und trotzdem kompakt sind, gibt's mal einen halben Punkt.
    c) Sound: 0 Punkte
    Die Sounds finde ich einfach nicht gut. Zum Üben kann es reichen, ist aber prinzipiell einfach zu synthetisch. Ich schwanke noch, ob ich Minuspunkte geben sollte.
    d) Preis: 0 Punkte
    Der Preis ist schon Oberklasse, gerade wenn man sieht, dass es auch deutlich günstiger gehen würde. Ich bin gerne bereit, viel Geld für Preiswertes auszugeben. Da finde ich in der Roland Produktpalette aber nicht viel.


    Fazit: Das Td-12 ist für mich perfekt(!) als Trigger to Midi-Converter. Ich nutze es live als Metronom, Monitormixer, um die Bassdrum für meinen Monitorsound zu triggern und für Percussion sowie Elektrosounds. Dafür ist es super. Wenn es jetzt noch die Möglichkeit bieten würde, gut zu klingen, wäre es das Geld vollkommen wert gewesen.


    Damit zurück zum Thema: Für mich persönlich haben deshalb Td-20 und das neue Td-30 (ich meine die Module) keine Daseinsberechtigung. Klanglich gibt es meiner Meinung nach keine Sprünge (oder gar Schritte), der Preis ist viel zu hoch und die für mich relevanten Eigenschaften hat das Td-12 auch.

    Im Prinzip habe ich es genauso gemacht, wie du es vorhast. Allerdings habe ich ein Td-12. Damit hat alles wunderbar funktioniert. Die ddrum pro (und auch redShot) Klemmtrigger haben genau das gemacht, was sie sollen.
    Ich habe allerdings die Felle noch gedämpft, z.B. mit den Soundcontrol-Ringen von Remo. Das hat für mich die Triggereigenschaften und das Spielgefühl verbessert.
    Insgesamt empfehle ich dir, möglichst kleine Trommeln zu nutzen, also 20" (oder 22"), 10", 12", 14" und 13" Snare.


    Wenn du dir die Trommeln mit Selbstbautriggerschienen bestückst, kannst du sicher Geld sparen.

    Ich würde für einen kleinen Jungen definitiv die Trommelgrößen 10", 12" und 14" bevorzugen (statt 12" 13" und 16"). Damit ist eine ergonomischere Ausrichtung möglich.

    Wieso ist bei weiblichen Drummern eigentlich das Aussehen immer so wichtig und bei männlichen scheinbar irrelevant? Ich habe selten gelesen, dass Herr Greb grooved wie Sau und dabei noch einen total sexy Bart hat. Bei den bekannteren Schlagzeugerinnen wird dagegen meist sehr schnell erwähnt, dass sie ja auch super heiß sind.
    Es scheint für mich schon so, als müssten Frauen da ein wenig mehr "leisten" als Männer. Oder anders: Man(n) betrachtet Frau selten nur mit dem professionellen Auge, da schwingt wohl oft noch eine zweite Ebene mit. Und genau die ist dann auch das Problem bei besonders jungen und hübschen Lehrerinnen. Auch wenn alle sagen, dass es egal ist, von welchem Geschlecht man unterrichtet wird, ist doch auch bekannt, dass sich besonders pubertierende Jungs (und das ist ja ein häufiges Alter für Schlagzeugunterricht) bei hübschen Weibchen einfach anders benehmen. Ob das dann gut oder schlecht für den Unterricht und den Lerneffekt ist, weiß ich nicht. Aber bei männlichen Lehrern muss man keine Energie aufwenden, um ihnen zu imponieren.

    Nachvollziehbares und durchdachtes Problem.


    Man kann definitiv einfach leiser spielen.
    Ich denke allerdings, dass für gleichwertige Ergebnisse, genau wie du geschrieben hast, einiges (mehr) an Übung nötig ist. Ich finde es deutlich schwerer, schnelle 16tel pp als f zu spielen. Mit Disziplin und Übung kann man das aber sicher in den Griff bekommen.


    Ein anderes Problem könnte aber der Klang sein. Zum Einen ist natürlich die Dynamik stark eingeschränkt, klar. Zum Anderen klingen aber Trommel und Becken oft auch erst ab einer bestimmten Anschlagstärke wirklich "gut". Besser gesagt: Leise angeschlagen klingen die Geräte einfach anders.


    Prinzipiell spricht aber eigentlich nichts gegen dein Vorhaben. Sinnvollerweise wählst du noch die Stickstärke und Felldicke entsprechend.