Beiträge von Oliver_Stein

    2+3 sind klasse - die Pink Floyd Nummer ist zwar auch gut gespielt, passt aber m.E. nicht so recht zum Genre.


    Soundmäßig finde ich die Gitarre z.B. sehr gut (wenn auch manchmal zu laut gemischt), bei den Drums fällt die BD irgendwie ab bzw. raus. Die Mischungen sind linkslastig, was mich beim Hören besonders beim Gesang stört - den erwarten zumindest meine Ohren zwingend in der Mitte. Am Ende von Wind cries Mary ist ein Pegelsprung im auskllingenden Akkord...


    Den Groove von Wind cries... hast Du geil gespielt - wir machen das Ding auch in dieser Version, aber ich kann das nicht so locker spielen - leider :) Spielerisch seid ihr echt gut, da würde sich die Investition in bessere Aufnahmen/Mischungen bestimmt lohnen! Weiter so!

    ... da kann ich mal ein bisschen was dazugießen: mein erstes Drumset war ein Hoshino, made in Japan und ein absoluter Pearl-Nachbau - da war nichts Tama-affines dran. Und ja, exakt das gleiche Set habe ich in den 80ern auch als Luxor-Set bei Brinkmann stehen sehen (wer Brinkmann jetzt noch kennt, der ist so alt wie ich :-))) )


    Also würde das oben genannte These bestätigen - Hoshino <> Hoshino Gakki, Luxor = Sublabel von Hoshino (nicht Gakki)...


    Edit: gerade dies gefunden:


    Hoshino (Hoshino Kougyou)


    ... war ein weiterer japanischer Hersteller, der jedoch nichts mit Star/Tama zu tun hatte.
    Sie produzierten Schlagzeuge u.A. unter den Bezeichnungen Cardinal, Hoshino, Luxor und Wesper.


    Link: http://www.drummermagazin.de/0209_re/Firmen/firmen_001.php


    Das auf dem Bild zu sehende Bassdrum-Logo war so exakt auch auf meiner Buffe - das Set war übrigens scheiße, billigstes Sperrholz mit groben Fasern und Gratungen so unteriridisch wie es nur geht... der Wechsel zum BLX damals war schon krass...

    Obere Mittelklasse
    Obere Mittelklasse
    Pearl:CRZ, SRX, MLX, BLX, GLX
    Oberklasse
    Pearl: MMX, MBX


    CRZ und SRZ kenne ich nicht - meintest Du die CZX-Serie - die gab es in Maple und Birch?


    Ansonsten waren MLX, BLX und GLX Oberklasse-Sets damals und heute auch - die Kessel werden heute noch so verkauft in der Masters-Serie - die MMX und MBX waren auf dem gleichen Level, aber mit dünnen Kesseln (plus Verstärkungsring). Nicht besser, nur anders... :)

    Robse - Du wirst doch den ganzen Senf nicht kaufen, ohne die Becken persönlich gespielt zu haben, oder? Das wäre dann wirklich unklug...


    Ansonsten Line=Signature, Haltbarkeit bei mir seit 1989 gegeben (da habe ich mir ein 14er und ein 16er Full-Crash gekauft, die ich heute noch spiele und die absolut heile sind bis auf eine kleine Delle im Rand des 14ers, die mir so ein Vollpfosten da mal reingehauen hat, der ungefragt meinte an meinem Set spielen zu müssen mit 2B Sticks). Der Klang der Signatures ist für meine Ohren absolut einzigartig, auch wenn die Leute von der dunklen Seite der Bleche das nicht immer so sehen - denen sind sie zu HIFI-mäßig. Wenn Dir z.B. die Full-Crashes zu clean sind, dann geh auf die New Signature Dark Energy Crashes - harmonieren perfekt mit den anderen Signatures, sind dunkler und komplexer (mehr Rauschen) im Ton - eine Klasse für sich.


    Wie Signatures im echten Leben klingen, kannst Du hier hören: Sample nur Drums - OH MKH40 in AB (70cm)


    Zu hören sind hier von rechts nach links: Paiste 2002 14" SE HH, New Signature 18" DE Crash MKI, Signature Full Crash 16", Signature Thin China 16", Signature Power Ride 20", Signature Full Crash 14"

    Die Klemme für das alte AKG C414B-ULS ist auch so zum zuschrauben - ob die allerdings biliger und überhaupt noch lieferbar ist, kann ich Dir nicht sagen...


    Beide (die für das RE20 und für das C414) sind aber nur genau für den jeweiligen Durchmesser der Mkros brauchbar...

    ...genau diese Frage mit der nicht in der Mitte stehenden Snare hat mich auch schon oft umgetrieben - das Ergebnis meiner Überlegungen für mein Set zeigt dieses Bild:



    Der Trick ist, die Overheads nicht auf einer parallelen Linie zum Schlagfell der Bassdrum aufzustellen, sondern diese auf einer Senkrechten zur Verbindungslinie Snaremitte-Bassdrum auszurichten. Abstand kann von nahe 0 (dann XY oder M/S) über 17cm (ORTF) bis 1m (AB ) variieren, aber immer auf der eingezeichneten Linie und immer beide Mikros gleich weit von der Snare entfernt (mit einem Kabel vom Snaremittelpunkt aus vermessen).
    Wie man sehen kann, liegen bei mir das 8er und 10er Tom links, das 12er und die beiden Floortoms rechts - im Falle des Standtoms sogar sehr weit rechts. Ich werde bei Zeiten mal eine Aufnahme meines so abgenommenen Sets machen um die Theorie in der Praxis zu testen...


    Interessant ist, dass diese Positionen (zumindest von oben gesehen) dem Glyn Johns Setup entsprechen bzw. nahe kommen. Stützen zu den Overheads (Toms, Ride, HH) sollten genau so gepanned werden, dass sie der Position im Overhead-Signal entsprechen). Wenn ein Bild zu sehen ist, sollte das Panning damit übereinstimmen - ohne Bild wäre es mir egal - ich kann beides ertragen...

    nur mal so als Idee - warum stretcht Du nicht den externen Ton, so dass er mit dem Hauptvideo (die Totale) synchron ist - die Schnipsel von den anderen Cams kannst Du doch dann einfliegen in so kurzen Sequenzen, dass es nicht sichtbar auseinander läuft.

    Das ist aber ein reines Audiogerät, oder? Dann muss doch später Audio und Videosignal wieder synchronieren, richtig ?


    richtig - das geht aber in fast jeder Videosoftware - ich habe das erst mit dem Videoprogramm gemacht, das auf meinem Aldi-PC dabei war vor Jahren (Power Producer), neuerdings viel komfortabler mit meinem Samplitude 11 (da kann man ein Video reinladen und die Bild- und Tonspur erscheint getrennt - dann legt man die neue Tonspur deckungsgleich zur Videotonspur und exportiert diese dann als neuen Videoton).


    Es ist ein extra-Aufwand, ja, aber für so einen 4-Minuten-Clip auch nicht so viel... Wenn Du dafür keine Zeit investieren willst, dann wäre vielleicht der Q3 HD was für Dich (mit dem liebäugle ich auch schon) - Video in HD-Qualität (zumindest von der Auflösung her) und Audio in gewohnt guter Zoom-Qulität - taugt auch als reiner Audio-Recorder (man kann die Video-Aufnahme abstellen) - Preis liegt bei 249,-


    Was mich bisher von dem Q3 HD abgehalten hat, ist der Punkt, dass der beste Platz für die Kamera nicht immer (= fast nie) der optimale Platz für die Mikrofone ist - in Deinem Fall z.B. finde ich die Kameraposition so von der Seite ganz gut, das Set würde man aber natürlich gerne entweder von vorne oder aber auch von der Overhead-Position aus mikrofoniert hören - das geht mit einem Q3HD nur, wenn man den Eingang für externe Mikrofone nutzt, aber dann braucht man das Ding auch irgendwie nicht mehr... Deshalb ist vielleicht die Variante H1 nicht so schlecht (ich hatte für mich schonmal an ein H4n plus eine Canon D500 (oder 550) gedacht - aber im Moment möchte ich nicht in solche Dinge investieren, die mich vom Wesentlichen abhalten - erst die Arbeit, dann der Spass...:-) )


    Wie groß der Unterschied zwischen Kamera-Ton und externem Ton sein kann, kannst Du hier mal sehen - selbst ein schnödes MD441 in Mono klingt um Klassen besser als der Kameraton (jedenfalls bei meiner Fuji F30)

    ...ein wirklich schönes Beckenset - die HH und das Ride täten mir auch gut gefallen. Und ein toller "Flow" in Deinem Groove!


    Kleine OT-Anregung: Du machst doch relativ oft Videos - würde sich da nicht mal die Investition in etwas besseres Audio-Equipment lohnen? Schon mit einem Zoom H1 für nen Hunni wäre der Sound wahrscheinlich um Klassen besser - der Videoton deiner Kamera wird mit dem ganzen Clipping dem vorzüglichen Futter vor der Linse doch nicht so richtig gerecht.

    Ich möchte den Kessel schweißen. Und ich rede hier von 5 mm Dicke^^


    Du möchtest einen Kessel von 5mm Stärke selber schweißen, weißt aber nicht, wie man den rundet aus einem Blech und wie man die Länge berechnet? Da stimmt was nicht, das lernt jeder Metaller im ersten Lehrjahr...


    Google mal nach der neutralen Faser und Rundbiegemaschine... Ich empfehle dringend, jemanden hinzu zu ziehen, der sich mit sowas auskennt - ich wüsste jetzt nicht auf Anhieb, wie man einen vom Schweißen verzogenen Kessel mit 5mm Stärke wieder richtet... :)

    also für Bigband und Swing G2 und das Genera HD Dry? Passt finde ich nicht so richtig - das wäre eher G1 auf Toms und Snare angesagt - und das Emad gehört dort auch nicht so richtig hin... aber erlaubt ist, was gefällt!


    Ob G2 von E nun soweit von Emperos von R entfernt ist? Probiers einfach selber...

    Du hast pro Kanal bei dem Pult 4 Auxwege - davon sind die ersten zwei Pre/Post schaltbar (gemeinsam), der dritte ist Post-Fader und der vierte ist auch Postfader, aber fest mit dem internen Effekt verdrahtet.


    Für Monitor-Zwecke brauchst Du Pre-Fader Auxwege - davon gibts also nur zwei... ich würde dem Sänger einen eigenen Weg spendieren und der restlichen Band incl. Drums den zweiten.

    Alles sehr gute Fragen!


    - Wie hast du das Raummikro positioniert? Es müsste doch eigentlich Sinn machen dieses recht niedrig aufzustellen damit möglichst viel von den Kesseln ankommt und wenig von den Becken (solange der Boden mit Teppich versehen ist)


    Habe ich so noch nicht probiert - bei mir standen sie in etwa 1,70m Höhe ca. 2m vom Set entfernt - aber mein Keller ist auch sehr klein und vollgestellt - in einem größeren Raum würde man das vielleicht anders machen... Aber tendenziell hast Du recht - die Becken sollten nicht übermäßig stark drauf vertreten sein, wenn man das mit der Position (wo auch immer) beeinflussen kann, ist es gut.


    - Hat es Vorteile, zwei Raummikros zu verwenden? Mit nur einem müsste man das Stereobild doch eigentlich durcheinander bringen.


    Klar klingt ein Raum besser in Stereo - aber wenn man das macht, dann muss das Stereobild auch dem Set entsprechen - das bedeutet konkret, dass die Raummikrofone in einem großen Raum symmetrisch so vor dem Set stehen müssen, dass ein vernünftiges Stereobild vom Set entsteht - oder das Stereomikro muss soweit weg stehen, dass nur noch Diffusschall drauf ist - dann allerdings ist nur der Raumanteil stereo und das Set mehr oder weniger wieder in mono drauf. Nicht immer ist ein diffuser, breiter Stereoraum gewünscht - dann kann man freilich immer noch entweder aus den zwei Raum-Miks ein Monosignal mischen oder einfach nur eines davon nehmen. Ich denke, jeder von uns sollte beim Aufnehmen im Hinterkopf haben, ein Raum-Mikro mitlaufen zu lassen (oder zwei oder auch drei) - und dann einfach damit herumexperimentieren. Bei unseren letzten Band-Demos wären genug Spuren frei gewesen - ich habe es aber auch vergessen...


    - Ist es nicht egal, wie das Raummikro in den Höhen klingt, wenn man die sowieso stark absenkt?


    Ich finde es günstiger, wenn das Mikro schon von sich aus die Charakteristik hat, die man haben möchte - für einen knalligen Raum können betonte Höhen ok sein, für diesen dunklen Jon Bonham-Sound eher nicht. Ich würde eher neutralere Mikros nehmen, wenn ich die Wahl habe (wenn es geht welche, die auch richtig Bässe aufnehmen, also kein SM58 oder so). Ich finde den Klang von Großmembran-Kondensatoren für Raum-Mikros sehr passend - sie nehmen meist auch mehr Raumanteile auf als Kleinmembraner...



    - Warum benutzt du für das Raummikro ausgerechnet einen Limiter und keinen Kompressor?


    Klar, Kompressor geht auch, aber es macht einen anderen Effekt. Erlaubt ist, was gefällt. Es hängt ja auch immer von dem Signal auf den Mikros ab - in meinem Fall waren die Raum-Mikros ja sehr nah am Set und es gab so gut wie keinen Raumklang - da passte hartes Limiting gut. Wenn man einen astrein klingenden Raum für die Drums hat, dann muss man vielleicht gar nicht oder nur wenig komprimieren.


    Wie gesagt - mein Weg erhebt keinen Anspruch auf alleinige Richtigkeit - aber wenn es einen Anstoß zur Beschäftigung mit Raum-Mikfronen bringt, dann hat es seinen Sinn schon erfüllt...

    Das mittlere Tom ist nicht so super gestimmt , ich hätte den EQ anders gemacht aber das ist Geschmackssache. Sehr gut gefällt mir der Vergleich mit dem Raummikro. dass hebt sehr anschaulich hervor was es macht!


    Das 14er Tom will eigentlich ein 14x14 Standtom sein - es klingt leider in der tiefen Stimmung etwas flatterig... Ich habe mich in den letzten 20 Jahren schon daran gewöhnt, deshalb höre ich das gar nicht mehr... :)
    EQs sind immer Geschmackssache und ich erhebe keinesfalls Anspruch auf alleinige Richtigkeit - es ging hier auch mehr um das Prinzipielle der EQ-Bearbeitung - meine Eingriffe waren daher eher nicht subtil (damit man auch etwas hört davon auf dem Video). Du hattest ja auch glaube ich schonmal irgendwann das Konzept des Absenkens unerwünschter Frequenzen im Gegensatz zur Anhebung gewünschter Frequenzen vorgestellt - damit hätte man hier natürlich auch arbeiten können, aber es wäre nicht so schön plakativ gewesen...


    Im Teil 5 kann man die Raum-Mikrofone nocheinmal im Vergleich hören - das fand ich auch selber sehr aufschlussreich, weil es deutlichste Unterschiede gab. Für meine Ohren taugen die Mikros, die eine Höhenanhebung haben, weniger gut als Raum-Mikrofon - das sind hier in meinem Vergleich das SM57 und das BF541 gewesen - letzteres hat aber wieder schöne Bässe (da müsste man vielleicht mal die Präsenzanhebung rausnehmen, wenn es als Raum-Mikro eingesetzt werden soll).

    Wie schaffst du das eigentlich, dass die einzelnen Spuren relativ gut getrennt sind?
    Da rappelt nix, da schwingt nix nach.
    Ich merke, ich muss besser stimmen und lauter spielen für eine saubere Aufnahme.


    Bei der Bassdrum ist das Mikro so tief im Kessel-Inneren und das Nutzsignal ist so laut, dass die Nebengeräusche nicht ins Gewicht fallen - man könnte das Signal noch durch ein Gate jagen, aber das war hier nicht notwendig. Schwieriger könnte es sein, wenn das Mikro vorne im Resoloch steht - dann streuen die Becken natürlich etwas mehr ein. Hier hilft dann ggf. "Tunnelbau" - mit einer Decke oder anderen schallabsorbierenden Teilen wird ein Tunnel vorne um die BD gebaut, so dass die hohen Störfrequenzen abgeschirmt werden.


    Bei der Snare ist es meistens die HiHat, die in das Mikro einstreut - und das ist besonders nervend, weil diese dann das Anheben von Höhen auf der Spur vermasselt... das A und O ist das richtige Ausrichten des Mikros - es muss so an der Snare positioniert werden, dass die Hihat a) so weit wie möglich weg ist und b) in der Richtung der größten rückwärtigen Dämpfung des Mikrofons liegt. Hier beim M201TG liegt die größte Dämpfung hinten bei etwa 120°, daher habe ich das Mikro so ausgerichtet, dass diese gedachte Achse in Richtung der HiHat zeigte.


    Die Overheads sollen ja alles aufnehmen - hier muss man eher auf ein ausgewogenes Stereobild achten - ich hatte diesmal eine "halb"-Recorderman-Aufstellung gewählt - halb deshalb, weil ich nur den Abstand der Mikros zur Snaredrum exakt angeglichen habe, die Bassdrum habe ich vernachlässigt. So hört man dann auch, dass auf den Overheads zwar die Snare aus der Mitte schallt, aber die Bassdrum seitlich tönt. Macht aber hier nichts, weil das Einzelsignal der BD alles überdeckt...


    Rappeln ist Mist und muss vor der Aufnahme abgestellt werden - zur Not mit Gaffa-Tape. Das Nachschwingen der Felle kann ein Problem werden, wenn man nicht gaten möchte - besonders, wenn keinerlei Dämpfung auf den Fellen verwendet wird. Bei mir schwingen das 14er und 16er deutlich nach (hört man vor allem auf der limitierten Raum-Mikro-Spur) - wären hier für die Toms Close-Mics am Start gewesen, dann hätte ich diese vermutlich gaten müssen. So geht es noch als offen gestimmt durch.


    Stimmen vor jeder Aufnahme ist ein Muss - eine verstimmte Trommel klingt aufgenommen verstimmt - da hilft kein EQ, kein Kompressor und garnichts. Deshalb sollte man nicht anfangen, ein verstimmtes Set aufzunehmen - es lohnt die Arbeit nicht (jedenfals dann nicht, wenn das Resultat in irgend einer anderen Weise als für die Eigenkontrolle genutzt werden soll). Die BLXe sind dankbare Tiere, die stimmen sich schon von selbst, wenn ich in den Keller komme... :)


    Lauter spielen - kann helfen, muss aber nicht. Helfen tut es, wenn die Schläge definiert kommen, also nicht zaghaft klingen. Einfach nur laut draufdreschen macht es ggf. schlimmer, weil alles ja auch in die anderen Mikrofone geht - das hilft also nicht wirklich. Hängt aber auch viel vom Raum ab - meiner hier war furztrocken, da kann man schon ordentlich reinlangen ohne das es mölmt - in einer leeren Garage hat man dann nur noch Armageddon... aber eins ist klar: wenn man "bestimmt" spielt, also eine Trommel, die erklingen soll, auch so anspielt, dass sie klar und deutlich erklingt - dann klingt es eben auch auf der Aufnahme so und nicht muschelig verwaschen...


    eisenkarl: ...danke für das Lob und die Staubabsolution :) (sowas gehört noch für mich ins Lehrbuch -stimme vor Aufnahmen und räum auf vor Videos...)


    PS: der fünfte und letzte Teil ist online!

    Angeregt durch einen Thread über das Beyerdynamic M201TG habe ich mein Übungsset im Keller mal mit eben diesen Mikrofonen aufgenommen - wenn man dann schonmal dabei ist, kann man ja auch gleich mal einen Vergleich von verschiedenen Raum-Mikrofonen machen und die sinnvolle Verwendung dieses Signals demonstrieren.
    Auch wenn sich unter das Equipment das eine oder andere teure Teil gemischt hat, so sind die Basis-Spuren doch mit dynamischen "Brot&Butter-Mikrofonen" entstanden und als Raum-Mikro kann fast alles herhalten, was noch im Mikrokoffer über ist...


    Herausgekommen ist dabei jetzt jedenfalls eine kleine fünfteilige Serie von Videos, in denen die Bearbeitung der Einzelsignale und des Raum-Mikrofons erklärt wird...


    Part 1 - Intro
    Part 2 - Einzelsignale der Mikrofone
    Part 3 - EQ-Bearbeitung
    Part 4 - Raum Mikrofon Bearbeitung
    Part 5 - Vergleich Raum-Mikrofone


    Mikrofone:
    Beyerdynamic M201TG (Snare und Overheads)
    Shure Beta 52a (Bassdrum)


    Raum-Mikrofone:
    Beyerdynamic M201TG
    Sennheiser BF541 (MD441U3)
    AKG C414B-ULS (Niere)
    Shure SM57


    Drumset:
    Pearl BLX All Birch Shells 22, 12,14,16
    Sonor Artist Snare Steel 14x6.5
    UFIP Class 12" HH
    Paiste 2002 24" China
    Paiste Signature/SoundCreation Splash-Stack (10"/8")


    Recording:
    Tascam DM24
    Samplitude 11


    Einige Anmerkungen vorab:


    -das Drumset ist leider nur mit einer "unkonventionellen" Auswahl an Becken bestückt gewesen - die anderen Becken waren gerade unerreichbar im Übungsraum...
    -das Drumset wurde vor dem Video-Dreh nicht geputzt und ist eklig vollgestaubt... (ich gelobe Besserung)
    -die Aufstellung der MIkrofone kommt im Video eindeutig zu kurz - Fragen dazu deshalb gerne hier im Thread


    Vielleicht ist das ganze ja für den einen oder anderen interessant - ich freue mich jedenfalls auf eure Kommentare!