Alles anzeigenHi, Ich würde die bass heute auch immer ohne Loch im Reso Fell spielen und den sound am Schlegel abnehmen. Die Entwicklung geht ja in die Richtung, dass alle drums bzw. eben auch die toms am set, interessanterweise auch trotz der Preise für die Felle, auch reso Felle haben. Ohne Loch natürlich. Das kann man heute (2010 ) wohl so feststellen. Denn das wäre dann, vom sound her zumindest, auch schon einheitlicher. Vielleicht spielt das eine Rolle???
Die Probleme, die ich dabei sehe, sind eingentlich zwei oder drei. Die Leute sind heute so an den sound mit Loch im Reso Fell gewöhnt, dass es zweifelhaft ist, ob man einfach hingehen kann (Firma x y hernimmt ) macht ein Fell ohne Loch auf die Bass Seite, und kann das drum dann einfach so, ohne Dämmung innen - also eine zusammengelegte Decke oder sonstiges - spielen. Ob das an denn Fellen oder den drums, Kesseln, liegt? Wohl, zu gewissen Teilen, an beidem.
Dann wird sicher auch die Mikrofonierung, auf der Seite am Schlegel, ein Problem. Erst mal von der hardware her, sprich Stativ. Dann ist es zusätzlich aber auch ein Platzpronblem am set selber, das ohne entsprechendes gear nicht einfach so zu lösen ist. Auch optisch ist es sicher schwierig.
Dann kommt das Platzproblem auf den meißten Bühnen bzw. auch gerade auf den drum Podesten hinzu. Ein kleines mic stativ, das nicht in das bass hineinreicht, zu positionieren, ist oft ein riesen Problem. Diese Zetimeter dafür, auf dem Podest, fehlen oft einfach. Vom Sound her, und von dem feeling, diesem Wohlfühl- feeling, das beim Spielen von diesem sound ausgeht, sicher jedoch ein riesiges Plus.
Steve - was genau wolltest Du der geneigten Leserschaft hier mitteilen?
Das Toms trotz hoher Kosten für die Felle heute Resonanzfelle haben? Und deshalb die BD dazu passend vorne auch geschlossen sein sollte?
Dass der TS hingehen kann und genau so seine Buffe spielen kann ist doch klar - zumal ich verstanden habe, dass die Aufnahmen in Eigenregie gemacht werden - da kann er sowieso machen, was er will und was seine Bandkollegen ihm durchgehen lassen... Ja - und dann ging es hier explizit um eine Studiosituation - der Herr wird sich im klaren sein, dass er ein Set mit 26er BD nicht in der Besenkammer aufnehmen kann...
@Yawning Man: ich finde den Sound eigentlich auch sehr gelungen so wie er ist - den Tip mit dem Fußschmalz kann ich unterstützen - tritt sie noch ein bisschen heftiger und bestimmter - dann gibt's auch einen konstanten fetten Sound. Ansonsten würde ich bei Deinen vorhandenen Mikrofonen das Oktava Großmembran vor das Reso stellen (ggf. im Tunnel einen Meter weg vom Fell) und das 602 am Schlagfell (innen oder aussen) benutzen. Phasenschweinereien kann man am Rechner relativ einfach beseitigen (zumindest, was den Bass angeht). Hilfreich wäre es sicherlich, auch das Schlagfell-Mic etwas von der Snare und deren Teppich abzuschirmen - besonders, wenn Du noch eine separates Mikro für den Teppich benutzen willst. Wenn Du den Wumms vom Reso bekommst, dann kannst du den Kick vom Schlagfell auch mit einem Gate isolieren.