Beiträge von Oliver_Stein

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    Original von Drumstudio1



    Es gibt Drummer die nicht nur den Schlegel im Fell liegen lassen (das machen viele). Sondern manchmal wenn sie bei Spielpausen oder gar bei Dialogen dem Gitarristen Jupp Zurufen "welches Stück sollten wir in der Generalprobe nochmal spielen?" ... sekundenlang den Schlegel mit weit gedehnter Feder im Fell lassen. Nochmals das andauernde Verharren mit "durchgetretenem" Fuß auf dem pedal, und höchstauslöenkung der Feder ist eine Lebensverkürzende maßnahme diverser Federn.


    So ein Drummer-Exemplar bin ich auch - seit 20 Jahren maltätiere ich die Feder meiner geliebten Pearl P880 auf diese Art und Weise - und... mir ist noch nie eine Feder der FuMa gerissen. Es muss also in erster Linie doch eher etwas mit der Qualität des Federstahls zu tun haben (wenn nicht irgendein anderer Defekt und/oder Fehlkonstruktion vorliegt, z.B. Zug und Biegebelastung gleichzeitig)...


    Es ist auch denkbar, dass bei der Herstellung der Feder ein Fehler gemacht wurde (z.B. eine Sollbruchstelle reingebogen wurde am der Stelle, wo die Spirale ausläuft).

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    Original von Drummer_Basti


    also ich war bis dato der meinung dass gegau das eben schon geht. also höhere auflösug durch weiteres ausspielen.


    was meinst du mit den "meisten" signalen?


    mit den "meisten" Signalen meine ich die, die eine Dynamik unterhalb der vom Wandler maximal darstellbaren Dynamik haben.


    Nimm mal das Signal eines Bassdrummikrofons - das hat vielleicht zwischen dem lautesten Peak beim Anschlag der BD (sagen wir bei -5dB) und dem Störsignalpegel (Becken, Raumresonanz usw. bei sagen mir mal bei -65dB) eine effektive Dynamik von 60dB. Der fiktive Wandler verteilt seine 24Bit (= 2 hoch 24 = 16,78 Millonen Stufen) über einen nutzbaren Dynamikbereich von 110 dB. Du nimmst Dein 60dB-Signal und legst es auf mit der lautesten Stelle auf genau 0dBFS - die leiseste Stelle liegt dann bei -60dBFS - die genutzten Wertestufen dafür liegen bei etwas über 9 Millionen (16,7/110*60) - jetzt nimmst Du das gleiche Signal und senkst es um 30dB ab am Eingang des Wandlers (für diese Modellrechnung lassen wir jetzt ausser acht, daß dabei das Signal minimal leidet, weil es durch einen Spannungsteiler (den Fader) muss) - die lauteste Stelle liegt jetzt bei -30dBFS, die leiseste bei -90dBFS - die Wertestufen betragen jetzt (110-30)/110*16,78 - (110-90)/110*16,78 = 12,27 - 3,07 = 9,2 (alles in Millionen Stufen) - die Zahl der dazwischen liegenden Stufen ist identisch! Dass bedeutet aber, dass das Signal gleich gut aufgelöst ist.


    Eine Erhöhung der Auflösung könnte nur dadurch erreicht werden, daß z.B. das Signal mit einem Expander auf eine Dynamik von 110dB erweitert wird und nach dem AD-DA Prozess wieder auf die ursprünglichen 60dB komprimiert wird - die damit erreichten Vorteile bei der Auflösung würden aber durch die ungenaue Dynamikbearbeitung zunichte gemacht.


    keine Frage - vernünftige Kabel und Stecker, kurze Kabelwege und so wenig Steckverbindungen wie möglich - alles sinnvoll! Aber speziell bei der Aussteuerung von Wandlern wird es IMHO immer ein wenig esoterisch - eben weil mit den meisten Signalen keine Verbesserung der Auflösung durch hohes Aussteuern möglich ist - rein technisch schon nicht...


    PS: wir hatten mal einen Techniker, der hatte nach einer wieder rückgebauten Modifikation an seinem Analog-Pult in jedem Kanal einen Druckschalter sitzen - völlig ohne Funktion, aber mit einer LED dran. Diesen Schalter nannte er den "Geiler-Knopf", den er immer dann drückte, wenn jemand eine unsinnige Soundverbiegung haben wollte - zusammen mit den Worten: Warte mal, ich schalte nochmal die Spezial-Modifikation ein - schon besser, oder? Dazu zog er immer den Pegel ein Stück hoch - damit man es besser hört - und schon waren alle zufrieden... Es gibt hunderte Beispiele dafür - sag jemand, er hört ein U87 und der Kommentar ist: klingt gut - auch wenn es Mist ist oder in Wirklichkeit ein SM57.


    sicherlich ist die dBFS-Anzeige des Wandlers maßgeblich - aber der Preamp sollte auch den Pegel liefern können, um den Wandler auf 0 dBFS zu bringen - und das möglichst verzerrungsfrei. Wenn der Preamp für 0dBFS am Wandler bereits ständig im roten Bereich arbeitet, dann kann das den Sound durchaus deutlich verändern - je nach Design der Ausgangsstufe des Preamps mehr oder weniger (gut). Der Urei LA22 z.B. fährt bei hohen Pegeln seinen Ausgangsübertrager in die Sättigung - das ist ein durchaus angenehmer Effekt.


    Aber das mit dem Nachpegeln verstehe ich nicht - wenn Du die rote Lampe gesehen hast, weil der Drummer sein Set mit der Stemmbank verwechselt hat und nicht genug Headroom da war, dann ist es zu spät zum Nachregeln - die Aufnahme hat den Clip drauf und ist versaut.


    Diskutier doch noch mal mit Deinen Studiokollegen, was genau für einen Kompromiss ihr da eingeht - wie gesagt - die Auflösung eines digitalisierten Signals wird nicht dadurch größer, dass man den genutzten Bereich eines maximal verfügbaren Bereiches nach oben verschiebt - dies wäre nur dann der Fall, wenn die Dynamik des zu wandelnden Signals höher ist als die maximal zur Verfügung stehende Dynamik des Wandlers.


    Macht doch mal einen Test - ihr routet das gleiche Signal (z.B. die Bassdrum) auf zwei Gruppen des analogen Pults - damit geht ihr in euren Wandler - links auf -10dBFS, rechts auf -3dBFS. Dann normalisiert ihr die Aufnahmen in der Workstation auf jeweils 0dBFS - wie groß ist dann der Soundunterschied?


    PS: macht einen Blindtest draus (d.h. nur der Bediener weiss, welches Signal das ursprünglich niedriger ausgesteuerte ist - der sagt aber nichts und gibt auch keine Meinung ab. Die anderen wissen nur Signal A oder B und müssen sich dafür entscheiden, welches besser klingt - erst danach erfolgt die Auswertung). Um die Macht der Selbst-Suggestion zu erleben mach eine zweite Runde mit dem exakt gleichen Signal (egal ob das -10er oder das -3er, aber normalisiert) und gib es einmal beim Abhören als das -10er, einmal als das -3er aus - während die Testhörer die Samples hören. Was wollen wir wetten, dass das als -3er ausgegebene Signal besser beurteilt wird? Solche Versuche können sehr spassig sein...


    ich denke diese Aussage ist etwas pauschal und auf der analogen Ebene auch nur bedingt richtig - dass einzige, was man bei einer analogen Vorstufe verlieren könnte, ist ein wenig Rauschabstand, aber mal im Ernst: wenn jemand es bei halbwegs normalem Equipment schafft, auf einer Bassdrum-Spur ein tatsächlich störendes Rauschen zu verursachen, dann ist irgendetwas faul! Da in der Praxis auch immer der Rest des Sets in die Spur leckt, ist Rauschen dort wirklich das kleinste Problem von allen.


    Wenn Du von guter Auflösung sprichst, meinst du sicherlich die Auflösung des AD-Wandlers voll auszunutzen - das geschieht in der Tat bei einer Aussteuerung knapp unter 0 dBFS am besten.


    Aber: ein 24-Bit Wandler hat im echten Leben ein Signal to Noise Ratio von vielleicht 110 dB - und diese Dynamik hat Dein Bassdrumsignal mit Sicherheit nicht. Du verlierst also keine Auflösung, wenn Du einen Headroom von vielleicht 10 dB lässt (du verschiebst praktisch Deine vielleicht vorhandenen 80 dB Dynamik damit nur in den Wandlerbereich von -10dBFS bis -90dBFS - die erzielte Auflösung des Signals bleibt gleich gut bzw. schlecht).
    Im Gegenzug gewinnst Du jedoch deutlich an Sicherheit, denn ein Headroom von nur 3dB ist beim Drumset schnell mal ausgereizt und dann hast Du digitales Clippen und die Aufnahme ist dahin - und zwar endgültig.


    Dazu kommt noch, dass die meisten AD-Wandler an den Grenzen ihres verarbeitbaren Dynamikbereichs schlechter klingen - das gilt für ganz unten (wo es allerdings nicht so auffällt, denn ein Rauschteppich klingt immer scheiße, egal wie gut gewandelt) als auch für den oberen Grenzbereich - es kann dem Klang also durchaus guttun, die oberen 10dB nicht zu nutzen. Dies gilt wohlgemerkt für 24Bit-Wandler und vielleicht nicht primär für High-End-Geräte (ich meine damit die Preislage ab ca. 2000,- aufwärts nur für die Wandler).

    ...wobei das C414B-ULS wohl noch vor der TLII-Version auf dem Markt war - man sollte dazu sagen, daß das B-ULS einen weitestgehend linearen Frequenzgang hat, während die TLII-Version eine Präsenzanhebung mit eingebaut hat (von daher also eher für Solisten-Abnahme gedacht ist). Ein weiterer Unterschied ist, dass die TLII-Version über eine transformatorlose Ausgangsstufe verfügt und damit (theoretisch) über einen besseres Übertragungsverhalten im Bassbereich verfügt. In der Praxis muss man jedoch ganz klar sagen, daß das B-ULS ein dermaßen gutes Übertragunsverhalten im Bassbereich hat, daß dieser Vorteil wohl eher nur auf dem Papier besteht...


    Ich möchte dem Eindruck widersprechen, daß das C414B-ULS irgendwie nicht als Overhead geeignet ist - es wird sehr oft z.B. im Jazzbereich also Overhead verwendet (mal bei Live-Jazzübertragungen im Fernsehen drauf achten) - dort wohl auch eher als das TLII, weil die Höhenbetonung nicht gefragt ist. Bei Flügelabnahme wird übrigens auch immer das B-ULS dem TLII vorgezogen (ausser man möchte ein Honky-Tonk Piano aufnehmen...).


    Ansonsten ist die B-ULS-Version in der Einstellung Hyperniere auch öfter mal als HH-Mikro im Studio zu finden...


    Unter dem Strich würde ich es mal so ausdrücken: alle C414-Versionen sind hervorragende Mikrofone (nicht umsonst ist es daher ein Klassiker in allen Studios dieser Welt geworden) - welcher Version man an welcher Stelle den Vorzug gibt, bleibt Geschmackssache. Wie immer wird um die alten Versionen ordentlich Hype gemacht...

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    Original von Kalma
    Hab ich Architekt geschrieben? :D
    Oh man, grobe Verwechselung :D
    Natürlich waren das Ingenieure!!



    Und zum Design. Also für mich haben 5% des Giant Step Kaufs die Farben ausgemacht :) ;)


    eben - und 95% die Funktion! Oder hättest Du es auch gekauft, wenn es nicht so gut funktionieren würde? ;)

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    Original von Kalma
    trommelmann: Jaaa, schon richtig.


    Majestic12: Joa, aber soll ja irgendwie schick aussehen auch, weil sowas nachher zu machen, kann stressig werden. Oder wird stressig.


    form follows function! Wenn ich eine Fußmaschine unter dem Fuß hätte, die sich perfekt spielen lässt, wäre mir das Design eher egal... Oder kauft hier einer Fußmaschinen nach dem Aussehen?


    PS: nichts gegen Architekten, aber für ein Fußpedal wäre dann ein Maschinenbauingenieur vielleicht der bessere Berater - in dessen Ressort fallen die Materialien, die Festigkeitsberechnungen, die (fertigungsgerechte) Konstruktion, die ggf. speziellen technischen Finessen (wie z.B. die Lagertechnik). Wenn das technische Konzept steht - und erst dann - kannst Du den Entwurf einem Designer (von mir aus auch Architekten :) ) unter die Nase halten und dann am Design feilen lassen, aber immer schön in Rücksprache mit dem Ingenieur, denn so mal eben die Materialstärke halbieren, weil es so schön schlank aussieht - das geht eben nur, wenn die Festigkeit dann noch gegeben ist (also eigentlich nicht, weil keiner einen Sicherheitsfaktor von 2 reinkonstruiert).


    das alte Superstar aus den 80ern hat mit dem neuen ausser dem Namen nicht viel gemeinsam - ein altes Superstar war damals Oberklasse und dürfte da auch heute noch mitmischen - vergleichbar 9000er Recording oder BLX (um bei Vintage-Sets zu bleiben)...

    ^^^^ diesen Tip von AAxplosion solltest Du sehr ernst nehmen (und evtl. schnell sein) - dieser Preis ist heiss! Mach Dir wegen der Gussreifen keinen Kopf - viele mögen die an den Toms eh nicht so sehr (weil sie das Sustain ausbremsen).


    Nimm eine Snare für ca. EUR 250,- dazu - 2 Beckenständer hast Du noch.
    Den Rest investierst Du in die noch fehlende HiHat und fehlende Hardware und Du bist für längere Zeit ziemlich gut versorgt. Das nächste, was dann fällig ist sind bessere Becken (aber damit kannst Du Dir je nach Finanzrahmen Zeit lassen).


    Als Snare könntest Du mal die Chad-Smith Signatur von Pearl checken - gute Allround-Snare und günstig. Oder die Sensitones auch von Pearl. In der 250er Klasse gibt es schon eine Menge brauchbare...


    Das SBX ist für Deine Anwendung (Rock) mit Sicherheit gut geeignet. Nur mit Einzeltrommeln nachkaufen wird es schwer - die Serie ist ausgelaufen...

    Für EUR 1500,- hast Du tatsächlich die Wahl:


    -entweder ein neues Mittelklasse-Set (also Superstar und vergleichbare)
    -oder ein richtig gutes gebrauchtes Oberklasse-Set (Pearl Masters, Tama Starclassic usw.)


    Ich würde Dir empfehlen, nochmal über gebrauchte Sets nachzudenken - es werden immer wieder hochwertige Sets in der Bucht angeboten, denen man ihren guten Zustand schon an den Bildern ansehen kann. An einem Oberklasse-Set geht auch so schnell nichts kaputt - wenn es pfleglich behandelt wird, kann es nach 3-6 Jahren noch fast wie neu aussehen.


    Einen Kesselsatz gebrauchte Oberklasse bekommst Du sicher für ca. EUR 1000,- - dann hättest Du noch EUR 500,- für Hardware (kann man auch sehr gut gebraucht kaufen) und eine HiHat (Beispiel: Oberklasse HH a'la Paiste 2002 Sound Edge in der Bucht ca. 150,-, gute Hihat-Maschine gebraucht 30-50 EUR) - neu legst Du für das gleiche locker EUR 500,- hin).


    Hast Du einen erfahrenen Drummer in Deiner Nähe? Frage, ob er/sie Dir helfen kann bei der Recherche nach gebrauchten Kits. Erfahrene Drummer kennen eine Menge Equipment persönlich und können meist recht sicher sagen, ob etwas taugt oder nicht.


    Das MMX ist ein Set mit dünnen Kesseln - die klingen von nah (z.B. aus Spielerposition oder aus Mikrofonperspektive) hervrorragend, aber haben eher weniger Projektion nach vorne zum Publikum. Wenn es das ist, was Du haben willst, dann sind dickere Kessel (7,5mm) Dein Weg.


    Das Du nur 1/3 des Preises bezahlt hast ist doch super! Ein MMX bekommst du in der Bucht immer Weg (in deinem Fall noch mit Gewinn). Wenn es also tatsächlich die dünnen Kessel sind, dann tauscht Du die bei ebay "einfach" um.


    Die Fellcombo sollte es tun - evtl. (wenn Dich die Obertöne nicht stören) kannst Du mal klare Ambas oben probieren (oder auch - wie früher - ein CS: die haben etwas gedämpfte Obertöne durch den Center-Dot aber trotzdem ordentlich Dampf vom Volumen her)

    Zitat

    Original von jayjay
    mit welcher anlage am rechner hörst du ab? bei mir am laptop klingt´s natürlich auch sch ... , aber über eine anlage mit ordentlichen bassboxen oder über kopfhörer klingt´s schon ganz anders.


    Bei mir geht es aus dem PC digital über SP-Dif in ein Tascam DM24 Pult - an dem hängen als Nearfield-Monitore Genelec 1031.


    Die Verstärkungsringe sind in den Kesseln drin, weil es eben dünne Kessel sind - die sind ohne die Ringe nicht stabil genug. Wenn Du Die jetzt rausoperierst, dann hast Du vermutlich soundmässig nichts (oder jedenfalls nicht viel) verändert, aber die Stabilität der Trommelkessel zunichte gemacht - wirtschaftlichen Totalschaden nennt man das dann!


    Projektion machen Sets mit dickeren Kesseln (so die 7,5mm Abteilung) - wenn Du es knackiger magst gerne auch aus Birke. Ein BRX (oder ein altes BLX) wären die richtigen Kessel für Dich! Dazu noch - wie schon gesagt - die Gussreifen weg - dann hast Du was Du willst.


    Ich würde Dir raten, das MMX zu verkaufen und ein entsprechendes gebrauchtes BRX oder BLX zu ziehen.

    jay jay:


    Für so einen Schnellschuss mit diesen billigen Mikros ist das doch ganz ok - vor allem, wenn man bedenkt, daß nichts an den EQs gedreht war.


    Die Bassdrum gefällt mir in beiden Abnahme-Varianten ganz gut.


    Die Snare ist mir ein bisschen zu flach - da fehlt irgendwie der Glanz und der Teppich. Klingt, als wäre ein Pinstripe als Schlagfell drauf...


    Die Toms klingen für meinen Geschmack sowohl in natura als auch mit den Mikros direkt abgenommen tot - wie Pinstripe + Taschentuch...


    Bist Du mit dem Sound Deines Sets so in natura zufrieden? Dann ist es ok - sonst würde ich evtl. mal Geld in einen Fellwechsel investieren - ich denke in dem Set steckt vielleicht noch mehr Klangpotential drin als mit der derzeitigen Fellcombo/Stimmung.

    Ich habe nochmal eine Auswertung für mich von meinen Versuchen mit der Glyn Johns Technik gemacht - eine Warnung vorweg: wer kein DSL hat, sollte nicht anfangen die Files zu klicken - sie sind alle groß und lang! Ausserdem gibt es immer zwei Versionen der Dateien - eine ist völlig unbearbeitet (bis auf die EQs bei den Stützmikros für BD und SN) - die andere gemastered (Multiband-Kompression und EQ).


    Wer keine Lust hat, alles anzuklicken, kann alle mp3-Files hier in einem Rutsch als .zip-Archiv runterladen - Achtung: 28MB!!!


    Vorweg nochmal das genaue Setup, daß ich verwendet hatte:


    Als Overheads kamen 3 verschiedene Kondensator-Mikrofon-Paare zum Einsatz:


    AKG C414B-ULS (Niere, Pad -10dB)
    Sennheiser e664
    Sennheiser MKH40


    Das rechte Mikro war ca. 15cm über dem Standtom auf die Hihat schauend ausgerichtet.


    Das linke Mikro war direkt von oben genau zwischen die Snare und die Bassdrum schauend ausgerichtet.


    Beide Mikrofone hatte exakt den gleichen Abstand von der Fellmitte des Snare-Schlagfells.


    Die Signale der Overheads gingen in ein Soundcraft-Mischpult, EQs flat, Panning ca. 8:00 und 16:00 Uhr.


    Stützmikrofone:


    BD und Snare hatten jeweils ein Stützmikro dran:


    Snare: Shure SM57 (ca. 10cm vom Spannreifen auf die Fellmitte schauend)
    BD: Sennheiser BF541 (besser bekannt als MD441), ca. 10cm vom Schlagfell entfernt mittig zwischen Schlegel und Kessel ausgerichtet.


    Bass- und Snare-Mikro waren auf übliche Weise mit dem EQ bearbeitet und in die Mitte gepannt.


    So klangen die Stützmikros für Kick und Snare alleine - flat
    So klangen die Stützmikros für Kick und Snare alleine - gemastert


    Aufgenommen wurde das ganze dann in Stereo auf einem Sharp MD-Recorder.
    Zur Auswertung wurde dann alles über ein Tascam DM24 in Samplitude aufgenommen und dort geschnitten und bearbeitet (EQ, Kompression).


    Das Drumset war ein Pearl MLX - genaue Daten des Sets können in meiner Galerie nachgelesen werden. Die Snare war die 14x6,5 FreeFloating mit Steelkessel.


    Der Raum ist ein zu ca. 2/3 mit Noppenschaum ausgekleideter Kellerraum von vielleicht 3m x 5m. Die Deckenhöhe ist leider nicht groß und wird durch ein ca. 20cm hohes Drumpodest noch weiter verringert - nicht ideal für Overhead-Aufnahmen. Überhaupt ist der Raum zwar akustisch zum Proben ganz gut, aber für Aufnahmen eigentlich zu trocken und in den Höhen recht gedämpft. Ich war überrascht, das die Technik trotzdem so gut funktioniert hat...


    Hier kommen die Soundfiles - ich hoffe, die Namen sprechen für sich selbst:


    C414 - nur Overheads - Toms und Becken einzeln - flat
    C414 - nur Overheads - Toms und Becken einzeln - mastered


    C414 - nur Overheads - ganzes Set - flat
    C414 - nur Overheads - ganzes Set - mastered


    C414 - mit Kick- und Snare-Stützmikros- ganzes Set - flat
    C414 - mit Kick- und Snare-Stützmikros - ganzes Set - mastered


    e664 - nur Overheads - ganzes Set - flat
    e664 - nur Overheads - ganzes Set - mastered


    e664 - mit Kick- und Snare-Stützmikros- ganzes Set - flat
    e664 - mit Kick- und Snare-Stützmikros - ganzes Set - mastered


    MKH40- nur Overheads - ganzes Set - flat
    MKH40- nur Overheads - ganzes Set - mastered


    MKH40- mit Kick- und Snare-Stützmikros- ganzes Set - flat
    MKH40- mit Kick- und Snare-Stützmikros - ganzes Set - mastered


    MKH40- mit Kick- und Snare-Stützmikros- Toms und Becken - flat
    MKH40- mit Kick- und Snare-Stützmikros- Toms und Becken - mastered