Beiträge von Oliver_Stein

    War im Nachhinein auch blöd von mir mit der Papyal-Zahlung Freunde,

    Finde ich gar nicht! Ich mache es bei meinen Verkäufen genaus so, weil ich keinen Bock drauf habe, vom Käufer über den Tisch gezogen zu werden und hinterher weder Ware noch Geld zu haben. Wer sich darauf nicht einlassen will, kommt mit mir eben nicht ins Geschäft. Ich finde es nicht richtig, jede Anzeige mit einem solchen Hinweis auf Vorkasse als Betrugsverdacht hinzustellen - es gibt aus Verkäufersicht viele sehr gute Gründe dafür.


    Das System von Kleinanzeigen - wie funktioniert es da mit dem Schutz der Verkäuferinteressen? Kann ein Käufer da auch so einfach einen Mangel an der Ware herbeidichten wie bei Paypal?

    Aber es bietet zumindest schon mal einen Schnelleinstieg eines Sachverhaltes von "Wechselwirkungen" bzw. der "Relativität von unterschiedlichen Stimmungen" von Schlag und Resofell bei durchgehenden Böckchen.

    Ich schätze die Videos von Sound like a Drum sehr, aber so rein von der mechanischen Seite ist das doch sehr verallgemeinert bzw. je nach Befestigungsart des Böckchens auch schlicht falsch.


    Wenn die Böckchen wirklich kraftschlüssig mit dem Kessel verschraubt sind, dann wird eine Änderung der Spannung oben keinen Einfluss auf die Spannung unten haben. Diese theoretische Annahme setzt aber voraus, dass die Böckchen wirklich ohne Spiel und Freiheitsgrad am Kessel verschaubt sind - genau in dem Fall verhält sich ein durchgehendes Böckchen physikalisch exakt wie zwei einzelne Böckchen mit einem Stück Kessel dazwischen.


    In der Realität gibt es für die Böckchen jedoch wahrscheinlich immer ein gewisses Spiel, denn die Schrauben werden nicht so fest angezogen, dass bei großen Kräften keine Bewegung mehr möglich ist und die Schäfte, die in die Bohrungen im Kessel hineinragen, sind aufgrund der notwendigen Fertigungstoleranzen nicht formschlüssig. Je nach Übermaß der Bohrung im Kessel gibt es also ein paar wenige 10tel mm Spiel und damit Beweglichkeit wie im Video proklamiert.


    Wie stark der Effekt dann in der Praxis auftritt, hängt zusätzlich zur Mechanik nicht unwesentlich vom Spannungsverhältnis zwischen Batter und Reso ab: wenn das dicke Fell oben hoch gestimmt ist, wird auch ein angeknalltes Reso nicht soviel Kraft auf die Stimmschrauben bringen, als dass die Böckchen sich aus der am oberen Anschlag liegenden mechanischen Position herausbewegen. Wenn man jetzt aber das Batter in Richtung kurz über Faltenwurf stimmt, dann könnte die Zugkraft der unteren Stimmschrauben ausreichen, die Böckchen innerhalb ihres mechanischen Freiheitsgrades unter Überwindung der Reibkraft nach unten zu ziehen - dann wäre das Reso tiefer und würde wieder höher werden, wenn das Batter wieder angezogen wird.


    Wir sollten also mal eine Snare in ein mechanisches Prüflabor schicken, die die Bewegung der Böckchen mechanisch erfassen können… da ist noch lange nicht alles an unseren Schätzchen zu Ende erforscht! :D

    Bei mir wird es nach Sichtung des Materials vom letzten Sonntag nichts werden. Die Aufnahmen überspringen weder vom spielerischen noch vom Sound her meine interne Qualitätshürde. Um beides zu verbessern, müsste ich am nächsten Wochenende das Set komplett mikrofonieren und danach noch am spielerischen arbeiten (mit ungewissem Ausgang). Die Zeit dafür habe ich aktuell nicht...

    Es bleibt für mich also bei der Aufnahme, die ich vor Jahren zu dem Playback gemacht habe - diese entspricht jedoch nicht den Regeln für die Challenge (ich habe dort einen Schnitt drin). So freue ich mich auf eure kreativen Versionen und gehe ins Lager "Abstimmen".

    Meine ersten beiden Splashes hatte ich noch im alten PPC in der Theaterstr. in Hannover gekauft - ein 8er Signature und ein 10er Sound Formula Reflector. Weil ich so unglaublich auf Paiste fixiert war damals, habe ich die UFIP Splashes, die damals reichlich dort zur Auswahl standen, links liegen lassen - obwohl sie besser klangen… das würde mir heute nicht mehr passieren.

    Das 8er Signature habe ich verkauft, das 10er Sound Formula habe ich bis heute noch. Letzteres klingt sehr hell (eben auch Signature-Bronze) und fast wie ein kleines Crash. Die beiden haben gut zusammen gepasst.

    Heute hängt an meinem Set meistens ein 8er Stagg SH, dass ich mal bei einem Set als Beifang dabei hatte. Das klingt äußerst „chinesisch“ und sticht damit auf angenehme Weise immer heraus. Man darf es nur nicht übertreiben damit, dann kann es nerven. Letzteres gilt glaube ich für alle Splashes.

    Nun habe ich heute auch ein paar Stunden etwas neues aufgenommen - allerdings mit einem aufnahmetechnischem Minimalbesteck. Der Spielfluss kam wieder, ich habe ein paar neue Ideen eingebaut und finde sie ganz interessant. Ob ich mit dem Sound so leben kann, weiß ich noch nicht - ich könnte nächstes Wochenende nochmal mit mehr ran. Mal sehen, was Zeit und Motivation hergeben.

    Also, wenn jemand da unbedingt etwas haben will, könnte ich das da rausholen. Versenden machen sie wegen des Umtauschrechts nicht mehr. Kann sein, dass ich da auch wegen der vielen netten Bässe nochmal hinfahre bevor die zumachen.

    Ich weiß - man kann das Band/Kette etwas verlängern beziehungsweise verkürzen. Aber eine echte evidente Tritt-Plattenveränderung tritt dadurch meines Erachtens nicht ein. Die Winkelveränderung ist doch marginal, oder ? …

    Ausserdem bekommst du dadurch auch eine leichte Änderung des Beaterwinkels, weil sich der Zug im Leerstand ja ändert. Zugegeben, natürlich ebenfalls minimal, aber unabhängig ists halt nicht.

    Ja, die Winkelanpassung ist minimal, aber wieviel braucht man denn davon überhaupt? Meine steht seit eh und je in der mittleren Werkseinstellung.

    Ps: spielst du auch die Eli und wenn ja, welche cam nutzt du ?

    Ich spiele zwei alte Elis und die eine davon ist auch schon gut alt (2009?). Kein Defekt - niemals etwas dran gehabt außer dass die Gummis unten sich mal gelöst hatten.

    Ich spiele die schwarze Cam.

    Ich hatte mal zwischendurch eine Redline DoFuMa, aber die ging wieder, weil ich das einfach nicht lerne… Ich fand die Redline etwas leichtgängiger, aber nicht unbedingt besser.

    Auch die Redline hat keine unabhängige Trittbrettverstellung,

    Die Elis (sowohl die alte schwarze als auch die Redline) haben einen in drei Stufen verstellbaren Trittplattenwinkel (unabhängig von der Beaterstellung). Dazu muss man nur die Kette/das Band oben am Pedal lösen und in der gewünschten der drei möglichen Stellungen wieder befestigen.

    Wie schon gesagt, die Becken gehören zu den absoluten premium exemplaren. Schau bi

    Helft mir mal kurz auf die Sprünge: sind das nicht die Becken, die ältere Leute wie ich als „A Zildjians“ kennen? Klar sind die völlig gut, aber absolutes Premium doch sicher nicht, oder?

    Nicht ganz, soweit ich weiß. Die Armand Becken waren eine Art Signature Reihe innerhalb der A Zildjian Serie zu Ehren Armand Zildjian. Bekanntestes Becken hieraus ist wohl das „Beautiful Baby“ Ride.

    ok, dann war och da bei Zildjian nicht so ganz auf dem laufenden! Danke!

    Das Stage Custom mit den Fame B20 ist auch sehr günstig, nur 5x bespielt, Zustand wie neu!

    Da kannst Du doch nicht viel falsch machen mit dem Yamaha.


    Noch ein kurzes Wort zu den Pearl BLX: top 6-lagige Birkenkessel, aber die Longlugs brechen gerne mal kaputt. Das sollte man zumindest im Hinterkopf behalten bei MLX, BLX und CZX. Bei meinen MLX habe ich auf Master-Lugs gewechselt, das Set ist jetzt ein tolles Livekit, aber preiswert ist anders... Mein BLX hat noch die Longlugs, da ich den Keller voll Ersatzteile vom MLX habe.

    Ich glaube, man gewinnt auf YouTube am ehesten Views und Abos durch guten Inhalt, der für die Leute irgendeinen Mehrwert generiert (und sei es auch nur gute Unterhaltung).


    Mein Youtube-Kanal hat irgendwas über 400 Abonnenten und etwas über 600K Aufrufe, aber unterm Strich ist mir das ziemlich egal - ich gehe nicht aktiv auf Abo-Fang. Kommerziell ist das ganze sowieso völlig uninteressant für mich und für's Ego sind mir Feedbacks von Menschen, die ich persönlich kenne, hundertmal mehr wert. Da man manchmal auch völlig blöde oder sinnfreie Kommentare bekommt, über die man sich nur ärgert, schaue ich nur sporadisch in den Kanal und lass den sonst so vor sich hin dümpeln.

    Hier noch ein Foto von einem Gerät aus der Übergangszeit zur rein digitalen Produktion. Ich darf es nutzen, lasse aber die Finger davon. Einen Vorteil gegenüber einem echten Bandgerät oder nur gegenüber dem Computer kann ich hier nicht sehen.

    Die digitalen Bandmaschinen - sei es nun DAT, ADAT oder die Tascamvariante davon DTRS) - waren allesamt „A pain in the a..“. Wer schonmal ein DAT-Band mühsam mit Mastern für eine CD aufgenommen hat und dann vom Presswerk den Anruf bekam: „DAT-Band lässt sich nicht fehlerfrei abspielen“, der weiß, wovon ich schreibe. Mir ist das mit Bändern von sehr guten Hifi, aber auch von professionellen DAT-Recordern passiert. Und bei unseren DA88 hatten wir massiven Spaß mit den teuren Ampex-DTRS Bändern, von den erst später rauskam, dass sie inkompatibel sind. Ich vermisse von den digitalen Bandmaschinen keine einzige! :D 8)