Beiträge von Oliver_Stein

    Ich habe die alte Birch lackiert und die bassdrumklauen liegen direkt auf dem spannreifen auf, das hält vermutlich nicht lange, bei den anderen Kits (zumindest bei PEARL) sind die klauen mit Gummi unterlegt, jetzt weiss ich nicht ob bei dem BLX überhaupt Gummis vorgesehen waren.

    Die BLX/MLX/CZX hatten nie Gummieinlagen in den Klauen. Es dürfte auch sehr schwer werden, da etwas reinzubekommen, denn die Klauen sind sehr eng am Radius der Spannreifen anliegend.

    Gibt's die Remo Muffls nicht schon seit gefühlt einem halben Jahrhundert?

    Die Muffls ja, aber da lag ja ein Plastikring auf der Gratung auf, der den Schaumring hielt. Hier bei diesem „neuen“ Fell ist ein dünnes Kunststoffprofil von außen auf‘s Fell geklebt, in dem ein „Free Floating Foamring“ eingesteckt ist. Das ist 1:1 das gleiche wie beim EMAD.

    Die Connection kannte ich nicht. Volumedealer hatte ich erstmal in die Ecke Internethandel (Massenverkäufer) gesteckt, aber daran zeigt sich schon, wie falsch man mit Schubladen liegen kann.. 8)

    Über Tontechnik wird hier manchmal auch diskutiert - meistens im Zusammenhang mit der Drumabnahme (Live oder Studio). Früher gab es hier regelrechte Wortgefechte darum, in der letzten Zeit ist das weniger geworden. Wie auch immer, das Subforum PA&Recording liefert alten und manchmal auch neuen Stoff, wenn einem danach gelüstet...

    Herzlich willkommen hier! Setz ruhig ein paar Fotos von Deinen Sets hier mit rein, das ist für die meisten interessant!


    Das mit der vermeintlichen Werbung darfst Du nicht persönlich nehmen - die Leute hier sind da sehr sensibel, weil halt auch schon wirklich plumpe Sachen abgelaufen sind in der Vergangenheit. Wenn jemand in seinem ersten Post etwas "bejubelt", dann wird von vielen sehr genau hingeschaut, ob es vielleicht Eigenwerbung ist. Dein Avatar mag vielleicht auch noch dazu beigetragen haben (klingt erstmal nicht nach einem Hobbytrommler).

    Umso besser, dass Du Dich hier nochmal vorstellst! :thumbup: :)

    Hohe Räume sind natürlich ein Traum für gute Aufnahmen. Bei z.B. 4m Deckenhöhe braucht man sich wohl keine Gedanken mehr über solche Themen hier machen. Wenn die Overheads Off-Axis von der Decke weiter entfernt sind als On-Axis vom Boden ...

    Das stimmt - bei mir übernimmt dann die rückwärtige Wand den störenden Einfluß :D Ich kann für Aufnahmen leider nicht weiter weg von der Wand, weil im Raum alles vollgestellt ist mit anderem Equipment.

    Ich kann Dir nur vom entgegengesetzten Fall berichten, eine niedrige Betondecke ohne Absorber über meinem Set in einem alten Übungsraum: dort gab es immer unschöne Reflektionen in die Overheads und auch in die Tommics. Wenn es von der Höhe geht, würde ich immer über dem Set absorbieren, außer die Decke ist sehr hoch (z.b. 5 m wie in meinem jetzigen Raum).

    Naja, gerade jetzt im Sommer ist es selbst im Keller bei mir nicht wirklich "kühl"... momentan habe ich um die 21° da unten, wenn ich lange und intensiv spiele gings auch schonmal auf 24° hoch in dem kleinen Raum...

    Genau mit dem von Beeble beschriebenen Hintergrund der relativen Luftfeuchte würde ich hier mal gedanklich ansetzen: Du hast einen Raum, der im Ruhezustand bei 21 °C liegt und 60% relative Luftfeuchte hat (das bedeutet: die Luft ist bei dieser Temperatur zu 60% mit Wasser gesättigt). Dann trommelst Du darin und bringst den Raum auf 24 °C mit wahrscheinlich noch höherer relativer Luftfeuchte - vielleicht 80% (80% Sättigung bei 24°C). Dann verlässt Du den Raum und die Temperatur sinkt wieder auf die normalen 21°C, die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit kann aber nicht oder nur sehr langsam weg und daher wird beim Abkühlen des Raums die relative Luftfeuchte irgendwann partiell die 100% überschreiten und es tritt Kondensation auf. Partiell deswegen, weil der Raum als erstes unten am Boden wieder kühl wird - dort muss das Wasser dann aus der Luft (weil für die vorliegende Temperatur über der physikalisch möglichen 100%-Sättigung) und setzt sich z.B. auf der Welle der Fuma ab. Die verchromten Teile interessiert das nicht, aber der „Schwarzstahl“ der Kardangelenke macht das, was Eisen mit Wasser halt macht: er rostet.

    Denkbar wäre auch, dass die in Bodennähe befindlichen Metallteile länger auf niedriger Temperatur bleiben als der Rest des Raumes oben und sich durch Bewegung im Raum feuchtere und wärmere Luft nach unten bewegt und lokal an den Metallteilen dort unten Mikrokondensation auftritt, weil der Taupunkt an den kalten Metallteilen unterschritten wird. Das Ergebnis wäre wieder das gleiche wie oben - Rost an Schwarzstahl-Teilen.


    Wenn einer dieser Mechanismen die Ursache für Dein Rostproblem ist, dann hilft in der Tat nur Entfeuchten der Luft. Ein elektrischer Entfeuchter bringt dir in kurzer Zeit (1h) die Feuchtigkeit nach (!) dem Trommeln aus der Luft. Ich habe bei uns im Keller ein Gerät, dass per Zeitschaltuhr nur 1,5h am Tag läuft - das reicht aus, um den Keller auf Dauer bei ca. 50% Luftfeuchte zu halten (ist ein Keller von 1958). Wenn wir im Keller Wäsche trocknen müssen, dann läuft er auch schon mal länger (vielleicht 3h oder so). Seit wir dieses Gerät in Betrieb haben (jetzt ca. 8 Jahre), haben wir kein Rost- oder Schimmelproblem mehr im Keller - vorher hatten wir das nicht, weil wir da noch eine alte Heizung hatten, die den Raum ordentlich aufgeheizt hatte und die Brennerluft aus dem Raum gezogen hat, es war daher immer ein Fenster offen. Seit die neue Brennwerttherme installiert war, waren die Kellerfenster zu und direkt im folgenden Jahr ist uns alles im Keller verschimmelt, weil die Feuchtigkeit nicht mehr rauskam aus dem Raum - aber dieser Exkurs soll eigentlich nur folgendes sagen: die Luftentfeuchter sind hocheffektiv und ein z.B. 1-stündiger Betrieb nach dem Proben oder ggf. auch schon währenddessen sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit aus der Luft entfernt wird und keine Kondensation mehr auftritt an Metallteilen.