Beiträge von Oliver_Stein

    Das Extra sollte sich auf den tatsächlichen Mehraufwand beschränken. Wenn jemand schon für die Anwesenheit vor Ort bezahlt wird, dann zählt für mich z.B. das Einstellen eines Routings für die Aufnahme keinen Mehraufwand dar, der nochmal bezahlt werden sollte. Wenn ich also z.B. zu einem Auftritt mein Notebook mit DAW mitbringe und mir die Spuren aus dem Pult ziehe, dann würde es mich sehr wundern, wenn ich dafür zahlen sollte. Mehraufwand ist es allerdings, wenn der Techniker am Pult die Files für die Musiker zur Verfügung stellen muss (sei es online oder über ein Speichermedium). Noch mehr Aufwand ist es, die Spuren einzeln umzubenennen bzw. aus einzelnen Files zusammenzuschnippeln. Ich hätte als Musiker Verständnis dafür, wenn hier noch der Extraaufwand berechnet wird, sofern sich das in nachvollziehbaren Grenzen hält (Files bereitstellen z.B. 30,-, mit Namen versehen 10er drauf).

    Wenn extra Equipment für die Aufnahme aufgebaut wird, das für die Livebeschallung nicht benötigt wird, dann wäre eine Berechnung für mich zumindest nachvollziehbar, es hinge dann vom Preis ab, ob man das annimmt.


    Ich kann mir vorstellen, dass ein solches Angebot (Möchtet ihr eine Mehrspuraufnahme? Kostet nen fuffi extra. Mit Namen 70, mit Atmo 100...) direkt vor dem Gig die Stimmung etwas belastet, weil die Band in Zugzwang gesetzt wird, sich sofort zu entscheiden. Wenn, dann sollte sowas vorab angeboten werden und von vorne herein mit ins Paket genommen werden.

    Die Signatures sind doch meist von irgendwelchen Größen mit konzipiert worden oder es steht irgendein Name drauf.

    Die sind manchmal auch viel zu speziell. Zu mindestens war es bei den Becken so, die ich schon mal angespielt habe.

    Man muss sie anspielen lernen oder anders ausgedrückt, "sich schön spielen".

    Das mit den Künstler-Signature-Modellen ist ein Trend der Neuzeit (meint die letzten paar Jahre) - als die Signature Serie 1989 auf den Markt kam, gab es kein einziges Signature-Modell mit einem Künstlernamen drauf. Sie hieß so, weil die Unterschrift von einem der Paistes drauf war (war das Michael?). Oder weil sie so hieß, war die Unterschrift drauf... :D

    Insgesamt hat die Serie auch leider viele Modelle eingebüßt mit den Jahren - da wurde wohl anhand der jeweiligen Verkaufszahlen sehr strikt der Rotstift angesetzt. Die Teile, die ich aktuell noch benutze aus der Serie (nur die reinen Signatures), sind heute auch noch neue verfügbar (14+16 Full Crashes, 16" Thin China). Die beiden 16er würde ich wohl ersetzen, wenn sie mir kaputt gingen, denn an die habe ich mich so gewöhnt, dass sie einfach zu meinem Beckenfundus dazugehören. Entgegen der viel geäußerten Meinung, dass Signatures oft kaputt gehen, halten meine seit 1989 und sehen aus wie neu! Selbst das China, dass wirklich fies einstecken musste über die Jahre, ist rissfrei und sieht sehr passabel aus...

    Wie immer bei Dir ein wenig kryptisch, aber der Jim Riley Link ist wirklich gut! Wer nur eine Info zum Trainbeat will, braucht die anderen Links jetzt nicht unbedingt anzuklicken… 8)

    Prüf doch erstmal, ob sich die Rändelschraube wirklich dreht. Dass sollte mit einer kleinen, von oben sichtbaren Markierung auf dem Kopf der Einstellschraube beim spielen gut erkennbar sein.

    Dreht sich diese Schraube, dann hilft alles genannte, um die Reibung zu erhöhen (Zahnseide, Teflonband, entfetten, ggf. eine Kerbe ins Gewinde feilen).

    Wenn sie sich nicht dreht, rutscht Dein Band durch - das kann auch am Buttend sein.

    kommt da der Monitorsound raus von den anderen von der Band oder der Sound vom abgenommenen Schlagzeug?

    Der Drumfill ist Dein Monitor für den Gig, da kommt das drauf, was Du haben willst! Wenn ich mal das Glück habe, einen potenten Drumfill auf einer großen Bühne zu haben, dann gebe ich mir immer viel Bassdrum und Bass drauf, den Rest so, dass ich mich gut orientieren kann. Und die meisten dieser Gigs waren für mich so richtig geil - wenn da so ein fettes Stack tönt, dann bekommt man ein echtes physisches Feedback vor allem von der Bassdrum und den tiefen Toms. Mich turnt das beim Spielen extrem an, es fühlt sich einfach super an und meist spiele ich dann auch besser als sonst.

    Ich bin ein Schnell- und Vielschwitzer und bin eigentlich nach dem Aufbau schon einmal komplett durch. Bei Gigs schwitze ich auch immer, egal ob es kalt oder warm ist. Allerdings müsste ich noch nicht bei 35°C auf der Bühne stehen. Gefühlt hatte es die früher zur Zeit von PAR Kannen mit Halogenbrennern so manches mal auf der Bühne, aber da war ich ja noch jung... Heute die LEDs machen ja kaum noch Wärme.

    Beim Proben ist es in einem Raum immer recht kühl, der hat auch 125m^3 Volumen. Der andere Raum hat 32 m^3 und da wird es sehr schnell warm und sticking mit vier Leuten drin.

    Bei 35°C ist bei mir nicht mehr viel los mit körperlicher Anstrengung, egal ob Trommeln oder Sport. Unter 30°C kann ich ganz gut aushalten, beim Sport öle ich dann noch mehr als sonst, was ich durch Wasser trinken ausgleichen muss.

    Generell war ich bis ca. letztem Weihnachten eine absolute Couchpotato und habe bei jeder Probe auch im Winter ein klitschnasses T-Shirt gehabt. Seit Weihnachten mache ich regelmäßig 4h Sport pro Woche (Ausdauer und gemäßigten Muskelaufbau) und das hat mir enorm geholfen bei allen körperlichen Aktivitäten. Das Schwitzen ist deutlich weniger geworden beim normalen Trommeln. Hätte mir jemand vor einem Jahr gesagt, dass ich mal freiwillig dreimal die Woche in ein Fitnesscenter gehe, hätte ich laut losgeprustet... Jetzt ärger ich mich, wenn es aus Termingründen Mal nicht klappt.


    PS: Jürgen? Hilft Dir das ganze Geschreibsel hier überhaupt was?

    Das war es nicht - das DVD-Laufwerk wurde dort nicht angezeigt, egal auf welchem Port es steckte... aber...


    Problem gelöst:


    Dieser Link hier war die Lösung: Windows 10 erkennt DVD-Laufwerk nicht - so gehen Sie vor - CHIP


    Da es sich um ein ATAPI DVD-Laufwerk handelte, musste folgender Eintrag in der Registry gemacht werden (als Admin ausführen):


    reg.exe add "HKLM\System\CurrentControlSet\Services\atapi\Controller0" /f /v EnumDevice1 /t REG_DWORD /d 0x00000001


    Nach dem nächsten Neustart war das DVD-LW da - ohne Probleme! Ich gehe jetzt noch wieder zurück auf den eigentlichen Port 3, mal sehen, ob es dann auch noch funktioniert. Update folgt!

    Werden alle drei Festplatten und auch das DVD Laufwerks im Gerätemanager gelistet.

    Unter Umständen sind hier auch unter dem Reiter Ereignisse und Informationen, entsprechende

    alles an Port 0-2 wird im Gerätemanager angezeigt, das LW an Port 3 nicht.

    Alternativ auch mal "nach neuen Geräten suchen" laufen lassen

    Du meinst im Gerätemanager? Das habe ich noch nicht gemacht. Aber in der Datenträgerverwaltung habe ich mehrfach aktualisieren und Laufwerke einlesen durchgeführt. Es bleibt dabei, das Port 3 nicht angezeigt wird unter Windows. Im BIOS wird der Hersteller und Typ des Laufwerks angezeigt.

    evtl. im Bios überprüfen ob bei der entsprechenden SATA Schnittstelle speziell für den DVD auf

    Hot plug, Enabled gesetzt ist.

    Das ist ein guter Punkt, das kann ich probieren. Ich hatte aber gedacht, dass diese Einstellung nur für LW ist, die tatsächlich im Betrieb angeschlossen werden oder auch abgezogen. Das ist beim internen DVD LW ja nicht so, das ist immer dran, nur manchmal liegt kein Datenträger drin. Aber ich probiere es aus...

    Was wird denn mit diskpart ("list disk") angezeigt?

    Das Laufwerk an Port 3 wird in Diskpart überhaupt nicht angezeigt.

    Sind die Ports als IDE oder AHCI konfiguriert?

    Der ganze SATA Controller ist als AHCI konfiguriert. Ich kann die Einstellung nur global machen, nicht für einzelne Ports.

    Welche BIOS Version läuft? Die aktuellste ist "F7" ...

    Das ist ein wunder Punkt - ich habe seit 2014 niemals ein Update des BIOS gemacht, weil ich vor dieser OP am offenen Herzen gehörigen Respekt habe. Allerdings hat das Mainboard ja ein Dual BIOS und daher sollte ein Update Safe sein im Prinzip... Ich möchte trotzdem nur ungern daran bzw. nur dann, wenn es gar nicht anders geht.

    Laut der Website können Port 4 und 5 gleichzeitig genutzt werden:

    Hast recht, das hatte ich falsch rausgelesen...

    Andere Kabel zu verwenden ist grundsätzlich auch eine gute Idee, um Probleme in der Hinsicht auszuschließen.


    Im einfachsten Fall ist Port 3 einfach "halb defekt" oder Windows hat Probleme damit.

    Die zwei Joker habe ich jetzt noch: anderes Kabel (wobei es daran eigentlich nicht liegen kann, den die funktionieren an den anderen Ports ja problemlos.

    Und dann eben das DVD LW an einen anderen Port - vielleicht ist ja tatsächlich nur Port 3 angeschlagen...

    Völlig OT, aber ich weiß, dass hier ein paar PC Experten dabei sind...


    Ich habe in meinem Studio PC bisher eine SSD für die Win10 Pro Installation, eine 2TB HDD als Datengrab und einen DVD-Brenner. Diese Geräte sind in der Reihenfolge an die SATA Ports 0, 1 u. 2 angeschlossen und funktionieren problemlos. Jetzt sollte ein viertes Laufwerk dazu, eine 1TB SSD für Videoschnitt. Die habe ich an den SATA Port 3 gehängt, wo sie im BIOS auch sofort erkannt wurde. In Windows in der Datenträgerverwaltung wurde sie nicht angezeigt. Ich habe dann die neue SSD an Port 2 gehangen und das DVD Laufwerk an Port 3. Im BIOS werden wieder alle LW angezeigt, die SSD ließ sich einrichten in Windows und funktioniert wie erwartet, aber jetzt wird das DVD Laufwerk unter Windows nicht mehr angezeigt, obwohl es im BIOS an Port 3 erkannt wird.

    Ich habe noch noch weitere SATA verfügbar, es handelt sich um zwei Ports in einer SATA Express Schnittstelle auf dem Motherboard. Wenn ich es richtig verstanden habe, kann dort nur ein Gerät angeschlossen werden und das auch nur, wenn die M2.SATA nicht belegt ist - die ist bei mir leer. Probiert habe ich noch nicht, das DVD LW dort an die logischen Ports 4 oder 5 zu Stöpsel,vwril das Kabel zu kurz war. Ich probiere das heute nochmal mit einem längeren Kabel.


    Meine Frage: warum kann das BIOS die LW alle sehen, Windows aber nur die von Port 0-2? Hat jemand einen Tipp oder das gleiche schonmal gelöst?

    Mich verwundert übrigens auch das Pearl im gleichen Preisrahmen Sets in den verschiedenen Konfigurationen wie das Tama SC Walnut/Birch anbietet, aber Remo UT Felle draufzieht und die Spannreifen nicht lackiert. Allein aus dem Grund würde ich Pearl schon hinten anstellen. :/ Ist Pearl da einfach nur teurer, oder qualitativ irgendwo n ticken besser aufgestellt als Tama? Vermutlich reine Philosophie ob man da eher Tama oder Pearl nimmt?

    Bei Pearl ist es so, dass die von Dir genannten Features immer Standard bei den Masters Sets waren. Dann kam irgendwann das Masters Maple Complete raus, wo auf einmal mächtig gespart würde: UT Felle, einfache Standtombeine ohne Memorylocks, halb lackierte Bassdrumhoops. Deshalb gehören die Masters Complete m. E. nicht mehr in die Oberklasse. Im aktuellen Lineup bei Pearl geht das erst bei den Masters Maple Reserve (MRV) wieder los. Oder Reference Pure oder mit ohne Pure.

    Es lohnt sich bei Pearl aber, nach älteren Masters zu schauen: MMP Masters Maple Premium (Vorläufer der MRV, Gussreifen statt FatToneHoops), MLP Premium Legend mit dünnen Kesseln ohne Verstärkungsring, MRP u. MRX Master Maple Premium mit dicken Kesseln, BRX das gleiche aus Birke.

    Dieser Trend zum Abspecken Ist bei vielen Firmen eingezogen leider... Am Mapex Saturn kommt vom P/L Verhältnis wohl nichts vorbei, man muss aber die Optik mögen. Letzteres gilt aber auch für alle Marken. Viele hassen die Pearl Tomhalter z.B., ich kann Sonor Hardware nicht ertragen... Das ist aber reine Geschmackssache, funktionieren tun die alle gut!