Beiträge von Oliver_Stein

    Bin ein Stück weiter mit der Dokumentation des Ist Zustands der Preamps. Ich habe Aufnahmen mit beiden Amps am Set gemacht. Auch reproduzierbare Aufnahmen über eine DI-Box mit 30dB Pad habe ich gemacht - sowohl technische Signale als auch Musik.


    Meine ersten Gehversuche mit REW waren aber nicht so erfolgreich, weil ich glaube ich einen Knoten im Hirn hatte...

    Nach nochmaligem Überdenken würde ich jetzt folgendes mit REW machen:


    Kalibrierungsrun über folgende Kette: Focusrite Clarett Line Out - Monoklinkenkabel - aktive DI-Box - XLR-Kabel - XLR/Stereo-Klinkenkabel - Clarett Line in.


    Damit wären in der Kalibrierung alle Elemente enthalten außer der zu messende Preamp.


    Dann würde ich das Kalibrierfile als Basis für alle folgenden Messungen nehmen.


    Zur Dokumentation des Ist-Zustands würde ich dann jeden der vier Kanäle dreimal messen und die Messungen abspeichern. Nach der Modifikation würde ich die Messung der modifizierten Kanäle wiederholen.


    Gehe ich recht in der Annahme, das ich den Referenzkanal für das Timing nicht benötige? Oder gehen irgendwelche relevanten Messungen nur mit Referenzkanal?

    Mein Budget-Tipp für die Bassdrum: das Behringer BA19a! Reinlegen und vergessen - für 60,- unschlagbar guter Kicksound ohne großen Aufwand. Kannst Du hier hören: BA19a.


    Für die Snare empfehle ich ein Shure SM57 - an diesem Standard geht m.E. nichts so richtig vorbei und außerdem kann man es für alles mögliche andere auch noch verwenden. Kostet auch nicht die Welt, um die 100,-.

    Als nächstes würde ich Overheads sehen - da kann ich aus eigener Praxiserfahrung die Oktava Mk012 mit Nierenkapseln empfehlen. Etwas günstiger sind die Lewitt LCT 140 als Stereopaar. Auch sehr zu empfehlen: die Line Audio CM3 bzw. CM4. Viel billiger würde ich an Overheads nicht rangehen - da wird es sehr schnell recht gruselig was vor allem die Höhenwiedergabe betrifft.

    Dann kommen erstmal K&M Stative und XLR-Kabel mit Neutrik-Steckern - die kosten zwar erstmal etwas mehr als die Billigvarianten, aber dafür kauft man sie auch nur einmal. Sparen lohnt hier definitiv nicht. Gebraucht kann man bei den Stativen bedenkenlos zuschlagen - es gibt von K&M selbst für die ältesten Teile noch Ersatzteile.

    Wenn dann noch Budget über ist, würde ich zwei Sennheiser e604 für die Toms empfehlen - die gibt es immer mal wieder im Sonderangebot. Da entfallen auch die Stative, weil sie an die Spannreifen geclippt werden.

    Erstmal danke an alle, die mitgedacht haben für mein Vorhaben! :thumbup:

    Statt OSM zu nutzen, würde sich der kostenlose RoomEQWizard (REW) eher anbieten.

    Passt - REW habe ich sogar schon auf meinem Rechner installiert, weil ich damit schonmal rumgespielt hatte...

    Im Übrigen finde ich deine Herangehensweise der Shootous großartig, Oliver_Stein.

    Vielen Dank! :)

    Wenn die technischen Möglichkeiten zur Verfügung stehen, würde ich beides machen: Die analytische Variante mit weißem Rauschen und die spielerische.

    Ja, so werde ich es machen! S.u.

    Wenn du den Test mit dem Schlagzeug durchführen möchtest, würde ich die beiden Overheadmikrofone (ich denke es sind 2 vorhanden?), eng in der Mitte des Sets nebeneinander bringen.

    Dann spielst du gleichzeitig einen Take in den bisherigen (Gerät1) und modifizierten (Gerät2) PreAmp.

    Danach entscheiden dann deine Ohren, obs was gebracht hat.

    Ich werde folgendes machen:


    • Die Geräte mit #1 und #2 markieren
    • Die Serien-Nr. der Mikros aufschreiben.
    • Je eine Testaufnahme am Schlagzeug mit Overheads in ORTF auf PreQ #1 und #2 (kein gleiches Audiomaterial)
    • Mikros mit Minimalabstand über dem Set positionieren - dann je 1 Mikrosignal in PreQ #1 L und #2 L
    • Mikros mit Minimalabstand über dem Set positionieren - dann je 1 Mikrosignal in PreQ #1 R und #2 R
    • (die beiden vorherigen Tests nochmal wiederholen mit vertauschten Mikrofonen)
    • Messungen der Geräte mit REW (Sweeps, Phase, Rauschen usw.)
    • Aufnahmen von identischem Material per Einspielung aus einer DI-Box
    • Modifikation eines Gerätes
    • Wiederholung der Messungen mit REW
    • Wiederholung der Aufnahme aus DI-Box
    • Wiederholung der Aufnahmen am Set



    Oder du stellst deine beiden Takes in ein Recordingforum, um zusätzlich die Meinung von gelernten Tonings. zu bekommen.

    Das werde ich ganz sicher nicht machen, denn dort wird man mir sagen, dass die Liebesmüh bei einem Behringergerät eh sinnlos ist und ich es eh nicth beurteilen kann, weil [hier beliebige Gründe einsetzen]... 8)

    Ich denke ich muß dir nicht erklären, dass nur "gute" Mikrofone von einem "guten/besserem" PreAmp profitieren?

    D.h. bitte keine billig OHs verwenden für den Test.

    Ein Stereopaar Neumann KM184 - das muss reichen...

    Wie geht das Signal in die DAW?

    Interface? Separater Wandler?

    In ein günstiges Interface kannst du "Line-In" (über einen Teil der Interface-PreAmp-Eingangsstufe) schicken was du magst, da wird nix besser.

    Ich gehe vom XLR-Ausgang des PreQ-Kanals in einen Line-Eingang meines Focusrite Clarett 4Pre USB. Der hat keinen Preamp davor, der es noch weiter verfälschen könnte. Mit diesem Interface habe ich auf diese Art und Weise schon Vergleich aufgenommen und man konnte einen Unterschied zwischen der Variante "PreQ >> Lineeingang Clarett" und dem direkten Weg über einen Mikrofoneingang des Clarett hören, den ich auf den externen Preamp zurückgeführt hatte.

    Zwei verschiedene Aufnahmen werden Unterschiede (abgesehen vom Rauschen) überdecken. Daher würde ich wohl auch mit zwei Mikros gleichzeitig die selbe Performance über einen modifizierten und einen unmodifizierten Preamp aufnehmen. Und dann das Rauschen im Audioeditor vergleichen und einen blinden Hörvergleich machen. Meine persönliche Meinung ist, dass die Meinung selbsterklärter Experten (das schließt uns hier natürlich ein, insbesondere mich 8) ) zu nichts nütze ist.

    Zum Rauschen werde ich versuchen, mit einem Testpegelton um ein gleiches Maß vorher und nachher zu Verstärken und dann per Auswertung des Noisefloors in der DAW eine Idee zu bekommen, ob sich der Pegel oder die spektrale Verteilung verändert hat.

    Und wir haben noch nicht über eine akustisch optimierte Abhörumgebung und entsprechende Abhörmonitore gesprochen.

    Ich höre über Genelec 1031 oder meinen DT990 ab. Eine eingemessene Regie habe ich nicht, bin aber gerade bei Vergleichen bisher immer gut klargekommen damit.

    Ich würde das auf jeden Fall auch mit dem exakt selben Audiomaterial vergleichen.

    siehe oben - ich nehme Referenzmaterial aus der DAW über aktive DI-Boxen mit auf. Muss nur mal sehen, ob und wie ich die Signale in einen Bereich bekomme, wo die Preamps auch arbeiten müssen.

    ________________


    Ansonsten darf man diese Bastelei natürlich auch nicht überbewerten - die Materialkosten beliefen sich auf 30,- und wenn die Modifikation sie nicht verschlechtert, ist zumindest nichts verloren... :D Vielleicht kann ich ja die alten Chips beim Auslöten heile lassen, dann kann man nochmal hin und her wechseln.


    Langfristig werde ich eh noch in einen 8-fach Preamp mit (u.a.) ADAT Ausgang investieren - im Moment favorisiere ich dafür einen RME Octamic II.

    Was versprichst du dir von der Modifikation? Um welches Gerät geht's?

    Es handelt sich um den Behringer PreQ Mic502, der Anfang der 90er noch in Deutschland gefertigt wurde. Er ist mit einem Audio Devices SSM2017 als Frontend bestückt, die ich durch AD SSM2019 ersetzen möchte. Im Idealfall sollte der Preamp danach etwas transparenter klingen, das jedenfalls berichten andere Modder…

    Ich würde, um eine ernsthafte Wiederholbarkeit/Vergleichbarkeit herzustellen, und Einflüsse spielerischer Performance auszuschließen, ganz ohne Mikrophone testen, sondern den Preamp mit vorgefertigten Signalen durch eine DI-Box hindurch füttern. Nur eine eite des Preamps modifiziert, die andere im Original

    Muss ich mal probieren, ob ich ein Signal aus einer DI-Box heraus erzeugen kann, dass zwar hochwertig vom Signal bleibt, aber vom Pegel her so niedrig ist, dass ich den Preamp auch in einen realistischen Arbeitsbereich bringen kann.

    OSM (free)

    Sieht interessant aus. Aber wer viel misst, misst Mist. Audiomessungen habe ich bisher nur sehr begrenzt gemacht, da müsste ich mich komplett einarbeiten. Selbst wenn ich vernünftige Messungen hinbekomme, muss ich sie ja auch richtig interpretieren können…

    Ich bräuchte mal ein paar Tipps zum Dokumentieren von Soundänderungen bei einem Gerät durch eine Modifikation der Schaltung:


    Ausgangslage ist wie folgt: ich habe zwei jeweils zweikanalige Mikrofonvorverstärker, die ich durch einen Austausch eines ICs pro Kanal modifizieren möchte. Es handelt sich bei dem Austauschtyp um einen pinkompatiblen Nach-Nachfolger des orginalen Schaltkreises, der deutlich besser von der Performance her sein soll. Das IC stellt das Frontend in dem Preamp für den Mikrofoneingang dar - es gibt noch einen anderen Baustein in der Schaltung, der sich um den Line-Eingang kümmert - dieses fasse ich nicht an, weil ich den Line-Eingang nicht benötige für meine Anwendungen.


    Langer Rede kurzer Sinn: der Austausch ist relativ einfach (ein 8-füßiges IC je Kanal auslöten, Fassung einlöten, neues IC einstecken und fertig) - ich möchte aber in sinnvoller Form dokumentieren, ob die Modifikation tatsächlich etwas gebracht hat.


    Ich hatte bisher an folgende Optionen gedacht:


    1. Vor der Modifikation eine Aufnahme des Schlagzeugs machen, dabei die Position der Mikros dokumentieren, damit sie reproduziert werden kann. Dann nach der Modifikation das gleiche nochmal und die Aufnahmen vergleichen.
    2. Die Mikros so nah wir irgend möglich zueinander anbringen und vor der Modifikation eines Kanals eine Aufnahme über dem Set machen - dann einen Kanal modifizieren und danach nochmal mit dem Mikrofonpaket aufnehmen. Vergleich des Sound über Abweichungen zwischen den Kanälen vorher>/nachher.
    3. Vor der Modifikation mit beiden Geräten Aufnahmen machen vom Set - dann ein Gerät modifizieren und danach nochmal mit beiden Aufnehmen. Abweichungen vorher/nachher zwischen den Geräten beurteilen.

    Alle Varianten haben den Nachteil, dass es immer anderes Ausgangsmaterial ist, dass aufgenommen wird - dazu fällt mir zumindest bei echten Instrumenten keine andere Lösung ein. Aufnahmen vor einem Lautsprecher wollte ich vermeiden, da sie zwar reproduzierbar sind, aber als Quellmaterial schon deutlich reduziert sind was Transienten-Abbildung und Räumlichkeit angeht.


    Fällt euch noch eine andere Testvariante ein?

    Selber schon gespielt (auf nem vernünftigen Set, nicht auf einem Xdrum)?

    Das ist das Problem: wahrscheinlich hat noch keiner hier diese Felle selber gespielt. Wenn Du experimentierfreudig bist, kannst Du ja mal beim nächsten Fellwechsel die Teile testen und dann hier der Allgemeinheit berichten!


    Mir ist der Preisabstand zu Markenware nicht groß genug, um damit rumzupingeln. Ich lande bei allen meinen vielen Felltests immer wieder bei G2 oder Emperor clear auf den Toms…

    Der Rechner ist gut. Um Ausprobieren kommt man trotzdem nicht herum, denn es bleibt die Variable des Klangs, der sich je nach Abstand der Mikros zum Set (oder Teilen davon) deutlich ändert. Ich möchte z.B. nah ran an die Toms, wenn ich ohne Stützen aufnehme so wie im obigen Beispiel. Dann brauche ich einen möglichst großen Aufnahmewinkel. Gehe ich bewusst weiter weg von Set, kann ich ein System mit engerem Winkel wählen (wenn der Raum passt).

    (Das BA19a bleibt für mich dennoch interessant für die Mikrofonierung eines Klaviers.)

    Hierbei müsste man dann das Rauschverhalten nochmal anschauen. Das BA19a rauscht signifikant mehr als das Beta91a oder das TGD71.

    In den Kombinationen überzeugte mich des MT88 + Beta 91A bzw. RE320 + Beta 91A, da sie kurz und kontrolliert sind, dennoch ausreichend Bass haben. Dennoch beindruckend im Lowend war dafür die Kombination MT88 + BA19a, wenn gleich man da im Mix schon mit bedacht arbeiten muss

    Würdest Du mir verraten, welche Positionen der dynamischen Dir am besten gefielen?

    Das Beta 52a + Grenzfläche wäre mir wohl etwas zu viel.

    Das Beta52 schiebt schon ziemlich bloß untenrum, das stimmt. Ich werde für mich jetzt nochmal das RE320 innen mit dem Beta52 vor dem Reso testen. Das RE320 ist am Ende wegen seiner Vielseitigkeit geblieben von der Auswahl.

    Das M201TG gefiel mir in den Kombinationen mit Grenzflächen nicht. Ich empfinde es als etwas zu hart.

    Das M201TG wäre für mich auch nur ein absoluter Notnagel in der BD. Ich wollte eigentlich auch nur mal den Vergleich mit dem M88TG haben. Ich hatte mal gedacht, die Kapseln wären mehr oder weniger identisch (so wie beim SM57 u. 58) - dem scheint aber nicht so zu sein. Beide Mikrofone strauchelten mit dem Schalldruck im Resoloch, trotz großem Windschutz beim M88. Ich bin mir nicht sicher, ob das MIC dort auf Dauer überleben würde…


    Danke Greb für Deine detaillierte Auseinandersetzung mit den Files!

    So steht es in der Bedienungsanleitung:


    Die Anschlüsse


    Buchsen „Mikro I" und „Mikro II"

    Für den Anschluss niederohmiger Mikrofone (200 Ohm, Steckerschaltung L nach DIN 45594). Bei Verwendung der Fernsteuermikrofone M514 und M814 ist auch gleichzeitig die notwendige Verbindung für die Fernsteuerung von Stop und Start des Bandlaufes hergestellt.


    Ich würde von der Verwendung von Chinchbuchsen und Steckern bei Mikrofonkabeln dringend abraten, denn das sind gerade in der Billig-Plastikausführung die schlechtesten Verbinder überhaupt. Mach Dir ein Adapterkabel von dreipolig DIN Stecker auf XLR-Kupplung mit vielleicht 1m Länge nach der oben von mir beschriebenen Verdrahtung. Dann gehst Du vom Mikrofon mit XLR Anschluss (welches ist dann egal, solange es keine Phantomspeisung braucht) mit einem beliebig langen Standard-XLR Kabel da ran.


    Du solltest bedenken, dass die unsymmetrischen Eingänge der Uher Report empfänglich für Brummeinstreungen sind. Halte Deine Mikrofonkabel daher fern von allen Stromleitungen und auch von Trafos.

    Das RE 20 hat laut Wikipedia eine Impedanz von 150 Ohm. Also wäre die Schaltung N von dieser Seite die richtige. Sprich: Masse in der Mitte, + und - rechts und links. Also anders als bei XLR, da musst Du die Leitungen entsprechend vertauschen.

    Das Uher Report hat aber unsymmetrische Mikrofoneingänge laut der Bedienungsanleitung. Daher ist die Beschaltung L die richtige Variante.


    DIN-Stecker 3polig male Schaltung L

    • Impedanz: niederohmig, 50 Ω bis 300 Ω
    • Anschluss: unsymmetrisch
    • Stift 1: nicht belegt
    • Stift 2: Masse und Signal -
    • Stift 3: Signal +


    Auf der XLR-Seite liegt das +Signal auf Pin 2, - auf Pin 3, Masse an Pin 1.

    Du hörst die Flöhe husten! :D

    Drei Kabel über die Kante des Resolochs sind natürlich nicht ideal, aber durch die Fleece-Auflage waren sie schon beweglich gelagert. Mir ist nicht aufgefallen, dass irgendwo Geräusche der Kabel auf einer Aufnahme zu hören wären - ich halte das auch für sehr unwahrscheinlich, denn die Pegelverhältnisse sind "sehr laut" zu "sehr leise, wenn überhaupt da".

    Du hast mit Deiner Annahme recht, dass die drei Grenzflächen immer bei allen Takes in der Trommel waren und immer mitliefen bzw. aufgezeichnet wurden.


    Der zweite Teil ist übrigens gerade fertig geworden:


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    Bin noch nicht ganz fertig mit dem Durchhören, finde aber jetzt schon großen Gefallen an den Aufnahmen.

    Interessieren würde mich jetzt, mit welchem Rohmaterial sich am besten mixen läßt.

    Danke Bruzzi! Das mit der MIschbarkeit das Rohmaterials würde ich ja gerne mit euch teilen, aber die Playbacks, die ich verwendet hatte, sind leider Coverversionen von geschütztem Material, die ich deshalb nicht öffentlich zum Download stellen kann.


    Nach den Anregungen oben zum Prototyp eines Videos ist jetzt der erste Teil einer Serie fertig - dort werden erstmal nur die dynamischen Mikrophone im Resoloch vorgestellt und verglichen im Back-To-Back Teil.


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    Die weiteren Parts folgen so nach und nach, wenn mich nicht irgendwann die Lust am Schnippeln verlässt. Heute habe ich die Mikrofone, die ich nicht behalten werde, wieder eingetütet und für den Rückversand verpackt - ein bisschen schlechtes Gewissen dabei bleibt, obwohl ich dem Händler vorher ganz klar geschrieben hatte, dass es sich um eine Auswahlbestellung zum Testen handelt. Ein Mikro von dem Versender (das EV RE320) habe ich behalten, weil es mir gut als Kontrast zum existierenden Bestand gefallen hat. Daher BA19a hatte ich von einer anderen Quelle bezogen - das bleibt auch.

    Danke euch Beeble und greb - das sind gute und wertvolle Hinweise. Mich nervt es auch immer, wenn bei YT noch irgendwas zwischen zu vergleichenden Klangbeispielen ist. Also werde ich die Fotos rausschmeißen und das Audiomaterial raffen und direkt hintereinander weg schneiden - das sollte bei vertretbarem Aufwand möglich sein.

    Was ich nicht machen werde, ist eine neue Mischung zu machen (Bassdrum lauter) - nicht, weil es an sich schwer wäre (ist ja nur ein Anpassen in der DAW), sondern weil ich dann alle Files neu schneiden müsste - das hat mir das eine mal gereicht... :D Was ich vielleicht anbieten werde, sind die Spuren aus der DAW als Stems (Testmikro zzgl. die drei Grenzflächen in eigene Spuren, Rest des Schlagzeugs OH, Snare und Raum zusammen als ein Stem). Wer sich das in seine DAW lädt, kann beliebig hin und herspringen und vergleichen nach Gusto. Da man Wavefiles nicht richtig mit Metadaten bestücken kann, müsste ich es allerdings nach Takes auseinandernehmen (z.B. Beta 52a Resoloch, dann Beta 52a halb drin usw.).