Beiträge von Oliver_Stein

    Ah, ok. Hatte ich nicht bemerkt...

    Allerdings warum sollte man ein Flat Becken (Ride) nicht ancrashen können? Interessant wär nur wie das dann klingt? :/

    Hier bei 2:18 zu hören:

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    Ohne Glocke kein Crash...

    Toll - danke für das spannende Rätsel! Man erlebt ja immer wieder Überraschungen bei Blindverkostungen - ich finde im Nachhinein z.B. die Sabian XS nicht so schlecht und die erste Fusion 13" Nr. 1 war auch ok für meine Ohren, obwohl ich 13er Hihats per Dekret nicht mag... :) Bin gespannt, was für ähnliche Threads wir vielleicht noch bekommen!


    Schuhe waren Jack Wolfskin Tracking Schuhe

    Was für ein geniales Wortspiel! :D

    Hm, das Interface außerhalb der offiziellen Spezifikationen zu betreiben würde ich für so einen doch eher kritischen Fall glaube ich lassen. Zu analysieren ob das am Ende wirklich "besser" als eine 48kHz-Aufnahme ist, ist vermutlich eher aufwändig. Spontan hätte ich schon mal Zweifel, ob das Anti-Aliasingfilter nicht in dem Fall das Signal dennoch bei 24kHz begrenzt.

    Da hast Du vermutlich recht. Ich habe es eben mit einen ADA 8000 getestet - der zeigt zwar bei einem WC in von 96 kHz an, dass er "Locked" ist, aber das Focusrite Clarett kann sich dann nicht bei 96 kHz via ADAT synchronisieren (geht das überhaupt über ADAT?). Wenn der ADA 8000 auf 48 kHz extern geclockt ist, dann funktioniert alles wie gedacht...


    Also, auch wenn es mich interessieren würde, ob die Geschichte mit den 96k beim ADA8200 stimmt, ist es für ein echtes Recordingprojekt natürlich Murks.


    Wäre ich in der Situation und der Engineer würde auf 96 kHz bestehen, dann würde ich mir gegen Erstattung vom Produzenten ein 8-Kanal-Interface dazumieten - z.B. ein RME Octamic II gibt es hier Retox Rent | RME OctaMic II Gibt wahrscheinlich auch noch andere Geräte/Anbieter für den Verleih...

    Mein Focusrite 18i20 2nd Gen kann zwar 96kHz, aber mein Behringer ADA8200 nicht (max. 48kHz). Ich habe also die Wahl zwischen max. 8 Kanälen (weniger Toms :/ )

    Mir fallen dazu die immer wieder gelesenen Aussagen auf, dass der ADA8200 wohl auch in 96 kHz arbeiten kann, wenn er mit einem entsprechenden Wordclock-Signal extern gefüttert wird - dann jedoch nur noch vier Kanäle über ADAT. Was davon Realität oder Wunschdenken ist, kann ich jedoch mangels eigener Erfahrung nicht sagen (mir fällt aber ein, dass ich es mit einem Clocksignal aus meiner RME-Karte mal testen könnte, sofern ich mein BNC-Kabel noch irgendwo finde).


    Edit: hier einer der Hinweise auf Leute, die es gemacht haben und wo es funktioniert haben soll: Gearspace.com - View Single Post - Behringer ADA 8200 Testing

    Leider sagt er nicht, wie er es gemacht hat - aber anders als eine WC mit 96kHz einzuspeisen, geht es m.E. nicht, denn am Gerät gibt es keine Umschaltung auf diese Fs. Hat Dein Focusrite wie das 3rd Gen auch schon einen WC-Out mit BNC? Dann wäre ein Test ja nur ein BNC-Kabel entfernt... :)

    Neues Equipment kaufen kommt nicht in Frage, weil ich mir - u.a. motiviert durch diese Aktion

    Es gäbe vielleicht auch noch die Möglichkeit, ein 96k fähiges "Octopre" zu leihen - wenn der Produzent/Engineer die Spuren unbedingt nativ in 96k haben möchte, wäre das vielleicht ja sogar im Produktionsbudget drin?


    Ansonsten bin ich aber bei Rampen: Die Klangunterschiede bedingt durch die Samplerate werden für das Endprodukt vernachlässigbar gering sein. Der Einfluss auf den Klang im Vergleich zu den vorangegangenen Aufnahmen durch die Mikrofonierung und den Raum wird wesentlich dominanter sein.

    Ui, Ratespiel mal aus Zuhörer-Perspektive! Fein! :) Aus Gründen der Fairness gebe ich hier nur meine Einschätzung wieder, die ich "blind" vorgenommen hatte - durch das Feedback danach weiß ich schon einige Details und deshalb gebe ich keine weiteren Tipps hier ab (Puhh, schön rausgeredet...).


    1. ganz ok, könnte auch eine SE sein

    2. viel zu hoher Grundton, müsste eine 13er sein. Klingt billig, vor allem offen. Die würde ich sofort wieder weglegen.

    3. ok

    4. Heavy, könnte auch eine 13er sein?

    5. 2002 Sound Edge! !

    6. auch schwer das Ding, 14er (Mein Tipp: das könnte sehr gut die 2002 Heavy sein)

    7. klingt auch irgendwie nach Sound Edge - vielleicht die andere, die Du hast...

    ich meine aber auch das Remo Fell hätte weniger Attack keine

    Wenn Du ein G2 clear mit einem Emperor clear vergleichst, finde ich, dass das G2 einen minimal weicheren Anschlag hat. Sie haben aber beide viel Attack und die Unterschiede sind eher subtil.

    . Seit einer Weile verhalten sich meine Ohren seltsam: Vor allem nach dem drummen höre ich immer noch für eine Weile Geräusche, so ein Summen. Könnte das am Schlagzeug liegen oder glaubt ihr das liegt an was anderem?

    Benutzt Du einen Gehörschutz beim Trommeln? Wenn ja, welchen? Wenn nein: jetzt sofort damit anfangen! Wenn die Ohren nach einer Lärmbelastung „nachklingen“ ist das ein ernsthaftes Zeichen dafür, dass es zu laut war. Wenn Du das jetzt ignorierst, besteht die Gefahr von nicht reversiblen Gehörschäden. Neben der Anschaffung von Gehörschutz zum Trommeln (falls noch nicht vorhanden) solltest Du unbedingt auch einen Termin beim HNO Arzt machen.

    Nach Abschluss der Schlagzeug-Aufnahmen. Die Mikros stehen noch, die Hi-Hat schon gelockert ... insgesamt 16 Mikros wurden aufgestellt (davon 2 Raum-Mikros).

    Erzähl doch mal etwas zu der Mikrofonierung. Was war z.B. mit den zwei Overhead-Paaren gedacht? Oder sind die hohen Mics überm Set schon die Raum-Mics gewesen? Sieht aber eher so aus, als ob die Crashes zusätzlich zu den Overheads nah abgenommen wurden. Funktioniert das gut ohne große Phasenprobleme?

    Aaaber: Grundvoraussetzung dafür ist, dass alle Bandmitglieder sich freiwillig mit der notwendigen Technik ausstatten sowie motiviert und fähig sind, dies ganze auch noch zu bedienen....

    Ja, ohne Technik geht's nicht. Allerdings reicht ein normales Interface wie ein Scarlett 2i2 oder 4i4 über USB völlig aus.

    Vielen Dank für den Bericht. Wenn das für dich funktioniert hat, muss ich das auch mal ausprobieren.

    Vielleicht geht da ja doch was mit dem online proben...

    Gerne! Kannst ja mal berichten, ob es bei Dir/euch auch geklappt hat!

    Gestern war es soweit - nachdem wir einen Gitarristen noch mit einem Interface ausgestattet hatten und wir im Probenkeller das In-Ear-Monitoring für den Bassisten und mich mit dem X32 so angepasst hatten, dass wir die beiden Gitarristen aus Jamulus auf zwei getrennte Kanäle des Pults ausspielen konnten, wollten wir eigentlich nur eine Testsession machen. Herausgekommen ist eine zweistündige Probe, in der wir fast das ganze Programm gespielt haben.

    Das Setup war so, dass der Bassist und ich zusammen im Übungsraum gespielt haben und die beiden Gitarristen (von denen einer auch der Sänger ist und der andere auch Harp spielt) jeweils von zu Hause über Jamulus dabei waren. Die beiden sind jeweils mit ihrem Gitarrensound aus so Plastikkisten (Line6 und Konsorten) und mit einem Mikro in ihre Interfaces gegangen. Sie haben von uns einen Monomix von Drums und Schlagzeug bekommen, den sie über Jamulus abgehört haben.

    Die Roundtrip-Latenz war bei uns im Keller bei ca. 35 ms, beim einen Gitarristen um die 30 ms und beim anderen anfänglich bei ca. 45 ms, was man auch deutlich hören konnte (also die 45 ms). Später hat er dann noch etwas umgestellt (kleinere Puffer verwenden) und dann hatte er auch um die 33 ms, was die Sache deutlich verbessert hat. Die Soundqualität war in weiten Teilen ok, manchmal waren beim Sänger Störungen drauf, aber das konnte man überhören mit etwas Beharrlichkeit. Wir waren auf einem öffentlichen Server in Hannover, auf dem außer uns nur vereinzelt Leute hereingeschaut haben. Wir hatten uns aber alle auf Solo gestellt, so dass uns keiner von draußen reinfunken konnte.

    Es hat allen irren Spaß gemacht - und es war ein skurriles Erlebnis, nach jetzt ziemlich genau einem halben Jahr totaler Bandpause zum ersten Mal online miteinander zu proben und alle Stücke gingen noch (relativ) gut von der Hand. Natürlich gab es Verspieler und das eine oder andere vergessene Riff oder den Trommler auf Speed, der mal das Tempo angezogen hat, aber es war eben nicht nur ein Notnagel, sondern eine absolut realistische Alternative zu Proben in einem Raum, die auf Dauer nicht gehen werden. Wir werden das jetzt regelmäßig wieder machen -Probe über Jamulus! Es geht also doch!

    Das folgende File ist ein Ausschnitt aus der Probe - genau genommen handelt es sich um meinen IEM-Monitormix. Dieser ist völlig ungeschönt und gibt genau das wieder, was ich bei der Probe im Ohr hatte. Man möge bitte gnädig sein ob des ersten Zusammenspiels nach 6 Monaten und ehrlich gesagt auch nicht viel Trommeln auf meiner Seite in dieser Zeit (vielleicht so 6-8 h gesamt in den sechs Monaten). Es geht mir hier auch nur drum, mal ein Beispiel zu bringen, wie man sich das mit der Latenz und dem Sound vorstellen muss. Soundbeispiel - Probe über Jamulus

    PS: man kann sogar aus dem Mitschnitt nochwas zurecht mischen und die Latenz etwas ausgleichen: Gleicher Song aus Jamulus-Probe - gemixt

    Du hast bereits alles was du benötigst.

    Ich denke dich treibt der Gedanke, noch was zu benötigen.

    Zusätzlichen Nutzen wirst du darin, meiner Meinung nach, nicht finden.

    ja, dieser Gedanke treibt mich auch ab und an um. Natürlich "brauche" ich keine weiteren Mikros. Ich brauche auch keine Rides und Hihats mehr, aber trotzdem fallen sie mir immer mal wieder vor die Füße... ;) Im Ernst: ich lese, was Du schreibst! Vielleicht platzt der Deal ja auch und dann geht GAS ja auch irgendwann wieder vorbei...

    Oft lohnt es ehr an der Raumakustik (Studiooptimierung), oder am Instrument, zu arbeiten.

    Welches Drumset ist am Start?

    Welche Akustikgitarre?

    Oh nein, dieses Fass machen wir lieber nicht auf... :D Das endet dann damit, dass ich am Ende (noch) ein neues Set brauche und der Gitarrist die zweit- und dritt-Martin...

    Raum bin ich schon eher dabei - trotz guter Gene (5 m Deckenhöhe und installierte Bassfallen) könnten hier Diffusoren eindeutig zu einem besseren Raumklang für Schlagzeugaufnahmen führen. Der Raum gehört mir aber nicht allein, daher wird sich dort vermutlich so schnell nichts ändern lassen.


    You get what you pay.

    Für dich sind die Neumänner die richtige Wahl.

    Das war bezogen auf die Bienen? Wenn neue Mics, dann nicht diese, soweit so klar.


    By theway: Ich checke Mikros gern vorher bei Audio Test Kitchen | Compare the gear. Trust your ears.

    Das scheint eine gute Seite zu sein, aber man muss sich einloggen und Kleinmembraner sind nicht drin, oder?

    Ich kann es wieder mal nicht fassen, was hier miteinander verglichen wird... Mikros, die 1400 Euro kosten gegen Mikros, die 300 Euro kosten. Und weniger. Nicht nur das Mikro zählt, sondern auch die Verstärker der Raum und ganz besonders das Instrument. (Spiel eingeklammert)

    Wenn die Becken scheisse klingen, hilft auch kein Neumann. Am Ende: Shit in/shit out. Ich habe hervorragende Erfahrungen mit Oktava gemacht. Mit guten Becken und ebtsprechendem Spiel. Geschmackssache und Sache des Gesamtklangs. Kingbee von Neat. Ebenfalls spitze.

    Hab ich aus den Empfehlungen bisher nicht rausgelesen, dass jemand ein 300,- Satz mit den KM184 gleichstellt... Meine Frage ging allerdings ganz klar in die Klasse um 700,- das Stereopaar, weil ich für den Preis die KM184 (als Paar) bekommen könnte. Wenn es dafür nichts gibt, was die Neumänner vom Thron stößt, dann sind sie es eben.


    Wie Becken für einen persönlich klingen, ist immer Geschmackssache - ich freue mich dran, wenn ich meine mit hochwertigen Mikrofonen aufgenommen höre. Ich gebe Dir aber recht - wenn jemand 101er da hängen hat, dann braucht er keine KM184, um den Mist aufzunehmen. Ist bei mir aber zum Glück nicht so... 8)


    Ich habe auch gute Erfahrungen mit den Oktavas gemacht, aber ein zweites Paar davon möchte ich nicht haben. Warte, warum bringst du die jetzt ins Spiel? Verstehe ich nicht bei Deinem Eingangsstatement... Und den Tipp mit den Kingbees verstehe ich erst recht nicht, oder liegen die klanglich in einer Liga mit den KM184 oder sehr nah dran? Optisch fallen sie für mich und meine Anwendungen (u.a. von Zeit zu Zeit Aufnahmen als bezahlte Dienstleistung) jedoch sowieso raus. ;)

    Danke für den Vergleich! Blind hätte ich keinerlei Aussagen zu Mikrotypen machen können - nur in Richtung gefällt mir besser und warum.


    Bei der Overheads geht meine klare Präferenz zu den Line Audio CM4 - die NT5 klingen mir viel zu spitz und unangenehm hart.


    Bei den Floortoms finde ich das Sennheiser besser, obwohl es im Tiefmittenbereich etwas matscht - das wäre aber sicherlich mit einem Griff an den EQ sofort korrigierbar. Das NT5 hat mir dort zuviel Präsenz. Interessant wäre auch beim FT das Übersprechen der Becken gewesen.


    Bei der Snare fällt mir beim 57er die unangenehme Färbung in den Hochmitten auf, außerdem klingt das i5 deutlich druckvoller. Der Bleed ist beim i5 auch weniger stark gefärbt - ich würde hier das i5 vorziehen (vielleicht muss es mal auf meine Einkaufsliste oder zumindest auf die Testliste).


    Eine prima Sache sind solche Vergleiche finde ich! Vielen Dank für die Arbeit und das Teilen!


    Eine Anmerkung hätte ich noch zur Recorderman-Methode - und das soll keinesfalls eine Kritik an Mc.Mans Arbeit sein: mir ist auch hier wieder die verzerrte Perspektive auf das Set aufgefallen - die BD kommt bei mir beim Abhören über Boxen von rechts und die Spreizung der Instrumente ist groß. Die Snare kommt mittig, aber der Rest ist entweder ganz links oder ganz rechts. Deshalb arbeite ich gerne mit einem Paar Kleinmembraner in ORTF-Anordnung auf einer Schiene, die so über dem Set ist, dass die Toms und Becken sich natürlich über das Panorama verteilen. Das geht auch dann ganz gut, wenn nur mit Overheads abgenommen wird (bzw. nur mit Overheads und zusätzlich Snare und BD).

    Ich hab mir vor einigen Jahren die AKG C214 (ich weiß, sind keine Kleinmembraner) als Matched Pair im Angebot gekauft, seitdem haben sie ihren festen Platz als Overheads an meinem Set.

    Auch ein guter Tipp, aber ich habe schon ein Paar C414B-ULS. Die habe ich auch schon sehr erfolgreich als Overheads eingesetzt bei Aufnahmen. Deshalb möchte ich jetzt zusätzlich ein Paar Kleinmembraner zur Verfügung haben, die auch in dieser Liga spielen.

    Auch im Vergleich zu den alten KM84i klingen die KM184 durch den etwas magereren Bassbereich und die breite 2dB Höhenbetonung etwas "schlanker" (aber noch lange nicht so brizzelig und aufdringlich wie viele andere KMK-Mikros).

    Ein altes Paar KM84i gebraucht läge sicher preislich im Bereich, aber mir ist ein neues Paar KM184 lieber.Sie werden auch nicht so oft angeboten, oder täusche ich mich da?


    Die leichte Höhenanhebung bei 9 kHz finde ich nicht kritisch, wenn sie breitbandig und nicht britzelig ist. Letzteres ist mir bei den bisher gehörten Audiobeispielen nirgends aufgefallen.


    Bei universell denke ich an Filter und Pads, andere Richtcharakteristik usw.

    Oder ist universell: für viele Klangquellen geeignet?

    Ich hatte universell im Sinne von: für alle Klangquellen zu gebrauchen im Kopf. Filter am Mic nutze ich fast nie beim Aufnehmen und wenn ein Mikro ausreichend Pegelfest für Overheads oder die Snare-Resoseite, dann reicht mir das.

    Ich frage mich halt, ob ein Triggersignal da wirklich besser ist. Ich dachte immer, dass es vor allem die Software in den Drummodulen ist, die zwischen Übersprechen und echten Anschlägen unterscheidet. Aber Versuch macht kluch, bin gespannt was herauskommt!

    Ich glaube, ein Piezo feuert in der Theorie einen Impuls ab pro Anschlag, aber wie das an einem Akustikset mit mechanischer Kopplung der Elemente untereinander aussieht, müsste man sich in der Praxis anschauen. Ich hatte auch schonmal die Idee, ein billiges Elektret-Mikro in die Kessel einzubauen und dort das Sidechain-Signal für das Gate zu generieren. Allerdings würde das den Aufwand bei der Aufnahme deutlich erhöhen und der Nutzen ist nicht so riesig groß, dass es sich lohnen würde.

    In der DAW gibt es heute Gate-Plugins für Drums, die trotz Übersprechen auf den einzelnen Spuren eine sehr gute Trennung der Drums hinbekommen (z.B. das aix DSP Multi Band Gate).

    Vielleicht kannst Du noch einmal erklären, was Du Dir davon für einen Vorteil versprichst gegenüber einfach auf die Sidechain zu verzichten?

    Ich könnte mir vorstellen, dass Matt bei den Mikrosignalen keine gute Trennung hat (Übersprechen) und sich erhofft, dass die Triggersignale eine bessere Trennung haben und damit die Gates genauer steuern können. Ich denk schon, dass man das Triggersignal dafür verwenden kann, aber ob das Gate dann früh genug aufmacht, sei mal dahingestellt. In digitalen Umgebungen gibt es bei Gates und Sidechain-Eingängen die LookAhead-Funktion, so dass das Gate im Moment des Anschlages schon offen ist und nichts abgeschnitten wird. Geht in der analogen Welt natürlich nicht so ohne weiteres...