Anwendung wären Overheads, aber auch Akustikgitarren, Hauptmikrofone bei Chören/Orchestern/Ensembles, vielleicht mal ein Flügel... sollen möglichst universell nutzbar sein.
Beiträge von Oliver_Stein
-
-
Wie der etwas ausladende Titel schon sagt: ich suche nach Empfehlungen und Geheimtipps zu Matched Pair Kleinmembran Stereopärchen bestehend aus zwei Nieren.
Referenz soll das Stereopaar KM184 sein, d.h. die empfohlenen Mikros sollen auf dem Niveau sein bzw. ganz nah drankommen. Neupreise bitte als Basis. 700,- sollte der Grenzwert +- sein. Für diesen Preis kann ich durch eine glückliche Fügung das Neumann Set bekommen.
Welche Mics seht ihr da in der Auswahl?
PS: Oktava MK012 sind bereits vorhanden.
Nachtrag: Anwendung wären Overheads, aber auch Akustikgitarren, Hauptmikrofone bei Chören/Orchestern/Ensembles, vielleicht mal ein Flügel... sollen möglichst universell nutzbar sein.
-
Muss mir die Samples heute Abend in die DAW ziehen. So am iPad höre ich alles und nichts...

-
Bin kein Über-Totofan, aber das ist echt toll gemacht von Dir! Wie lange hast Du gebraucht, bis Du in einem Take duchgekommen bist?
-
Finde diesen W5 Sets in den 1978 Katalog
1978-general-catalog.pdf
Das die 5 für einen 5 teiliges Set steht ist sehr annehmbar.
Der Buchstabe steht für das Material - F für Fiberglass und W für Wood.
Die Zahl ist dann eine Serienbezeichnung, als 5er, 7er, 9er und 11er Serie (je höher die Zahl, desto höher angesiedelt). Mit der Anzahl der Trommeln hat das meine ich nichts zu tun...Asche über mein Haupt - die Zahl gibt doch die Anzahl der Trommeln im jeweiligen Set an. Aber F für Fiberglass und W für Wood stimmt. -
Doch. Muss man mitzählen, denn das summiert sich auf.
Vielleicht kannst du ja nochmal erläutern, was Du mit Latenz der Musiker und Latenz der Technik meinst. Mein Verständnis ist folgendes: Wenn Du mit anderen Musikern zusammen musizierst, dann benötigt der Schall, den der eine Musiker erzeugt, immer eine gewisse Zeit, bis dieser bei Deinem Ohr ankommt - das nenne ich jetzt mal die "Übertragungszeit". Diese kann bei Verwendung von analoger Monitortechnik nahe Null sein (= E-Gittensignal rauscht über Kupferkabel in Deine In-Ears und damit wenige mm vor Dein Trommelfell. Bei mehreren Musikern in einem Raum hängt die Übertragungszeit vom Abstand unteineinander ab - der Schall breitet sich mit Schallgeschwindigkeit aus und wenn der Amp des Gitarristen 5 m von Dir weg steht, dann erreicht Dich sein Gitarrenakkord mit der Verzögerung, die der Schall für die 5 m braucht - gerundet 15 ms. Steht er 10 m weg, sind es dann eben 30 ms für die reine Übertragung. Findet das Mucken über das Internet statt, beträgt diese Übertragungszeit dann eben 35 ms bei einem guten Netzwerk.
Alle weiteren Faktoren sind dabei jeweils identisch - klar braucht es Zeit, bis der Schall das Trommelfell in Schwingung versetzt, die Hörzellen anfangen zu feuern, die Impulse im Hörzentrum ankommen, das Gehirn diese verarbeitet, der Musiker daraus eine willentliche Entscheidung zur Reaktion erstellt, diese an die Muskeln sendet und diese dann letztlich wieder einen Schall erzeugen durch z.B. schlagen auf ein Fell mit einem Stock. Aber diese Vorgänge finden immer statt - egal wie lang die Übertragungszeit ist.
Wo ich mitgehe ist, dass es eine Grenze gibt, ab der es nicht mehr sinnvoll möglich ist, miteinander zu musizieren - diese wird von Leuten, die es schon gemacht haben mit ca. 35 - 40 ms Roundtrip-Latenz (=technische Übertragungszeit) berichtet. Ich werde in den nächsten Tagen selber meine Erfahrungen damit machen können und diese dann gerne hier teilen.
Wäre es nicht einfacher, sich eher Spuren hin und her zu schicken? Dann kann man auch direkt recorden....und proben wann man will....
Kann man auch machen, aber das ist halt nicht "miteinander musizieren". Ich spiele anders, wenn mein Gegenüber an der Gitarre auf etwas von mir direkt reagiert - es geht mir explizit um das direkte miteinander interagieren.
Bassisten haben doch irgendwie nie Probleme mit dem Timing....die sind in ihrer eigenen Welt.....
Und wenn der Bassist eigentlich Trommler ist? Na ja, ich werde ja bald den Unterschied einschätzen können.

-
Gute Mucke und souverän getrommelt! Grüß mal Ralf herzlich von mir - ich wusste doch, dass ich den Bandnamen irgendwoher kenne. Mit Ralf habe ich mal Anfang der 90er zusammen in einer Band gespielt.
-
35 ms Latenz + Latenz der Musiker + Latenz Technik...ohoh. Ich hab schon bei 20 ms mit Klick keinen Bock mehr....
Die hinteren beiden Elemente treten ja sonst auch immer auf, das kann man deshalb nicht mitzählen. Was zählt sind die 35 ms, die durch die Übertragung dazu kommen. In einem meiner Räume sind es zwischen mir und den Amps einzelner Musiker auch schon fünf Meter entsprechend 15 ms.
-
Also ich kann hier mal ein Update zu Jamulus geben: wir haben als Band zumindest begonnen, diese Art der Probe mal zu erforschen. Nächste Woche soll es zum ersten Mal richtig ernst werden mit Bass und Schlagzeug in einem Raum und zwei Gitarristen jeweils von zu Hause aus dazu.
Vorweg: es geht erstaunlich gut! Die Audioqualität ist brauchbar und die Latenzen liegen bei 35 ms Roundtrip. Das Thema mit den öffentlichen Räumen ist eigentlich keins, denn wenn man sich auf einem der öffentlichen Server einloggt, dann kann man sich und seine Bandkollegen auf dem Minimischpult der Software auf „Solo“ schalten mit dem Ergebnis, dass man eben nur die Leute hört, die man hören will. Das einzige, was man nicht verhindern kann, ist, dass andere einem zuhören oder auch mitjammen für sich. Aber de facto können je nach Größe des Servers bis zu 30 Leute gleichzeitig miteinander spielen und sich wenn gewünscht in „Gruppen“ aufteilen. Einen eigenen Server kann man auch konfigurieren, aber die niedrige Latenz der öffentlichen Server (7-10 ms) erreicht man mit Hausmitteln nicht.
Folgende Regeln muss man zur Erreichung der niedrigst möglichen Latenz einhalten:
- Anbindung des Rechners zu Hause an den Router mit einer LAN-Kabelverbindung. WLAN funktioniert nicht bzw. nicht stabil und erhöht die Latenz erheblich.
- Stabile DSL oder Glasfaseranbindung ans Internet. Ich war bei uns am schwächsten ausgestattet mit DSL bei 50/10 Mbit und das reicht vom Datenvolumen mehr als genug. Wichtig ist eher eine niedrige Pingzeit (bei mir immer so zwischen 7 und 11 ms).
- Ein Audiointerface, dass den Anschluß von mindestens seinem Instrument sowie einem Mikrofon erlaubt. Sänger kommen also mit einem Eingang aus, die anderen brauchen zwei Eingänge. Mehr kann man dann auch nicht übertragen.
- Einen stabilen ASIO-Treiber für das Interface. Asio4All geht auch, aber erhöht in den meisten Fällen die Latenz um ca. 10 ms. Wir hatten Steinberg und Focusrite Interfaces am Start mit jeweils eigenen ASIO-Treibern und alle hatten ca. 30-40 ms Roundtrip Latenz. Einer aus unserer Band hatte für den Test nur ein t-Bone USB-Mikrofon mit Asio4All und kam auf 45 ms Roundtrip.
- Einen Kopfhörer für das Monitoring. Dies verhindert Echos über die Mikrofone und eliminiert eine weitere Quelle für Latenz.
- Es gibt zwei Wege sich selber zu hören: entweder über Hardware-Monitoring im Interface, dass ist dann latenzfrei. Oder aber über die Jamulus Software, dann hört man sich selber mit der Roundtrip-Latenz. Für mich kommt nur die latenzfreie Variante in Frage.
- Jeder Musiker sollte ein Mikrofon haben, damit man kommunizieren kann. Ohne ist es sehr sehr mühselig.
- Als Server sollte man sich einen mit möglichst niedriger Latenz aussuchen - das sind meistens die Server, die Nahe am eigenen Standort stehen.
Ihr seht schon, das alles bestimmende Thema ist die Roundtrip Latenz. Nach Aussage von Musikern, die wir bei unseren Testaufenthalten kennengelernt haben, geht es bis 35 ms sehr gut, bis 45 ms so „na ja“, ab 50 ms kann man es vergessen. Ich bin sehr gespannt, wie es dann mit dem echten Schlagzeug ist. Bisher habe ich zum Testen nur einen Shaker gespielt, da ging es problemlos, dass alle zusammenblieben... 30 - 35ms wären in einem Raum 10-12m Abstand, weiter wollte man freiwillig wahrscheinlich nicht auseinander stehen wollen ohne Monitore oder IEM.
Bei uns wird der nächste Test so ablaufen, dass ich mit dem Bassisten zusammen gemeinsam in einen „Slot“ von Jamulus spiele. Wir werden dabei in mein X32 spielen und uns auch von dort (IE)-Monitoren (ohne Latenz). Die beiden Gitarristen spielen von zu Hause aus und Mischen sich ihr Monitoring über ihre Interfaces bzw. Jamulus zurecht. Wir werden die Gitarristen aus Jamulus zurück auf das X32 führen und dort in unsere IEM-Mixe einbinden. Da man in Jamulus keine großartige Manipulation der Signale machen kann, muss jeder Teilnehmer von sich möglichst einen optimalen Sound ans Interface liefern. Die Gitarristen müssen also mit Kemper/Helix/You-name-it antreten, das Drumset muss gut mikrofoniert und abgemischt sein und der Bassmann kann ggf. mit einem DI-Signal leben oder aber eine IR- Boxensimulation dazwischen schalten. Der/die Sänger sollte mit einem Mikrofon ins Interface gehen, dass möglichst schon so gut klingt oder aber mit einem Channelstrip vorarbeiten. Hall und Effekte helfen eher nicht oder sollten nur lokal über das eigene Interface zugemischt werden, wenn man nicht drauf verzichten kann.
Soviel erstmal zu meinen bisherigen Erfahrungen, mehr dann nach der ersten virtuellen Probe mit vollem Gerödel!
Nachtrag: Als Bassist habe ich an Jams teilgenommen mit jemandem, der mit einem E-Drumset gespielt hat (ganz passabel sogar). Es waren mindestens noch zwei Gitarristen, ein Keyboarder und eine Sängerin und ein Sänger dabei. Ich hatte am Bass kein Problem mit dem Timing (meine Software zeigte 36 ms Roundtrip an).
-
[tt][/tt]Bitte melde dich an, um diesen Inhalt zu sehen.ZitatBitte melde dich an, um diesen Inhalt zu sehen.
-
Aus objektiver Sicht frage ich mich aber, was sich Paiste hier seit Jahrzehnten dabei denkt (oder eben nicht)?
Selbst wenn man sein 20" Ride brav in der klassischen 14/16/20er Kombi spielt, ist es doch wohl am naheliegensten, irgendwann mit einem 18" Crash zu erweitern.Wie Martin schon schrieb: das Ride ist primär als Ride gemacht, nicht als dickes Crash, das sich in die anderen Crashes fügen soll. Die Lösung für Dich ist ein 16er Crash, dass Du beim durchcrashen auf dem Ride als Kontrast spielen kannst.
-
Die Herkunft dieser Hardwareteile interessiert mich. Wo wurde da abgekupfert?
Da wurde fleißig bei Pearl kopiert, die Böckchen auf alle Fälle, die Abhebung sieht auch nach Pearl aus (vergleiche die 1st Gen Free Floating Modelle).
Hier kannst Du das HL-65 Original von Pearl sehen: Pearl BLX MLX CZX - Oldham Drum Studios
Es ist auf Deinen Fotos nicht ganz klar zu sehen, aber bei den verbauten Böckchen fehlt der „Knick“ oben in Längsrichtung der Böckchen - das spräche für eine Kopie. Alle Long Lugs der MLX/BLX/CZX Ära hatten in Längsrichtung oben mittig eine kleine Kante.
-
Super, da wirst Du viel Freude dran haben! Toll, dass das geklappt hat!

-
Hatte mir die Anzeige nicht angesehen. Wieviel hast du nun für alles zusammen ausgeben müssen? Budget ausgereizt?
Das Set mit Snare und Hardware und Becken stand mit 1100,- drin. Ich würde das einen Megaschnapp nennen...

-
Hier ein (tut mir leid für die Handy-Qualität) Sound-Check der Toms
Deine Toms sind momentan auf folgende Grundtöne gestimmt:
E2 (82 Hz), B2 (124 Hz), Mitte zwischen E3/F3 (170 Hz).
Heile Felle und Kesselgratungen vorausgesetzt sollte es ggf. noch etwas tiefer gehen, z.B.D2 (73 Hz), G2 (98 Hz), C3 (130 Hz).
Ob das allerdings musikalisch sinnvoll ist und ob die Trommeln dann noch gut klingen, steht auf einem anderen Blatt...
-
Ja, das ist jetzt doof. Die wären am besten vor irgendwelchen Formatieroperationen gesichert worden. Ich bin kein Datenrettungsexperte, aber wenn es wirklich unwiederbringliche und wichtige Daten sind, würde ich an Deiner Stelle jetzt zu einem solchen gehen. Ansonsten draus lernen für das nächste mal: wichtige Daten gehören nie ohne Backup auf einen Stick. Und erst recht nicht, wenn dort an der Formatierung gedreht wird.
-
Warum hast Du ihn nicht mit Bordmitteln normal formatiert? Die zu kopierende Datei hast Du doch noch auf der HDD, oder?
Einfach mal regulär mit Default-Parametern formatieren (kein Quickformat) und dann neu anfangen. Wenn er sich nicht mehr formatieren oder mit den WindowsTools reparieren lässt, dann ab in die Tonne damit.
-
Ich wunder mich darüber, wie man einen simplen Hihatgroove so verkopfen kann. Spätestens in Post #3 war doch klar, was da gespielt werden muss. Ich kann ansatzweise noch verstehen, dass man diskutiert, wie man das am besten mit einer Hand spielt. Lexi, ich habe manchmal das Gefühl, dass Du übermäßig theoretisierst - übermäßig in dem Sinne, das die Erläuterungen (ob nun richtig oder falsch oder Interpretationssache) nicht mehr zu einem Erkenntnisgewinn führen. Der Fragesteller war doch schon längst komplett bedient. Vielleicht fehlt mir ja auch nur einfach das Verständnis für derartige theoretische Haarspalterei, ich bin ganz bestimmt nicht gut in der Theorie und im Notieren/Notenlesen. Ich weiß aber, dass man nichts von einem Ruff wissen muss, um das angefragte Pattern zu spielen...

-
Alles anzeigen
Ja, wenn die Überlängen zu kurz waren, ist evtl. der Lack durch Kappilarwirkung in die Stirnseiten gezogen,
evetl. auch durch zu wenig Kleber zwischen Den einzelnen Lagen.
Da wo Kleber sein sollte zwischen den Schichten ist Farbe eingezogen. die Kessel werden ja meist Lotrecht
erst auf EndMaß geschnitten, und dann geplant und gegratet.
Evtl., was ich mir nicht vorstellen kann vom Tube nem "Rohr" mehrere Kessel geschnitten geteilt.
Endstücke dann.
Wer Weiss heutzutage was Sparmaßnahmen bei der Fertigung alles verändern.
Viele viele Mutmaßungen... Das mit dem Kleber ist denke ich ausgeschlossen, denn dann wäre ja auch Ablösung zwischen den Lagen zu beklagen. Ausserdem zieht der Lack nicht so tief in das Holz ein. PU Lack ist nicht so dünn wie Eddingtinte. Und die Geschichte mit der langen Tube und den faulen Endstücken? Eher wohl nicht...
Am Ende könnte es wohl nur die QC in der Pearl Factory klären, wodurch die Verfärbungen verursacht wurden.
-
Um nochmal den Vergleich zum Auto zu bemühen: Dort würde man bei einem kleinen Lackfehler vermutlich kein neues Fahrzeug bekommen, sondern der Fehler würde nachgearbeitet werden. Hier bei Deinem Set hieße das, dass die Gratungen nachgearbeitet würden. Einen evtl. Nachlass würde ich daran bemessen - einmal neue Gratungen auf allen betroffenen Trommeln beim Fachmann der Wahl.
Sofern die Gratungen ansonsten (bis auf die Verfärbungen) perfekt sind, würde ich immer versuchen, das Geld statt die Nacharbeit zu bekommen.
Ich kann mir vorstellen, dass das bei einem neuen Set ganz schön nervig ist alles. Lass Dir nicht den Spass am Set nehmen dadurch...
PS: ich habe eben nochmal drüber nachgedacht, was bei der Fertigung da eigentlich schief gelaufen ist. Die Farbreste auf dem inneren Teil der Gratung können dort ja nur hinkommen, wenn die Lackierung nach der Gratung gemacht wird. Ich hatte bisher gedacht, man würde den Kessel erst lackieren und dann Graten... Kennt jemand da den Prozessablauf?
Edit: hier kannst Du Detailbilder der Gratung meines nachbestellten 16“ MMP Floortoms sehen - dessen Gratungen waren perfekt glatt und wiesen keinerlei Verfärbungen auf.