Beiträge von Oliver_Stein

    Hier die Auflösung des kleinen Osterrätsels:


    Mystery HiHat Nr. 1 - Paiste 2002 Sound Edge 14"

    Mystery HiHat Nr. 2 - Frankenstein-Hihat aus 14" Full Crash Paiste Signature als Top und Zildjian K Custom Dark Bottom

    Mystery HiHat Nr. 3 - Sabian HH Vanguard Hihat 15"

    Mystery HiHat Nr. 4 - Paiste Dark Energy Hihat Mk1 15"

    Mystery HiHat Nr. 5 - Zildjian K Custom Dark Hihat 14"


    Gewonnen hat damit GuTh mit 3 richtigen Tipps vor Bluesmaker und Niop mit jeweils zwei Richtigen und Orinocco mit einer Richtigen!


    Dani808 hat richtig rausgehört, dass Nr. 3 separat aufgenommen wurde, was den Vergleich nochmal schwieriger gemacht haben dürfte. Diese Aufnahme wurde mit zwei Oktava Mk012 in ORTF-Anordnung über dem Set gemacht - alle anderen mit den eingebauten XY-Mics des Zoom H5. Leider habe ich die Oktavas momentan Corona-bedingt nicht im direkten Zugriff, sonst hätte ich lieber die genommen für die Aufnahmen. Werde ich noch nachholen.


    Für mich persönlich sticht die Paiste 2002 SE soundmäßig absolut heraus - sie ist die einzige Hihat, die kein bisschen in die volle und warme Ecke geht. Und obwohl ich sie am Set kaum noch spiele, fand ich sie auf der Aufnahme wieder gut vom Klang, wenn es etwas höhenreicher sein darf. In Natura ist sie mir zu scharf und dünn geworden vom Klang.

    Die Frankenstein-Hat ist das Resultat eines Tests, den ich mal in 2015 gemacht hatte - von damals hatte ich sie als "überragend" in Erinnerung. Das kann ich heute nicht mehr bestätigen - sie ist mir zu wenig definiert und leicht blutleer. Interessant ist aber, wie das schwere K Custom Bottom dem sonst eher hohen Pitch des Signature Full Crashs leben im unteren Mittenbereich einhaucht.

    Die Sabian Vanguard war meine erste HiHat in 15" und sie hat etwas, vor allem geschlossen und leicht angeöffnet. Offen ist sie mir etwas zu dunkel und tief. Auf jeden Fall ein feines Teil.

    Die Paiste Signature Dark Energy Hihat Mk1 in 15" habe ich ganz neu und sie war der Auslöser für die Vergleichsaufnahmen. Im Vergleich zur Vanguard klingt sie etwas hohl im Mittenbereich, aber ich muss noch klären, wie weit daran die Mikrofone beteiligt sind. Ansonsten ist sie viel spritziger als die Vanguard und klingt auch offen eher höher als "dark". Ich muss mich noch richtig einspielen auf dem Teil - sie gefällt mir schon sehr gut, aber so richtig angekommen bin ich noch nicht. In dem Bandkontext, wofür sie vorgesehen ist (meine Blues-Rock-Band), kommt sie aber ganz sicher gut an mit ihrer Projektion, die hat die Vanguard dort nämlich bisher etwas vermissen lassen.

    Die K Custom Dark Hihat in 14" hat mich überrrascht - sie klingt der Dark Energy auf eine Art etwas ähnlich und ich finde sie nach wie vor umwerfend gut. Sie hat ebenso wie die DE einen etwas geräuschhaften Anteil im Klang, den ich persönlich sehr ansprechend finde.


    Euch allen vielen Dank für's fleißige Tippen oder sonstige mitmachen hier im Ratespiel! Ich freue mich auch über weitere Kommentare! :thumbup: :love: :thumbup:

    Ich möchte meine 10er, 12er Hänge- und 16er Standtom um einiges tiefer gestimmt bekommen.

    Die momentanen Aquarian Response 2 Black bekomm ich mit den Standard Tama Resos nicht tief genug...

    Klingt komisch, die Response 2 sind schon extra für tiefe Stimmung gebaut. Die Tama Resos solltest Du tauschen gegen Markenfelle (Ambassador oder G1 oder die einlagigen von Aquarian). Dann brauchst Du für ganz tiefe Stimmungen 1a plane Gratungen und ebenso plane Spannreifen.

    Die Frage wäre für mich aber: willst Du vielleicht zu tief runter? Irgendwo ist bei jeder Trommel schluss, dann macht es nur noch flapp oder es brummt vor sich hin.

    Ich habe ein MMP, das die gleichen Kessel wie Dein MRV hat. Auch bei mir finden sich ein paar solcher Stellen, wenn auch nicht so große wie bei Dir. Ich habe das für mich als unwichtigen Makel abgetan, zumal es keinerlei Auswirkung auf Sound oder Funktion hat. Wenn es Dich aber stört, würde ich es reklamieren. Ist Dein Finish ein dunkleres? Edit: gerade erinnert - es ist das tolle matte schwarz.

    Mit Aceton oder ähnlich brauchst Du da gar nicht erst anzufangen: Der PU-Lack von Pearl ist äußerst zäh und widerstandsfähig, da hilft nur wegschleifen.

    Von ein bis drei richtige ist alles dabei bisher. Ich bin mir nicht sicher, ob ich mehr als 1-2 richtig getippt hätte blind, es ist ja nur eine Hihat dabei, die ganz sicher heraussticht. Der Rest ist dark-sloshy-wabernd-tief und damit schwer zu differenzieren. Ich warte bis heute abends, ob noch jemand will, dann löse ich auf!

    Hier ist mal wieder ein kleines Ratespiel - diesmal aus dem Bereich der HiHats. Es gibt fünf Aufnahmen von verschiedenen Hihats, die ich eigentlich zum Vergleich für mich erstellt hatte. Anstatt sie hier einfach so zu teilen, habe ich ein kleines Ratespiel draus gemacht - die Auflösung kommt wie immer später. Edit: die Auflösung findet ihr in Post #15 hier!


    Folgende Hihats waren am Start:

    • Zildjian K Custom Dark Hihat 14"
    • Paiste 2002 Sound Edge 14"
    • Sabian HH Vanguard Hihat 15"
    • Frankenstein Hihat 14" aus Signature Full Crash über K Custom Dark Bottom
    • Paiste Signature Dark Energy Hihat MK1 15"

    Natürlich sind sie in den Aufnahmen nicht in der Reihenfolge zu hören - es gibt ein File mit allen Hihats hintereinander weg und dann noch die Files für jede Hihat einzeln.

    Wer die Files alle zusammen runterladen will, kann das mit diesem Link tun. Viel Spaß beim Raten wünsche ich euch! Neben dem Tipp ist natürlich auch jedwede Meinung zu den HiHats erwünscht! :)


    Achso - Frohe Ostern wünsche ich!


    Disclaimer: eine Hihat ist getrennt von den anderen aufgenommen worden - am gleichen Set im gleichen Raum, aber mit anderen Mikrofonen. Und es fehlen natürlich die Chicks und Splashes... Man kann nicht alles haben ;)

    Ich weiß nicht, ob das hier schon mal gepostet wurde, aber ich habe mal wieder nur einen offenen Mund und kann nur staunen.


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    Hier etwas mit Musik aus der gleichen Session - Vinnie am Schlagzeug, aber auch Nathan East und Greg Phillinganes an Bass und Keys - das ist großes Kino auf allen Ebenen!

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    Pearl BMP Masters Premium Birch 10-12-16-22 mit Ultracast Snare, amtlicher Hardware und 4tlg. Beckenatz Anatolian 1100,-


    Edit 31.03.: Angebot ist weg, wurde wohl auch von anderen als Schnapp gesehen... :)


    Also wer ein komplettes Set der Oberklasse mit brauchbaren Becken sucht und noch etwas Geld über hat für FuMa, Hihat und Hocker, der kann hier einen Schnapp machen! Oder Fleddern und teilweise verkaufen...


    Pearl Ultracast 14x5 ca. 300,-

    Doppeltomständer T1000 mind. 100,-

    Snareständer S-1000 100,-

    Beckensatz 300.-?

    Shellset dann 300,-... !?

    Erlaubt ist, was gefällt! Wenn man sich einen Beckensatz von verschiedenen Herstellern und/oder aus verschiedenen Serien zusammenstellt, wählt man sich halt gezielt die Becken aus, die einem gut (zusammen) gefallen. Wenn man bei einem Hersteller bleibt und vielleicht noch innerhalb einer Serie, dann hat man in vielen Fällen die Gewähr, dass es prinzipiell ein stimmiges Set ist. Bei manchen Herstellern kann man blind Sets zusammenstellen und weiß vorher schon: das passt! Paiste 2002 16“ u. 18“ Crash, 14“ Hihat, 20er Ride. Passt, ungehört. Aber so ein Set ist eben auch sehr gewöhnlich, manchem vielleicht sogar langweilig.

    Es gibt (die entsprechende Hörerfahrung vorausgesetzt) sehr gute Gründe für das Mischen von Serien und Herstellern: so kann man sich aus einer riesigen Auswahl von tollen Sounds das für einen selbst stimmige Set zusammenstellen. Dabei können sehr individuelle Zusammenstellungen herauskommen, die eben nicht jeder spielt. In meinem Hauptset mische ich z.B. lustig Zidjian K, K Custom, Paiste Signature und Dark Energy mit Stagg. Jedes der Becken dort hat sich seinen Platz hart erkämpft und jedes Becken in dem Satz muss für mich dort hängen. Ob es die anderen (Drummer) gut finden, ist mir egal. Am anderen Set habe ich eine Sabian HH Hihat mit Paiste Crashes und einem Ride aus einer anderen Paiste Serie und bin damit glücklich.

    Fazit: mach, wie es Dir gefällt. Nur Deine Ohren (und Augen und vielleicht auch die Geldbörse) entscheiden.

    Was haltet ihr von den Tama Starclassic? Gibt es bei denen etwas zu beachten? Lassen die sich mit den hier genannten Pearl

    vergleichen?

    In der Starclassic Reihe gibt es genauso wie bei den Pearl Masters eine große Spanne von Sets, die diesen Namen tragen. Bei Pearl läuft ein Masters Complete ebenso wie ein Masters Reserve unter dem Oberbegriff „Masters“, obwohl das Complete deutlich abgespeckt ist. Bei Tama bin ich nicht so firm in den Serien, aber auch da geht die Spanne glaube ich recht weit. Du solltest am besten immer dazuschreiben, welche Serie Du im Auge hast.

    Generell sind die Starclassics aber alle sehr brauchbare Sets.

    Vielen Dank dafür. Ich bin im Kontakt mit dem Verkäufer, bin mir noch nicht sicher, ob es das richtige ist. Bzgl. des Paiste Beckensatzes, da rufe ich später an. Bzgl. der Snare gefällt mir die Pearl freefloating Edelstahl ziemlich gut. Sehr knallig, das mag ich.

    Wenn Du ein paar Klangeindrücke vom MMP haben willst, schau Dich mal auf meinem YT Kanal um - da ist das Set mit vielen verschiedenen Fellkombinationen zu hören. MMP in Action als Startpunkt und dann weiter durchzappen ^^

    Die Steel FF habe ich auch, die ist klasse! Man muss bei der 1st Gen allerdings immer drauf achten, dass die Lugs i.O. sind - die gibt es nicht mehr als Ersatzteil. Alternativ kannst Du auch nach der Ian Paice Signature schauen, die klingt sehr ähnlich.

    Vielleicht kannst Du ja folgendes als Orientierung nehmen: Ein Anfänger kann nicht spontan zu einer musikalischen Vorlage mitspielen. Da muss jedes Stück erstmal einstudiert werden, bis es überhaupt klappt. Auch eine Session kann ein Anfänger nicht bedienen, da noch nichts zum spontan abrufen vorhanden ist.


    Wenn jemand aber in einer Session auf musikalische Eingaben von anderen adäquat reagieren kann, vielleicht sogar eigene Groove-Ideen beisteuern kann und ein Stück relativ spontan mitspielen kann, ohne erst lange den Groove lernen zu müssen, dann wäre er für mich auf dem fortgeschrittenen Weg.


    Wenn Du Dich an so einem Raster einordnen willst, dann such ein paar Stücke raus aus dem Genre, das Du bedienen willst, und schau, ob Du das wesentliche Gerüst ohne langes Üben spielen kannst.

    Meine Frage bezog sich auf die physikalischen Dateien einer Aufnahme die eine DAW zum Zeitpunkt dieser auf die Platte schreibt. Wenn ich diese Dateien kopiere und in die DAW importiere passen sie nicht zum Click. :/ Sie sind am Anfang einfach anders.

    Wahrscheinlich ist irgendwo ein Pre-Roll eingestellt. Das bedeutet, dass die Aufnahme schon etwas früher beginnt, damit vorne nichts verloren geht, wenn man mal spät mit dem Druck auf Record dran ist. Diese Option bieten viele DAWs...

    Was ist klanglich der Unterschied zwischen Birke und Ahorn?

    Bei den beiden Pearl Sets macht die Kesselkonstruktion mehr Unterschied als das Holz. Die MMP sind 5 mm dünne vierlagige Kessel mit 5 mm Verstärkungsringen. Die BRP sind sechslagige 7,5 mm starke Kessel ohne Verstärkungsringe. Die dünnen Kessel sind etwas leiser und im Nahbereich voller im Sound, sie eignen sich sehr gut zur Abnahme. Sie sind konstruktionsbedingt etwas leichter als die dickeren Kessel des BRPs. Die dickeren Kessel sind etwas durchsetzungskräftiger nach vorne raus. Beide Kessel sind hervorragend verarbeitet und machen mit den richtigen Fellen für Deine Soundvorliebe (Emperor oder G2, clear oder coated nach Geschmack) mit Sicherheit eine Menge Spass. Mein MMP (nicht das aus der Anzeige, das Set, das ich selber spiele) lässt sich überaus einfach stimmen, aber das dürfte für das BRP ebenso zutreffen, denn die Hardware ist exakt die gleiche und die Gratungen sind bei den Masters Premium Sets über jeden Zweifel erhaben.

    Birke vs. Maple, da wird es schnell esoterisch. Wir haben mal auf einem Drummerforum-Treffen zwei identische Toms je einmal aus Birke, einmal aus Maple mit gleichen Fellen verglichen. Keiner der anwesenden Drummer konnte da direkt einen großen Unterschied hören. Ich habe zwei ältere Pearl Kits mit den 6-lagigen 7,5 mm Kesseln, einmal Birke, einmal Maple. Beide klingen sehr ähnlich, ich könnte sie blind nur an der umgerüsteten Hardware unterscheiden, sicher nicht am Klang. Im Netz findet man immer wieder die Beschreibung, das Birke im Vergleich zu Ahorn einen „Pre-EQten“ Sound haben soll, mehr Tiefen und Höhen, ausgedünnte Mitten. Ich kann das an meinen Sets nicht sehr ausgeprägt hören, aber beide klingen prima! Die Verarbeitungs- und Hardwarequalität meines MMP ist im Vergleich zu den 30+ Jahre alten MLX und BLX Sets besser, vor allem die Gratungen sind sehr präzise und die Böckchen der modernen Masters Sets sind einfach absolut hochwertig. Die Gussreifen sind Geschmackssache, mir gefallen sie auf den Toms. Umrüsten aus Triple Flanged kann man immer recht preisgünstig - andersherum geht es sehr ins Geld.

    ^ Daniels BRP ist auch ein tolles Set! Hatte ich wegen der 20er BD nicht erwähnt, aber die macht auch mächtig Spaß!


    Edit: Hier gäbe es einen kompletten Satz 2002er, den man vielleicht noch etwas herunter handeln könnte. Sofern keine Schäden vorliegen, kann man die Becken zusammen oder einzeln für den gleichen Preis wieder verkaufen, falls sich mal der Geschmack ändert. Paiste 2002 Satz